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    Energie-News: Gasspeicher, Wetterstress, Solarauto und neues PV-Projekt

    KI-generiert
    10.08.2026 29 mal gelesen 1 Kommentare

    EU füllt Gasspeicher nur langsam und plant Stopp russischen Flüssiggases

    Die Europäische Union befüllt ihre Gasspeicher laut WELT derzeit so langsam wie seit Jahren nicht. Gleichzeitig soll mitten im anstehenden Winter der Bezug russischen Flüssiggases gestoppt werden.

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    Damit wächst das Risiko, dass die Versorgungssicherheit stärker von den Entwicklungen auf dem Gasmarkt und den politischen Entscheidungen der EU abhängt. Der Artikel bezeichnet das Vorgehen als einen riskanten Gas-Poker, weil die Speicher nur langsam gefüllt werden, während zugleich eine wichtige Bezugsquelle wegfallen soll.

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    Infobox – WELT: Die EU befüllt ihre Gasspeicher kaum noch und will den Bezug russischen Flüssiggases mitten im anstehenden Winter stoppen.

    Hitze und Dürre setzen das Energiesystem unter Druck

    Hitze, Dürre und Niedrigwasser belasten nach Darstellung der FAZ verschiedene Formen der Energieerzeugung. Betroffen sind Atom-, Wind- und Wasserkraft, während Solarstrom in den heißen Wochen zwar in Fülle vorhanden ist, jedoch nur tagsüber zur Verfügung steht.

    In Deutschland kam es in den vergangenen Wochen zu einigen lokalen Stromausfällen. Ursache war laut FAZ allerdings nicht die Energiewende, sondern eine marode Infrastruktur: In der Sommerhitze brannten Trafostationen, wodurch in einigen Orten die Stromversorgung ausfiel. Meistens konnten die Störungen nach einigen Stunden behoben werden.

    Härter trifft die extreme Wetterlage andere Staaten. Frankreich und Ungarn kühlen Atomkraftwerke mit Flusswasser; angesichts der Rekordtemperaturen und neuer Tiefstände an den Flüssen mussten Reaktoren heruntergefahren werden. Dadurch zeigt sich laut FAZ, dass auch Kernenergie nicht jederzeit verfügbar ist.

    Auch erneuerbare Energien liefern derzeit nicht durchgehend zuverlässig Strom. Windkraftanlagen standen bei heißer, stehender Luft wiederholt still, die Wasserkraft schwächelte wegen fehlenden Wassers, und Biomasse für grünes Gas wächst auf ausgetrockneten Böden weniger nach. Solarstrom steht dagegen in großer Menge zur Verfügung, ist aber seinem Wesen nach auf die Tageszeit beschränkt. Gerade am frühen Abend wird während Hitzewellen viel Strom für die Kühlung von Gebäuden benötigt.

    Die FAZ beschreibt auch die fossilen Energieträger als nicht vollständig verlässlich. Gas sei teuer und knapp auf dem Weltmarkt; zudem könnten die Auswirkungen des Irankriegs auf die Versorgung kaum kalkuliert werden. Kohle sei zwar einfacher zu bekommen, solle in Deutschland aber bald der Vergangenheit angehören und werde außerdem zu manchen Kraftwerken per Binnenschiff transportiert – normalerweise bei ausreichendem Wasserstand der Flüsse.

    Als Konsequenz fordert der Artikel einen stärkeren Fokus auf Energieträger, die Deutschland zumindest einigermaßen sicher nutzen kann. Genannt werden Großbatterien, grüner Wasserstoff als Zwischenspeicher für erneuerbare Energie, weitere Energieträger sowie schnellere Fortschritte beim Ausbau des Stromnetzes.

    Die FAZ kritisiert zugleich geplante üppige Subventionen für neue Gaskraftwerke. Diese müssten zwar dringend gebaut werden, doch ebenso notwendig seien Speicher, andere Energieträger und ein schnellerer Netzausbau. Eine Rückkehr zur alten Normalität hält der Artikel angesichts der fortschreitenden Klimakrise nicht für realistisch.

    „Für ideologische Spielchen, bei denen einzelne Energieträger bevorzugt werden, ist es zu spät.“

    Mit Blick auf die kommenden Jahre warnt die FAZ vor zusätzlichem Stress für das Stromsystem. Dass 2027 kühler werde als 2026, sei ziemlich unwahrscheinlich; die Pegel würden weiter sinken, und noch mehr Hitze werde das Stromsystem sowie die Stromkunden zusätzlich belasten.

    Infobox – FAZ: Hitze, Dürre und Niedrigwasser beeinträchtigen Atom-, Wind- und Wasserkraft. Die FAZ sieht deshalb Bedarf an Großbatterien, grünem Wasserstoff, weiteren Energieträgern und einem schnelleren Netzausbau.

    BMW beteiligt sich an Solar-E-Auto mit mehr als 1700 Solarzellen

    Studierende der Clemson University haben gemeinsam mit BMW den Elektroauto-Prototyp Deep Orange 17 entwickelt. Das Fahrzeug soll mehr Energie erzeugen, als es verbraucht, und wurde laut Merkur im Herbst 2024 gestartet.

    BMW hat die Entwicklung angestoßen, begleitet das Projekt mit seinem Forschungs- und Entwicklungsteam und ist Hauptsponsor. Der Deep Orange 17 ist kein neues BMW-Serienmodell, sondern ein fahrbereiter Prototyp.

    In die Außenhaut des Fahrzeugs sind mehr als 1700 Solarzellen integriert. Sie befinden sich nicht nur auf dem Dach, sondern auf verschiedenen Karosserieflächen und sollen sowohl während der Fahrt als auch beim Parken Sonnenlicht sammeln. Die Solarmodule sind Bestandteil des Fahrzeugkonzepts und wurden in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE entwickelt.

    Die verwendete Technik soll auch bei teilweiser Verschattung weiterhin Strom erzeugen. Eine robuste Außenfolie schützt die Solarmodule.

    Für einen täglichen Arbeitsweg von rund 20 Kilometern simulierte das Team die Bedingungen in Greenville, Frankfurt, Madrid und Mumbai. Im Durchschnitt soll der Prototyp dabei 50 Kilometer zusätzliche Reichweite durch Sonnenenergie gewinnen können. Merkur betont, dass sich das Fahrzeug dadurch nicht vollständig unabhängig vom Stromnetz bewegt.

    Der Deep Orange 17 wiegt lediglich 550 Kilogramm – ungefähr ein Viertel dessen, was viele ähnlich große Serienfahrzeuge wiegen. Neben der Solarenergie sollen Leichtbau, Aerodynamik, Rekuperation und eine optimierte Kraftverteilung den Energieverbrauch niedrig halten. Laut den Entwicklern wurde die Form von den aerodynamischen Eigenschaften des Kofferfischs inspiriert.

    Merkur verweist darauf, dass die Idee eines Elektroautos mit integrierten Solarzellen nicht neu ist. Sono Motors aus München gab das Projekt Sion 2023 auf; das Fahrzeug kam nie in Serie. Später stellte das Unternehmen den Betrieb ein und meldete Insolvenz an.

    Der Clemson-Prototyp ist daher derzeit kein Solarauto für den Massenmarkt, sondern vor allem ein Experiment. Öffentlich gezeigt werden soll der Stromer auf der Consumer Electronics Show 2027 in Las Vegas.

    Infobox – Merkur: Der Deep Orange 17 wiegt 550 Kilogramm, verfügt über mehr als 1700 Solarzellen und soll im Durchschnitt 50 Kilometer zusätzliche Reichweite durch Sonnenenergie gewinnen.

    Solarprojekt in Kuhstorf erhält rechtliche Grundlage

    In Kuhstorf ist der Weg für ein großes Photovoltaik-Projekt frei. Wie der Nordkurier berichtet, hatte die Gemeindevertretung bereits im April 2026 den vorhabenbezogenen Bebauungsplan Nr. 2 „Sonstiges Sondergebiet Photovoltaik – zwischen dem Redefiner Weg und der L04“ beschlossen.

    Der Bebauungsplan bildet die rechtliche Grundlage für Photovoltaik-Anlagen auf einer Fläche im Süden des Gemeindegebietes. Das Gebiet liegt im Bereich Sandgraben, Landesstraße L04, Gemeindegrenze zu Bresegard bei Picher und Redefiner Weg.

    Die Fläche umfasst etwa 134 Hektar südlich von Kuhstorf und reicht ungefähr bis zur Höhe des Bresegarder Ortsteils Langer Jammer. Mit der öffentlichen Bekanntmachung der Genehmigung ist der Bebauungsplan rechtswirksam. Die Gemeinde kann damit die nächsten Schritte zum Bau des PV-Gebietes einleiten.

    Geplant sind neben den Photovoltaik-Anlagen zur Stromerzeugung auch die notwendigen Nebenanlagen. Dazu gehören Trafo- und Übergabestationen, Wechselrichter, Kabel und Kabelkanäle, Zaunanlagen sowie Einrichtungen und Anlagen zur Sicherheitsüberwachung. Außerdem sind Stellplätze, Zufahrten und Wartungsflächen vorgesehen.

    Das Gelände soll mit Hecken eingefasst werden. Die Fläche soll zudem mit Wiesensaat zu einer Naturwiese gestaltet werden. Für Saatgut und Pflege hat die Gemeinde genaue Vorgaben festgelegt.

    Die Pflanzliste für die Hecken umfasst laut Nordkurier Weinrose, Hundsrose, gemeinen Hartriegel, Weißdorn, Holzapfel, Purgier-Kreuzdorn und Schlehe. Zusätzlich zum PV-Gebiet gehört eine externe Kompensationsfläche am Rand der Strohkirchener Tannen zum Vorhaben.

    Die Unterlagen können während der Sprechzeiten im Amt Hagenow-Land, Bahnhofstraße 25, in Hagenow eingesehen werden. Die Öffnungszeiten sind Dienstag von 8.30 bis 12 Uhr und von 14 bis 18 Uhr, Donnerstag von 8.30 bis 12 Uhr und von 14 bis 16 Uhr sowie Freitag von 8.30 bis 12 Uhr. Zusätzlich können Termine vereinbart werden.

    Infobox – Nordkurier: Das genehmigte PV-Gebiet in Kuhstorf umfasst etwa 134 Hektar. Neben den Solaranlagen sind technische Nebenanlagen, Hecken und eine Naturwiese vorgesehen.

    Quellen:

    Hinweis zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz auf dieser Webseite

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    Beim Lesen der bisherigen Kommentare ist mir vor allem ein Punkt aufgefallen, der meiner Meinung nach noch etwas zu kurz kam: Man sollte die einzelnen Meldungen nicht isoliert betrachten. Gasspeicher, Netzausbau, Speichertechnologien und Solarprojekte hängen direkt zusammen. Wenn eine Bezugsquelle wegfällt und gleichzeitig Wetterextreme die Erzeugung und den Transport von Energie erschweren, reicht es eben nicht, nur auf einen einzigen Energieträger zu setzen.

    Der langsame Füllstand der Gasspeicher wirkt tatsächlich ziemlich riskant, gerade wenn russisches Flüssiggas mitten im Winter nicht mehr bezogen werden soll. Unabhängig davon, wie man politisch zu Russland oder zu solchen Importen steht, muss die praktische Frage beantwortet werden, woher die fehlenden Mengen kommen und zu welchem Preis. Versorgungssicherheit sollte nicht erst dann Thema werden, wenn es draussen kalt wird und alle gleichzeitig Gas brauchen. Ein bisschen mehr Vorsorge wäre hier sicherlich sinnvoller als politische Symbolik.

    Was mir an dem Abschnitt zum Hitzestress wichtig erscheint: Die Probleme sind nicht ausschließlich ein Argument gegen erneuerbare Energien. Wenn Flüsse zu wenig Wasser führen, betrifft das auch Atomkraftwerke, und wenn Trafostationen wegen der Hitze ausfallen, ist das in erster Linie ein Problem der Infrastruktur. Das wird in vielen Debatten gerne durcheinandergeworfen. Keine Energiequelle ist völlig unabhängig von Wetter, Lieferketten, Netzen oder technischen Anlagen. Deshalb braucht man wohl eher ein System, das mehrere Schwächen ausgleicht, statt die nächste vermeintliche Wunderlösung zu suchen.

    Solarstrom kann an heißen Tagen natürlich viel liefern, aber eben nicht unbedingt dann, wenn die Nachfrage am höchsten ist. Am frühen Abend laufen Klimaanlagen, Haushalte kochen, und die Sonne verschwindet langsam. Da helfen Batteriespeicher, flexible Verbraucher und ein besser ausgebautes Netz wahrscheinlich mehr als die reine Zahl neu installierter Solarmodule. Grüner Wasserstoff kann für längere Zeiträume interessant sein, wird aber vermutlich nicht die Lösung für jede tägliche Schwankung sein. Dafür wäre er schlicht zu wertvoll und vermutlich auch zu teuer.

    Die Forderung nach Gaskraftwerken kann ich deshalb nachvollziehen, auch wenn sie etwas widersprüchlich wirkt. Man braucht flexible Kraftwerke als Absicherung, möchte aber gleichzeitig keine neue dauerhafte Abhängigkeit von Gas schaffen. Entscheidend wäre aus meiner Sicht, dass solche Anlagen wirklich so geplant werden, dass sie später auch mit klimafreundlicheren Gasen oder Wasserstoff betrieben werden können. Sonst stehen in einigen Jahren wieder Kraftwerke herum, die politisch und wirtschaftlich zum Problem werden.

    Der Solarauto-Prototyp klingt spannend, sollte aber realistisch eingeordnet werden. 50 Kilometer zusätzliche Reichweite durch Sonnenenergie sind beeindruckend, wenn die Bedingungen stimmen. Im Alltag parkt das Auto aber oft in einer Garage, unter Bäumen oder bei schlechtem Wetter. Außerdem dürfte ein 550 Kilogramm leichtes Forschungsfahrzeug kaum mit einem normalen Familienauto vergleichbar sein. Trotzdem sind solche Projekte nicht überflüssig. Leichtbau, gute Aerodynamik und effiziente Technik könnten auch bei späteren Serienfahrzeugen eine größere Rolle spielen. Vielleicht ist der wichtigste Fortschritt am Ende gar nicht die Solarfolie allein, sondern dass man sich wieder stärker fragt, warum viele Autos überhaupt zwei Tonnen wiegen müssen.

    Beim Projekt in Kuhstorf finde ich positiv, dass neben den technischen Anlagen auch Hecken und eine Naturwiese vorgesehen sind. Ein Solarpark muss nicht automatisch eine komplett versiegelte und ökologisch tote Fläche sein. Wenn die Pflege vernünftig erfolgt und die Ausgleichsmaßnahmen nicht nur auf dem Papier existieren, können solche Flächen durchaus Lebensräume schaffen. Bei 134 Hektar sollte man aber trotzdem genau hinschauen, wie die Auswirkungen auf Landschaft, Landwirtschaft und Anwohner tatsächlich ausfallen. Großprojekte bringen nun einmal auch Veränderungen mit sich.

    Insgesamt zeigt der Artikel ziemlich gut, dass die Energiewende nicht nur aus dem Bau von Windrädern und Solaranlagen besteht. Es geht genauso um Speicher, Leitungen, Reservekapazitäten, Wartung und vernünftige Planung. Und vor allem darum, nicht jede Debatte ideologisch zu führen. Wer nur für oder gegen eine bestimmte Technologie argumentiert, macht es sich zu einfach. Wir brauchen wahrscheinlich vieles gleichzeitig, müssen aber bei Kosten und Umsetzung ehrlich bleiben. Sonst wird aus der Energiewende am Ende vor allem ein teures Versprechen.

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