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Nordseeöl Brent kostet wieder mehr als 100 Dollar
Die Ölpreise haben aufgrund neuer Angriffe auf Tanker im Iran-Krieg einen kräftigen Anstieg erfahren. Am 12. März 2026 kostete ein Fass der Nordseesorte Brent zeitweise über 100 Dollar, was einem Anstieg von rund neun Prozent im Vergleich zum Vorabend entspricht. Dies markiert einen Anstieg von fast 40 Prozent im Vergleich zu den Preisen vor Beginn des Iran-Kriegs vor zwei Wochen.
Der Preis für die US-Sorte WTI stieg ebenfalls um etwa 40 Prozent auf zuletzt 94 Dollar. Die Angriffe auf die Energie-Infrastruktur im Persischen Golf, einschließlich der Attacke auf zwei Öltanker, haben die Märkte stark beeinflusst. Die irakische Regierung meldete, dass mindestens ein Mensch bei diesen Angriffen ums Leben kam und der Betrieb in irakischen Ölhäfen eingestellt wurde.
„Die Gefahr durch iranische Raketen und Drohnen hat die Handelsschifffahrt in der Region seit Kriegsbeginn fast komplett zum Erliegen gebracht.“
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die geopolitischen Spannungen im Iran und die damit verbundenen Angriffe auf die Energie-Infrastruktur zu einem signifikanten Anstieg der Ölpreise geführt haben.
RWE: Energiekonzern will Ergebnisse steigern und US-Geschäft ausbauen
Der Energiekonzern RWE plant, bis 2031 netto 35 Milliarden Euro zu investieren, wobei 17 Milliarden Euro in den USA vorgesehen sind. Der Konzern strebt an, seine Ergebnisse zu steigern und die Dividende von 1,10 Euro auf 1,20 Euro je Anteilsschein zu erhöhen. Für 2026 wird ein operativer Gewinn zwischen 5,2 und 5,8 Milliarden Euro angestrebt, was eine Erholung im Vergleich zu einem Rückgang im Vorjahr darstellt.
RWE profitiert von der Inbetriebnahme neuer Wind- und Solarparks sowie Batteriespeichern. Vorstandschef Markus Krebber betonte, dass die Dividende jährlich um zehn Prozent steigen soll, um den steigenden Strombedarf in Europa und den USA besser zu bedienen.
Insgesamt zeigt RWE mit seinem Investitionsprogramm und der Fokussierung auf erneuerbare Energien sowie Gas, dass der Konzern auf die wachsende Nachfrage im Energiesektor reagiert.
Hohe Energie- und Spritpreise: Wie die Bundesregierung Verbraucher entlasten will
Angesichts der hohen Energiepreise hat die Bundesregierung neue Maßnahmen zur Entlastung der Verbraucher angekündigt. Eine Regelung sieht vor, dass Tankstellenbetreiber die Spritpreise künftig nur einmal täglich erhöhen dürfen, jedoch beliebig oft senken können. Zudem wird Deutschland auf Bitten der Internationalen Energieagentur (IEA) 2,64 Millionen Tonnen Erdöl freigeben, was etwa 19,5 Millionen Barrel entspricht.
Die IEA kündigte die Freigabe von insgesamt 400 Millionen Barrel an, was die größte Aktion in der Geschichte darstellt. Diese Maßnahmen sollen dazu beitragen, die Märkte zu entspannen und die Verbraucher zu entlasten, die unter den hohen Preisen leiden.
Zusammenfassend plant die Bundesregierung, durch die Freigabe von Ölreserven und neue Preisregelungen an Tankstellen die Auswirkungen der hohen Energiepreise auf die Verbraucher zu mildern.
Quellen:
- Nordseeöl Brent kostet wieder mehr als 100 Dollar
- RWE: Energiekonzern will Ergebnisse steigern und US-Geschäft ausbauen
- Die Ölkrise 1973 – Als Energie knapp und politisch wurde
- Hohe Energie- und Spritpreise: Wie die Bundesregierung Verbraucher entlasten will
- „Hier gibt es viel kriminelle Energie“: Zoll Hannover deckt Schwarzarbeit, Betrug und Ausbeutung auf
- Startup Innovation Challenge der Energie AG: Das sind die Sieger-Startups 2026













