Solarboom in Deutschland: Irankrieg und Sparpläne treiben Ausbau voran

Solarboom in Deutschland: Irankrieg und Sparpläne treiben Ausbau voran

Autor: Energie-Echo Redaktion

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Kategorie: News

Zusammenfassung: In Österreich wurden innerhalb von 33 Sekunden Fördermittel für Photovoltaikanlagen vergeben, was zu Frustration in der Branche führt und eine Neugestaltung des Fördersystems erforderlich macht.

Energiebranche: Irankrieg und Sparpläne lösen Solarboom in Deutschland aus

Der Irankrieg und die Sparpläne der Bundesregierung haben im ersten Halbjahr 2023 den Ausbau der Solarenergie in Deutschland erheblich gefördert. Laut dem Bundesverband Solarwirtschaft wurden von Januar bis Juni neue Solaranlagen mit einer Gesamtleistung von knapp 7,4 Gigawatt-Peak installiert, was einem Anstieg von neun Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. In Deutschland sind mittlerweile über sechs Millionen Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtleistung von über 125 Gigawatt installiert.

Die Nachfrage nach Solaranlagen war im vergangenen Jahr zunächst gesunken, doch der Beginn des Irankriegs und die Ankündigung des Endes der Förderung für private Solaranlagen haben das Interesse wieder steigen lassen. Der Verband geht davon aus, dass die Zahlen für das erste Halbjahr aufgrund von Nachmeldungen noch nach oben korrigiert werden könnten, möglicherweise auf bis zu 8,3 Gigawatt-Peak.

„An einem stärkeren Ausbau von Photovoltaik und Batteriespeichern führt klima-, energie- und wirtschaftspolitisch kein Weg vorbei“, sagte Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des BSW Solar.

Zusammenfassung: Der Solarboom in Deutschland wird durch den Irankrieg und die Sparpläne der Bundesregierung befeuert, mit einem Anstieg der installierten Leistung um neun Prozent im ersten Halbjahr 2023.

Rekord für erneuerbare Energie: Ein Drittel des Stroms in Deutschland durch Solarkraft erzeugt

Im Mai und Juni 2023 wurde in Deutschland so viel Strom aus Solarenergie erzeugt wie nie zuvor. In diesen beiden Monaten stammten 33 Prozent beziehungsweise 36 Prozent des Stroms aus Sonnenkraft, was einen neuen Rekord darstellt. EU-weit wurde im Juni ein Viertel des Stroms durch Solarenergie erzeugt, ebenfalls ein Höchstwert.

Solarenergie war im Juni die größte einzelne Stromquelle der EU, gefolgt von Kernenergie (21 Prozent), Erdgas (15 Prozent), Windkraft (14 Prozent) und Wasserkraft (12 Prozent). Dies ist das Ergebnis eines außergewöhnlich starken Wachstums der Solarenergie in den letzten fünf Jahren, da im Juni 2021 nur 10 Prozent des EU-Stroms aus Solarenergie stammten.

Zusammenfassung: Im Mai und Juni 2023 wurde ein Rekordanteil von 33 bis 36 Prozent des Stroms in Deutschland durch Solarenergie erzeugt, was die Solarenergie zur größten Stromquelle der EU macht.

Öl-Schock: Diese Energie-Strategie profitiert 2026 wie keine andere

Der eskalierende Nahost-Konflikt hat den Ölpreis stark ansteigen lassen, was sich positiv auf die Energiewerte auswirkt. Eine spezielle KI-Strategie mit klarem Energie-Fokus, bekannt als Energy Elite, hat im Juli 2026 eine Monatsrendite von +9,67 % erzielt und liegt über das Jahr mit +46,65 % auf Platz 2 aller Strategien.

Energy Elite war im Jahr 2025 noch ein Nachzügler, hat sich jedoch zu einem der stärksten Werte entwickelt. Die KI-gestützte Aktienauswahl hat eine Trefferquote von 100 % für den Monat Juli und über alle 88 KI-Strategien eine Trefferquote von 63,25 %.

Zusammenfassung: Die KI-Strategie Energy Elite profitiert vom Öl-Schock und hat im Juli 2026 eine hohe Rendite erzielt, während sie sich von einem Nachzügler zu einem der stärksten Werte entwickelt hat.

Erneuerbare Energien: Ist das jetzt die Reiche-Delle?

Die Branche für erneuerbare Energien steht vor Herausforderungen, da die Ausbauziele verfehlt werden und Unsicherheiten aufgrund der EEG-Novelle zunehmen. Der ehemalige Wirtschaftsminister Peter Altmaier wird für den Rückgang neuer Windparks verantwortlich gemacht, was als "Altmaier-Delle" bezeichnet wird. Branchenvertreter warnen vor einer "noch größeren Katastrophe", da bereits Unternehmen Mitarbeiter entlassen.

Die Solarbranche kämpft mit der Streichung von Förderungen, während Batteriespeicher im Aufwind sind. Die Zukunft der Ökostrombranche hängt stark von politischen Entscheidungen ab, die noch ausstehen.

Zusammenfassung: Die erneuerbare Energiebranche sieht sich Herausforderungen gegenüber, da die Ausbauziele nicht erreicht werden und Unsicherheiten durch politische Entscheidungen zunehmen.

33 Sekunden Solar-Förderung in Österreich

In Österreich wurden 20 Millionen Euro an Investitionszuschüssen für Photovoltaikanlagen und Stromspeicher innerhalb von nur 33 Sekunden vergeben. Rund 3.000 Anträge wurden in diesem kurzen Zeitraum gestellt, während 25.000 Antragsteller leer ausgingen. Branchenvertreter kritisieren die unzureichende Förderlogik und fordern eine Neugestaltung des Fördersystems.

Die zuständige Staatssekretärin Elisabeth Zehetner hat erkannt, dass die Förderung nicht nur auf die Menge des erzeugten Stroms, sondern auch auf die Effizienz und Netzentlastung fokussiert werden muss. Zukünftige Förderungen sollen möglicherweise auf maximal 20 Prozent reduziert werden.

Zusammenfassung: In Österreich wurden Fördermittel für Solarprojekte innerhalb von 33 Sekunden vergeben, was zu massiven Frustrationen in der Branche führt und eine Neugestaltung des Fördersystems erforderlich macht.

Quellen: