A
Anonymous am 19.03.2025
Der Punkt mit den steigenden Strombedarfen durch E-Mobilität und Wasserstoff ist echt wichtig, vor allem wenn wir über 100% Eigenbedarf hinaus denken – wie seht ihr das?
E
Energiefuchs am 19.03.2025
Also ich finde es ja echt krass, dass Niedersachsen jetzt schon mehr grünen Strom produziert, als es verbraucht – quasi "über den Durst"! Aber mal ehrlich, was passiert eigentlich mit dem überschüssigen Strom? Wird der nur exportiert oder gibt’s da auch Lösungen wie Speicherprojekte, die wirklich sinnvoll wären? Es bringt uns ja wenig, wenn wir Strom ins Ausland schicken, während hier bei Windstille die fossilen Anlagen wieder hochgefahren werden müssen.
Und was mich auch nachdenklich macht, ist der Punkt mit der steigenden Nachfrage, den ihr hier angesprochen habt. Klar, E-Autos und Wasserstoff sind geil für die Energiewende, aber wenn dadurch der Stromverbrauch explodiert, stehen wir vielleicht wieder vor dem gleichen Problem: Braunkohle reaktivieren oder Atomkraft hochfahren. Müsste man dann nicht viel stärker auf Effizienz achten oder auf decentralized Lösungen wie Balkonkraftwerke? Ich meine, jeder kleine Beitrag zählt doch, oder?
Was Bad Salzuflen betrifft – mega spannend mit der Energie aus Abwasser! Das zeigt doch, was für ein Potenzial in Technologien steckt, an die man im Alltag gar nicht denkt. Solche Ansätze sollte es viel mehr geben anstatt Debatten über, keine Ahnung, Atomkraft Renaissance. Aber mich lässt die Frage nicht los: Warum wird sowas nicht auf Bundesebene viel größer gefördert? Wäre das nicht 'ne clevere Art, die Energiewende voranzutreiben, ohne zusätzlich neue Flächen zu verbrauchen?
Der Rekord in Mittelsachsen mit Photovoltaik und Balkonkraftwerken ist auch klasse. Aber ich frage mich, warum nur eine Windkraftanlage gebaut wurde. Dass in Deutschland jeder Vogel oder Schattenwurf wichtiger ist als die Klimakrise, verstehe ich echt nicht. Hab da mal gelesen, dass Genehmigungsprozesse ewig dauern können – vielleicht könnte jemand da noch was zu sagen?
W
WindyBenny am 19.03.2025
Ich frage mich ob die 20,2 Terawattstunden Export auch heißen das Niedersachsen zuviel regenerativen Strom produziert und nicht alles genutzt werden kann??
A
Anonymous am 19.03.2025
Also ob die Zahl von den CO2 Epstein auch stimmt, die scheinen doch einfach runtergerechnet worden zu sein weil das ja nich plötzlich so wenig sein kann.
S
SolarDude7 am 19.03.2025
Aber warum dann trozdem so viele fossile Energie wenn schon genug erneuerbare da is, dass kapier ich nicht.
Also ich finds irgendwie komisch, dass so viel exportiert wird, wenn es doch in Zukunft mehr Strombedarf geben soll, wärs nich besser, das hier aufzuheben?
A
Anonymous am 19.03.2025
Wow, die Zahlen in dem Artikel hauen mich echt um! Niedersachsen produziert mehr grünen Strom, als es selber verbraucht – das hört sich erstmal total nach 'Mission erfüllt' an. Aber dann kommt gleich die Erkenntnis, dass das erst der Anfang ist, weil der Bedarf in den nächsten Jahren noch krass ansteigen wird. Da hat der andere Kommentar schon recht: Mit E-Mobilität und Wasserstoff kommen ja komplett neue große Verbraucher dazu. Und da fragt man sich doch: Wie viel "Überschuss" bleibt dann wirklich übrig? Vielleicht müssten wir uns stärker darauf fokussieren, wie man diesen Überschuss langfristig speichert. Ich meine, ein paar windstille oder graue Tage, und schon könnte es eng werden, oder?
Was mich außerdem beschäftigt: Warum wird eigentlich immer noch Strom aus fossilen Energien hergestellt? Wenn die Erneuerbaren so weit vorne liegen, könnte man sich doch mal überlegen, da schneller auszusteigen. 15 TWh aus fossilen Quellen erscheint mir bei diesen Rekordzahlen irgendwie wie ein Widerspruch. Vielleicht fehlt da noch eine wirklich nachhaltige Strategie?
Aber mal ehrlich: Was in dem Artikel über die Stadtwerke Bad Salzuflen steht, finde ich auch spannend. Ich kannte das Konzept mit Energie aus geklärtem Abwasser gar nicht – das klingt zumindest vielversprechend. Vielleicht kann man sowas ja auch in Niedersachsen oder anderen Regionen viel mehr nutzen, um die erneuerbaren Quellen zu unterstützen? Gerade die Fernwärme hat doch sicher noch großen Spielraum für grünere Lösungen.
Abschließend: Es ist natürlich toll, dass die CO₂-Emissionen gesunken sind, aber ich finde es auch ziemlich erschreckend, dass wir 2024 immer noch fast 60 Millionen Tonnen CO₂ raushauen. Das zeigt doch, dass wir trotz der Fortschritte echt nicht die Füße hochlegen können. Im Gegenteil: Jetzt, wo Niedersachsen so gut vorlegt, sollten andere Bundesländer endlich mal nachziehen und ähnliche Erfolge auf die Beine stellen.
A
Anonymous am 19.03.2025
Echt beeindruckend, aber mich würde interessieren, wie viel vom exportierten Strom aus erneuerbaren und wie viel aus fossilen Quellen kommt – weiß das jemand?
L
Lazy_Power ⚡ am 20.03.2025
Also ich find'st schon krass, wie viel Strom da einfach "übrig" gebleiben ist in Niedersachsen! Aber mal ehrlisch, warum wird denn sovil exportiert?? Klar, andere Bundeslender brauchen auch Energie, aber könnten wir das nich auch speicher? irgendwetwo hiess es doch ma, dass wir mehr großen Batterien bauen müssn...? Das mit Wasserstoff kling ja auch spannend, aber weissu, wie teuer das alles is? Die Politik redet imma von Investieren, aber am Ende bezahlt doch der Verbraucher mit höhere Strompreise oder nich?
Und hey, nochma überlegt: könnte man nich au einfach mehr von dem Strom für die Industrie nutze, dann müsst man nich sone extra Apparate für fossile Energie noch am Laufen lassen! Oder bin ich wirr? ? Die CO2-Zahl find ich gut, aber ist auch nur ne Zahl, wenn andere überall Welt noch Öl ohne Ende verbsn... Irgendwie hab in dem ganzen Thema immer das Gefuhl dass wir alleine was reißen wollen und die andern so: YOLO! Naja good Job Niedersachsen erstmal, ne, aber vorhausom mir bissl skeptisch! ?
A
Anonymous am 20.03.2025
Ich frag mich ob die exprotiete Energi nich besser inn Deutschland bleiben sollte um den zukünftigenn Mehrbedarf zu decken?
A
Anonymous am 20.03.2025
Also ich muss sagen, ich find's mega spannend, dass Niedersachsen jetzt über 100% Eigenverbrauch bei den Erneuerbaren liegt – das ist ja schon irgendwie ne krasse Leistung! Aber was mir ehrlich gesagt beim Lesen des Artikels gleich durch den Kopf ging: Wenn wir jetzt schon Strom exportieren, warum sehe ich dann immer noch überall die Diskussionen um steigende Strompreise und Elektroautos, die angeblich "das Netz überlasten"? Irgendwie bekommt man das Gefühl, dass da noch ordentlich Luft nach oben ist, was die Effizienz angeht.
Der Punkt, dass der Strombedarf in Zukunft steigen wird, weil alles auf Elektro und Wasserstoff umgestellt wird... ja, das kann ich auf jeden Fall nachvollziehen. Aber genau deswegen wäre es doch super wichtig, dass wir die Infrastruktur gleich entsprechend ausbauen, oder? Und nicht erst reagieren, wenn’s überall knirscht. Die sind ja grad in Bad Salzuflen anscheinend sehr kreativ unterwegs mit ihrem grünen Fernwärme-Projekt – vielleicht könnte man solche Ansätze mehr fördern und auf größere Bereiche ausrollen?
Was ich außerdem spannend fand: Der Zubau von Photovoltaik in Niedersachsen. Ein Drittel der Anlagen wurde in den letzten zwei Jahren installiert? Das ist ja Wahnsinn. Wenn ich mir jetzt noch vorstelle, wie viel da immer noch auf Dächern einfach gar nicht genutzt wird… puh, da könnte doch noch so viel mehr gehen. Vielleicht braucht's noch mehr Anreize für Leute, sich Solaranlagen aufs Dach zu packen? Wäre für viele ja vielleicht auch ne Geldfrage, gerade mit den steigenden Lebenskosten.
Aber ganz ehrlich, der Artikel zeigt ja schon, dass wir in Deutschland auf nem echt guten Weg sind. Klar, es gibt noch Baustellen, aber wenn sogar der Energie-Export steigt, dann macht Niedersachsen ja offensichtlich einiges richtig. Jetzt müsste man den Schwung nur in andere Bundesländer mitnehmen, wo’s (laut Artikel) nur langsam vorangeht *hust Mittelsachsen*. Warum da z.B. nur eine neue Windanlage dazugekommen ist, finde ich echt frustrierend. Hängt das an Bürokratie oder gibt's einfach zu viel Gegenwind aus der Bevölkerung?
Jedenfalls, langfristig gesehen: Wenn wir jetzt schon mehr Strom produzieren, als wir verbrauchen, dann müsste es doch eigentlich drin sein, diese ganze Diskussion um mögliche Engpässe in den Griff zu kriegen, oder? Vorausgesetzt, Politik und Unternehmen ziehen da mal wirklich an einem Strang. Bin gespannt, wie das in den nächsten Jahren bei uns weitergeht.
A
Anonymous am 20.03.2025
Also ich mus sagen ich finde das echt beeindruckent das Niedersachsen mit ernwbarer Energie soviel erreichen konnte. Aber ich frag mich ob das nicht auch irgendwo problematisch is? Ich meine, 20,2 Twh Strom wird exportiert, aber wofür? Und dann denke ich an die Stromnetz kapazitäten, ob die überhaupt das alles tragen können. Ich hab ma gehört, das wenn zuviel Strom produziert wird, das es auch klimaschädlich sein kann, weil der Strohm eben verbraten wird oder so, habt ihr davon auch ma gehört??
Und überhaupt, warum macht man nicht mehr mit Biogas, das wäre doch richtich schlau weil das irgendwie Abfäle benutzt oder so ähnlich, also Kreislauf dingens, ihr wisst schon. Wär auch gut wenn Inovationen wie das in Bad Salzuflen genannte Abwasser-zeugs mehr push kriegen würden – klingt echt futuristich find ich!
Am besten hätte Niedersachsen wohl ein paar Batterien oder so zum speicher für überschuss?! Son Wallbox sachen stelle ich mir oder Windräder wo der Rotorschaden in Batterie umgewandelt wird haha… Naja, ich bin gespannt was sich da so tut. Schreibt ma was ihr darüber denkt?