Schweiz hebt Neubauverbot für Kernkraftwerke auf: Wendepunkt in der Energiepolitik

Schweiz hebt Neubauverbot für Kernkraftwerke auf: Wendepunkt in der Energiepolitik

Autor: Energie-Echo Redaktion

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Kategorie: News

Zusammenfassung: Die Schweiz plant, das Neubauverbot für Kernkraftwerke aufzuheben, um den wachsenden Energiebedarf zu decken und die Abhängigkeit von fossilen Energien zu verringern.

Die Schweiz verabschiedet sich von der Illusion einer AKW-freien Zukunft

Die Schweiz hat am Mittwoch mit großer Mehrheit im Ständerat dem Neubauverbot für Kernkraftwerke eine Absage erteilt. Dies markiert einen Wendepunkt in der Energiepolitik des Landes, da die Politik erkennt, dass der Verzicht auf neue Kernkraftwerke den Handlungsspielraum in einer Zeit wachsender Unsicherheiten unnötig einschränkt. Der Ständerat hat damit den ersten Schritt unternommen, um den 2017 beschlossenen Ausstieg aus der Kernenergie rückgängig zu machen.

Die bestehenden Kernkraftwerke, wie Gösgen und Beznau, sollen laut offizieller Planung 2039 und 2044 vom Netz gehen. Eine Verlängerung der Laufzeit um zehn oder zwanzig Jahre wird als vorteilhafter angesehen, da ein Ersatzbau mit erheblichen finanziellen Risiken verbunden wäre. Die Kernkraft wird als unverzichtbar angesehen, um den wachsenden Energiebedarf zu decken und die Abhängigkeit von fossilen Energieimporten zu reduzieren. Quelle: Neue Zürcher Zeitung.

„Die Illusion einer grünen Energiewirtschaft ohne Atomenergie löst sich zusehends auf.“ - Neue Zürcher Zeitung

Zusammenfassung: Die Schweiz plant, das Neubauverbot für Kernkraftwerke aufzuheben, um den wachsenden Energiebedarf zu decken und die Abhängigkeit von fossilen Energien zu verringern.

Experte Quaschning über die Kehrtwende der EU bei der Atomenergie

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat die Abkehr von der Atomenergie als strategischen Fehler bezeichnet. Volker Quaschning, Professor für Regenerative Energiesysteme, sieht die Rückkehr zur Kernenergie jedoch kritisch. Er betont, dass Deutschland keine neuen Kernkraftwerke sinnvoll ins Netz integrieren kann, da die Technologie teuer und riskant ist.

Quaschning argumentiert, dass die sechs Kernkraftwerke in Deutschland nur einen Anteil von drei Prozent am Gesamtenergieaufkommen hatten und dass für einen nennenswerten Beitrag 50 bis 100 neue Kernkraftwerke gebaut werden müssten. Er sieht die Förderung von Mini-Atomreaktoren skeptisch, da die Kernenergie heute dreimal so teuer ist wie Solar- und Windenergie. Quelle: tagesschau.de.

„Die Technologie ist sehr teuer und riskant.“ - Volker Quaschning

Zusammenfassung: Die EU plant eine Rückkehr zur Kernenergie, während Experten wie Quaschning die hohen Kosten und Risiken der Technologie betonen.

Milliarden-Investition: RWE hebt Dividendenziel deutlich an

Der Energiekonzern RWE hat angekündigt, den Gewinn je Aktie bis 2031 auf 4,40 Euro zu steigern. Dies basiert auf einem Netto-Investitionsplan von 35 Milliarden Euro in den nächsten fünf Jahren. Die Dividende soll jährlich um 10 Prozent erhöht werden, was für 2025 eine Ausschüttung von 1,20 Euro pro Aktie bedeutet.

Analysten hatten mit geringeren Ausschüttungen gerechnet, was die positive Entwicklung des Unternehmens unterstreicht. RWE plant, die Dividende für 2026 auf 1,32 Euro zu erhöhen. Diese Maßnahmen sollen die Aktionäre stärker am Gewinn beteiligen und das Vertrauen in die zukünftige Entwicklung des Unternehmens stärken. Quelle: SZ.de.

Zusammenfassung: RWE plant erhebliche Investitionen und eine Erhöhung der Dividende, was das Vertrauen in die Unternehmensentwicklung stärkt.

Stromkosten senken: 10 Tipps, um bis zu 320 Euro pro Jahr zu sparen!

Der ADAC hat zehn Tipps veröffentlicht, wie Haushalte ihre Stromkosten erheblich senken können. Dazu gehört der Austausch alter Heizungspumpen, die bis zu 90 Prozent Strom sparen können, sowie die Vermeidung von Stand-by-Verbräuchen, die bis zu 144 Euro pro Jahr kosten können.

Ein weiterer Tipp ist die Nutzung von energieeffizienten Geräten und LED-Beleuchtung, die über 80 Prozent Strom bei der Beleuchtung einsparen kann. Diese Maßnahmen können Haushalten helfen, ihre Stromrechnung deutlich zu reduzieren und somit jährlich bis zu 320 Euro zu sparen. Quelle: ADAC.

Zusammenfassung: Mit einfachen Maßnahmen können Haushalte ihre Stromkosten um bis zu 320 Euro pro Jahr senken.

Ifo-Institut: Inflation droht wegen Energiepreisen stark zu steigen

Das Ifo-Institut warnt, dass der Krieg im Iran die Inflation in Deutschland auf bis zu 3 Prozent steigen lassen könnte, wenn die Energiepreise auf dem aktuellen Niveau bleiben. Die Konjunkturforscher haben die Wachstumsprognose für 2026 auf nur 0,6 Prozent gesenkt, was die Auswirkungen der steigenden Energiepreise verdeutlicht.

Die Inflation könnte kurzfristig auf 2,5 Prozent steigen, wenn die Energiepreise sinken. Die staatlichen Ausgaben für Infrastruktur und Klimaneutralität sollen jedoch das Wachstum stützen, auch wenn die Erholung nicht vom Exportgeschäft getragen wird. Quelle: T-Online.

Zusammenfassung: Das Ifo-Institut prognostiziert eine steigende Inflation in Deutschland aufgrund der Energiepreise, während staatliche Ausgaben das Wachstum unterstützen sollen.

38 Prozent Plus: Diese Energie-ETFs profitieren von der aktuellen Lage

In einem aktuellen Bericht wird darauf hingewiesen, dass bestimmte Energie-ETFs von der gegenwärtigen Marktlage profitieren. Diese ETFs haben in den letzten Wochen einen Anstieg von bis zu 38 Prozent verzeichnet, was auf die steigenden Energiepreise und die Unsicherheiten auf dem Markt zurückzuführen ist.

Investoren werden ermutigt, in diese ETFs zu investieren, da sie von der aktuellen Situation profitieren können. Die Entwicklung zeigt, dass die Nachfrage nach Energieprodukten weiterhin hoch bleibt, was sich positiv auf die Performance dieser Fonds auswirkt. Quelle: Capital.de.

Zusammenfassung: Bestimmte Energie-ETFs haben aufgrund der aktuellen Marktlage einen Anstieg von bis zu 38 Prozent verzeichnet.

Quellen: