Saubere Energie unter Druck: Trumps Politik, deutsche Kosten und KI-Effizienz

    22.03.2025 160 mal gelesen 4 Kommentare

    Trump und die Auswirkungen auf den Markt für saubere Energie

    Der Markt für saubere Energie hat ein Fünf-Jahres-Tief erreicht, was unter anderem auf die Anti-Klima-Politik von Donald Trump zurückzuführen ist. Trotz stabiler Erträge und starkem Wachstum vieler Unternehmen im Bereich grüner Energie sind die Aktienkurse stark gefallen. Der US S&P Global Clean Energy Transition Index, der die Performance der 100 größten Unternehmen in diesem Bereich misst, sank in den letzten zwölf Monaten um 16 Prozent auf rund 750 Punkte. Dies entspricht dem Niveau von Mai 2020.

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    Trump hat zahlreiche Klimaverordnungen abgeschafft oder geändert, was die Investitionsbereitschaft in erneuerbare Energien weiter belastet. Laut einer Übersicht der Columbia University wurden bereits über 60 Klimaschutzmaßnahmen durch seine Regierung rückgängig gemacht. Experten wie Niklas Höhne vom New Climate Institute betonen jedoch, dass die langfristigen Auswirkungen auf die Treibhausgasemissionen begrenzt bleiben könnten.

    „Wir treiben einen Dolch durch das Herz der Klimawandel-Religion und läuten Amerikas goldenes Zeitalter ein“, schrieb EPA-Chef Lee Zeldin im Wall Street Journal.

    Zusammenfassung: Der Markt für saubere Energie leidet unter Trumps Politik, was sich in einem Rückgang des US S&P Global Clean Energy Transition Index um 16 Prozent zeigt. Dennoch bleiben die langfristigen Auswirkungen auf die Emissionen begrenzt.

    Deutschland und das Energie-Dilemma

    Seit dem Atomausstieg im Jahr 2011 haben sich die Stromkosten in Deutschland verdoppelt. Eine Studie der Boston Consulting Group (BCG) zeigt, dass die Energiewende nach aktueller Planung um 320 Milliarden Euro teurer werden könnte als nötig. Hauptgrund sind zu hoch angesetzte Prognosen für die Stromnachfrage, die zu einem übermäßigen Ausbau erneuerbarer Energien führen könnten. Allein durch eine Anpassung der Prognosen könnten 215 Milliarden Euro eingespart werden.

    Die Studie kritisiert zudem den Atomausstieg, da die deutsche Kernkraftflotte günstigen Strom produzierte, der durch teurere Alternativen ersetzt wurde. Dennoch spricht sich die BCG gegen den Bau neuer Atomkraftwerke aus, da diese zu hohe Kosten verursachen würden. Stattdessen sollten flexible Stromtarife und der gezielte Einsatz von Gaskraftwerken gefördert werden.

    Zusammenfassung: Die Energiewende in Deutschland könnte durch realistischere Prognosen und gezielte Maßnahmen wie flexible Stromtarife deutlich günstiger gestaltet werden. Der Atomausstieg hat die Stromkosten erhöht, doch neue Atomkraftwerke sind keine wirtschaftliche Lösung.

    Effizienzsteigerung bei KI-Systemen

    Der Energieverbrauch von KI-Systemen ist enorm, doch Forscher der Universität des Saarlandes und des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) haben Methoden entwickelt, die den Energiebedarf um bis zu 90 Prozent senken können. Durch Techniken wie Wissensdestillation und neuronale Architektursuche werden KI-Modelle kompakter und effizienter, ohne an Leistung einzubüßen.

    Ein Beispiel für die praktische Anwendung ist die Optimierung eines Modells zur Stahlschrottsortierung, das nun nicht nur energiesparender, sondern auch leistungsstärker arbeitet. Zudem entwickeln die Forscher ein Tool, das den Energieverbrauch von KI-Modellen präzise vorhersagen kann, um Unternehmen bei der Planung zu unterstützen.

    Zusammenfassung: Neue Methoden zur Effizienzsteigerung könnten den Energieverbrauch von KI-Systemen drastisch reduzieren und gleichzeitig die Nutzung für kleinere Unternehmen erleichtern.

    Energy Sharing in Bakum: Ein Pilotprojekt

    In Bakum, Niedersachsen, wird ein Pilotprojekt zum Energy Sharing getestet, obwohl diese Praxis in Deutschland offiziell verboten ist. 40 Haushalte nehmen daran teil, wobei überschüssiger Strom aus Solaranlagen innerhalb der Gemeinschaft geteilt wird. Die technische Infrastruktur wird von einem österreichischen Unternehmen bereitgestellt, das auch eine App zur Nachverfolgung der Energiedaten entwickelt hat.

    Das Projekt zeigt, wie Energy Sharing zur Akzeptanz erneuerbarer Energien beitragen und den Bedarf an Stromtrassen reduzieren könnte. In Österreich ist Energy Sharing bereits erlaubt, und Haushalte sparen dadurch jährlich 100 bis 200 Euro. Die Gemeinde Bakum hofft, mit diesem Projekt die Politik zu einer Gesetzesänderung zu bewegen.

    Zusammenfassung: Das Energy-Sharing-Projekt in Bakum zeigt das Potenzial für mehr Gemeinschaft und Kosteneinsparungen durch lokale Stromnutzung. Eine gesetzliche Grundlage in Deutschland fehlt jedoch noch.

    Quellen:

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    Also ich finds ehrlichgesagt etwas komsich das so viel Wert auf KI-Effizients gelegt wird wenn man doch eig grad bei sowas wie Energy Sharing in Bakum soo viel sparen könnt. Wenn das in Österreich klappt warum nicht auch in DE?? Da sollte mal mehr auf die Politik eingewirkt werden statt so teure Studien zu bezahlen die am ende nix ändern... KI hin oder her, das wirkt nich so dringen im Vergleich.
    Also der Kommentar von Anonymous hat mich echt zum Nachdenken gebracht, weil ich das Thema mit Energy Sharing bisher immer so ein bisschen als "nette Idee, aber in Deutschland eh schwierig" abgetan hab. Aber stimmt schon, warum kriegt Österreich das hin, und bei uns ist das noch so eine rechtliche Grauzone? Ich meine, wir haben hier eh schon so viele Hürden für private oder regionale Initiativen, dass es fast wie Absicht wirkt, jede Motivation im Keim zu ersticken. Was Bakum da macht, sollte echt viel mehr Aufmerksamkeit bekommen.

    Was mich dabei trotzdem interessiert: Wie viel Einfluss haben solche Pilotprojekte wirklich auf eine grundlegende gesetzliche Änderung? Wir wissen doch alle, wie verkrustet deutsche Politik oft ist – da muss gefühlt erst jahrelang diskutiert werden, während woanders längst gehandelt wird. Und am Ende geht das Projekt vielleicht den Bach runter, weil keine verbindlichen Regelungen kommen und deshalb niemand langfristig investieren will.

    Ach ja, das mit den gestiegenen Stromkosten und der Rolle von Atomkraft: Da seh ich tatsächlich auch das Problem der Langfristigkeit. Klar sind neue Kraftwerke teuer und dauern ewig, aber das Rausdrängen der alten Anlagen hat uns ja auch nicht gerade geholfen. Die flexible Tarifsache finde ich als Idee ganz interessant – könnte das nicht auch beim Energy Sharing angewendet werden, um Leuten gezielt Anreize zu bieten, ihren Stromverbrauch besser zu steuern? Würde natürlich ein bisschen technische Bildung voraussetzen, aber das wäre ja mal 'ne echte Win-win-Situation.

    Zum Thema KI-Effizienz hab ich ehrlich gesagt gar keinen so starken Bezug. Klar klingt das sparsame Schrottsortieren cool, aber im Vergleich zu dem, was Anonymous meinte – also wie viel mehr Potenzial in sowas wie Energy Sharing steckt – wirkt es irgendwie weniger relevant im Alltag. Vielleicht müsste man den Leuten einfach mal die direkten Vorteile von derartigen Einsparungen besser erklären, dann würde das Thema auch mehr ziehen.
    Also erstmal danke an alle für die Kommentare hier, voll interessannt wie unterschidlich man das hier alles sieht. Aber was ich eigentlich sagen wollte, ist ja, dass ich das mit der "Energy Sharing" sache echt spannend find – warum ist das in DE verbotten, wenns doch in Österreich schon geht und funktuniert?? Sowieso fühlt sich das ganze mit der Politik und erneuerbare Energie immer so lasch an, als wär denen das gar nicht wichtig. Klar, KI effizienter machen ist sicher wichtig, aber warum wird da so viel energie (haha wortspiel?) reingesteckt, während an anderer Stelle Geld und Effort fehlen?

    Mal ehrlich, ich finde Trump hat ja teilweise recht mit kosten sparen wollen, aber auf Kosten von Klima und Zukunft kanns ja nicht gehen... und Deutsche strompreise sind einfach lächerlich, hab das Gefühl wir zahlen hier für experimentieren ohne Ende und am Ende is nix günstiger. Bakum zeigt doch dass kleinere Communities eventuell besser wissen was sie tun? Keine Ahnung ob das einfach so zu skalieren wär, aber besser das mal ausprobieren als einfach nix zu machen und auf Studien vertrauen wie in DE üblich omg... altijd theorie, nie praxis...
    Also mal ehrlich, da gibt's ja echt viel was man zu all den Themen sagen könnte, aber ich picke mir mal das Energy Sharing in Bakum raus. Ich find's faszinierend, dass sowas schon in Österreich gang und gäbe ist und bei uns in Deutschland muss man dafür erst ein Pilotprojekt starten, das mehr oder weniger „verboten“ läuft. Warum wird hier nicht schneller gehandelt? Es ist ja nicht so, als ob wir immer noch drüber grübeln, ob Solar- oder Windkraft ne gute Sache ist. Das doch längst klar.

    Außerdem, wenn 100–200€ im Jahr plus Stromtrassenersparnis möglich sind, warum lassen wir das unnötig liegen? Klar, die Bürokratie hierzulande ist nicht ohne, aber manchmal hat man echt das Gefühl, die Politik hinkt nur hinterher, während die Leute vor Ort längst nach pragmatischen Lösungen suchen. Genau das sieht man in Bakum. Die haben da quasi die Initiative selbst übernommen.

    Und ja, zu den anderen genannten Themen: KI-Effizienz und die Einsparungen klingen auf dem Papier super, aber ich frag mich, ob das nicht wieder etwas ist, das vor allem großen Unternehmen hilft, während der „normale“ Bürger davon weniger mitbekommt. Von wegen: Energie für KIs sparsam nutzen, aber bitte auch dafür sorgen, dass die „gesparte Energie“ woanders sinnvoll landet. Hier könnte Energy Sharing ja auch ein Modell sein, wenn man das weiterdenkt.

    Ich schätze mal, die Lösung liegt darin, den Fokus breiter aufzustellen. Warum nicht verschiedene Technologien und Ansätze wie Energy Sharing, KI-Optimierung und günstigere Stromtarife kombinieren, anstatt sie als Einzellösungen zu sehen? Gerade bei so viel Potenzial sollte man die Ärmel hochkrempeln und was draus machen – nicht nur Studien schreiben.

    Zusammenfassung des Artikels

    Der Markt für saubere Energie leidet unter Trumps Anti-Klima-Politik, während Deutschland durch realistischere Prognosen und Maßnahmen die Energiewende günstiger gestalten könnte. Effizienzsteigerungen bei KI-Systemen senken den Energieverbrauch drastisch, und ein Pilotprojekt in Bakum zeigt das Potenzial von Energy Sharing trotz fehlender gesetzlicher Grundlage.

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