Ostdeutsche Wirtschaft: Energiepreise und Fachkräftemangel bremsen den Aufschwung

Ostdeutsche Wirtschaft: Energiepreise und Fachkräftemangel bremsen den Aufschwung

Autor: Energie-Echo Redaktion

Veröffentlicht:

Kategorie: News

Zusammenfassung: Die ostdeutsche Wirtschaft zeigt Anzeichen einer Erholung, wird jedoch durch hohe Energiepreise und Fachkräftemangel belastet; Bayern kritisiert die ungleiche Vergabepraxis bei Windkraftprojekten.

Ostdeutsche Wirtschaft: Energie bremst, Arbeitskräfte fehlen

Die aktuelle Konjunkturprognose für Ostdeutschland zeigt, dass die Region zwar aus der Krise kommt, jedoch mit erheblichen Herausforderungen konfrontiert ist. Laut der ifo-Niederlassung Dresden wird für das Gesamtjahr 2026 ein Zuwachs der Wirtschaftsleistung von 0,7 Prozent in Ostdeutschland erwartet, wobei die positivsten Impulse vor allem in Berlin und dem brandenburgischen Umland spürbar sind. Die Analyse hebt hervor, dass insbesondere die Energiepreise und strukturelle Schwächen, verstärkt durch die Iran-Krise, den Aufschwung bremsen.

„Der Mangel an Fachkräften wird zum dominierenden Thema auf dem Arbeitsmarkt“, so die ifo-Analysten.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die ostdeutsche Wirtschaft zwar Anzeichen einer Erholung zeigt, jedoch durch hohe Energiepreise und einen akuten Fachkräftemangel stark belastet wird. (Quelle: NDR.de)

Pulp in Berlin: Pure Energie statt Nostalgieveranstaltung

Die britische Band Pulp trat nach fast 30 Jahren wieder im Tempodrom in Berlin auf und begeisterte das Publikum mit einer Mischung aus neuen Songs und Klassikern. Jarvis Cocker, der charismatische Frontmann, führte die Zuschauer durch einen Abend, der weniger einem klassischen Konzert, sondern eher einer Theateraufführung glich. Die Band präsentierte ihr neues Album „More“ und kombinierte es geschickt mit Hits wie „Common People“ und „Disco 2000“.

Die Inszenierung des Konzerts war bemerkenswert, da es in zwei Akte unterteilt war, mit einer Pause, die das Publikum in eine andere Welt entführte. Cocker nutzte die Zeit, um Geschichten zu erzählen und das Publikum mit seinem Humor zu unterhalten, was den Abend zu einem unvergesslichen Erlebnis machte. (Quelle: rbb24.de)

Erneuerbare Energien: Bayern fühlt sich bei Windrad-Vergabe benachteiligt

Die bayerische Staatsregierung hat die Vergabepraxis der Bundesnetzagentur für den Ausbau von Windrädern scharf kritisiert. Ministerpräsident Markus Söder und Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger fordern eine Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG), um die Benachteiligung Süddeutschlands zu beheben. Söder betont, dass über 700 Windräder in Bayern auf eine Genehmigung warten, jedoch aufgrund der aktuellen Rahmenbedingungen keinen Zuschlag erhalten haben.

Die jüngsten Ausschreibungsergebnisse zeigen, dass Bayern nur vier Zuschläge erhalten hat, während in anderen Bundesländern deutlich mehr Windkraftprojekte gefördert wurden. Dies führt zu einem Gefühl der Ungerechtigkeit und einem Aufruf zur Nachbesserung der Vergabepraxis. (Quelle: SZ.de)

ETF mit erneuerbaren Energien: Wind- und Solaraktien sind wieder im Aufwind

Nach einer langen Flaute erleben Investments in erneuerbare Energien eine Erholung, die durch den Ölpreisschock und geopolitische Spannungen, wie den Konflikt im Iran, begünstigt wird. Der iShares Global Clean Energy Transition ETF, der Aktien aus der Wind- und Solarbranche abbildet, zeigt eine signifikante Kurssteigerung, die seit April 2025 anhält. Die Nachfrage nach erneuerbaren Energien wird nicht nur durch Klimaziele, sondern auch durch die Notwendigkeit der Energiesicherheit angetrieben.

Die Schwankungen in diesem Sektor sind jedoch erheblich, und Anleger sollten sich der Risiken bewusst sein. Fondsmanager Hannes Loacker hebt hervor, dass erneuerbare Energien zunehmend als stabilisierendes Fundament für ein resilienteres Energiesystem angesehen werden. (Quelle: Stiftung Warentest)

Quellen: