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    Energie-News: Indonesien-Partnerschaft, Großspeicher, Cyberangriffe und Spartipps

    KI-generiert
    17.08.2026 31 mal gelesen 1 Kommentare

    Energiepolitik: Deutschland will Zusammenarbeit mit Indonesien ausbauen

    Deutschland will seine energiepolitische und wirtschaftliche Zusammenarbeit mit Indonesien intensivieren. Wie die WirtschaftsWoche berichtet, reist Ministerin Alabali-Radovan mit einer Delegation aus Wirtschaftsvertretern der deutschen Energie- und Gesundheitsbranche in das südostasiatische Land.

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    Indonesien gilt laut WirtschaftsWoche als größte Volkswirtschaft Südostasiens und als strategisch wichtige Mittelmacht im Konflikt zwischen China und den USA. In der Metropolregion Jakarta leben rund 42 Millionen Menschen; zugleich habe Deutschland in der Region bislang kaum Fuß gefasst.

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    Im Mittelpunkt der Mission stehen erneuerbare Energien. Deutschland treibt gemeinsam mit Japan eine internationale Partnerschaft für die Energiewende mit Indonesien voran, über die rund 20 Milliarden US-Dollar mobilisiert werden sollen. Die Mittel sollen laut Ministerin je zur Hälfte aus öffentlichen und privaten Quellen stammen und zu über 90 Prozent in Form von Krediten bereitgestellt werden.

    Mit den Geldern sollen der Ausbau erneuerbarer Energien und der Stromnetze sowie bessere Rahmenbedingungen für die Energiewende in Indonesien unterstützt werden. Zugleich sollen dadurch bessere Voraussetzungen für Investitionen deutscher Unternehmen geschaffen werden.

    „Deutsche Unternehmen wie Siemens und Bayer wollen wir vor Ort besser unterstützen“, sagt Alabali-Radovan laut WirtschaftsWoche.

    Die Ministerin sieht insbesondere bei bereits in Indonesien ansässigen deutschen Unternehmen Chancen, wenn diese frühzeitig in entwicklungspolitische Gespräche und Planungen einbezogen werden. Sie verweist außerdem auf die Zurückhaltung deutscher Firmen gegenüber Investitionen im globalen Süden, obwohl dort wichtige Absatzmärkte und Möglichkeiten zur Schaffung von Stabilität lägen.

    „Ein Win-win für alle Beteiligten“, sagt Radovan laut WirtschaftsWoche.

    Zusammenfassung: Deutschland und Japan wollen rund 20 Milliarden US-Dollar für Indonesiens Energiewende mobilisieren. Deutschland möchte damit erneuerbare Energien und Stromnetze fördern und zugleich Investitionen deutscher Unternehmen erleichtern.

    Großspeicher soll Industriestandort Perlen zum Energie-Hub machen

    Am Schweizer Industriestandort Perlen entsteht ein Batteriespeicher mit 10 MW Leistung und 20 MWh Speicherkapazität. Das berichtet finanzen.net unter Berufung auf eine EQS-Mitteilung vom 17. August 2026.

    Investorin ist die BESS Perlen AG, ein Joint Venture der Perlen Industrieholding AG und der Anlagestiftung Valyou. Die Anlage wird auf dem Areal der Perlen Papier AG errichtet, einer Tochtergesellschaft der Perlen Industrieholding AG; die Gesamtprojektleitung übernimmt die wattss Group.

    Die Inbetriebnahme ist für Ende 2026 vorgesehen. Der Speicher soll Strom flexibel aufnehmen und an den Strommärkten vermarkten können.

    MerkmalAngabe
    Leistung10 MW
    Speicherkapazität20 MWh
    Geplante InbetriebnahmeEnde 2026

    Zunächst ist die Teilnahme an den Regelenergiemärkten geplant. Perspektivisch soll der Batteriespeicher zusätzlich im Day Ahead und Intraday Handel eingesetzt werden.

    „Mit dem Batteriespeicher entwickeln wir unser Industrieareal in Perlen zu einem modernen Energie-Hub weiter und erschließen neue Wertschöpfungspotenziale“, sagt Dr. Florian Geiger laut finanzen.net.

    Die BESS Perlen AG wurde gegründet, um langfristig in Energiespeicherinfrastruktur zu investieren und deren Betrieb sicherzustellen. Die Anlagestiftung Valyou sieht in dem Projekt eine Verbindung von institutionellem Kapital, Industriestandort und Energietechnologie.

    ADS-TEC Energy liefert das Batteriespeichersystem und bringt laut Mitteilung mehr als 15 Jahre Erfahrung in der Entwicklung von Batteriespeichern, Leistungselektronik und Energiemanagementsystemen ein. Die wattss Group begleitet das Vorhaben von der Projektentwicklung über die technische Integration bis zur energiewirtschaftlichen Vermarktung.

    „Großspeicherprojekte wie in Perlen zeigen, welches Potenzial in der Verbindung von Industrie und Energiemarkt steckt“, sagt Marco Rüegg laut finanzen.net.

    Zusammenfassung: Ein Batteriespeicher mit 10 MW Leistung und 20 MWh Kapazität soll den Industriestandort Perlen erweitern. Die Inbetriebnahme ist für Ende 2026 geplant; zunächst steht die Vermarktung über Regelenergiemärkte im Mittelpunkt.

    Cyberkriminelle behaupten Datendiebstahl bei Energie- und Medizintechnikunternehmen

    Die russischsprachige Cybercrime-Gruppe Cl0p behauptet, große Datenmengen von global tätigen Unternehmen erbeutet zu haben. Laut heise online sollen fast 50 Unternehmen betroffen sein, darunter Shell, Philips, General Electric und Fiserv.

    Cl0p gibt an, 89 GByte Daten von Shell und 13,5 GByte von Philips erbeutet zu haben. Die Unternehmen bestätigten Cyberangriffe beziehungsweise Zugriffsversuche, haben einen tatsächlichen Datenabfluss aber nicht eingeräumt.

    Shell soll nach Angaben der Gruppe Projektzeichnungen für Energieanlagen, Fotos von Industriestandorten, technische Inspektionsberichte und Projektplanungsmaterialien verloren haben. Bei Philips gehe es angeblich um Schaltpläne, Zeichnungen und Diagramme.

    Beweise in Form von Beispielen der erbeuteten Daten habe Cl0p bislang nicht vorgelegt. Shell erklärte, man arbeite mit Sicherheitsteams und relevanten Experten an der Untersuchung der Situation.

    „Philips hat einen versuchten Angriff auf die Cybersicherheit eines bestimmten Unternehmensservers im Zusammenhang mit internen Daten identifiziert und eingedämmt“, heißt es laut heise online in einer Stellungnahme.

    Nach Angaben von Philips seien Kundenumgebungen nicht betroffen. Auch Fiserv erklärte laut heise online, es gebe keine Anzeichen dafür, dass Kundendaten oder der Betrieb betroffen seien.

    Als möglicher Angriffsweg gelten Sicherheitslücken in nicht aktualisierter Software. Das Ransom-ISAC hatte am 22. Juli 2026 darauf hingewiesen, dass Cl0p Schwachstellen in PTC Windchill und FlexPLM ausnutze. Genannt wird die Sicherheitslücke CVE-2026-12569.

    PTC habe zwar Patches veröffentlicht, Cl0p nutze die Schwachstellen in nicht aktualisierter Software jedoch weiter aus. Die betroffenen Unternehmen seien von der Gruppe per E-Mail über den behaupteten Datendiebstahl informiert worden.

