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    Preisschock bei Fernwärme: Regionale Unterschiede bis zu 30 Cent/kWh

    18.01.2026 7 mal gelesen 0 Kommentare

    Preisschock bei Fernwärme: Bis zu 30 Cent/kWh Unterschied

    Die Preise für Fernwärme variieren stark je nach Region und Anbieter, was viele Verbraucher schockiert. Laut einer Analyse der Transparenzplattform waermepreise.info liegt der durchschnittliche Fernwärmepreis derzeit bei etwa 17 bis 18 Cent pro Kilowattstunde (kWh), während die Preise in einigen Regionen von 7,53 Cent/kWh bis zu 37,05 Cent/kWh reichen können. Dies zeigt, dass es innerhalb einer Stadt erhebliche Unterschiede geben kann, da Anbieter für jedes Netzgebiet eigene Tarife festlegen.

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    „Die fehlende Regulierung und der Mangel an Wettbewerb führen dazu, dass Verbraucher in vielen Fällen überhöhte Preise zahlen müssen“, kritisiert der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv).

    Besonders teuer ist die Fernwärme in Seelow, wo die Kosten für ein Einfamilienhaus bei 36,31 Cent/kWh liegen. In Schorfheide müssen Kunden sogar 35,63 Cent/kWh zahlen. Im Gegensatz dazu gibt es auch günstigere Anbieter, wie in Mücheln, wo die Kosten bei 8,09 Cent/kWh liegen.

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    Zusammenfassung: Die Preisspanne für Fernwärme reicht von 7,53 bis 37,05 Cent/kWh, was zu erheblichen Mehrkosten für Verbraucher führen kann. Ein Mangel an Wettbewerb und Regulierung wird als Hauptursache für die hohen Preise angesehen.

    US-Städte kämpfen um Solar- und Windprojekte

    Trotz der Streichung des 7-Milliarden-Dollar-Programms „Solar for All“ durch die Trump-Regierung setzen sich US-Städte und Gemeinden weiterhin für den Ausbau erneuerbarer Energien ein. Die Initiative sollte Familien mit niedrigem und mittlerem Einkommen helfen, Solaranlagen zu installieren, was nun in Gefahr ist. Anh Nguyen, eine betroffene Unternehmerin, klagt zusammen mit Gewerkschaften und NGOs, um die Unterstützung zurückzuholen.

    Die aktuelle Situation zeigt, dass trotz der politischen Rückschläge der Bedarf an erneuerbaren Energien in den USA weiter wächst. Im Jahr 2023 stammten rund 22 Prozent des US-Stroms aus erneuerbaren Quellen, während 60 Prozent aus fossilen Energieträgern wie Öl und Gas kamen.

    Zusammenfassung: US-Städte kämpfen weiterhin um den Erhalt und Ausbau von Solar- und Windprojekten, trotz der Streichung wichtiger Förderprogramme. Der Bedarf an erneuerbaren Energien bleibt hoch, während fossile Energieträger nach wie vor dominieren.

    Strom aus Baum-Abfällen: Wenn aus Weihnachtsbäumen Energie gewonnen wird

    Im Kreis Heidenheim werden ausgediente Weihnachtsbäume nicht einfach entsorgt, sondern in Heizkraftwerken zur Energiegewinnung genutzt. Jürgen Wiedenmann vom Heizkraftwerk Herbrechtingen erklärt, dass die Bäume energetisch hochwertig entsorgt werden, um CO2-Emissionen zu vermeiden. Pro Stunde kann die Anlage 15 Megawatt elektrischen Strom erzeugen, genug, um etwa viereinhalb Haushalte ein Jahr lang mit Energie zu versorgen.

    Die Nutzung von Weihnachtsbäumen als Biomasse hat mehrere Vorteile: Sie fallen regional an, haben kurze Transportwege und wurden bereits als Dekoration genutzt. Dies zeigt, dass auch Abfälle wertvolle Ressourcen für die Energiegewinnung darstellen können.

    Zusammenfassung: Ausgediente Weihnachtsbäume werden in Heizkraftwerken zur Energiegewinnung genutzt, was CO2-Emissionen reduziert und gleichzeitig Strom für Haushalte erzeugt. Dies verdeutlicht die Bedeutung von Biomasse als nachhaltige Energiequelle.

    Diese Industriebranchen verbrauchen am meisten Energie

    Der Energieverbrauch der deutschen Industrie ist im Jahr 2024 auf insgesamt 3343 Petajoule gestiegen, was einem Anstieg von 1,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Besonders stark betroffen ist die chemische Industrie, die 27,9 Prozent des gesamten Energieverbrauchs ausmacht. Die Metallindustrie folgt mit 23,7 Prozent, während die Mineralölverarbeitung 10,7 Prozent des Verbrauchs ausmacht.

    Die wichtigsten Energiequellen sind Erdgas mit 29,2 Prozent, gefolgt von Strom mit 21,2 Prozent und Mineralölen mit 16,5 Prozent. Diese Zahlen verdeutlichen die Abhängigkeit der Industrie von fossilen Energieträgern und die Notwendigkeit, den Energieverbrauch zu optimieren.

    Zusammenfassung: Der Energieverbrauch in der deutschen Industrie ist gestiegen, wobei die chemische Industrie den größten Anteil hat. Erdgas bleibt die wichtigste Energiequelle, was die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen unterstreicht.

    Finnischer Heizungs-Trick: Mit Kerzen Energie sparen im Winter

    In Finnland nutzen Haushalte einen einfachen Trick, um Heizkosten zu sparen: das Anzünden von Kerzen. Eine einzelne Kerze kann bis zu 80 Watt Heizleistung erzeugen, was in kleinen, gut isolierten Räumen spürbare Wärme erzeugen kann. Diese Methode ergänzt die Zentralheizung und schafft punktuelle Wärme, wo sie benötigt wird.

    Die Finnen zahlen im Schnitt 20,75 Cent pro Kilowattstunde für Strom, was im Vergleich zu Deutschland deutlich günstiger ist. Diese pragmatische Energiepolitik ermöglicht es den Haushalten, trotz kalter Winter kostengünstig zu heizen.

    Zusammenfassung: In Finnland werden Kerzen als kostengünstige Zusatzheizung genutzt, um Heizkosten zu sparen. Die Energiepreise sind im Vergleich zu Deutschland niedriger, was den Haushalten hilft, auch in kalten Wintern effizient zu heizen.

    Quellen:

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