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Engpässe im Stromnetz bremsen Chinas grüne Energie
In China bremsen Engpässe im Stromnetz die Nutzung erneuerbarer Energien. Das berichtet boerse.de unter Berufung auf die Deutsche Presse-Agentur.
Der Beitrag nennt im vorliegenden Material keine weiteren nutzbaren Angaben zu Umfang, Regionen oder konkreten Maßnahmen. Im Mittelpunkt der Meldung steht damit der Zusammenhang zwischen begrenzten Netzkapazitäten und der weiteren Entwicklung der grünen Energie in China.
Zusammenfassung: Netzengpässe behindern nach dem Bericht die Nutzung von Chinas grüner Energie.
Seethermie am Ammersee soll Wärme für Haushalte liefern
Bayerns große Seen könnten künftig als Energiequelle für Wärmepumpen genutzt werden. Das berichtet STERN.de am 20. Juli 2026 um 13:00 Uhr über eine erste Studie zu den Möglichkeiten rund um den Ammersee.
Bei der sogenannten Seethermie beziehen Wärmepumpen ihre Energie nicht aus der Luft oder dem Boden, sondern aus dem Seewasser. Ulrich Lang von der Ingenieurgesellschaft KUP, die an der Studie beteiligt war, beziffert die denkbare Wärmeleistung einer Anlage am Ammersee auf 100 bis 200 Gigawattstunden pro Jahr.
Damit könnten laut Lang grob 20.000 bis 35.000 sanierte Einfamilienhäuser versorgt werden. Für den Erfolg solcher Projekte seien insbesondere die Kommunen wichtig.
„Erfolgreiche Projekte gibt es inzwischen unter anderem in der Schweiz am Vierwaldstädter See, Zürichsee oder Bodensee. Dort waren die Bedingungen aufgrund der Größe der Seen aber auch günstig“, sagte Ulrich Lang laut STERN.de.
Eine wichtige Voraussetzung sind bestehende Wärmenetze. Deren Bau sei teuer; wo sie bereits vorhanden sind, könnten große zentrale Wärmepumpen die gewonnene Energie leichter in die Haushalte leiten. Am Ammersee gibt es derzeit allerdings keine großen Wärmenetze. Kleinere Anlagen kommen laut Bericht an vielen Seen infrage.
Seethermie funktioniert grundsätzlich wie jede andere Wärmepumpe: Der Umgebung wird Wärme entzogen. Pro Kilowattstunde eingesetztem Strom werden meist mehrere Kilowattstunden Heizleistung erreicht.
Im Vergleich zu Luft-Wasser-Wärmepumpen sieht der Bericht einen Vorteil im Winter. Wenn es frostig wird und der Heizbedarf steigt, ist das Wasser im See in der Regel mit etwa 4 Grad wärmer als die Luft.
Typischerweise wird das Wasser für die Seethermie in etwa 10 Metern Tiefe entnommen. Es wird durch die Wärmepumpe geleitet und rund 3 Grad kälter wieder in den See zurückgeführt.
Um die Auswirkungen auf die Umwelt gering zu halten, sollen die Leitungen per Bohrung in den See gebracht werden, statt durch wertvolle Uferbereiche zu verlaufen. Das kältere Wasser wird zudem gründlich mit anderem Seewasser vermischt, damit große Temperaturunterschiede vermieden werden.
Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger bezeichnete das Energiepotenzial in Bayerns Flüssen und Seen als enorm. Gewässerthermie sei als Baustein der bayerischen Wärmewende „eine echte Chance, zehntausende Haushalte mit bezahlbarer und regionaler Energie zu versorgen“.
| Angabe | Wert |
|---|---|
| Denkbare Wärmeleistung am Ammersee | 100 bis 200 Gigawattstunden pro Jahr |
| Versorgungspotenzial | 20.000 bis 35.000 sanierte Einfamilienhäuser |
| Temperaturvorteil des Seewassers im Winter | etwa 4 Grad |
| Typische Entnahmetiefe | etwa 10 Meter |
| Temperatur des zurückgeführten Wassers | rund 3 Grad kälter |
| Potenzial der Seethermie in Bayern | 1,2 Terawattstunden pro Jahr |
| Anteil am Wärmebedarf im Freistaat | etwa 0,7 Prozent |
Insgesamt sieht das Landesamt für Umwelt für die Seethermie in Bayern ein Potenzial von 1,2 Terawattstunden pro Jahr. Das entspricht laut Bericht etwa 0,7 Prozent des Wärmebedarfs im Freistaat.
Infobox: Die Studie sieht am Ammersee eine mögliche Wärmeleistung von 100 bis 200 Gigawattstunden pro Jahr. Für Bayern nennt das Landesamt für Umwelt ein Seethermie-Potenzial von 1,2 Terawattstunden pro Jahr.
Leipziger Stadtkonzern plant Investitionen für Wasser, Energie und Nahverkehr
Der Leipziger Stadtkonzern LVV will trotz der Wirtschaftsflaute seine Investitionen deutlich erhöhen. Insgesamt sind drei Milliarden Euro für Projekte in den Bereichen Wasser, Energie und Nahverkehr vorgesehen, berichtet die LVZ – Leipziger Volkszeitung.
Zu den genannten Vorhaben gehören eine Großwärmepumpe im Rosental und der „Westringschluss“ beim Trinkwasser. Der Stadtkonzern verbindet damit Investitionen in die Energieversorgung und die Wasserinfrastruktur mit weiteren Projekten für den Leipziger Nahverkehr.
Der Bericht stellt die geplanten Vorhaben als umfangreiches Investitionsprogramm der Leipziger Gruppe dar. Weitere Angaben zu einzelnen Projektvolumina oder Zeitplänen sind im vorliegenden Material nicht enthalten.
Zusammenfassung: Die LVV plant drei Milliarden Euro für Großprojekte in Leipzig, darunter eine Großwärmepumpe im Rosental und den „Westringschluss“ beim Trinkwasser.
Acht Schulen im Kreis Kleve starten Energiesparprojekt
Im Kreis Kleve haben acht kreiseigene Schulen das Projekt „Unsere Schule – unser Klima. Energiesparmodelle im Kreis Kleve“ gestartet. Ziel ist es, Strom, Wärme, Wasser und Abfall einzusparen, berichtet RP Online.
Am Projekt beteiligen sich die sechs Förderzentren sowie die beiden Berufskollegs in Trägerschaft des Kreises Kleve. Unterstützt werden die Schulen von der AG Klima des Kreises Kleve, den Abteilungen „Zentrale Dienste“ und „Schule und Kultur, Schwerbehindertenausweise“, der Kreis Kleve Bauverwaltungs-GmbH und der Beratungsagentur „einsfünf“.
„Klimaschutz beginnt oft mit vielen kleinen Entscheidungen im Alltag. Bewusst mit Energie umgehen, Ressourcen schonen, Wasser sparen oder Wege klimafreundlicher zurücklegen: All das sind Maßnahmen, die jeder Einzelne von uns beeinflussen kann“, sagte Zandra Boxnick, Leiterin des Fachbereichs „Zentrale Verwaltung“ des Kreises Kleve.
Schulen seien laut Boxnick nicht nur Lernorte, sondern auch Orte, an denen Werte vermittelt und Zukunft gestaltet werde. Kinder und Jugendliche könnten dort täglich erleben, dass ihr eigenes Handeln einen Unterschied mache.
Zum Netzwerk gehören das Berufskolleg Geldern und Kleve des Kreises Kleve, die Don-Bosco-Schule, die Förderzentren an der Niers/Grunewald und Kleve, die Gelderland Schule und Haus Freudenberg.
Die teilnehmenden Schulen erarbeiten gemeinsam Ideen, um ihren Verbrauch von Strom, Wärme, Wasser und Abfall zu reduzieren. Auch im Bereich Mobilität sieht die AG Klima Einsparpotenziale.
„Dabei sollen die Schulen vom Netzwerk profitieren, im Fokus stehen aber individuelle Lösungen für die jeweiligen Voraussetzungen vor Ort“, sagte Dirtje Derksen von der AG Klima laut RP Online.
In den Schulen werden sogenannte Klimateams gebildet. Darin arbeiten pädagogisches und technisch verantwortliches Personal, Hausmeister, weitere Mitarbeitende, Schülerinnen und Schüler sowie gegebenenfalls Eltern zusammen.
Die Klimateams definieren gemeinsame Ziele und arbeiten an deren Umsetzung. Weiterbildungen sollen allen Beteiligten Fachwissen vermitteln und die Themen Ressourcenschutz und Energiesparen stärker im Schulalltag verankern.
Das Projekt sieht außerdem jährliche Aktionstage zu verschiedenen Themen vor. Dabei präsentieren die Teams ihre Aktivitäten und den Stand der Umsetzung. Die Schulen kommen jährlich zusammen, um ihre individuellen Ergebnisse vorzustellen; diese werden bei diesem Anlass mit Prämienzahlungen belohnt.
