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Energie: Negative Strompreise werden immer häufiger zum Problem
In den ersten fünf Monaten des Jahres 2023 wurden an der europäischen Stromhandelsplattform EPEX Spot für den deutschen Markt an 242 Stunden Strom zu weniger als null Cent pro Kilowattstunde gehandelt. Dies bedeutet, dass negative Strompreise in diesem Zeitraum bereits häufiger auftraten als in sechs der vergangenen zehn Jahre, wie das Hamburger Energieunternehmen 1Komma5Grad berichtet.
Negative Strompreise entstehen, wenn das Angebot an Strom, insbesondere aus erneuerbaren Quellen wie Solar- und Windenergie, die Nachfrage übersteigt. In solchen Fällen müssen Erzeuger zahlen, um ihren überschüssigen Strom abnehmen zu lassen, um eine Überlastung des Netzes zu vermeiden. Jannik Schall von 1Komma5Grad betont, dass es an Tempo beim Ausbau von Flexibilität im Stromnetz und der Harmonisierung von Stromerzeugung und Verbrauch mangelt.
„Ein negativer Strompreis bedeutet, dass im Großhandel der Preis je Megawattstunde unter null fällt, was für die Erzeuger eine finanzielle Belastung darstellt“, erklärt Schall.
Zusammenfassung: Negative Strompreise sind ein wachsendes Problem in Deutschland, das auf ein Überangebot an erneuerbarem Strom und unzureichende Flexibilität im Stromnetz hinweist.
Bildungsstätte Bredbeck im Energie-Dilemma: Stromanschluss überfordert
Die Bildungsstätte Bredbeck plant eine umfassende Modernisierung von Haus 3, benötigt jedoch Fördermittel, um dies zu realisieren. Ein Gutachten hat ergeben, dass der bestehende 70-Kilowatt-Stromanschluss nicht ausreicht, um die prognostizierten Strommengen zu decken, was den Umstieg auf eine Wärmepumpe erschwert. Aktuell ist die Gas-Brennwert-Technologie alternativlos.
Die Untersuchung zeigt, dass eine kostspielige Trafostation erforderlich wäre, um den nordöstlichen Geländeteil sicher anzubinden. Der Bremer Haustechnik-Fachmann Tobias Böttjer hat bestätigt, dass die Bildungsstätte auf die Zuschüsse angewiesen ist, um die Sanierungsstandards zu erfüllen.
Zusammenfassung: Die Bildungsstätte Bredbeck steht vor Herausforderungen bei der Modernisierung, da der Stromanschluss nicht ausreichend dimensioniert ist und die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen weiterhin besteht.
Baustein für Energiewende - Größter Batteriespeicherpark des Landes wird eröffnet
In Worms wird ein neuer Batteriespeicherpark in Betrieb genommen, der Strom für bis zu 2.000 Haushalte speichern kann. Mit einer Leistung von 30 Megawatt und einer Speicherkapazität von 65 Megawattstunden wird dieser Speicherpark als das größte Projekt seiner Art in Rheinland-Pfalz angesehen.
Die Anlage soll dazu beitragen, überschüssigen Strom aus erneuerbaren Quellen zu speichern und bei Bedarf wieder ins Netz einzuspeisen. Dies ist ein wichtiger Schritt zur Stabilisierung des Stromnetzes und zur besseren Nutzung erneuerbarer Energien.
Zusammenfassung: Der neue Batteriespeicherpark in Worms ist ein bedeutender Fortschritt für die Energiewende in Rheinland-Pfalz und wird zur Stabilisierung des Stromnetzes beitragen.
Windparkflächen: VKU fordert Begrenzung hoher Pachtpreise im EEG
Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) hat eine gesetzliche Begrenzung überhöhter Flächenpachten für Windenergieanlagen gefordert. Laut VKU ist die Entwicklung auf dem Flächenmarkt „aus dem Ruder gelaufen“, da Pachtpreise in den letzten Jahren stark angestiegen sind und die Wirtschaftlichkeit von Projekten gefährden.
Der VKU schlägt vor, die Pacht auf 3 bis 5 % der jährlichen Erlöse eines Windparks zu begrenzen. Diese Maßnahme soll sicherstellen, dass die Energiewende nicht an überzogenen Renditeerwartungen einzelner Flächeneigentümer scheitert.
Zusammenfassung: Der VKU fordert eine Begrenzung der Pachtpreise für Windparkflächen, um die Wirtschaftlichkeit von Projekten und den Ausbau erneuerbarer Energien zu sichern.
Netze ODR GmbH: Die Zukunft entsteht im Energie-Netz
Die Netze ODR GmbH mit Sitz in Ellwangen ist ein regionaler Netzbetreiber, der den Ausbau zukunftsfähiger Netzinfrastruktur vorantreibt. Ab September starten 20 Auszubildende in technischen und kaufmännischen Berufen, um die Fachkräfte von morgen auszubilden.
Das Unternehmen betont, dass Elektrotechnik heute weit mehr als nur Kabel und Schaltpläne umfasst und eine Schlüsseltechnologie für die Energiewende darstellt. Die Auszubildenden werden von Anfang an in die Praxis integriert und erhalten moderne Rahmenbedingungen.
Zusammenfassung: Die Netze ODR GmbH engagiert sich aktiv in der Ausbildung von Fachkräften für die Elektrotechnik und trägt zur Entwicklung einer nachhaltigen Energienetzinfrastruktur bei.
Quellen:
- Energie: Negative Strompreise werden immer häufiger zum Problem
- Gavis Energie und Yamals Genie: Spaniens Titel-Trümpfe
- Bildungsstätte Bredbeck im Energie-Dilemma: Stromanschluss überfordert
- Baustein für Energiewende - Größter Batteriespeicherpark des Landes wird eröffnet - Wirtschaft
- Windparkflächen: VKU fordert Begrenzung hoher Pachtpreise im EEG
- Netze ODR GmbH: Die Zukunft entsteht im Energie-Netz













