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Smart Meter: Wie viel Geld und Energie man wirklich sparen kann
Im Jahr 2023 zählten in Deutschland fast 570.000 Smart Meter, was im Vergleich zu insgesamt 52 Millionen Stromzählern eine kleine Minderheit darstellt. Diese intelligenten Stromzähler sollen den Stromverbrauch via Internet an den Stromversorger und Netzbetreiber melden, um theoretisch Energie zu sparen. In der Praxis hat sich dieser Effekt jedoch bisher kaum gezeigt, trotz der Förderung durch die Bundesregierung, die seit Januar 2025 jedem privaten Haushalt den Einbau eines digitalen Stromzählers ermöglicht.
„Mit Smart Metern sparen Verbraucher:innen erst einmal nichts.“ - Astrid Aretz, Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW)
Die Pflicht zum Einbau von Smart Metern gilt für Haushalte mit einem hohen Stromverbrauch von mehr als 6000 Kilowattstunden pro Jahr sowie für Betreiber von Strom erzeugenden Anlagen. Bis 2033 sollen mindestens 90 Prozent aller Haushalte in Deutschland mit einem Smart Meter ausgestattet sein. Die Kosten für den Betrieb eines Smart Meters können je nach Verbrauch zwischen 20 und 50 Euro pro Jahr liegen.
Zusammenfassung: Smart Meter sind in Deutschland noch nicht weit verbreitet und zeigen bisher kaum Einsparungen. Die Bundesregierung fördert ihren Einbau, jedoch bleibt die tatsächliche Energieeinsparung fraglich.
Energie: Schwere Zeiten für Biogas-Produzenten im Landkreis Oldenburg
Im Landkreis Oldenburg stehen Biogas-Produzenten vor großen Herausforderungen. Sinkende Einspeisevergütungen und verschärfte Förderbedingungen gefährden die Wirtschaftlichkeit vieler Anlagen. Landwirt Dirk Barelmann, der zwei Biogasanlagen betreibt, sieht sich mit der Realität konfrontiert, dass eine seiner Anlagen bereits in diesem Jahr aus der Förderung fällt.
Die Änderung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) hat dazu geführt, dass eine Anschlussförderung nur noch über ein Ausschreibeverfahren möglich ist. Dies könnte dazu führen, dass viele Betreiber ihre Biogasproduktion aufgeben müssen, da die Kosten nicht mehr tragbar sind. Barelmann kritisiert die mangelnde politische Unterstützung und fordert klare Entscheidungen für die Betreiber.
Zusammenfassung: Biogas-Produzenten im Landkreis Oldenburg kämpfen mit sinkenden Einspeisevergütungen und verschärften Bedingungen, was ihre wirtschaftliche Existenz bedroht.
Energie-Bündnis für Megaprojekt: Deutschland und Dänemark besiegeln Milliarden-Deal für Ostsee-Windkraft
Deutschland und Dänemark haben beim Nordsee-Gipfel in Hamburg eine Vereinbarung zur Bornholm Energy Island unterzeichnet, die drei Gigawatt Windkraft-Kapazität in der Ostsee bündeln soll. Dieses Projekt soll rund drei Millionen Haushalte in beiden Ländern mit Strom versorgen und hat Gesamtkosten von sieben Milliarden Euro.
Die genaue technische Umsetzung des Projekts ist jedoch noch unklar, da nicht entschieden wurde, ob eine künstliche Insel oder landbasierte Anlagen auf Bornholm gebaut werden. Die Finanzierung wird gemeinsam von beiden Ländern getragen, wobei zwei Gigawatt Elektrizität nach Deutschland fließen sollen.
Zusammenfassung: Deutschland und Dänemark investieren gemeinsam in ein Windkraftprojekt in der Ostsee, das drei Millionen Haushalte versorgen soll, jedoch sind technische Details noch offen.
Quellen:
- Smart Meter: Wie viel Geld und Energie man wirklich sparen kann
- Energie: Schwere Zeiten für Biogas-Produzenten im Landkreis Oldenburg
- Energie-Bündnis für Megaprojekt: Deutschland und Dänemark besiegeln Milliarden-Deal für Ostsee-Windkraft
- ENRW: Die Energie fließt, nur die Software steht auf der Leitung
- Russland reagierte mit Drohnen und Raketen auf US-Initiative für weitere Energie-Waffenruhe – Präsident
- Deutz AG Aktie: Weiter im Vorwärtsgang - Vom Motorenbauer zum Energie-Giganten - Das sollten Anleger jetzt wissen!