Infobox: Acht Schulen im Kreis Kleve sparen gemeinsam Strom, Wärme, Wasser und Abfall. Klimateams, jährliche Aktionstage und Prämienzahlungen sollen die Umsetzung unterstützen.
KI-Boom treibt Investoren zu Energie- und Wasserunternehmen
Der Boom um Künstliche Intelligenz lenkt Anleger auf Energieunternehmen, die den hohen Strombedarf von Rechenzentren decken sollen. Das berichtet die Frankfurter Rundschau in einem Beitrag mit dem Stand 20.07.2026, 20:20 Uhr.
Energieunternehmen sammelten im ersten Halbjahr 2026 bei Börsengängen 12,6 Milliarden US-Dollar ein. Laut Bericht ist das der höchste Halbjahreswert seit dem Höhepunkt der Dotcom-Blase Ende 1999 und deutlich mehr als die gesamte Summe des Jahres 2025 von 4,3 Milliarden US-Dollar.
„Investoren haben zunächst KI-nahe Aktien wie Nvidia gekauft. Dann haben sie gesagt: ‚Moment mal, jeder Chip braucht Energie, um zu funktionieren‘“, sagte Chris Dendrinos, Analyst für saubere Energie bei der RBC, gegenüber der Financial Times.
Ein typisches KI-Rechenzentrum verbraucht laut Beitrag rund 876.000 Megawattstunden pro Jahr. Diese Menge entspreche im reinen Wohn- und Haushaltssektor ungefähr dem Verbrauch einer Stadt wie Duisburg mit ca. 500.000 Einwohnern oder des gesamten Bundeslandes Bremen mit ca. 680.000 Einwohnern.
Die Beratungsgesellschaft ICF erwartet, dass der Strombedarf in den USA zwischen 2026 und 2035 um 39 Prozent steigen wird. Als wesentlicher Grund wird die wachsende Nachfrage aus Rechenzentren genannt.
Der Vermögensverwalter GMO brachte laut Frankfurter Rundschau einen „Power Infrastructure ETF“ auf den Markt. Der Fonds setzt auf Stromerzeugung, Netze und Elektrifizierung.
Mehrere Unternehmen nutzten den Börsenboom für Kapitalaufnahmen. Forgent Power Solutions, ein Hersteller elektrischer Verteilungstechnik für Rechenzentren, sammelte im Februar 1,7 Milliarden US-Dollar ein. Der deutsche Gasmotorenhersteller Innio nahm im Juni knapp 2,8 Milliarden US-Dollar bei seinem Börsengang ein.
Fervo Energy, ein Unternehmen für Geothermie der nächsten Generation, sammelte im Mai rund 2,2 Milliarden US-Dollar ein. Laut Prospekt will das Unternehmen binnen eines Jahres 1,2 Milliarden US-Dollar in ein Kraftwerk in Utah investieren.
| Angabe | Wert |
|---|---|
| Einnahmen von Energieunternehmen bei Börsengängen im ersten Halbjahr 2026 | 12,6 Milliarden US-Dollar |
| Einnahmen bei Börsengängen im gesamten Jahr 2025 | 4,3 Milliarden US-Dollar |
| Jährlicher Stromverbrauch eines typischen KI-Rechenzentrums | rund 876.000 Megawattstunden |
| Erwarteter Anstieg des Strombedarfs in den USA zwischen 2026 und 2035 | 39 Prozent |
| Kapitalaufnahme von Forgent Power Solutions | 1,7 Milliarden US-Dollar |
| Kapitalaufnahme von Innio | knapp 2,8 Milliarden US-Dollar |
| Kapitalaufnahme von Fervo Energy | rund 2,2 Milliarden US-Dollar |
| Geplante Investition von Fervo Energy in ein Kraftwerk in Utah | 1,2 Milliarden US-Dollar |
Der Boom ist jedoch mit Risiken verbunden. Laut Dealogic notieren fast zwei Drittel der seit 2025 an die Börse gegangenen Energiefirmen inzwischen unter ihrem Ausgabepreis. Bei Börsengängen aller Branchen liegt dieser Anteil bei weniger als 40 Prozent.
Der Reaktorentwickler X-energy liegt 33 Prozent unter seinem Ausgabepreis. Der Gasgeneratorenhersteller ERock verlor 42 Prozent, während die Aktie des Rechenzentren-Energieversorgers Fermi um 68 Prozent einbrach.
Als einen Grund nennt der Beitrag, dass manche Anleger Börsengänge kurz nach dem Einstieg wieder verkaufen und in das nächste Papier wechseln. Die Frankfurter Rundschau warnt deshalb davor, junge Unternehmen und neue Technologien als sichere Gewinner zu betrachten.
Neben Strom rückt Wasser als weitere Ressource für Investoren in den Mittelpunkt. Rechenzentren benötigen große Mengen Wasser zur Kühlung ihrer Server. Nach Angaben der US-Umweltbehörde EPA sind in den kommenden 20 Jahren 625 Milliarden US-Dollar an Investitionen in die Wasserinfrastruktur der USA erforderlich.
Zu den genannten Aufgaben zählen die technische Modernisierung der Wasserversorgungsnetze, die Vermeidung von Leckagen, die Einhaltung von Schadstoffgrenzwerten sowie der steigende Wasserbedarf für Rechenzentren, Stromerzeugung und Meerwasserentsalzung.
Eine Analyse der University of California zeigt laut Bericht den Zusammenhang zwischen KI und Wasserverbrauch. Die Erstellung einer 100 Wörtern langen E-Mail durch das Sprachmodell GPT-4 verbraucht demnach rund 519 Milliliter Wasser.
Wasseraktien legten nach Angaben von Moneycontrol im Zuge des Rechenzentren-Booms bereits um bis zu 45 Prozent zu. Zu den meistgenannten Werten zählen American Water Works, Veolia, Xylem sowie der Invesco Water Resources ETF und der First Trust Water ETF.
- Chancen: steigender Strombedarf durch Rechenzentren, Investitionen in Netze und Elektrifizierung sowie wachsender Kapitalbedarf für die Wasserinfrastruktur.
- Risiken: fast zwei Drittel der seit 2025 neu gelisteten Energiefirmen notieren unter ihrem Ausgabepreis; viele Technologien müssen sich technisch und wirtschaftlich noch beweisen.
Infobox: Im ersten Halbjahr 2026 sammelten Energieunternehmen 12,6 Milliarden US-Dollar bei Börsengängen ein. Gleichzeitig notieren fast zwei Drittel der seit 2025 an die Börse gegangenen Energiefirmen unter ihrem Ausgabepreis.
Berliner Energieprofessor kritisiert Stromnetz und fehlende Strategie
Das deutsche Stromnetz ist laut einem Interview der Berliner Zeitung zu klein und zugleich stark ausgelastet. Während immer mehr Windkraft- und Solaranlagen ans Netz kommen, benötigen Elektromobilität und Wärmepumpen eine steigende Stromproduktion.
Der Beitrag thematisiert außerdem die hohen deutschen Strompreise im europäischen Vergleich und den näher rückenden Kohleausstieg. Die Bundesregierung hat deshalb neue Gaskraftwerke ausgeschrieben und will den Ausbau erneuerbarer Energien stärker reglementieren.
Professor Volker Quaschning von der HTW Berlin sieht laut Interview weiterhin keine echte Strategie für die Energiewende. Quaschning wird als entschiedener Verfechter der Energiewende beschrieben.
„Dieses politische Versagen hängt uns heute noch nach“, sagte Volker Quaschning laut Berliner Zeitung.
Der Artikel stellt die wachsende Stromproduktion, den Netzausbau, den Ausbau erneuerbarer Energien und die politische Ausrichtung der Energiewende als miteinander verbundene Herausforderungen dar. Weitere Angaben zu konkreten Preisen, Netzabschnitten oder Ausbauzielen enthält das vorliegende Material nicht.
Zusammenfassung: Volker Quaschning kritisiert ein zu kleines und ausgelastetes Stromnetz sowie das Fehlen einer klaren Strategie für die Energiewende.
Quellen:
- ROUNDUP/Bericht: Engpässe in Stromnetz bremsen Chinas grüne Energie - boerse.de
- Energie: Wenn der See die Heizung wärmt
- Großprojekte in Leipzig: Stadtkonzern LVV will drei Milliarden Euro investieren
- Klimaprojekt in der Region: Diese Schulen im Kreis Kleve sparen Ressourcen und Energie
- Der neue Energie-Boom: Wie KI Investoren auf den Strommarkt treibt
- „Wenn Leute den hohen Strompreis beklagen, sollten sie zumindest wissen, woher das kommt“























