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    Continental baut eigenen Windpark für Reifenwerk in Korbach

    KI-generiert
    25.09.2026 138 mal gelesen 6 Kommentare

    Continental setzt in Korbach auf eigenen Windpark

    Continental baut für sein Reifenwerk in Korbach einen eigenen Windpark. Südlich von Twiste im Landkreis Waldeck-Frankenberg sollen drei Windkraftanlagen entstehen, die jeweils rund 267 Meter hoch sind und eine Leistung von 6,8 Megawatt haben. Der offizielle Spatenstich für den Windpark Twistenberg fand am Mittwoch statt.

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    Der erzeugte Strom soll nicht in das allgemeine Stromnetz fließen, sondern direkt in das knapp zehn Kilometer entfernte Werksnetz von Continental eingespeist werden. Nach Angaben des Unternehmens ist das Projekt ein wichtiger Meilenstein für die langfristige Energieversorgung. Zusammen mit den bereits vorhandenen Solaranlagen im Werk sollen künftig rund zwei Drittel des Strombedarfs selbst mit erneuerbarer Energie gedeckt werden.

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    Continental investiert nach eigenen Angaben einen Betrag im zweistelligen Millionenbereich. Der Strom wird unmittelbar für die Reifenproduktion genutzt, insbesondere für das Mischen der Kautschukrohstoffe und das Formen der Bauteile. Im Werk in Korbach arbeiten rund 2.400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter; gefertigt werden Pkw-, Motorrad-, Fahrrad- und Industriereifen.

    Als Gründe für die Investition nennt Continental mehr Planungssicherheit bei den Energiekosten und eine größere Unabhängigkeit von den Schwankungen am Strommarkt. Julia König vom Hessischen Industrie- und Handelskammertag bezeichnete Energiekosten als einen relevanten wirtschaftlichen Risikofaktor für viele Unternehmen. Marius Schäfer von der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände verwies zugleich darauf, dass ein eigener Windpark wegen der Investitionssumme nur für wenige Betriebe infrage komme.

    Als Alternative gewinnen laut dem Bericht direkte Stromabnahmeverträge mit Windparks, sogenannte Power Purchase Agreements, an Bedeutung. Dabei verkaufen Windparkbetreiber den Strom direkt an Unternehmen. In Mittelhessen laufen außerdem Genehmigungsverfahren für den Windpark Görzhäuser Hof in Marburg und den Windpark Josbach in Rauschenberg, die jeweils sechs Windenergieanlagen umfassen und der Versorgung von Unternehmensstandorten dienen sollen.

    Ein Beispiel für eine kleinere firmeneigene Energieversorgung gibt es laut hessenschau.de in Driedorf. Dort betreibt Unternehmer Raimund Würz bereits seit den 1980er Jahren ein Windrad vor seiner Fabrik. Das Unternehmen mit rund 130 Beschäftigten benötigt 2,2 Millionen Kilowattstunden pro Jahr und erzeugt mit Windrad und Solaranlagen mehr als doppelt so viel Strom, wie es selbst verbraucht.

    Der neue Windpark in Korbach entsteht im 27 Hektar großen Windvorranggebiet „KB 81a“. Die Flächen sind teils in privater Hand und teils kommunal. Nach einer redaktionellen Korrektur von hessenschau.de wird ein Großteil der Grundstücke von Privateigentümern gepachtet; angrenzende Flächen für Rotorüberstreichung und Baulast gehören der Waldeckischen Domanialverwaltung.

    Norman Gerhardt vom Fraunhofer-Institut für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik sieht in firmeneigenen Windanlagen eine mögliche Antwort auf begrenzte Netzkapazitäten. Der Strombedarf der Industrie wächst, während der Ausbau des allgemeinen Netzes nicht Schritt hält. Für Continental ist das Projekt ein Pilotvorhaben und könnte nach Angaben des Werksleiters als Blaupause für weitere Standorte dienen.

    ProjektAngabe
    StandortSüdlich von Twiste, Versorgung des Werks in Korbach
    Anzahl der Anlagen3
    Höhe je Anlagerund 267 Meter
    Leistung je Anlage6,8 Megawatt
    Entfernung zum Werkknapp zehn Kilometer
    Geplante Eigenversorgungrund zwei Drittel des Strombedarfs
    Investitionzweistelliger Millionenbereich
    Beschäftigte im Werk Korbachrund 2.400

    Infobox: Continental will in Korbach mit drei Windkraftanlagen einen großen Teil des Strombedarfs selbst decken. Das Projekt soll Energiekosten planbarer machen und könnte nach Angaben des Unternehmens als Vorbild für weitere Standorte dienen. Quelle: hessenschau.de, veröffentlicht am 23.09.26.

    Leipziger euro-scene rückt Quebecs Tanzszene in den Mittelpunkt

    Das Leipziger Tanz- und Theaterfestival euro-scene widmet seine 36. Auflage in diesem Jahr der kanadischen Provinz Quebec. Nach Angaben der Süddeutschen Zeitung geben fünf Gastspiele einen Einblick in eine vielfältige und international ausstrahlende Tanzszene.

    Das Festival findet vom 3. bis 8. November statt und umfasst 36 Einzelveranstaltungen. Im Mittelpunkt stehen Einflüsse aus Hip-Hop-, Street- und Clubkulturen, die laut Festivalleiter Christian Watty die internationale künstlerische Entwicklung in diesem Jahr besonders deutlich sichtbar machen.

    „Diese Energie, die Spielfreude, die Lust am Risiko und die enorme Präsenz der Tänzer:innen bringen eine mitreißende Dynamik auf die Bühne.“

    Neben den urbanen Tanzformen zieht sich die Frage nach der Bedeutung von Heimat durch das gesamte Programm. In mehreren Arbeiten wird thematisiert, was geschieht, wenn Menschen den Ort verlassen, den sie Heimat nennen – freiwillig oder gezwungenermaßen.

    Die Produktionen beschäftigen sich außerdem mit dem Ankommen an einem anderen Ort, dem Aufbau eines neuen Lebens sowie dem Spannungsfeld zwischen Erinnerung, Verlust und neuer Zugehörigkeit. Auch die mögliche Rückkehr an einen veränderten Heimatort wird aufgegriffen.

    „Was bedeutet es, anderswo anzukommen, sich ein neues Leben aufzubauen und zwischen Erinnerung, Verlust und neuer Zugehörigkeit einen eigenen Platz zu finden?“

    Infobox: Die euro-scene Leipzig präsentiert vom 3. bis 8. November fünf Gastspiele aus Quebec und insgesamt 36 Einzelveranstaltungen. Inhaltliche Schwerpunkte sind Hip-Hop-, Street- und Clubkulturen sowie unterschiedliche Perspektiven auf Heimat. Quelle: Süddeutsche Zeitung, dpa.

    DLR testet neue Windradtechnik unter realen Bedingungen

    Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt hat im Forschungspark Windenergie in Krummendeich im Landkreis Stade eine dritte Windenergieanlage errichtet. Zwei weitere Windräder sind dort bereits seit 2023 in Betrieb. Mit der neuen Anlage wollen Wissenschaftler Rotorblätter, Getriebeteile und Steuerungen unter echtem Wind testen und weiterentwickeln.

    Die Anlage trägt den Namen „OPUS 3“ und ist als modularer Baukasten konzipiert. Rotorblätter, Teile des Getriebes und die Steuerung können ausgetauscht und neu miteinander kombiniert werden. Auch neue Steuerungsverfahren lassen sich während des Betriebs untersuchen.

    Das Windrad ist kleiner als viele industrielle Anlagen, arbeitet aber unter realen Wetter- und Betriebsbedingungen. Die Forschungsteams können dadurch prüfen, ob sich technische Entwicklungen in der Praxis bewähren, bevor sie in größeren Windenergieanlagen eingesetzt werden.

    Der Aufbau der Anlage war selbst Teil des Forschungsprojekts. Der rund 80 Tonnen schwere Turm wurde aus zwei Segmenten zusammengesetzt, aufgestellt und verschraubt. Anschließend wurde die etwa 30 Tonnen schwere Gondel montiert, in der sich unter anderem Getriebe und Generator befinden.

    Zum Abschluss kam der rund 15 Tonnen schwere Rotorstern hinzu. An ihm hängen drei jeweils 25 Meter lange Rotorblätter. Die Bauteile wurden teilweise vormontiert und mit mehreren Schwertransporten nach Krummendeich gebracht.

    Während der Montage untersuchten die Wissenschaftler außerdem, wie sich der Turm im Wind bewegte, solange die Gondel noch fehlte. Das zusätzliche Gewicht an der Turmspitze verändert die Schwingungen des Turms. Die dabei gewonnenen Daten sollen helfen, den Aufbau größerer Windenergieanlagen besser zu planen und Risiken zu verringern.

    BauteilAngabe
    Forschungsanlage„OPUS 3“
    Weitere Anlagen im Forschungspark2, seit 2023 in Betrieb
    Gewicht des Turmsrund 80 Tonnen
    Gewicht der Gondeletwa 30 Tonnen
    Gewicht des Rotorsternsrund 15 Tonnen
    Anzahl der Rotorblätter3
    Länge der Rotorblätterjeweils 25 Meter
    Unterstützungrund sechs Millionen Euro

    Infobox: „OPUS 3“ soll technische Komponenten und Steuerungen für künftige große Windenergieanlagen unter realen Bedingungen erproben. Der Aufbau lieferte zugleich Daten über das Schwingungsverhalten des Turms. Quelle: n-tv.de, dpa.

    Hamburg stellt Förderung für Wasserstoffprojekte bereit

    Hamburg stellt in diesem Jahr zunächst fünf Millionen Euro für die Förderung von Wasserstoffprojekten bereit. Wie die Wirtschaftsbehörde mitteilte, kann die Summe bis 2028 auf 15 Millionen Euro anwachsen.

    Für die Bereitstellung der weiteren zehn Millionen Euro ist noch die Zustimmung der Bürgerschaft erforderlich. Gefördert werden sollen unter anderem Elektrolyseure zur Wasserstoffproduktion, Wasserstoffspeicher und Infrastruktur für die Verteilung des Wasserstoffs.

    Hamburgs Wirtschaftssenatorin Melanie Leonhard erklärte, viele Wasserstofftechnologien seien bereits entwickelt. Nun müssten sie stärker in die praktische Anwendung kommen.

    „Viele Wasserstofftechnologien sind entwickelt - jetzt müssen sie noch stärker in die praktische Anwendung kommen.“

    Infobox: Hamburg stellt zunächst fünf Millionen Euro bereit; bis 2028 ist eine Aufstockung auf 15 Millionen Euro möglich. Die zusätzlichen zehn Millionen Euro müssen noch von der Bürgerschaft bewilligt werden. Quelle: STERN.de, 24. September 2026.

    EnBW-Rechenzentrum in Neckarwestheim sorgt weiter für Diskussionen

    Die Pläne der EnBW für ein Rechenzentrum in Neckarwestheim bewegen weiterhin die Gemüter. Die Ludwigsburger Kreiszeitung führt das Vorhaben im Themenbereich Energie und Digitalisierung, nennt in dem vorliegenden Inhalt jedoch keine weiteren nutzbaren Angaben zu Umfang, Kosten, Zeitplan oder den Positionen der Beteiligten.

    Infobox: Die Pläne für das EnBW-Rechenzentrum in Neckarwestheim bleiben Gegenstand der Debatte. Konkrete zusätzliche Daten sind in der vorliegenden Meldung nicht enthalten. Quelle: Ludwigsburger Kreiszeitung.

    Frankfurter Rundschau berichtet über mögliche höhere Energiekosten

    Die Frankfurter Rundschau berichtet unter der Überschrift „Iran-Krieg macht Energie teurer: Was jetzt bei Strom, Gas und Heizkosten droht“ über mögliche Auswirkungen auf die Energiepreise. Im vorliegenden Quellenausschnitt sind jedoch keine belastbaren Angaben zu konkreten Preisveränderungen, Kostenbeträgen oder Prognosen enthalten.

    Infobox: Der Bericht thematisiert mögliche Folgen für Strom, Gas und Heizkosten. Konkrete Zahlen und weitere nutzbare Fakten liegen im übermittelten Inhalt nicht vor. Quelle: Frankfurter Rundschau, Stand: 25.09.2026.

    Quellen:

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    Dass der Strom direkt im Werk landet und damit Netze entlastet werden, klingt wirklich sinnvoll – hoffentlich werden solche Lösungen bald auch für kleinere Betriebe erschwinglich.
    Ich find das Grundprinzip echt spannend, grade weil der Strom nicht erst durch halb Deutschland geschickt werden muss. Aber bei drei Anlagen mit 267 metern höhe wirds für die Leute vor Ort bestimmt auch nicht ganz egal sein, wie laut das wird und wie die Landschaft danach aussieht. Da sollte man nicht nur mit den Millionen und der Eigenversorgung werben, sondern auch offen sagen was für ausgleich und wartung geplant ist.

    Trotzdem ist es schon logisch, energie dort zu erzeugen wo sie direkt gebraucht wird. Zwei drittel vom Bedarf selber zu machen klingt erstmal ordentlich, wobei ich mich frage wie das an windstillen Tagen läuft und ob dann ganz normal Strom aus dem Netz dazukommt. Vermutlich ja, sonst würden die Reifen irgendwann stillstehen, und das wäre für 2400 Mitarbeiter eher schlecht. Die zehn Kilometer Leitung sind bestimmt auch nicht grade billig, aber langfristig vielleicht weniger verrückt als dauernd steigende Netzentgelte und Strompreise.

    Interessant finde ich auch das Beispiel mit Driedorf. Wenn ein kleiner Betrieb seit den 80ern sein Windrad betreibt und sogar mehr erzeugt als er verbraucht, zeigt das schon das es nicht nur für riesige Konzerne funktionieren muss. Andererseits hat halt nicht jede Fabrik passende Flächen oder so viel Wind, und Genehmigungen dauern vermutlich länger als der Bau selber. Power Purchase Agreements könnten da wirklich eine brauchbare Zwischenlösung sein, auch wenn ich ehrlich gesagt erst nachlesen musste was das genau bedeutet.

    Die anderen Themen im Artikel sind auch irgendwie passend dazu. Bei OPUS 3 merkt man, dass Windkraft nicht einfach nur aus Mast und Rotor besteht, sondern da ziemlich viel Technik getestet werden muss. Das mit den Schwingungen klingt erstmal trocken, ist aber wahrscheinlich wichtig wenn die Anlagen immer höher werden. 80 Tonnen Turm und dann noch Gondel und Rotor oben drauf, da möchte man nicht das irgendwas falsch berechnet wurde. Hoffentlich werden solche Forschungsgelder dann auch wirklich genutzt und nicht nur schöne Pressefotos gemacht.

    Und Wasserstoff wird ja auch ständig als Lösung für alles genannt. Fünf Millionen sind dafür jetzt nicht die Welt, aber für erste Projekte kann man damit vielleicht was anschieben. Nur muss der Wasserstoff auch sinnvoll hergestellt werden, sonst ist es am Ende nur teurer Strom mit Umweg. Bei den Berichten über höhere Energiekosten merkt man jedenfalls, warum Firmen versuchen unabhängiger zu werden. Für Haushalte ist das genauso ein Problem, nur können die halt nicht einfach ein Windrad neben die Wohnung stellen.

    Insgesamt wirkt das Korbacher Projekt deshalb schon wie ein vernünftiger Versuch, auch wenn es natürlich nicht automatisch auf jeden Betrieb übertragbar ist. Hoffe nur, dass die Gemeinden und Anwohner am Ende nicht die Nachteile haben und der Konzern nur die billige Energie einsammelt. Wenn Beteiligung und Kontrolle fair geregelt sind, könnte das aber tatsächlich ein Modell für andere Werke werden. Аҳәынҭқар.
    Ja, vorallem für kleinere Firmen sind PPAs vieleicht der realistischere Weg, weil drei solche Riesenräder ja nicht jeder einfach hinbauen kann und die Netzleitung über fast zehn kilometer bestimmt auch nicht ganz billig ist.
    Genau das ist der Punkt: Für kleinere Betriebe dürfte ein eigener Windpark kaum zu stemmen sein, aber Power Purchase Agreements könnten eine ziemlich gute Zwischenlösung sein. So bekommen auch Unternehmen mit weniger Kapital planbareren Ökostrom, ohne gleich selbst Millionen investieren zu müssen.
    Ja, klingt erstmal echt sinnvoll, vor allem weil der Strom nicht erst quer durchs Netz muss. Aber 267 meter hohe Anlagen sind schon ne ordentliche Hausnummer, hoffentlich werden Anwohner und Natur dabei nicht einfach übergangen und die Kosten rechnen sich am ende auch wirklich.
    Der Hinweis auf PPAs als Alternative ist für kleinere Betriebe wahrscheinlich viel realistischer als gleich einen eigenen Windpark hinzustellen. Wenn solche Verträge Planungssicherheit bringen und der Strom direkt vor Ort genutzt wird, könnte das gerade für den Mittelstand ein guter Weg sein.

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