WWF fordert Ende der fossilen Energie im Wattenmeer bis 2030 zur Ökosystemrettung

WWF fordert Ende der fossilen Energie im Wattenmeer bis 2030 zur Ökosystemrettung

Autor: Energie-Echo Redaktion

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Kategorie: News

Zusammenfassung: Der WWF fordert ein Ende der fossilen Energiegewinnung im Wattenmeer bis 2030, um das Ökosystem zu schützen und die Klimakrise einzudämmen.

WWF: Fossile Energie bedroht Nordsee-Ökosystem

Die Naturschutzorganisation WWF hat anlässlich der 15. Trilateralen Wattenmeerkonferenz, die vom 27. bis 29. Mai in Esbjerg stattfindet, ihre Forderung erneuert, die Gas- und Ölförderung im und am Wattenmeer bis spätestens 2030 komplett einzustellen. Jannes Fröhlich, Programmleiter Wattenmeer beim WWF Deutschland, betont, dass der Betrieb von Förderplattformen ein großes Risiko für die geschützte Natur in der Region darstellt. Zudem befeuere das Verbrennen fossiler Rohstoffe die Klimakrise und den Meeresspiegelanstieg so drastisch, dass Teile des Wattenmeeres zu versinken drohten.

„Der Betrieb von Förderplattformen ist ein großes Risiko für die geschützte Natur in der Region“, sagte Jannes Fröhlich.

Der WWF fordert die Bundesregierung auf, das einzigartige Weltnaturerbe Wattenmeer langfristig zu erhalten und die Erderhitzung einzudämmen. Dies erfordere ein Ende der Förderung und des Verbrennens fossiler Energien sowie eine naturverträgliche Planung der notwendigen Windparks in der Nordsee.

Zusammenfassung: Der WWF fordert ein Ende der Gas- und Ölförderung im Wattenmeer bis 2030, um das Ökosystem zu schützen. Die Bundesregierung wird aufgefordert, die Energiewende entschlossen umzusetzen.

Zu viel Solarstrom an Pfingsten: Experte warnt vor dem Ende der Energiewende

Am Pfingstmontag wird in Deutschland voraussichtlich zu viel Strom ins Netz gespeist, was zu negativen Strompreisen führen könnte. Experten warnen, dass dies ein ernsthaftes Risiko für die Stabilität des Stromnetzes darstellt. Am 1. Mai fielen die Preise bereits auf -500 Euro pro Megawattstunde (MWh), was zeigt, dass die Einspeisung von Solarstrom an Feiertagen problematisch sein kann.

Die meisten deutschen Haushalte haben keinen dynamischen Stromtarif, was bedeutet, dass sie nicht von den negativen Preisen profitieren können. Nur etwa fünf Prozent der Haushalte verfügen über intelligente Messsysteme, die einen Wechsel zu dynamischen Tarifen ermöglichen. Dies führt dazu, dass Steuerzahler für den überschüssigen Solarstrom aufkommen müssen, der nicht abgenommen werden kann.

„Wenn es zu einem Blackout wegen zu viel Solareinspeisung kommt, dann ist es mit der Energiewende wohl vorbei“, warnt der Energieökonom Lion Hirth.

Zusammenfassung: Experten warnen vor den Risiken von zu viel Solarstrom an Feiertagen, was zu negativen Preisen und möglichen Stromausfällen führen könnte. Nur wenige Haushalte profitieren von dynamischen Tarifen.

Grunau: Energie aus Wasserkraft selbst produzieren

In Grunau engagiert sich ein Betreiberverein seit drei Jahrzehnten für erneuerbare Energie und den Erhalt einer historischen Wasserkraftanlage. Diese Initiative zeigt, wie Kommunen durch eigene Stromerzeugung aus Wasserkraft ihre Energiekosten senken können. Die Stadt Alzey hat beispielsweise acht Photovoltaikanlagen installiert, die jährlich Energiekosten in Höhe von rund 60.000 Euro einsparen.

Die eigene Stromerzeugung ist mit Kosten von etwa 6 bis 10 Cent pro Kilowattstunde deutlich günstiger als der Netzstrom, der häufig zwischen 25 und 35 Cent pro Kilowattstunde liegt. Durch den Einsatz von Batteriespeichern können Kommunen auch außerhalb der Sonnenscheinstunden auf ihren selbst erzeugten Strom zugreifen.

Zusammenfassung: Grunau zeigt, wie Kommunen durch eigene Wasserkraft- und Photovoltaikanlagen Energiekosten senken können. Die eigene Stromerzeugung ist deutlich günstiger als der Netzstrom.

EQS-News: Die SM Group erhöht den Anteil erneuerbarer Energien an ihrer Energieversorgung im Jahr 2025 auf 31%

Die SM Investments Corporation hat angekündigt, den Anteil erneuerbarer Energien an ihrem gesamten Stromverbrauch im Jahr 2025 auf 31 % zu steigern, verglichen mit 27 % im Jahr 2024. Im Laufe des Jahres bezieht die Gruppe rund 730 Millionen Kilowattstunden Strom aus erneuerbaren Energiequellen, was zur Vermeidung von 370.644,07 Tonnen CO₂-Emissionen führt.

Die Philippine Geothermal Production Company, eine Tochtergesellschaft von SM Investments, betreibt Dampffelder, die bis zu 400 Megawatt saubere, erneuerbare Energie erzeugen können. Diese Umstellung auf erneuerbare Energien wird als entscheidend für die langfristige Energiekostenkontrolle und betriebliche Effizienz angesehen.

Zusammenfassung: Die SM Group plant, den Anteil erneuerbarer Energien an ihrer Energieversorgung bis 2025 auf 31 % zu erhöhen, was signifikante CO₂-Emissionen vermeiden wird.

Wie Kommunen mit erneuerbaren Energien Geld sparen können

Die rheinland-pfälzische Energie- und Klimaschutzagentur hat festgestellt, dass Kommunen durch die Nutzung erneuerbarer Energien und Batteriespeicher erheblich Geld sparen können. Der Referent für erneuerbare Energien, Torsten Seltmann, erklärt, dass die eigene Stromerzeugung aus Photovoltaikanlagen mit Kosten von 6 bis 10 Cent pro Kilowattstunde sehr günstig ist.

Ein Beispiel ist die Stadt Alzey, die durch ihre Photovoltaikanlagen und Batteriespeicher einen Eigenverbrauch von schätzungsweise 50 Prozent erreicht hat, was jährliche Einsparungen von rund 60.000 Euro bedeutet. Die Investitionen in erneuerbare Energien bieten nicht nur finanzielle Vorteile, sondern auch eine Absicherung gegen steigende Strompreise.

Zusammenfassung: Kommunen können durch eigene Photovoltaikanlagen und Batteriespeicher erhebliche Einsparungen bei den Energiekosten erzielen und sich gegen steigende Strompreise absichern.

Quellen: