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Volt fordert, Mecklenburg-Vorpommern müsse seine „Energie-Schätze“ nutzen
Die Volt-Partei tritt laut NDR.de als eine von 19 Parteien zur Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern an. Inhaltlich orientiert sich die Partei nach Angaben des Senders unter anderem an Vorbildern in europäischen Ländern.
Im Mittelpunkt der Meldung steht die Forderung, die vorhandenen „Energie-Schätze“ Mecklenburg-Vorpommerns stärker zu nutzen. Der Beitrag ordnet Volt damit in den Wahlkampf zur Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern 2026 ein.
„MV sollte seine ‚Energie-Schätze‘ nutzen“ – NDR.de
Infobox: Volt tritt zur Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern an und stellt die Nutzung regionaler Energiepotenziale in den Mittelpunkt.
Siemens Energy und GE Vernova im Vergleich: Analysten sehen weiteres Potenzial
Finanzen.net berichtet über den Vergleich zwischen Siemens Energy und GE Vernova nach der angekündigten Trennung von Siemens Energys Sparte Transformation of Industry. Siemens Energy will sich künftig stärker auf Gasturbinen und Netztechnik konzentrieren, während GE Vernova mit starken Quartalszahlen und einer angehobenen Jahresprognose auf sich aufmerksam macht.
Die Sparte Transformation of Industry soll eigenständig werden und mehr unternehmerische Flexibilität erhalten. Möglich wären laut dem Bericht unter anderem die Aufnahme externer Investoren oder eine Kapitalmarkttransaktion, wobei Siemens Energy eine bedeutende Minderheitsbeteiligung behalten will.
Im Geschäftsjahr 2025 erzielte die Sparte mit rund 17.000 Beschäftigten einen Umsatz von 5,7 Milliarden Euro bei einer Marge von 11,3 Prozent. Sie machte damit laut Reuters rund 15 Prozent des Konzernumsatzes aus. Künftig soll das Geschäft unter der Marke Omterra firmieren, sobald diese eingeführt ist. Als wichtige Fertigungsstandorte nennt der Bericht Duisburg, Erlangen, Görlitz, Mülheim an der Ruhr, Nürnberg und Erfurt.
Operativ meldete Siemens Energy im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2026 einen Auftragseingang von 17,9 Milliarden Euro. Das Book-to-Bill-Verhältnis lag bei 1,57, während der Auftragsbestand auf 162 Milliarden Euro stieg. Der vergleichbare Umsatz wuchs um 18,5 Prozent auf 11,4 Milliarden Euro.
Siemens Gamesa erzielte laut Mitteilung erstmals seit dem Geschäftsjahr 2022 wieder ein positives Quartalsergebnis und soll 2026 die Gewinnschwelle erreichen. Das Ergebnis je Aktie lag im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2026 bei 1,28 Euro. Die nach dem ersten Halbjahr angehobene Jahresprognose wurde bestätigt; die Profitmarge vor Sondereffekten soll am oberen Ende der Guidance-Spanne liegen.
| Siemens Energy | Wert |
|---|---|
| Auftragseingang, drittes Quartal Geschäftsjahr 2026 | 17,9 Milliarden Euro |
| Book-to-Bill-Verhältnis | 1,57 |
| Auftragsbestand | 162 Milliarden Euro |
| Vergleichbares Umsatzwachstum | 18,5 Prozent |
| Umsatz, drittes Quartal Geschäftsjahr 2026 | 11,4 Milliarden Euro |
| Ergebnis je Aktie | 1,28 Euro |
Bei Siemens Energy stufen laut TipRanks-Daten neun von elf Analysten die Aktie mit Buy ein, einer mit Hold und einer mit Sell. Das mittlere Kursziel liegt bei 207,66 Euro, die Spanne reicht von 130,42 bis 250,81 Euro. Evercore ISI nannte ein Kursziel von 250 Euro, Jefferies 215 Euro, die Deutsche Bank 210 Euro und RBC Capital 200 Euro; jeweils wird die Aktie mit Buy bewertet.
