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    Gasspeicher unter Druck: Winterrisiken und neue Lösungen für die Energiewende

    KI-generiert
    08.09.2026 59 mal gelesen 2 Kommentare

    Gasspeicher: Verband warnt vor möglichen Engpässen im Winter

    SZ.de: Der Gasspeicher-Verband INES warnt angesichts historisch niedriger Füllstände vor Engpässen bei der Erdgasversorgung im kommenden Winter. Anfang September seien die deutschen Speicher nur zu rund 53 Prozent gefüllt gewesen – der niedrigste Stand zu diesem Zeitpunkt seit Beginn der Aufzeichnungen vor 15 Jahren. Vor einem Jahr habe der Füllstand rund 71 Prozent betragen.

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    Nach den Szenarien des Verbandes kann bis zum 1. November noch ein Füllstand von rund 77 Prozent erreicht werden. Dafür müsste sich das Einspeicherungstempo jedoch erheblich erhöhen: In den verbleibenden zwei Monaten müsste mehr Gas eingespeichert werden als in den vergangenen drei Monaten zusammen.

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    Ein Füllstand von 77 Prozent wäre laut INES bei normalen Wintertemperaturen ausreichend, um die Versorgung zu gewährleisten. Bei extrem kalten Temperaturen reiche dieser Wert hingegen nicht aus, sagte INES-Geschäftsführer Sebastian Heinermann. Dann könne es im Januar zu Unterdeckungen kommen.

    Als Gründe für die schleppende Einspeicherung nennt der Verband die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Nach der Sperrung der Meerenge von Hormus seien die Gaspreise gestiegen; zudem sei der sogenannte Sommer-Winter-Spread teilweise negativ. Dadurch sei Erdgas für den kommenden Winter günstiger als Gas, das jetzt gekauft und eingelagert werden müsste.

    INES fordert deshalb ein Maßnahmenpaket, zu dem unter anderem eine Senkung der Speicherkosten gehören soll. Das Bundeswirtschaftsministerium sieht dagegen bislang keinen Anlass, an der Versorgungssicherheit zu zweifeln, und verweist auf neue LNG-Terminals sowie Pipeline-Lieferungen aus Norwegen. Staatliche Eingriffe lehnt das Ministerium ab.

    INES ist der Interessenverband der deutschen Erdgas- und Wasserstoffspeicherbetreiber. Die 17 Mitglieder repräsentieren nach eigenen Angaben über 90 Prozent der deutschen Gasspeicherkapazitäten und haben ein wirtschaftliches Interesse an einer hohen Auslastung der Anlagen.

    „Bei extrem kalten Temperaturen reicht ein Füllstand von rund 77 Prozent hingegen nicht aus“, sagte INES-Geschäftsführer Sebastian Heinermann.

    Infobox – SZ.de: Anfang September waren die Speicher zu rund 53 Prozent gefüllt. Bis zum 1. November könnten technisch rund 77 Prozent erreicht werden; bei extrem kalten Temperaturen könnten im Januar dennoch Unterdeckungen entstehen.

    Branchenszenario: Gasspeicher könnten Anfang Februar vollständig leer sein

    wiwo.de: Deutschlands Gasspeicher könnten einer Branchenschätzung zufolge Anfang Februar vollständig leer sein, wenn der Winter sehr kalt wird. Grundlage der Berechnung ist ein Füllstand von 77 Prozent am 1. November.

    Bei einem warmen oder normal kalten Winter würde das gespeicherte Gas den Modellrechnungen zufolge ausreichen. Ein sehr kalter Winter – vergleichbar mit dem Winter 2010 – könnte die Bestände jedoch so stark reduzieren, dass sie nicht reichen.

    Die Speicher sind nach Darstellung der WirtschaftsWoche nur ein Standbein der Energieversorgung von Industrie und Haushalten. Über neue LNG-Terminals an Deutschlands Küsten könnten zusätzliche Kapazitäten vom Weltmarkt beschafft werden. Deutschland beziehe außerdem Gas über Pipelines, etwa aus Norwegen.

    Am 6. September lag der Füllstand den Angaben zufolge bei rund 54 Prozent und damit etwa 19 Prozentpunkte niedriger als ein Jahr zuvor. Zum 1. November könnten die Speicher nur noch zu maximal 77 Prozent gefüllt werden, weil technisch kein höherer Wert mehr möglich sei.

    Die Gasfirmen haben den Angaben zufolge einen Speicheranteil von 83 Prozent gebucht. Dass ein Teil der bezahlten Lagerkapazitäten ungenutzt bleibt, wird mit der schwierigen wirtschaftlichen Lage begründet. Das bisherige Geschäftsmodell, Gas im Sommer günstig zu kaufen und im Winter teurer zu verkaufen, lohne sich wegen der hohen Gaspreise nicht mehr.

    Die Speicherbetreiber fordern politische Erleichterungen und Anreize. INES-Geschäftsführer Sebastian Heinermann erklärte, die Speicherbefüllung müsse wirtschaftlich tragfähig sein, damit sie von Marktakteuren tatsächlich umgesetzt werde.

    Die Bundesnetzagentur betont laut wiwo.de, dass das Zusammenspiel von Pipelineimporten, Speichern, LNG-Importen, Infrastruktur und Nachfrage für die Versorgungssicherheit entscheidend sei. Auf dem Weltmarkt sei ausreichend Gas verfügbar, und es gebe ausreichend Importmöglichkeiten. Die Gasversorgung in Deutschland sei stabil und die Versorgungssicherheit aktuell gewährleistet.

    „Die Speicherbefüllung muss wirtschaftlich tragfähig sein, damit sie von Marktakteuren auch tatsächlich realisiert werden kann“, sagte INES-Geschäftsführer Sebastian Heinermann.

    Infobox – wiwo.de: Bei einem sehr kalten Winter könnten die Speicher Anfang Februar vollständig leer sein. Für den 1. November wird ein maximal möglicher Füllstand von 77 Prozent angenommen; am 6. September lag der Wert bei rund 54 Prozent.

    BMW Group setzt auf standortspezifisches Energiemanagement

    BMW Group: Die BMW Group treibt die Transformation ihrer Energieversorgung nach eigenen Angaben strategisch und ganzheitlich voran. Der Ansatz soll standortspezifisch, technologieoffen und auf die Wettbewerbsfähigkeit der Produktionsstandorte ausgerichtet sein.

    Seit 2020 deckt die BMW Group den gesamten Fremdstrombedarf ihrer Produktionsstandorte weltweit mit erneuerbaren Energien. Dies erfolgt durch eigene Erzeugung, langfristige Stromlieferverträge und Herkunftsnachweise. Gleichzeitig soll der Einsatz fossiler Energieträger, insbesondere Erdgas, weiter reduziert werden.

    Je nach Standort kommen unterschiedliche Technologien zum Einsatz. Genannt werden Elektrifizierung unter Nutzung von Wind- oder Solarenergie, Wasserstoff, Geothermie und Biomasse. Die BMW Group betreibt mehr als 30 Produktionsstandorte weltweit und richtet die Lösungen an den jeweiligen lokalen Bedingungen aus.

    Bis 2030 will die BMW Group die CO₂e-Emissionen aus der eigenen Produktion, also Scope 1 und 2, unabhängig vom Produktionsvolumen gegenüber 2019 um rund 46 Prozent senken. Bis 2035 plant das Unternehmen, entlang der gesamten Wertschöpfungskette mindestens 60 Millionen Tonnen CO₂e einzusparen. Das langfristige Ziel bleibt Net Zero bis 2050.

    Im Werk Dingolfing deckt ein seit 2025 betriebenes Biomasse-Heizwerk in Werksnähe rund 50 Prozent des Prozess-Heißwasserbedarfs. Es liefert jährlich bis zu 100.000 Megawattstunden Wärme aus regionaler Biomasse und BMW Group eigenem Restholz und reduziert die CO₂e-Emissionen des Standorts um rund 20.000 Tonnen pro Jahr.

    Zusätzlich ist auf mehr als 100.000 Quadratmetern Hallendachfläche eine Photovoltaik-Aufdachanlage mit über 10 Megawatt Peak Leistung in Betrieb. Sie stellt jährlich mehr als 10 Gigawattstunden regenerativ erzeugten Strom direkt vom Werksdach bereit.

    Digitale Lösungen sollen Erzeugung, Verbrauch und Speicher miteinander verknüpfen. Dabei werden Daten zu Energiebedarf, Anlagenverfügbarkeit, Wetter und Marktpreisen einbezogen. Virtuelle Kraftwerke sind bei der BMW Group bereits im Einsatz und sollen Energieflüsse datenbasiert steuern, Kosten und CO₂e-Emissionen reduzieren, Netze entlasten und die Versorgungssicherheit erhöhen.

