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Deutsches Startup Focused Energy erhält 240 Millionen US-Dollar für Laserfusionskraftwerk
Das Darmstädter Startup Focused Energy hat in einer Finanzierungsrunde 240 Millionen US-Dollar eingesammelt, was als die größte Series-A-Finanzierung in der globalen Fusionsbranche gilt. Zu den Investoren gehören RWE, SPRIND sowie internationale Geldgeber aus Europa, Asien und der Golfregion. Mit dieser Finanzierung plant das Unternehmen, das weltweit erste Laserfusionskraftwerk im hessischen Biblis zu errichten, das bis Mitte der 2030er Jahre in Betrieb gehen soll.
„Die erfolgreiche Finanzierungsrunde bestätigt unseren wissenschaftlich fundierten Laserfusionsansatz“, sagt CEO Thomas Forner.
Focused Energy, gegründet im Jahr 2021 aus dem Umfeld der TU Darmstadt, beschäftigt mittlerweile über 160 Wissenschaftler und Ingenieure aus mehr als 20 Nationen. Das frische Kapital wird nahezu vollständig in den Ausbau des Standorts Biblis investiert, wo die Infrastruktur und Genehmigungsexpertise von RWE zur Verfügung gestellt wird.
Zusammenfassung: Focused Energy hat 240 Millionen US-Dollar für den Bau eines Laserfusionskraftwerks in Biblis erhalten, was die größte Series-A-Finanzierung in der Fusionsbranche darstellt.
SEFE kauft Gas aus Kanada für deutsche Energieversorgung
Die staatliche deutsche Energieeinkäufergesellschaft SEFE hat einen Liefervertrag mit einem kanadisch-US-amerikanischen Konsortium über die Lieferung von verflüssigtem Gas (LNG) aus Kanada unterzeichnet. Dieses Projekt, bekannt als Ksi Lisims LNG, könnte 2029 die ersten Lieferungen aufnehmen und hat eine Jahreskapazität von zwölf Millionen Tonnen LNG, von denen sich SEFE eine Million Tonnen gesichert hat.
Die Anlage wird auf Land der Nisga’a Nation in British Columbia errichtet und soll mit Strom aus Wasserkraft betrieben werden. Die kanadische Regierung hat dem Projekt hohe Priorität eingeräumt, um die Genehmigungsverfahren zu beschleunigen und die Abhängigkeit von den USA zu verringern.
Zusammenfassung: SEFE hat einen Vertrag über den Kauf von LNG aus Kanada unterzeichnet, was die deutsche Energieversorgung diversifizieren soll.
Erste kommerzielle Agri-PV-Anlage in Thüringen
In Bad Klosterlausnitz im Saale-Holzland-Kreis entsteht die erste kommerzielle Agri-Photovoltaik-Anlage in Thüringen. Auf einer Fläche von rund sieben Hektar werden Solarmodule installiert, die eine Spitzenleistung von 6,9 Megawatt erreichen sollen. Die Thüringer Energie AG (Teag) investiert dafür knapp 3,8 Millionen Euro.
Unter den Solarmodulen werden Beerensträucher wie Aronia, Goji und Heidelbeeren angebaut. Ziel ist es, gleichzeitig Strom und landwirtschaftliche Produkte zu erzeugen, während die Anlage im Spätsommer in Betrieb genommen werden soll.
Zusammenfassung: Thüringen errichtet die erste kommerzielle Agri-PV-Anlage, die Stromerzeugung mit dem Anbau von Beeren kombiniert.
Quellen:
- Deutsches Startup bekommt 240 Millionen: Wird das unser neuer Energie-Gigant?
- Die neue Zukunft der deutschen AKWs – hier soll die nächste Energie-Ära beginnen
- Energie: Verstaatlichte Gazprom-Tochtergesellschaft SEFE kauft Gas aus Kanada
- Beerensträucher mit Solardach: Erste kommerzielle Agri-PV-Anlage in Thüringen
- 124th Annual General Meeting of Romande Energie Holding SA - boerse.de
- Focused Energy: Hessener Start-up wirbt mehr als 200 Millionen Euro für Kernfusion ein