Auch GE Vernova hob seine Prognose für das Gesamtjahr an. Der Umsatz soll nun zwischen 45,5 und 46,5 Milliarden US-Dollar liegen, nachdem zuvor 44,5 bis 45,5 Milliarden US-Dollar erwartet worden waren. Beim freien Cashflow rechnet das Unternehmen mit 11,5 bis 12,5 Milliarden US-Dollar statt zuvor 6,5 bis 7,5 Milliarden US-Dollar. Die bereinigte EBITDA-Marge soll unverändert bei 12 bis 14 Prozent liegen.
Im zweiten Quartal stieg der organische Auftragseingang von GE Vernova um 88 Prozent auf 24,2 Milliarden US-Dollar. Der Umsatz erhöhte sich um 22 Prozent auf 11,1 Milliarden US-Dollar. Das bereinigte EBITDA erreichte 1,2 Milliarden US-Dollar bei einer Marge von 11,3 Prozent. Der Auftragsbestand wurde mit 176 Milliarden US-Dollar angegeben. Wachstumstreiber waren vor allem die Segmente Power und Electrification, während Wind schwächer blieb.
| GE Vernova | Wert |
|---|---|
| Prognose Umsatz | 45,5 bis 46,5 Milliarden US-Dollar |
| Prognose freier Cashflow | 11,5 bis 12,5 Milliarden US-Dollar |
| Prognose bereinigte EBITDA-Marge | 12 bis 14 Prozent |
| Organischer Auftragseingang, zweites Quartal | 24,2 Milliarden US-Dollar |
| Umsatz, zweites Quartal | 11,1 Milliarden US-Dollar |
| Bereinigtes EBITDA | 1,2 Milliarden US-Dollar |
| Auftragsbestand | 176 Milliarden US-Dollar |
Von 21 Analysten, die GE Vernova laut TipRanks-Daten in den vergangenen drei Monaten bewertet haben, stuften 18 die Aktie mit Buy und drei mit Hold ein. Keine Bewertung lautete Sell. Das mittlere Kursziel liegt bei 1.276,50 US-Dollar, die Spanne reicht von 949,00 bis 1.450,00 US-Dollar. Ausgehend von einem zugrunde gelegten Kurs von 926,73 US-Dollar entspricht dies laut Finanzen.net einem Aufwärtspotenzial von rund 37,7 Prozent.
Morgan Stanley hob sein Kursziel auf 1.350 US-Dollar an, Guggenheim nannte 1.450 US-Dollar; beide Häuser bewerteten die Aktie mit Buy. Mizuho blieb mit einem Kursziel von 949 US-Dollar und einer Hold-Einstufung zurückhaltender.
Infobox: Siemens Energy punktet mit einem Auftragseingang von 17,9 Milliarden Euro und einem Auftragsbestand von 162 Milliarden Euro. GE Vernova meldete einen Auftragsbestand von 176 Milliarden US-Dollar und erhöhte seine Umsatz- sowie Cashflow-Prognose.
Unionsfraktionsvize fordert stärkeren Einsatz von Kohlekraftwerken
Der CDU-Politiker und Unionsfraktionsvize Sepp Müller will angesichts hoher Gaspreise deutsche Kohlekraftwerke stärker nutzen. Das berichtet SZ.de auf Grundlage einer Meldung der Deutschen Presse-Agentur.
Müller bezieht sich auf Kraftwerke, die derzeit nur einspringen, wenn während sogenannter Dunkelflauten ohne Wind und Sonne die Stromversorgung knapp ist. Diese Kraftwerke sollten nach seiner Auffassung wieder ständig laufen.
„Diese Kohlekraftwerke sollten wieder ständig laufen.“ – Sepp Müller, zitiert von SZ.de
Nach Müllers Argumentation könnte der stärkere Einsatz der Kohlekraftwerke die Strompreise senken und helfen, teures Gas einzusparen. Dadurch könnten auch die Gasspeicher für den Winter besser gefüllt werden. Als besonderen Grund nennt er die durch den Iran-Krieg gestiegenen Gaspreise.