    Die Produktionsstandorte sollen dadurch von reinen Verbrauchern zu aktiven Mitgestaltern des Energiesystems werden. Die BMW Group bezeichnet diesen Ansatz als Prosumer-Modell und betont die Zusammenarbeit mit Kommunen, Stadtwerken, Energiepartnern und Regionen.

    Mehr als 70 Prozent der Wertschöpfung eines Fahrzeugs entstehen laut BMW Group in der Lieferkette. Deshalb soll erneuerbare Energie auch bei wichtigen Lieferanten und energieintensiven Produktionsschritten eine zentrale Rolle spielen.

    • Seit 2020 deckt die BMW Group den gesamten Fremdstrombedarf ihrer Produktionsstandorte weltweit mit erneuerbaren Energien.
    • Bis 2030 sollen die CO₂e-Emissionen aus der eigenen Produktion gegenüber 2019 um rund 46 Prozent sinken.
    • Bis 2035 plant das Unternehmen mindestens 60 Millionen Tonnen CO₂e Einsparungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette.
    • Das langfristige Ziel lautet Net Zero bis 2050.

    Infobox – BMW Group: Das Energiemanagement verbindet erneuerbare Energien, standortbezogene Technologien und digitale Steuerung. In Dingolfing liefern Biomasse und Photovoltaik jährlich bis zu 100.000 Megawattstunden Wärme beziehungsweise mehr als 10 Gigawattstunden Strom.

    ABOK präsentiert auf der IFA 2026 Energiespeicher für Haushalt und mobile Anwendungen

    presseportal.de: Die ABOK GmbH präsentiert auf der IFA 2026 in Berlin Lösungen für Energiespeicherung und intelligentes Energiemanagement. Das Angebot richtet sich an Privathaushalte, kleinere Gewerbebetriebe sowie mobile und netzunabhängige Einsatzbereiche.

    Am Stand H2.2-179 in Halle 2.2 zeigt das Unternehmen das Balkonkraftwerkspeichersystem Brio, die mobilen Energiespeicher Elux und Ark sowie die faltbaren Solarmodule der Asp-Serie. ABOK will Photovoltaik, Energiespeicherung und intelligentes Energiemanagement stärker miteinander vernetzen.

    Die Brio-Serie richtet sich insbesondere an Haushalte mit Balkonkraftwerken. Überschüssiger Solarstrom kann zwischengespeichert und später genutzt werden, wodurch der Eigenverbrauch des selbst erzeugten Solarstroms deutlich erhöht werden soll.

    Die Produktreihen Elux und Ark sind für mobile und temporäre Stromversorgung vorgesehen. Als mögliche Einsatzbereiche nennt ABOK die Notstromversorgung im Haushalt, Garten- und Werkstattarbeiten, Camping, Wohnmobile sowie mobile Arbeitseinsätze.

    Die faltbaren Solarmodule der Asp-Serie sollen eine flexible solare Nachladung abseits einer festen Stromversorgung ermöglichen. Nach Einschätzung von ABOK entwickelt sich der europäische Energiemarkt zunehmend von einzelnen Geräten hin zu integrierten Energiesystemen.

    Das Unternehmen setzt deshalb auf modular erweiterbare Lösungen, intelligentes Energiemanagement und lokale Unterstützung für den europäischen Markt. Das Angebot für Haushalte, kleinere Gewerbeanwendungen sowie mobile und netzunabhängige Einsatzbereiche soll weiter ausgebaut werden.

    Die IFA 2026 findet vom 4. bis 8. September 2026 in der Messe Berlin statt. ABOK stellt in Halle 2.2 am Stand H2.2-179 aus.

    Infobox – presseportal.de: ABOK zeigt auf der IFA 2026 Speicher- und Energiemanagementlösungen für Balkonkraftwerke, mobile Anwendungen und netzunabhängige Einsatzbereiche. Die Messe läuft vom 4. bis 8. September 2026.

    Mannheim plant Wärme aus dem Rhein und Abschied vom Gasnetz

    Allgemeine Zeitung: Mannheim gilt als Vorreiter und will das Gasnetz abschalten. Wie Wohnungen künftig warm werden sollen, erläutert die zuständige Managerin Alexandra Halkenhäuser im Interview.

    Als Teil der geplanten Wärmewende ist Wärme aus dem Rhein vorgesehen. Der Bericht nennt die Nutzung der Energie des Flusses als geplante Lösung für die Wärmeversorgung.

    Weitere nutzbare Angaben enthält der übermittelte Artikeltext nicht.

    Infobox – Allgemeine Zeitung: Mannheim plant den Abschied vom Gasnetz und will für die Wärmeversorgung unter anderem Energie aus dem Rhein nutzen.

    Hoymiles bringt 22-kW-V2X-Gleichstromladegerät für Privathaushalte auf den Markt

    boerse.de: Hoymiles hat ein V2X-Gleichstromladegerät vorgestellt, das mit dem HiOne All-in-One-BESS zusammenarbeitet. Damit verbindet das Unternehmen Solarenergie, Batteriespeicher, Elektrofahrzeuge und Stromnetz zu einem integrierten Energiesystem für Privathaushalte.

    Das Ladegerät verfügt über bidirektionale Ladefunktionen. Ein Elektrofahrzeug kann dadurch als zusätzliche Energiequelle für den Haushalt eingesetzt werden, etwa zur Notstromversorgung über Vehicle-to-Home, kurz V2H, wenn das Stromnetz ausfällt.

    Über Vehicle-to-Grid, kurz V2G, soll das Elektrofahrzeug außerdem an Lastglättung und virtuellen Kraftwerken teilnehmen können. Ein integrierter, EU-MID-zertifizierter Zähler soll eine genaue Energiemessung und ein zuverlässiges Energiemanagement ermöglichen.

    Das V2X-Ladegerät lädt das Elektrofahrzeug direkt mit Gleichstrom aus der Photovoltaikanlage und dem Batteriespeicher. Dadurch wird der Bordlader des Fahrzeugs umgangen und eine zusätzliche AC/DC-Umwandlung vermieden, was die Energieverluste während des Ladevorgangs reduzieren soll.

    Die Gleichstrom-Ladeleistung beträgt bis zu 22 kW. Nach Angaben von Hoymiles kann ein herkömmliches Wechselstrom-Ladegerät in einer Stunde etwa 35 km Reichweite bereitstellen, während das V2X-Ladegerät etwa 110 km liefert.

    Das Gerät unterstützt nach Unternehmensangaben 95 % der gängigen Elektrofahrzeuge. Als eigenständiges Ladegerät kann es flexibel installiert werden, beispielsweise neben dem Parkplatz. Dadurch soll das HiOne All-in-One-BESS freier in die häusliche Energieversorgung integriert werden können.

    Für den Außeneinsatz verfügt das Ladegerät über die Schutzart IP65 und die Stoßfestigkeit IK10. Gesteuert wird das V2X über dasselbe App-basierte Ökosystem wie die Hausenergielösungen von Hoymiles.

    Nutzer können zwischen einem Ökostrom-Modus und einem Schnelllademodus wählen. Hoymiles will mit dem Produkt Solarstromerzeugung, Energiespeicherung, Energiemanagement und Elektromobilität in einem Hausenergie-Ökosystem zusammenführen.

    MerkmalAngabe
    Gleichstrom-Ladeleistungbis zu 22 kW
    Reichweite pro Stunde beim herkömmlichen Wechselstrom-Ladegerätetwa 35 km
    Reichweite pro Stunde beim Hoymiles V2Xetwa 110 km
    Kompatibilität95 % der gängigen Elektrofahrzeuge
    SchutzartIP65
    StoßfestigkeitIK10

    Infobox – boerse.de: Das neue V2X-Gleichstromladegerät bietet bis zu 22 kW Ladeleistung und bidirektionale Funktionen für V2H und V2G. Es soll etwa 110 km Reichweite pro Stunde liefern und 95 % der gängigen Elektrofahrzeuge unterstützen.

    Quellen:

    Hinweis zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz auf dieser Webseite

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    Dass ausgerechnet Speicherbetreiber vor leeren Speichern warnen, sollte man zwar mit etwas Abstand betrachten, aber die Zahlen sind trotzdem beunruhigend und zeigen, dass LNG allein kein Ersatz für vorausschauende Planung ist.
    Beim BMW Ansatz sieht man doch das Speicher allein nicht die ganze lösung sind, sondern auch Verbrauch und Steuerung wichtig werden. Ob Rheinwärme und diese ganzen Akku Systeme dann wirklich im großen Winter helfen weis ich aber nicht, klingt teilweise noch sehr nach Werbeprospekt und am ende zählt halt ob zuhause die Heizung läuft.

    Zusammenfassung des Artikels

    INES warnt wegen niedriger Gasspeicherfüllstände vor Engpässen in einem extrem kalten Winter, während das Wirtschaftsministerium die Versorgung als gesichert sieht. BMW setzt weltweit auf standortspezifische erneuerbare Energien, Digitalisierung und Biomasse, um Emissionen zu senken.

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