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    Solar, Lithium, Saarland: Neue Wege für eine sichere Energieversorgung

    KI-generiert
    14.08.2026 12 mal gelesen 0 Kommentare

    Solar-Coupé Luminetta soll mehr Energie erzeugen als es verbraucht

    Studierende der Clemson University im US-Bundesstaat South Carolina haben gemeinsam mit BMW den Prototyp Deep Orange 17 entwickelt. Das zweisitzige Solar-Coupé trägt den Beinamen „Luminetta“ und soll das Potenzial von Leichtbau, hoher Effizienz und einer mit Solarzellen ausgestatteten Karosserie zeigen. Quelle: n-tv.de.

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    Mehr als 1700 Solarzellen erzeugen während der Fahrt und beim Parken Strom, der in der Traktionsbatterie gespeichert werden kann. Die gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE entwickelten Module sollen auch bei teilweiser Verschattung Strom liefern. Eine Außenfolie schützt die Zellen und verleiht den Modulen durch ein spezielles Laserverfahren ihre charakteristische orange Farbe.

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    Die positive Energiebilanz gilt laut Bericht unter bestimmten Bedingungen. Die Entwickler legten eine tägliche Pendelstrecke von 20 Kilometern zugrunde und simulierten die Sonneneinstrahlung an den Standorten Greenville, Frankfurt, Madrid und Mumbai. Im Durchschnitt erzeugte das Fahrzeug über den Fahrbedarf hinaus genügend Solarstrom für weitere 50 Kilometer Reichweite.

    Dadurch wäre eine autarke Nutzung unabhängig von einer Ladeinfrastruktur möglich. Überschüssige Energie könnte theoretisch in das Hausnetz eingespeist werden. Angaben zur Batteriegröße sowie zu Motor- und Fahrleistungen macht Clemson nicht.

    Das Fahrzeug wiegt rund 550 Kilogramm. Für das geringe Gewicht sorgt unter anderem ein Mischbau-Chassis, das Stahl im Bereich der Fahrgastzelle mit Aluminium, Carbon-Strukturelementen und 3D-gedruckten Metallverbindungen kombiniert. Die an einen Kofferfisch angelehnte Karosserie soll einen geringen Luftwiderstand mit einem alltagstauglichen Innenraumformat verbinden.

    Weitere Effizienzgewinne sollen durch Rekuperation, intelligente Drehmomentverteilung und optimierte Antriebssteuerungen entstehen. Ein Serienmodell kündigt das Forschungs- und Ausbildungsprojekt nicht an. 16 Masterstudierende arbeiteten zwei Jahre an dem Fahrzeug; Anfang 2027 soll das Solarauto auf der Elektronikmesse CES in Las Vegas präsentiert werden.

    Infobox: Deep Orange 17 alias Luminetta verfügt über mehr als 1700 Solarzellen, wiegt rund 550 Kilogramm und wurde auf Basis einer täglichen Pendelstrecke von 20 Kilometern untersucht. Im Durchschnitt soll es zusätzlich Solarstrom für weitere 50 Kilometer Reichweite erzeugen.

    Lithiumprojekt in der Altmark geht in die nächste Phase

    Ein Projekt zur Förderung von Lithium aus Thermalwasser in der Altmark soll nach einer ersten Pilotphase weiterentwickelt werden. Das Unternehmen Neptune Energy teilte mit, dass verschiedene Möglichkeiten zur Lithiumförderung erprobt worden seien und man sich nun für das Verfahren mit den vielversprechendsten Ergebnissen entschieden habe. Quelle: SZ.de, direkt aus dem dpa-Newskanal.

    Zum Einsatz kommen soll das sogenannte Adsorptionsverfahren. Es soll gemeinsam mit der Fraunhofer Einrichtung für Energieinfrastruktur und Geotechnologien weiterentwickelt werden.

    Das Lithium ist laut Bericht in einer Tiefe zwischen 3.000 und 4.000 Metern im Thermalwasser gelöst. Dieses Wasser verteilt sich in feinen Poren im Gestein. Durch Bohrungen und das Adsorptionsverfahren soll das Lithium aus dem Thermalwasser gewonnen werden.

    Neptune Energy plant zu einem späteren Zeitpunkt eine Förderung im industriellen Maßstab. Nach Angaben des Unternehmens handelt es sich bei der Altmark um eine der weltweit größten projektbezogenen Lithium-Ressourcen. Die Produktion soll ab 2030 schrittweise anlaufen.

    Das angestrebte Fördervolumen könnte laut Unternehmen den Bedarf für die Batterien von rund 500.000 Elektrofahrzeugen pro Jahr decken. In Deutschland gibt es neben der Altmark weitere Regionen mit potenziell wirtschaftlich nutzbaren Lithiumvorkommen, darunter das Erzgebirge, der Oberrheingraben und Teile Norddeutschlands. Auch dort laufen erste Projekte zur Lithiumgewinnung.

    Das Vorhaben ist in der Region umstritten. Seit dem Bekanntwerden der Pläne im April 2024 haben mehr als 22.000 Menschen eine Online-Petition gegen den Lithium-Abbau in der Altmark und der angrenzenden Lüneburger Heide unterzeichnet.

    Neptune Energy steht zudem wegen des Umgangs mit Altlasten in der Deponie Brüchau in der Kritik. Dort lagern seit Jahrzehnten unter anderem mit Quecksilber belastete Abfälle.

    Infobox: Das Lithiumprojekt nutzt Thermalwasser aus einer Tiefe zwischen 3.000 und 4.000 Metern. Die Produktion soll ab 2030 schrittweise starten und den Bedarf für die Batterien von rund 500.000 Elektrofahrzeugen pro Jahr decken können.

    Saarland steht vor großer Herausforderung bei der Energieversorgung

    Das Saarland muss nach Einschätzung der Saarbrücker Zeitung künftig deutlich größere Energiemengen bereitstellen. Der steigende Bedarf betrifft Unternehmen und Privathaushalte und hängt unter anderem mit dem Umbau der Stahlindustrie zu grünem Stahl auf Basis von klimafreundlichem Wasserstoff zusammen. Quelle: Saarbrücker Zeitung.

    Als Beispiel für den Strukturwandel nennt der Bericht den Solarpark auf der Halde Hirschbach der RAG in Saarbrücken-Dudweiler. Er steht für den Übergang vom früheren Bergbau zu erneuerbaren Energien und wird als gelungenes Beispiel für den Strukturwandel an der Saar beschrieben.

    Woher die künftig benötigten großen Energiemengen kommen sollen, sei derzeit jedoch nicht verlässlich geklärt. Für das Saarland als Industrieregion bestehe deshalb die Notwendigkeit, schneller als andere Regionen Antworten auf die Energieversorgung zu finden.

    Die Landesregierung diskutiere bereits mit Energielieferanten der Region darüber, welchen Beitrag sie zu einer sicheren Energieversorgung rund um die Uhr leisten könnten. Längere Stromausfälle in Betrieben oder Privathaushalten müssten ausgeschlossen werden.

    Eine mögliche Unterstützung könnte laut Bericht von weltweit tätigen Energielieferanten kommen. Genannt wird Engie, das in Ensdorf ein wasserstofftaugliches Gaskraftwerk bauen und dafür eine Milliarde Euro investieren wolle.

    Das geplante Kraftwerk wäre nach Einschätzung des Berichts ein Zwischenschritt, allein aber keine vollständige Lösung. Eine sichere Energieversorgung wird als Voraussetzung für den langfristigen Fortbestand des Saarlandes bezeichnet und soll oberste Priorität erhalten.

    Infobox: Das Saarland erwartet einen stark steigenden Energiebedarf. Ein wasserstofftaugliches Gaskraftwerk in Ensdorf, für das Engie eine Milliarde Euro investieren wolle, wird als möglicher Zwischenschritt genannt.

    Homematic IP erweitert Unterputz-Aktoren und Energiemanagement

    eQ-3 erweitert das System Homematic IP um zwei neue Unterputz-Schaltaktoren und zusätzliche Energiemanagement-Funktionen für die Home Control Unit. Die neuen Aktoren sind für die Nachrüstung bestehender Elektroinstallationen vorgesehen, während die Zentrale künftig die Leistungsaufnahme und Einspeisung kompatibler Geräte begrenzen kann. Quelle: ifun.de.

    Die Schaltaktoren sind für klassische Unterputzdosen mit 68 Millimetern Durchmesser und rund 45 Millimetern Tiefe ausgelegt. Ein kompaktes Gehäuse sowie Federkraft-Steckklemmen auf der Vorderseite sollen die Montage bei begrenztem Platz erleichtern.

    Der Homematic IP Schaltaktor mit 6 Ampere kostet 29,95 Euro. Eine Variante mit zusätzlichem Tastereingang kostet 39,95 Euro. Damit können vorhandene Schalter oder Taster in das Homematic-IP-System eingebunden werden, ohne dass ihre bisherige Bedienung aufgegeben werden muss.

    Beide Modelle unterstützen Push-to-Pair. Dadurch lässt sich ein Aktor direkt mit bis zu vier geeigneten Tastern oder Wandthermostaten koppeln, ohne dass eine Zentrale oder ein Gateway erforderlich ist. Die Aktoren können außerdem über die Homematic IP App, Funktaster, Fernbedienungen sowie Amazon Alexa und Google Home gesteuert werden.

    Automatisierungen sind ebenfalls vorgesehen. Zusammen mit Wandthermostaten können die Aktoren beispielsweise zur Regelung von Infrarot-Heizplatten eingesetzt werden. Beide Modelle sind laut Bericht ab sofort erhältlich.

    Die Home Control Unit erhält parallel zusätzliche Funktionen für das Energiemanagement. Das EEBUS-Plugin unterstützt nun LPC zur Begrenzung der Leistungsaufnahme und LPP zur Begrenzung der Einspeiseleistung.

    Wenn angeschlossene Anlagen oder Verbraucher gedrosselt werden, können Nutzer in der Homematic IP App festlegen, welche Geräte bevorzugt mit der noch verfügbaren Leistung versorgt werden. Die Kommunikation erfolgt über EEBUS. Kompatible Wärmepumpen, Wallboxen oder Erzeugungsanlagen lassen sich dadurch per Plugin anbinden, ohne zusätzlich über ein Relais verdrahtet werden zu müssen.

    Die neuen Funktionen sind zunächst bis zum 31. Dezember 2027 kostenlos. Anschließend sollen sie Bestandteil eines kostenpflichtigen Home Energy Management Systems werden. Eine automatische Umstellung auf dieses Angebot ist laut eQ-3 nicht vorgesehen.

    Infobox: Die neuen Aktoren kosten 29,95 Euro beziehungsweise 39,95 Euro und sind für Unterputzdosen mit 68 Millimetern Durchmesser und rund 45 Millimetern Tiefe ausgelegt. Die erweiterten Energiemanagement-Funktionen bleiben zunächst bis zum 31. Dezember 2027 kostenlos.

    Quellen:

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