Der CDU-Abgeordnete verweist außerdem auf den Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD. Darin heißt es laut SZ.de: „Der Zeitplan, Kohlekraftwerke vom Netz oder in die Reserve zu nehmen, muss sich danach richten, wie schnell es gelingt, steuerbare Gaskraftwerke tatsächlich zuzubauen.“
Die Kraftwerke in der Reserve ließen sich laut Müller schnell aktivieren. Das Thema solle nun in der Koalition besprochen werden. Müller glaubt, dass die deutsche Wirtschaft auf diese Weise pro Jahr einen dreistelligen Millionenbetrag sparen könnte.
Als Übergangslösung sollen die Kohlekraftwerke aus seiner Sicht so lange laufen, bis Gaskraftwerke mit vergleichbarer Kapazität gebaut sind. Das werde voraussichtlich 2030 oder 2031 der Fall sein. Auf den Hinweis, dass Kohle als besonders klimaschädliche Form der Stromerzeugung gilt, verwies Müller auf den Emissionshandel.
Die energiepolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Nina Scheer, lehnte den Vorschlag ab. Sie erklärte, fossile Überangebote durch zugeschaltete Kohlekraftwerks-Reserven entsprächen weder physisch noch preislich der aktuellen Bedarfslage. Nach ihrer Einschätzung könnte dies den Ausbau erneuerbarer Energien und von Speicherkapazitäten bremsen.
„Ein solches Hemmnis würde uns preislich belasten und nicht entlasten sowie fossile Abhängigkeiten verfestigen, statt sie aufzulösen.“ – Nina Scheer, zitiert von SZ.de
Infobox: Sepp Müller will Kohlekraftwerke wegen hoher Gaspreise stärker einsetzen und sieht sie als Übergang bis 2030 oder 2031. Die SPD lehnt den Vorstoß ab und warnt vor einer Verfestigung fossiler Abhängigkeiten.
Photovoltaikanlage soll Freibad Birkenfeld entlasten
Im Freibad Birkenfeld soll eine Photovoltaikanlage die Betriebskosten senken. Darüber berichtet die Rhein-Zeitung in der Nahe-Zeitung.
Für das Projekt sollen 370.000 Euro aus dem Regionalen Zukunftsprogramm in das Freibad fließen. Mit der Errichtung der Photovoltaikanlage soll der Energieaufwand des Betriebs verringert und damit die Kosten des Freibads gesenkt werden.
Infobox: Das Freibad Birkenfeld erhält eine Photovoltaikanlage. Für das Projekt sind 370.000 Euro aus dem Regionalen Zukunftsprogramm vorgesehen.
Hackerangriff auf Rosneft Deutschland brachte Berlin und Brandenburg laut Zeugenaussage an den Rand eines Energieausfalls
Im März 2022 drang ein Anonymous-Hacker in die Systeme von Rosneft Deutschland ein. Die Berliner Zeitung berichtet, dass die Folgen massiv und der Schaden riesig gewesen seien, während das Urteil milde ausgefallen sei.
Vor dem Amtsgericht Tiergarten schilderte ein Mitarbeiter des Bundeskriminalamtes aus Wiesbaden als Zeuge, dass offenbar nicht viel gefehlt habe, bis die Energieversorgung von Berlin und Brandenburg zusammengebrochen wäre. Eine zentrale Rolle spielt dabei die Raffinerie in Schwedt, die für die Energieversorgung Berlins und Brandenburgs wichtig ist.
Der Bericht ordnet den Hackerangriff in den März 2022 ein und verweist auf die möglichen Auswirkungen auf die regionale Energieversorgung. Weitere Einzelheiten waren in dem vorliegenden frei zugänglichen Inhalt der Berliner Zeitung nicht enthalten.
Infobox: Ein Hackerangriff auf Rosneft Deutschland im März 2022 hätte laut Zeugenaussage beinahe die Energieversorgung von Berlin und Brandenburg beeinträchtigt. Die Raffinerie in Schwedt wird als besonders wichtig für die regionale Versorgung beschrieben.
Fraunhofer-Studie: Wärmepumpen arbeiten auch in Altbauten effizient
Eine vierjährige Langzeitstudie des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE kommt zu dem Ergebnis, dass Wärmepumpen auch in älteren Gebäuden effizient und klimaschonend betrieben werden können. Das berichtet Utopia.de im Beitrag „Wärmepumpen-Mythos im Test: So effizient sind sie im Altbau“.
Im Projekt „WP-QS im Bestand“ wurden 77 Wärmepumpenheizungen über vier Jahre detailliert überwacht. Beteiligt waren außerdem neun große Wärmepumpenhersteller und zwei Energieversorger.
Die untersuchten Anlagen befinden sich in Ein- bis Dreifamilienhäusern mit Baujahren zwischen 1826 und 2001. Ein Teil der Heizungen war bereits in einer früheren Langzeituntersuchung des Fraunhofer ISE zwischen 2015 und 2019 untersucht worden.
Im Mittelpunkt standen die Effizienz, die über die Jahresarbeitszahl gemessen wird, die CO2-Emissionen, Langzeit-Schallmessungen sowie die Kombination der Wärmepumpen mit Photovoltaikanlagen. Die zentrale Aussage der Studie lautet laut Utopia.de, dass kein Gebäude auf Neubaustandard saniert werden müsse, damit die Technologie effizient genutzt werden könne.
Die gemessenen Jahresarbeitszahlen reichten im gesamten Pool von 2,6 bis 5,4. Luft-Wasser-Wärmepumpen erreichten im Durchschnitt eine JAZ von 3,4. Erdwärmepumpen waren mit einer mittleren JAZ von 4,3 noch effizienter.
Die Jahresarbeitszahl beschreibt das Verhältnis von erzeugter Wärme zu eingesetztem Strom. Bei einer JAZ von 3,4 erzeugen Luft-Wasser-Wärmepumpen aus einer Kilowattstunde Strom im Mittel 3,4 Kilowattstunden Wärme.
Für ältere Gebäude besonders relevant ist laut Studie, dass kein Zusammenhang zwischen dem Baujahr des Hauses und der Effizienz der installierten Wärmepumpe festgestellt wurde.
| Untersuchungswert | Ergebnis |
|---|---|
| Untersuchungsdauer | vier Jahre |
| Überwachte Wärmepumpenheizungen | 77 |
| Beteiligte Wärmepumpenhersteller | neun |
| Beteiligte Energieversorger | zwei |
| Baujahre der Gebäude | 1826 bis 2001 |
| JAZ im gesamten Pool | 2,6 bis 5,4 |
| Mittlere JAZ von Luft-Wasser-Wärmepumpen | 3,4 |
| Mittlere JAZ von Erdwärmepumpen | 4,3 |
Infobox: Die Fraunhofer-ISE-Studie untersuchte 77 Wärmepumpenheizungen in Gebäuden mit Baujahren zwischen 1826 und 2001. Die Jahresarbeitszahlen lagen zwischen 2,6 und 5,4; ein Zusammenhang zwischen Gebäudealter und Effizienz wurde nicht festgestellt.
Quellen:
- Volt-Partei: MV sollte seine "Energie-Schätze" nutzen
- Siemens Energy oder GE Vernova: Welche Energie-Aktie hat nach der ToI-Trennung mehr Potenzial?
- Energie - Unionsfraktionsvize will Kohlekraftwerke anwerfen - Wissen
- Energie sparen: Freibad Birkenfeld: Photovoltaik soll Kosten senken - Nahe-Zeitung
- Hackerangriff auf Rosneft: So nah war Berlin am Energie-Chaos
- Wärmepumpen-Mythos im Test: So effizient sind sie im Altbau






















