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    Deutschland erreicht 2026 erstmals wieder Netto-Stromexport, erneuerbare Energien boomen

    10.06.2026 28 mal gelesen 1 Kommentare

    Energie: Deutschland ist erstmals seit 2023 Netto-Exporteur von Strom

    Deutschland hat im ersten Quartal 2026 wieder den Status eines Netto-Exporteurs von Strom erreicht, wie das Statistische Bundesamt berichtet. Die Stromimporte sanken um 15,5 Prozent, während die Exporte um über 20 Prozent anstiegen, was zu einem Überschuss von 3,1 Milliarden Kilowattstunden führte.

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    Insgesamt wurden 126,6 Milliarden Kilowattstunden Strom in Deutschland produziert, wobei mehr als die Hälfte (53,3 Prozent) aus erneuerbaren Energien stammte. Die Erzeugung aus erneuerbaren Quellen stieg um fast 14 Prozent auf 67,5 Milliarden Kilowattstunden, während die konventionelle Stromerzeugung um knapp zwei Prozent auf 59,1 Milliarden Kilowattstunden sank.

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    „Der Anstieg der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien im ersten Quartal lag vor allem an einer starken Zunahme der Windkraft.“

    Die Windkraftproduktion stieg um fast 29 Prozent auf 42,8 Milliarden Kilowattstunden, was einen Anteil von einem Drittel an der gesamten Stromproduktion ausmacht. Im Gegensatz dazu sank die Stromerzeugung aus Photovoltaik um 7,4 Prozent auf 10,3 Milliarden Kilowattstunden.

    Die konventionelle Stromerzeugung aus Kohle fiel um über fünf Prozent auf 30,5 Milliarden Kilowattstunden, während die Erzeugung aus Erdgas um 3,2 Prozent anstieg. Österreich war der größte Abnehmer von deutschem Strom, während die Exporte nach Dänemark und Norwegen zunahmen.

    Der durchschnittliche Großhandelspreis für Strom lag im ersten Quartal bei 102,17 Euro pro Megawattstunde, was einem Rückgang von 8,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal entspricht. An Tagen mit hohem Wind- und Sonnenstrom gab es zunehmend negative Großhandelspreise, was für Nachbarländer attraktiv ist.

    Zusammenfassung: Deutschland hat im ersten Quartal 2026 einen Stromüberschuss von 3,1 Milliarden Kilowattstunden erzielt, wobei die Erzeugung aus erneuerbaren Energien stark zugenommen hat. Der Großhandelspreis für Strom ist gesunken, was die Attraktivität für den Export erhöht.

    Stadtwerke erwarten „historischen Investitionshochlauf“

    In einer aktuellen Studie des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) und der Unternehmensberatung EY wird ein historischer Investitionshochlauf bei Stromnetzen, Wärmeversorgung und erneuerbaren Energien prognostiziert. Neun von zehn Stadtwerken geben an, dass der Investitionsbedarf deutlich über das bisherige Niveau hinausgeht.

    Ein Viertel der befragten Stadtwerke erwartet sogar einen Anstieg der Investitionen um mehr als 200 Prozent. Trotz dieser positiven Aussichten haben 43 Prozent der Unternehmen in den letzten fünf Jahren weniger als fünf Millionen Euro jährlich investiert.

    „Regulatorische Veränderungen, politische Entscheidungen und sich wandelnde Rahmenbedingungen beeinflussen zunehmend die Wirtschaftlichkeit und die Planbarkeit von Investitionsvorhaben.“

    Die Mehrheit der Stadtwerke bewertet ihren Geschäftserfolg als „gut“ oder „sehr gut“, was einen Rückgang im Vergleich zu vor vier Jahren darstellt. Die wichtigsten Faktoren für den Geschäftserfolg sind die Verkaufserlöse und die Preisgestaltung.

    Zusammenfassung: Stadtwerke in Deutschland erwarten einen signifikanten Anstieg der Investitionen in die Energieinfrastruktur, während viele Unternehmen in den letzten Jahren unter den Investitionsgrenzen geblieben sind.

    UN-Klimaverhandlungen in Bonn: Energiekrise als Katalysator für Klimaschutz?

    Die UN-Klimaverhandlungen in Bonn stehen im Zeichen der Energiekrise, die durch steigende Öl- und Gaspreise geprägt ist. Diese Situation könnte neuen Schwung in die Verhandlungen bringen und die Energiewende hin zu erneuerbaren Energien beschleunigen.

    Die Energiekrise hat Regierungen weltweit wirtschaftlich im „Würgegriff“, was die Dringlichkeit von Maßnahmen zur Reduzierung der fossilen Abhängigkeit unterstreicht. Länder wie Vietnam und Südkorea haben bereits neue Förderungen für erneuerbare Energien angekündigt.

    „Der aktuelle Ölschock ist für viele Länder eine klare Lektion - fossile Abhängigkeit ist ein strategisches Risiko.“

    Die Diskussionen in Bonn konzentrieren sich nicht nur auf technische Details, sondern auch auf die Umsetzung bereits angekündigter Regierungsinitiativen. Die Weltklimakonferenz in Brasilien 2025 endete ohne klaren Fahrplan für den Ausstieg aus fossilen Energien, was zu Widerstand bei progressiven Staaten führte.

    Zusammenfassung: Die UN-Klimaverhandlungen in Bonn könnten durch die Energiekrise an Dynamik gewinnen, da viele Länder ihre Strategien zur Förderung erneuerbarer Energien anpassen.

    Stadt Viersen plant Photovoltaik-Bürgerprojekt

    In Viersen haben Bürgerinnen und Bürger die Initiative ergriffen, eine Energie-Genossenschaft zu gründen, um gemeinsam eine Photovoltaik-Anlage zu betreiben. Die Stadtverwaltung prüft derzeit, wie sie dieses Projekt unterstützen kann.

    Der zuständige Ausschuss hat dem Bürgerantrag zur Förderung der Bürgerbeteiligung an der Energiewende zugestimmt. Die geplante PV-Anlage könnte auf einem öffentlichen Gebäude installiert werden und Strom für lokale Haushalte liefern.

    „Die BEG solle – wie andere Vereine in der Stadt – ihre Veranstaltungen selbst organisieren.“

    Es gibt jedoch Bedenken hinsichtlich der Unterstützung durch die Stadt, insbesondere in Bezug auf die rechtlichen Rahmenbedingungen für die Verpachtung von Dachflächen. Die Diskussion über die Unterstützung der Genossenschaft wird weiterhin geführt.

    Zusammenfassung: In Viersen wird eine Bürger-Energie-Genossenschaft gegründet, um eine Photovoltaik-Anlage zu betreiben, wobei die Stadtverwaltung eine unterstützende Rolle spielt.

    Quellen:

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    Wow, ich finde das echt heftig das wir jetzt wieder netto Strom exportieren! Aber wie können wir sicherstellen das die Windkraft auch weiterhin so hoch bleibt? Ich mein, wenn der Wind nicht weht, was dann? Erneuerbare Energie ist total wichtig, aber die Sonne scheint ja nicht immer!

    Zusammenfassung des Artikels

    Deutschland hat im ersten Quartal 2026 den Status eines Netto-Exporteurs von Strom erreicht, während Stadtwerke einen signifikanten Anstieg der Investitionen in die Energieinfrastruktur erwarten.

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