Vattenfall plant großes Pumpspeicherwerk „Puls“ im Thüringer Schiefergebirge

Vattenfall plant großes Pumpspeicherwerk „Puls“ im Thüringer Schiefergebirge

Autor: Energie-Echo Redaktion

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Kategorie: News

Zusammenfassung: Vattenfall plant ein 500 Megawatt Pumpspeicherwerk in Thüringen zur Stabilisierung des europäischen Stromnetzes, das Mitte der 2030er Jahre in Betrieb gehen könnte.

Große Batterie für Energie soll im Süden Thüringens entstehen

Der Energiekonzern Vattenfall plant den Bau eines Pumpspeicherwerks mit dem Namen „Puls“ im Thüringer Schiefergebirge. Nach einer Machbarkeitsstudie hat das Unternehmen die Planung im vergangenen Jahr gestartet. Das Projekt umfasst die Errichtung eines Ober- und eines Unterbeckens sowie einer unterirdischen Maschinenkaverne. Die Anlage soll an die bestehende 380-Kilovolt-Stromleitung in der Region angeschlossen werden, was zur Stabilität des europäischen Stromnetzes beiträgt.

Die vorgesehene Leistung von 500 Megawatt würde das Pumpspeicherwerk zu einem der größten in Deutschland machen. Vattenfall plant, die Unterlagen für das Planfeststellungsverfahren zu erarbeiten, wobei der Abschluss des Genehmigungsprozesses frühestens gegen Ende des Jahrzehnts erwartet wird. Das Pumpspeicherwerk „Puls“ könnte somit Mitte der 2030er Jahre in Betrieb genommen werden. Vattenfall ist bereits der größte Betreiber von Speicherkraftwerken auf Basis von Wasserkraft in Deutschland mit einer Gesamtleistung von 2700 Megawatt.

„Die Integration ins europäische Stromnetz trägt zu dessen Stabilität bei.“ - Vattenfall

Zusammenfassung: Vattenfall plant ein Pumpspeicherwerk in Thüringen mit einer Leistung von 500 Megawatt, das zur Stabilität des europäischen Stromnetzes beitragen soll. Der Bau könnte Mitte der 2030er Jahre beginnen.

Der Börsen-Tag: Voller Energie, mobil und gut gerüstet

Der Dax hat sich im Bereich der 25.000er-Marke stabilisiert und schloss bei 24.988 Punkten. Experten erwarten, dass sich der Jobaufbau in den USA im Januar verstärkt hat, mit einem Stellenplus von 70.000. Die Arbeitslosenquote dürfte bei 4,4 Prozent bleiben. Die US-Notenbank hat den Leitzins nach drei Senkungen in Folge stabil gehalten, was auf eine Stabilisierung des Arbeitsmarktes hindeutet.

Siemens Energy wird seine Quartalszahlen veröffentlichen, wobei besonderes Augenmerk auf die Tochter Gamesa gelegt wird, die nach hohen Verlusten wieder die Gewinnschwelle erreichen soll. Auch T-Mobile US wird voraussichtlich starke Zahlen präsentieren, nachdem das Unternehmen in den letzten Quartalen mehr Kunden gewonnen hat als seine Rivalen AT&T und Verizon zusammen.

„Die Nachfrage im klassischen Geschäft mit Gasturbinen ist so hoch wie nie.“ - Siemens Energy

Zusammenfassung: Der Dax zeigt Stabilität, während in den USA positive Arbeitsmarktdaten erwartet werden. Siemens Energy und T-Mobile US stehen vor wichtigen Quartalsberichten.

„Energie ist Wohlstand“

Christian Hartel, Vorstandschef von Wacker Chemie, betont die zentrale Rolle von Energie für die Chemieindustrie. Wacker benötigt für die Produktion von Polysilizium, das in Halbleitern und Solarzellen verwendet wird, enorme Mengen an Strom. Das Unternehmen produziert in Burghausen und benötigt jährlich rund 2,5 Terawattstunden Strom, was etwa dem Verbrauch der Stadt Nürnberg entspricht.

Hartel kritisiert die hohen Energiepreise in Deutschland und fordert wettbewerbsfähige Energiekosten, um die Deindustrialisierung zu stoppen. Er sieht die Notwendigkeit, die Rahmenbedingungen für Investitionen in klimafreundliche Technologien zu verbessern, um die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie zu sichern.

„Energie ist in Europa zu teuer.“ - Christian Hartel

Zusammenfassung: Wacker Chemie benötigt große Mengen an Energie für die Produktion und fordert wettbewerbsfähige Preise, um die Industrie in Deutschland zu erhalten.

„Das Vertrauen des Mittelstands in eine klimafreundliche Politik ist gesunken“

Thomas Perkmann, CEO der Westfalen AG, äußert sich besorgt über die Unsicherheiten, die den Mittelstand daran hindern, in klimafreundliche Technologien zu investieren. Er betont, dass hohe Energiepreise und komplexe Förderprogramme die Investitionsbereitschaft der Unternehmen hemmen. Der Mittelstand benötigt Planungssicherheit, um in nachhaltige Lösungen zu investieren.

Perkmann hebt hervor, dass die Entwicklung von Wasserstofftechnologien langsamer voranschreitet als erwartet, was die Transformationsziele von Westfalen beeinträchtigt. Er fordert klare und verlässliche Rahmenbedingungen, um das Vertrauen des Mittelstands in die klimafreundliche Politik wiederherzustellen.

„Umso wichtiger sind wettbewerbsfähige Energiekosten sowie verlässliche und langfristige Rahmenbedingungen.“ - Thomas Perkmann

Zusammenfassung: Der CEO der Westfalen AG warnt vor dem gesunkenen Vertrauen des Mittelstands in klimafreundliche Politik und fordert klare Rahmenbedingungen für Investitionen in nachhaltige Technologien.

EQS-News: Zendure stellt neue SolarFlow-Speichersysteme vor

Zendure hat drei neue Modelle seiner SolarFlow-Serie vorgestellt, die Energiespeicherlösungen für Haushalte bieten. Die Modelle SolarFlow 2400 Pro, SolarFlow 2400 AC+ und SolarFlow 1600 AC+ sind darauf ausgelegt, den unterschiedlichen Bedürfnissen der Kunden gerecht zu werden, von der Speicherung von Balkonsolarstrom bis hin zur Nutzung dynamischer Tarife.

Das SolarFlow 2400 Pro ist ein KI-gestütztes, bidirektionales Speichersystem mit einer PV-Eingangsleistung von bis zu 3.000 W. Es ermöglicht eine flexible Erweiterung der Speicherkapazität und kann Lastspitzen im Alltag abfedern. Diese neuen Produkte sollen dazu beitragen, die Effizienz und Nachhaltigkeit im Haushalt zu steigern.

„Im Alltag zeigt sich, wie sehr Haushalte auf eine Infrastruktur angewiesen sind, die zuverlässig funktioniert.“ - Zendure

Zusammenfassung: Zendure hat neue SolarFlow-Speichersysteme vorgestellt, die auf die Bedürfnisse von Haushalten zugeschnitten sind und die Effizienz der Energieverwendung steigern sollen.

Quellen: