Slowakei erhöht Druck auf Ukraine: Streit um Öllieferungen über Druschba-Pipeline

Slowakei erhöht Druck auf Ukraine: Streit um Öllieferungen über Druschba-Pipeline

Autor: Energie-Echo Redaktion

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Kategorie: News

Zusammenfassung: Die Slowakei erhöht den Druck auf die Ukraine zur Wiederaufnahme des Öltransits über die Druschba-Pipeline, was zu politischen Spannungen führt.

Kein Öl mehr aus Russland: Streit um Energie

Die Slowakei hat den Druck auf die Ukraine erhöht, um die russischen Öllieferungen über die Druschba-Pipeline wieder zu ermöglichen. Regierungschef Robert Fico drohte, die Notstromlieferungen an die Ukraine einzustellen, falls der Öltransit nicht am Montag wieder aufgenommen wird. Die Druschba-Pipeline, die Öl aus Russland über die Ukraine nach Ungarn und in die Slowakei transportiert, ist seit Ende Januar aufgrund russischer Bombardierungen unterbrochen.

Ungarn und die Slowakei werfen der Ukraine vor, die Wiederaufnahme der Lieferungen absichtlich zu verhindern. Fico betonte, dass die Stromlieferungen aus der Slowakei an die Ukraine im Januar doppelt so hoch waren wie im gesamten Vorjahr. Diese Situation führt zu Spannungen zwischen den Ländern, da die Ölversorgung beider Länder stark von der Pipeline abhängt.

„Die Ukraine blockiert die Öllieferungen an die Slowakei aus politischen Gründen“, sagte Fico.

Zusammenfassung: Die Slowakei erhöht den Druck auf die Ukraine, um den Öltransit über die Druschba-Pipeline wiederherzustellen, was zu politischen Spannungen führt.

45.000 Fußballplätze und jeder könnte Wärme liefern

In Berlin wird ein innovatives Projekt zur Nutzung von Erdwärme unter Fußballplätzen umgesetzt. Unter dem Maikäferpfad wird eine großflächige Erdwärmeanlage installiert, die drei Schulgebäude und eine Turnhalle mit erneuerbarer Wärme versorgen soll. Diese Anlage könnte jährlich rund 118.000 m³ Erdgas ersetzen und etwa 180 Tonnen CO₂ einsparen.

Ein einzelner Fußballplatz kann je nach Auslegung zwischen 1,1 GWh und 2,0 GWh Wärme pro Jahr liefern, was ausreicht, um 50 bis 80 Einfamilienhäuser oder mehrere öffentliche Gebäude zu versorgen. Die Investitionskosten für eine solche Anlage liegen bei etwa 2,7 Millionen Euro, wobei Förderprogramme Zuschüsse von bis zu 50 % ermöglichen.

„Dieses Leuchtturmprojekt macht sichtbar, welches Potenzial in großflächiger, intelligent geplanter Erdwärmenutzung steckt“, sagte Dipl.-Ing. Michael Roos.

Zusammenfassung: Ein Berliner Projekt zur Nutzung von Erdwärme unter Fußballplätzen zeigt großes Potenzial zur Reduzierung von Erdgasverbrauch und CO₂-Emissionen.

20 Jahre Messe "Bauen-Wohnen-Energie" in Jena

Die Verbrauchermesse "Bauen-Wohnen-Energie" in Jena feiert ihr 20-jähriges Bestehen. Rund 300 Aussteller präsentieren Trends und Innovationen im Bereich zukunftsorientiertes Bauen und Sanieren. Die Messe bietet eine Plattform für Verbraucher, um sich über aktuelle Entwicklungen und Angebote zu informieren.

Die Veranstaltung zieht zahlreiche Besucher an und fördert den Austausch zwischen Fachleuten und Interessierten. Die Messe ist ein wichtiger Bestandteil der regionalen Wirtschaft und trägt zur Sensibilisierung für nachhaltige Baupraktiken bei.

Zusammenfassung: Die Messe "Bauen-Wohnen-Energie" in Jena feiert 20 Jahre und bietet eine Plattform für Trends im Bau- und Sanierungsbereich.

Energie: EU erlaubt Bund die Übernahme von Rosneft Deutschland

Die EU-Kommission hat entschieden, dass der Bund die Kontrolle über Rosneft Deutschland übernehmen darf. Diese Entscheidung basiert auf einer neuen unbefristeten Treuhandschaft, die keine wettbewerbsrechtlichen Bedenken aufwirft. Rosneft Deutschland ist ein bedeutender Akteur in der deutschen Erdölverarbeitung und versorgt unter anderem die Raffinerie PCK in Schwedt.

Die Treuhandverwaltung wurde ursprünglich nach dem Angriff Russlands auf die Ukraine eingeführt, um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Das Ministerium prüft derzeit, ob eine längere Treuhandverwaltung auf einer anderen gesetzlichen Grundlage angeordnet werden kann.

Zusammenfassung: Die EU erlaubt dem Bund die dauerhafte Kontrolle über Rosneft Deutschland, um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten.

Günstigere Energie drückt Herstellerpreise um drei Prozent

Im Januar sind die Erzeugerpreise in Deutschland um 3 % im Vergleich zum Vorjahr gesunken, was den stärksten Rückgang seit April 2024 darstellt. Hauptursache für diesen Rückgang sind die gesunkenen Energiekosten. Diese Entwicklung könnte sich mit zeitlicher Verzögerung auch auf die Verbraucherpreise auswirken.

Allerdings zeigt sich eine Diskrepanz zwischen den Erzeugerpreisen und den Verbraucherpreisen, da Letztere im Januar um 2,1 % gestiegen sind. Die zukünftige Preisentwicklung hängt von verschiedenen Faktoren ab, darunter die Weitergabe der Preissenkungen durch den Handel.

Zusammenfassung: Die Erzeugerpreise in Deutschland sind um 3 % gesunken, was auf niedrigere Energiekosten zurückzuführen ist, während die Verbraucherpreise weiterhin steigen.

Saubere Energie braucht einen sauberen Planeten

PLAN-B NET ZERO hat eine Partnerschaft mit dem Umwelt-Scale-up everwave gestartet, um Plastikmüll aus Flüssen zu entfernen. Unter dem Motto „1 Euro = 1 Kilogramm Müll“ wurden bereits 10.000 Kilogramm Abfall in Kambodscha geborgen. Diese Initiative zielt darauf ab, die Verschmutzung der Ozeane zu reduzieren und gleichzeitig die Vision einer nachhaltigen Zukunft zu fördern.

everwave nutzt Müllsammelboote und mobile Sortierlösungen, um Plastikmüll effizient zu beseitigen. Die Partnerschaft soll langfristige Maßnahmen zur Müllvermeidung und -beseitigung in den betroffenen Regionen etablieren.

„Ohne einen sauberen Planeten hilft auch keine saubere Energie“, sagte Julia Schnitger von PLAN-B NET ZERO.

Zusammenfassung: PLAN-B NET ZERO und everwave starten eine Initiative zur Müllbeseitigung in Flüssen, um die Ozeane zu schützen und eine nachhaltige Zukunft zu fördern.

Quellen: