US-Startup Panthalassa nutzt Wellenenergie mit innovativer Kugel-Technologie

US-Startup Panthalassa nutzt Wellenenergie mit innovativer Kugel-Technologie

Autor: Energie-Echo Redaktion

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Kategorie: News

Zusammenfassung: Panthalassa entwickelt mit der Ocean-2 eine innovative Wellenenergie-Technologie, die vielversprechend ist, aber logistische Herausforderungen und Konkurrenz durch andere Energien hat.

Die Vereinigten Staaten lassen riesige Kugeln ins Meer sinken, um eine der größten Quellen erneuerbarer Energie zu nutzen

Das US-Startup Panthalassa hat eine innovative Methode zur Energieerzeugung aus Wellenbewegungen entwickelt. Die Ocean-2, eine Konstruktion mit einer 10 Meter großen Kugel und einer 60 Meter langen Röhre, nutzt die ständigen Bewegungen des Wassers, um mechanische Energie in elektrische Energie umzuwandeln. Eine einzelne Einheit kann bis zu 500 kW leisten, was dem Bedarf von etwa 50 Haushalten entspricht.

Die Vorteile des Systems liegen in der geringeren Korrosionsanfälligkeit und der Minimierung von Emissionen während des Betriebs. Allerdings gibt es auch Herausforderungen, wie den Transport der erzeugten Energie und die Logistik in der rauen Umgebung des Meeres. Die Zukunft dieser Technologie bleibt jedoch ungewiss, insbesondere im Hinblick auf die Konkurrenz durch günstigere Sonnen- und Windkraft.

„Ob sich das Konzept von Panthalassa aber mittel- und langfristig durchsetzen kann, ist zum jetzigen Zeitpunkt schwer abzusehen.“

Zusammenfassung: Panthalassa entwickelt mit der Ocean-2 eine neuartige Methode zur Energiegewinnung aus Wellen, die vielversprechende Vorteile bietet, aber auch vor logistischen Herausforderungen steht. (Quelle: GameStar)

So groß muss ein Batteriespeicher für die PV-Anlage auf dem Eigenheim sein

Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen e.V. hat einen Ratgeber veröffentlicht, der die Wirtschaftlichkeit von Batteriespeichern für Photovoltaikanlagen (PV-Anlagen) beleuchtet. Ein Batteriespeicher ermöglicht es Haushalten, den tagsüber erzeugten Solarstrom auch abends und nachts zu nutzen. Die Wirtschaftlichkeit hängt stark vom Eigenverbrauchsanteil und dem Autarkiegrad ab, wobei ein höherer Autarkiegrad die Anschaffung eines Speichers rentabler macht.

Die Verbraucherzentrale empfiehlt als Richtwert eine Speicherkapazität von etwa 1 kWh pro 1.000 kWh Jahresstromverbrauch. Im Jahr 2024 lagen die Preise für Batteriespeicher in Deutschland zwischen 500 und 1.000 Euro pro kWh, wobei Käufer im Durchschnitt 5.300 Euro (netto) investierten. Die Rahmenbedingungen für die Nutzung von Solarenergie haben sich in letzter Zeit stark geändert, was die Planung von PV-Anlagen betrifft.

Zusammenfassung: Der Ratgeber der Verbraucherzentrale gibt wichtige Hinweise zur Dimensionierung und Wirtschaftlichkeit von Batteriespeichern für PV-Anlagen, die für eine effiziente Nutzung von Solarstrom entscheidend sind. (Quelle: agrarheute.com)

Energie: Gas wird teurer – wer zahlt künftig hohe Preise, Mieter oder Vermieter?

Die Verhandlungen über das Gebäudemodernisierungsgesetz in Deutschland sind im Gange, wobei ein zentraler Streitpunkt die Kostenübernahme für neue Gasheizungen ist. Bundesbauministerin Verena Hubertz plädiert dafür, dass Vermieter einen Teil der Brennstoffkosten übernehmen, während Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche skeptisch ist. Diese Diskussion könnte erhebliche Auswirkungen auf die Heizkosten für Privathaushalte haben.

Das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung warnt, dass die Preise für fossiles Gas aufgrund steigender CO2-Preise und der Knappheit von Biogas in den kommenden Jahren erheblich steigen könnten. Der Deutsche Mieterbund fordert einen Heizkostendeckel, um Mieter vor unnötig hohen Kosten zu schützen, was im aktuellen Gesetzesentwurf jedoch nicht vorgesehen ist.

Zusammenfassung: Die Diskussion um die Kostenübernahme für Gasheizungen könnte zu höheren Heizkosten für Mieter führen, während die Regierung uneins über die zukünftige Nutzung fossiler Brennstoffe ist. (Quelle: Hamburger Abendblatt)

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