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    Energieversorgung unter Druck: Gasspeicher, Kohlekraft und kommunale Einsparungen

    KI-generiert
    28.08.2026 56 mal gelesen 2 Kommentare

    Gasspeicher: Halbvolle Reserven können bei Kälte kritisch werden

    Die Bundesregierung versucht laut WELT, Sorgen über niedrige Füllstände der Gasspeicher mit einem Hinweis auf neue Flüssiggas-Terminals zu zerstreuen. Der Bericht warnt jedoch davor, dass LNG nicht alle Probleme löst und die Bedeutung physikalischer Faktoren unterschätzt werden könnte.

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    Im Mittelpunkt steht der Druck in den Speichern. Bei einer Kältewelle kann ein halbvoller Speicher deshalb plötzlich vor größeren Herausforderungen stehen, weil nicht allein die vorhandene Gasmenge entscheidend ist, sondern auch die Bedingungen, unter denen das Gas entnommen und ins Netz eingespeist werden kann.

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    Die neuen Flüssiggas-Häfen werden im Artikel als wichtige Ergänzung beschrieben. Zugleich wird betont, dass sie kein vollständiger Ersatz für ausreichende Speichervorräte und eine stabile Versorgungslage sind.

    „Die Physik wird unterschätzt.“

    Zusammenfassung: WELT stellt die Annahme infrage, dass neue LNG-Terminals die Risiken niedriger Gasspeicherstände vollständig ausgleichen können. Besonders bei einer Kältewelle könnten Speicherfüllstand und Gasdruck entscheidend werden.

    Unionsfraktionsvize fordert stärkeren Einsatz von Kohlekraftwerken

    Der Unionsfraktionsvize Sepp Müller will angesichts der hohen Gaspreise die deutschen Kohlekraftwerke stärker nutzen. Das berichtet STERN.de unter Berufung auf ein Gespräch des CDU-Politikers mit der „Wirtschaftswoche“.

    Nach Müllers Vorstellung sollen Kohlekraftwerke, die derzeit nur einspringen, wenn bei einer Dunkelflaute ohne Wind und Sonne der Strom knapp wird, wieder ständig laufen. Dadurch könnten nach seiner Argumentation Strompreise gesenkt und teures Gas eingespart werden.

    Die zusätzliche Nutzung von Kohle soll laut Müller auch dazu beitragen, die Gasspeicher für den Winter zu füllen. Als Grund für die besondere Lage nennt er den Iran-Krieg, der die Gaspreise in die Höhe schnellen lasse.

    „Diese Kohlekraftwerke sollten wieder ständig laufen.“

    Müller verweist außerdem auf den Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD. Dort sei festgehalten, dass sich der Zeitplan für die Stilllegung oder Überführung von Kohlekraftwerken in die Reserve danach richten müsse, wie schnell steuerbare Gaskraftwerke mit vergleichbarer Kapazität zugebaut werden.

    Die Kraftwerke in der Reserve könnten nach Müllers Einschätzung schnell aktiviert werden. Das Vorhaben solle nun in der Koalition besprochen werden.

    Als wirtschaftlichen Vorteil nennt Müller eine mögliche Einsparung für die deutsche Wirtschaft in Höhe eines dreistelligen Millionenbetrags pro Jahr. Die Kohlekraftwerke sollen aus seiner Sicht so lange laufen, bis Gaskraftwerke mit vergleichbarer Kapazität gebaut sind; dies sei voraussichtlich 2030 oder 2031 der Fall.

    Auf den Einwand, dass Kohle als sehr klimaschädliche Form der Stromerzeugung gilt, verweist Müller auf den Emissionshandel. Er kündigte an, das Thema bei der SPD anzusprechen, und erklärte, mit Wirtschaftsministerin Katherina Reiche im Austausch zu sein.

    • Chance: Einsparung von Gas und mögliche Senkung der Strompreise.
    • Übergang: Nutzung der Kohlekraftwerke bis zum Bau vergleichbar leistungsfähiger Gaskraftwerke.
    • Risiko: Kohle gilt als sehr klimaschädliche Art der Stromerzeugung.

    Zusammenfassung: Sepp Müller fordert, deutsche Kohlekraftwerke wieder dauerhaft einzusetzen. Als Ziel nennt er niedrigere Strompreise und einen geringeren Gasverbrauch, während die klimapolitischen Folgen über den Emissionshandel berücksichtigt werden sollen.

    Bad Lippspringe setzt auf Energieberatung für Hausbesitzer

    In Bad Lippspringe gibt es seit 15 Jahren eine Energieberatung durch die Verbraucherzentrale NRW. Die Neue Westfälische bezeichnet das Angebot als Erfolgsgeschichte und berichtet über Hausbesitzer, die die Beratungsgespräche bereits genutzt haben.

    Klimaschutzmanager Henning Rieke hebt dem Bericht zufolge die Bedeutung der Beratung hervor. Im Mittelpunkt stehen praktische Möglichkeiten, mit denen Eigentümer den Energieverbrauch ihrer Häuser prüfen und Einsparpotenziale erkennen können.

    Die Beratung richtet sich an Hausbesitzer, die sich über den Zustand ihrer Gebäude und über Möglichkeiten zur Verringerung des Energieverbrauchs informieren möchten. Mehrere Nutzer äußerten sich laut Neue Westfälische zufrieden mit den Gesprächen.

    Zusammenfassung: Das Beratungsangebot der Verbraucherzentrale NRW besteht in Bad Lippspringe seit 15 Jahren. Es soll Hausbesitzern helfen, den Energieverbrauch ihrer Gebäude zu bewerten und Einsparmöglichkeiten zu erkennen.

    Bockhorn legt Energiebilanz für kommunale Gebäude vor

    Die Gemeinde Bockhorn hat eine neue Energiebilanz für ihre eigenen Gebäude vorgestellt. Laut NWZonline enthält der aktuelle Bericht Daten aus den Jahren 2023 bis 2025 und wird alle drei Jahre erstellt, um Verbesserungspotenziale sichtbar zu machen.

    Erfasst wurden unter anderem Bildungseinrichtungen, Sportstätten und Kultureinrichtungen. Besonders hohe Verbräuche weist das Erlebnisbad Bockhorn auf, während im Bereich der Schulen ebenfalls erhebliche Einsparmöglichkeiten gesehen werden.

    Erlebnisbad ist größter Energieverbraucher

    Das Erlebnisbad führt die Liste der gemeindlichen Energieverbraucher mit Abstand an. Während der Saison wird das Beckenwasser durch ein Blockheizkraftwerk dauerhaft beheizt, um die Temperatur kontinuierlich auf circa 23 Grad zu halten.

    Zusätzlich zur Beheizung des Wassers fällt Energie für die weitere Infrastruktur des Bades an. Bauamtsleiter Danny Stahl erklärt im Bericht, dass die Energieverbräuche wegen der angespannten Haushaltslage weiter reduziert werden müssten.

    Eine neue Beckenplane soll künftig einen großen Teil der Energieverluste vermeiden. Sie wird abends über das 50 Meter lange Becken ausgefahren und soll ermöglichen, bis zu 60 Prozent der bisherigen Energiekosten des Bades einzusparen.

    Das Bad-Team arbeitet außerdem an einer Lösung, um künftig nahezu vollständig auf fossile Brennstoffe zu verzichten. Die Auswirkungen der neuen Beckenplane sollen im nächsten Bericht sichtbar werden.

    Hohe Verbräuche an den Schulen

    Nach Einschätzung der Gemeinde ergibt sich insbesondere bei den Schulen ein großes Einsparpotenzial. Als auffällig wird die Grundschule Grabstede genannt, deren hoher Stromverbrauch voraussichtlich mit der Beheizung der Containerklassen auf dem Schulhof zusammenhängt.

    GebäudeStromverbrauchStromkostenGasverbrauchGaskosten
    Grundschule Grabstede56.110 kWh17.885 Euro253.903 kWh22.611 Euro
    Grundschule Bockhorn27.823 kWh8.950 Euro198.840 kWh17.712 Euro

    Beide Schulen wurden im Betrachtungszeitraum mit L-Gas versorgt. Die Kosten können laut NWZonline schwanken, weil die Bezugspreise für Gas und Strom in der Regel für einen Zeitraum von zwei Jahren durch eine Ausschreibung bestimmt werden.

    Verbrauchswerte von Bad, Feuerwehrhäusern und Rathaus

    Beim Erlebnisbad lagen die Stromkosten im vergangenen Jahr bei 8.102 Euro für 24.248 verbrauchte Kilowattstunden. Der Gasverbrauch betrug 640.203 kWh und wurde mit 57.766 Euro verrechnet.

    Für das Bürger-Huus fallen zusammengerechnet im Schnitt pro Jahr zwischen 5000 und 6000 Euro an. Die Kindergärten weisen ähnlich hohe Verbrauchskosten auf.

    Die beiden Feuerwehrhäuser kommen auf einen Jahresverbrauch zwischen 75.000 und 89.000 kWh für Strom und Gas. Das kostete die Gemeinde bis zu 15.000 Euro.

    Das Rathaus verbrauchte im vergangenen Jahr 55.854 kWh Gas. Dafür wurden 5.137 Euro angesetzt. Der Stromverbrauch lag bei 25.816 kWh und kostete 8.315 Euro.

    LiegenschaftVerbrauchKosten
    Erlebnisbad, Strom24.248 kWh8.102 Euro
    Erlebnisbad, Gas640.203 kWh57.766 Euro
    Feuerwehrhäuser, Strom und Gaszwischen 75.000 und 89.000 kWhbis zu 15.000 Euro
    Rathaus, Gas55.854 kWh5.137 Euro
    Rathaus, Strom25.816 kWh8.315 Euro

    Zusammenfassung: Die Energiebilanz von Bockhorn zeigt das Erlebnisbad als größten Energieverbraucher. Bei den Schulen fällt besonders die Grundschule Grabstede auf; eine Beckenplane soll im Erlebnisbad bis zu 60 Prozent der bisherigen Energiekosten einsparen.

    Quellen:

    Hinweis zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz auf dieser Webseite

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    Die Beckenplane in Bockhorn klingt nach einer ziemlich einfachen, aber wirkungsvollen Maßnahme. Bevor man überall gleich nach neuen Kraftwerken ruft, sollte man solche Einsparpotenziale konsequent nutzen – gerade bei kommunalen Gebäuden, wo sich viele kleine Verbesserungen am Ende summieren.
    Der Kommentar von Anonymous zur Beckenplane ist eigentlich genau der richtige Punkt, weil man bei Energie oft sofort in riesige Lösungen denkt und dabei die kleinen Sachen übersieht. So eine Plane klingt erstmal fast zu banal, aber wenn dadurch wirklich bis zu 60 Prozent der Energiekosten vom Bad eingespart werden können, ist das ja alles andere als banal. Vor allem weil das Becken jeden Abend warm gehalten wird und die Wärme sonst einfach nach oben weg geht, vermute ich mal jedenfalls, Physik war nie mein bestes Fach.

    Bei den Gasspeichern verstehe ich jetzt auch besser, warum halb voll nicht automatisch bedeutet halb sicher. Man denkt ja erstmal, das Gas ist da und dann kann man es benutzen, aber offenbar spielt der Druck und die Entnahmeleistung eine viel größere Rolle. Wenn es dann gleichzeitig kalt ist und alle mehr Gas brauchen, kann das wohl ziemlich schnell eng werden. LNG-Terminals helfen bestimmt, aber Gas kommt da ja auch nicht einfach magisch aus dem Boden, wird angeliefert, umgewandelt und muss dann noch durchs Netz. Irgendwo muss es also trotzdem gespeichert und verteilt werden können.

    Die Forderung, Kohlekraftwerke wieder dauerhaft laufen zu lassen, klingt kurzfristig nachvollziehbar wegen der Preise, aber irgendwie auch wie ein Schritt zurück. Wenn dadurch Gas gespart wird, hilft das vielleicht beim Speicher, aber die Emissionen verschwinden ja nicht nur weil es einen Emissionshandel gibt. Die landen erstmal in der Luft und der Klimawandel macht keine Pause bis 2030 oder 2031. Ausserdem ist die Frage, ob alte Kraftwerke wirklich so schnell und dauerhaft wieder hochgefahren werden können, ohne das dann Reparaturen oder Brennstofflogistik zum nächsten Problem werden. Ich bin da kein Fachmann, aber „einfach wieder ständig laufen lassen“ klingt schon etwas zu einfach.

    Was mir bei Bockhorn auffällt ist, dass man überhaupt mal die Zahlen für einzelne Gebäude anschaut. Bei Schulen und Bädern merkt man dann schnell, wo die großen Brocken liegen. Die Grundschule Grabstede hat beim Strom deutlich mehr als die Bockhorner Schule, vermutlich wegen den Containerklassen. Container zu beheizen ist wahrscheinlich ungefähr so effizient wie ein Fenster offen stehen zu lassen, nur mit mehr Heizkosten. Da könnte man vielleicht auch mit Dämmung, Türen und Steuerung der Heizung anfangen, bevor man über ganz neue Anlagen nachdenkt.

    Die Energieberatung für Hausbesitzer finde ich ebenfalls sinnvoll, auch wenn viele Leute vermutlich erst hingehen wenn die Rechnung schon komplett eskaliert ist. Man braucht ja nicht immer sofort eine teure Sanierung, manchmal bringen Thermostate, Dichtungen, richtige Einstellungen oder weniger warme Räume schon was. Aber es muss halt jemand erklären, was bei welchem Haus überhaupt sinnvoll ist. Sonst kauft man am Ende irgendeine Technik aus der Werbung und wundert sich, warum es nicht günstiger wird.

    Insgesamt zeigt der Artikel eigentlich, dass Energieversorgung nicht nur aus Kraftwerken besteht. Speicher, Netze, Gebäude, Heizungen und Verhalten hängen alles zusammen. Ein warmes Schwimmbad ist schön, Schulen müssen natürlich beheizt werden und Feuerwehrhäuser können auch nicht einfach kalt bleiben. Trotzdem sollte man bei jedem Gebäude prüfen, wo Energie wirklich gebraucht wird und wo sie nur durch schlechte Dämmung oder falsche Einstellungen verloren geht. Viele kleine Maßnahmen sind vielleicht nicht spektakulär, aber sie wirken jeden Tag und kosten oft weniger als neue Großprojekte. Und wenn am Ende sogar das Bad mit weniger fossilen Brennstoffen auskommt, wäre das doch mal eine ziemlich vernünftige Kombination aus sparen und modernisieren.

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