    • Cl0p behauptet fast 50 Opfer.
    • Genannt werden unter anderem Shell, Philips, General Electric und Fiserv.
    • Shell: angeblich 89 GByte erbeutete Daten.
    • Philips: angeblich 13,5 GByte erbeutete Daten.
    • Die Unternehmen bestätigen Angriffe oder Zugriffsversuche, aber keinen Datenabfluss.
    • Als Angriffsweg werden Schwachstellen in PTC Windchill und FlexPLM genannt.

    Zusammenfassung: Cl0p behauptet einen massiven Datendiebstahl bei Energie-, Medizintechnik- und weiteren Unternehmen. Die betroffenen Firmen untersuchen die Vorfälle; ein Datenabfluss ist laut heise online bislang nicht bestätigt.

    Energie sparen im Alltag: Verbraucher empfehlen gemeinsames Kochen und gezielte Nutzung von Geräten

    Verbraucher berichten von verschiedenen Möglichkeiten, im Haushalt Energie, Wasser und Geld zu sparen. T-Online stellt dabei Tipps vor, die unter anderem das Kochen, die Nutzung elektrischer Geräte und die Beleuchtung betreffen.

    Beim Kochen empfiehlt der Beitrag, den Speiseplan so zu gestalten, dass Grundzutaten mehrfach verwendet werden. Werden beispielsweise Nudeln, Kartoffeln oder Reis am Vortag in größerer Menge zubereitet, können die Reste am folgenden Tag weiterverarbeitet werden; auch das Aufwärmen einer Mahlzeit sei günstiger als eine vollständige Neuzubereitung.

    Für das Erhitzen von Wasser wird der Wasserkocher als Alternative zum Kochtopf genannt. Eine weitere Möglichkeit ist die Kochkiste: Der Topf wird nach dem Ankochen in eine mit Stroh oder Sägespänen ausgelegte Holzkiste gestellt und gart dort langsam weiter. Der Beitrag weist darauf hin, dass sich die Kochzeit dabei teilweise vervierfacht.

    Gemeinsame Mahlzeiten können laut T-Online den Energieverbrauch verringern, weil einzelne Speisen nicht separat erwärmt und Räume nicht für jede Person einzeln beleuchtet oder beheizt werden müssen. Auch abwechselnde Einladungen mit Freunden oder Nachbarn werden als Möglichkeit genannt, an einem Tag den Energieaufwand für Kochen, Heizen und Beleuchtung zu vermeiden.

    Beim Fernsehkonsum empfiehlt T-Online, ein- oder zweimal die Woche gemeinsame Fernsehabende zu veranstalten und das Gerät an den übrigen Abenden ausgeschaltet zu lassen. Als Alternativen werden Spieleabende, Lesen und gemeinsame Aktivitäten am Küchentisch genannt.

    Auch bei der Beleuchtung sieht der Beitrag Einsparpotenzial. Beim Verlassen eines Raums sollte das Licht ausgeschaltet werden, selbst wenn der Raum nur für zehn Minuten verlassen wird. Zudem könne in bestimmten Situationen geprüft werden, ob die Helligkeit aus angrenzenden Räumen ausreicht.

    Die Hinweise werden ausdrücklich als Anregungen bezeichnet. T-Online weist darauf hin, dass nicht ausgerechnet wurde, inwieweit die Tipps mehr Geld sparen als bereits bekannte Vorgehensweisen.

    • Reste von Nudeln, Kartoffeln oder Reis für das nächste Gericht verwenden.
    • Wasser für Nudeln, Reis oder Kartoffeln im Wasserkocher erhitzen.
    • Eine Kochkiste zum langsamen Garen nutzen; die Kochzeit vervierfacht sich teilweise.
    • Gemeinsame Mahlzeiten und abwechselnde Einladungen organisieren.
    • Fernseher gezielt ein- oder zweimal die Woche nutzen.
    • Licht beim Verlassen eines Raums ausschalten.

    Zusammenfassung: T-Online bündelt Alltagstipps zum Sparen von Energie und Kosten. Im Mittelpunkt stehen die Mehrfachnutzung von Lebensmitteln, der Wasserkocher, gemeinsames Essen, begrenzte Fernsehnutzung und ein bewusster Umgang mit Licht.

    Quellen:

    Hinweis zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz auf dieser Webseite

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    Spannender Mix, aber gerade bei den großen Projekten bleiben für mich einige Fragen offen. Die Zusammenarbeit mit Indonesien klingt grundsätzlich sinnvoll, weil dort beim Ausbau von Netzen und erneuerbaren Energien wirklich viel bewegt werden kann. Gleichzeitig sollte man bei den 20 Milliarden Dollar genau hinschauen: Wenn über 90 Prozent davon Kredite sind, ist das eben nicht einfach geschenktes Entwicklungsgeld. Indonesien muss die Infrastruktur später auch bezahlen können, und deutsche Firmen sollten nicht nur deshalb zum Zug kommen, weil öffentliche Mittel das Risiko abfedern.

    Beim Speicher in Perlen sieht man dagegen sehr konkret, wohin die Reise gehen kann. 10 MW und 20 MWh sind kein weltrekordverdächtiges Projekt, aber für einen Industriestandort trotzdem interessant. Gerade die Kombination aus Regelenergie und späterem Day-Ahead- beziehungsweise Intraday-Handel zeigt, dass Speicher inzwischen nicht mehr nur als Notlösung für überschüssigen Solarstrom betrachtet werden. Entscheidend wird sein, wie oft der Speicher tatsächlich genutzt wird und ob sich das Geschäftsmodell ohne dauerhafte Förderung trägt. Ein Energie-Hub entsteht schließlich nicht allein durch ein Batteriesystem, sondern durch gute Netzanbindung, verlässliche Vermarktung und kurze Genehmigungswege.

    Der Cybercrime-Teil ist für mich der unangenehmste Abschnitt. Selbst wenn Cl0p bisher keine Beweise für alle behaupteten Datenmengen geliefert hat, sollte man solche Meldungen nicht einfach als heiße Luft abtun. Technische Zeichnungen und Projektunterlagen können für Angreifer sehr wertvoll sein, auch ohne dass sofort Kundendaten oder ganze Anlagen abgeschaltet werden. Besonders ärgerlich ist, wenn bekannte Sicherheitslücken monatelang offen bleiben, weil Updates angeblich gerade nicht in den Betriebsablauf passen. Bei Unternehmen mit kritischer Infrastruktur müsste das eigentlich ganz oben auf der Prioritätenliste stehen.

    Die Spartipps am Ende sind bodenständiger, aber vermutlich im Alltag am ehesten umsetzbar. Reste weiterzuverwenden und Wasser nicht unnötig im Topf zu erhitzen, leuchtet ein. Bei der Kochkiste bin ich allerdings skeptisch, ob sich das für viele Haushalte wirklich lohnt. Wenn die Kochzeit sich vervierfacht, braucht man auch etwas Planung und Geduld. Gemeinsames Kochen oder Fernsehabende finde ich dagegen gar nicht schlecht – nicht nur wegen der Stromrechnung, sondern weil man dadurch vielleicht tatsächlich weniger nebenbei konsumiert. Nur sollte man daraus keinen moralischen Wettbewerb machen. Niemand muss sich schlecht fühlen, weil abends mal allein der Fernseher läuft.

    Insgesamt zeigt der Artikel ganz gut, dass Energiewende aus vielen verschiedenen Bausteinen besteht: internationale Kooperation, Speicher, digitale Sicherheit und kleine Entscheidungen im Haushalt. Was mir noch fehlt, ist eine klarere Einordnung der Kosten und des tatsächlichen Nutzens. Bei jeder Maßnahme klingt „Win-win“ schnell gut, aber am Ende entscheidet sich die Qualität daran, wer das Risiko trägt und wer wirklich profitiert.

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