Nordseegipfel: Ausbau der Offshore-Windenergie trotz Herausforderungen und Rückschläge
Autor: Energie-Echo Redaktion
Veröffentlicht:
Kategorie: News
Zusammenfassung: Beim Nordseegipfel wurde der Ausbau der Offshore-Windenergie diskutiert, während Leag den Kohleausstieg in Welzow-Süd auf 2030 vorzieht. In Kyjiw leiden die Menschen unter Stromausfällen und Kälte aufgrund russischer Angriffe.
Erneuerbare Energie: Windräder als ein Symbol der Hoffnung
Beim Nordseegipfel in Hamburg haben Regierungschefs und Energieminister aus zehn Ländern über die Zukunft der Offshore-Windenergie diskutiert. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) betonte, dass die Nordsee zum größten Reservoir für saubere Energie weltweit ausgebaut werden soll. Wirtschafts- und Energieministerin Katherina Reiche (CDU) wies darauf hin, dass nur durch Offshore-Kooperationsprojekte das volle Energiepotenzial der Nordsee wirtschaftlich effizient gehoben werden kann. Die Offshore-Wind-Kapazität in der Nordsee soll bis 2050 auf 300 Gigawatt erhöht werden.
„Nach einer Hype-Phase Anfang der 2020er Jahre erlebt die Offshore-Industrie derzeit eine Phase der Realitäts-Checks“, sagt Frederik Beelitz, Deutschland-Chef der Energiemarktberatung Aurora Energy Research.
Die Branche steht jedoch vor Herausforderungen, da die Kosten für den Bau von Windparks gestiegen sind und die Lieferkette unter Druck geraten ist. In den ersten sechs Monaten des Jahres 2025 wurden in Europa lediglich 741 Megawatt an Offshore-Windenergie zugebaut, was einem Rückgang von 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Deutschland hat bis 2030 ein Ziel von 30 Gigawatt Kapazität im Wasser, steht jedoch derzeit bei etwa 9,3 Gigawatt.
Zusammenfassung: Der Nordseegipfel zielt darauf ab, die Offshore-Windenergie auszubauen, steht jedoch vor finanziellen und logistischen Herausforderungen. Die Branche benötigt dringend neue Investitionsanreize.
Energie: Leag zieht Kohleausstieg in Welzow-Süd auf 2030 vor
Der Energiekonzern Leag hat angekündigt, die Braunkohleförderung im Tagebau Welzow-Süd bereits Ende 2030 zu beenden, drei Jahre früher als ursprünglich geplant. Dies geschieht aufgrund tiefgreifender Veränderungen am Strommarkt, die eine flexible Reaktion des Unternehmens erfordern. Der reduzierte Kraftwerkseinsatz führt zu einem geringeren Braunkohlebedarf, was die Notwendigkeit des Abbaus des Restfeldes im südlichen Bereich überflüssig macht.
Die Entscheidung wurde am 19. Januar 2026 offiziell gemeldet und hat Auswirkungen auf das laufende Braunkohlenplanverfahren, da einige Verfahrensschritte erneut durchgeführt werden müssen. Die Planungsunterlagen sollen bis April 2026 an die zuständige Behörde übermittelt werden.
Zusammenfassung: Leag beschleunigt den Kohleausstieg in Welzow-Süd auf 2030, um auf Veränderungen am Strommarkt zu reagieren. Dies hat Auswirkungen auf die Planungsverfahren und den Braunkohlebedarf.
Wie Menschen in Kyjiw ohne Heizung und Strom leben
In Kyjiw leiden die Menschen unter massiven Stromausfällen und fehlender Wärmeversorgung aufgrund russischer Angriffe auf die Energieinfrastruktur. Bürgermeister Vitali Klitschko berichtete, dass am 22. Januar noch rund 2600 Hochhäuser ohne Heizung waren. Zudem waren 800.000 Menschen ohne Strom, was die Situation in der Hauptstadt weiter verschärft.
Die kalten Temperaturen im zweistelligen Minusbereich haben viele dazu gezwungen, die Stadt zu verlassen. Die Regierung hat die Winterferien für die meisten Bildungseinrichtungen bis zum 1. Februar verlängert, um die Energie auf Wohngebiete umverteilen zu können. Die Behörden bemühen sich, warme Mahlzeiten für bedürftige Bürger bereitzustellen, während Energiearbeiter unter schwierigen Bedingungen versuchen, die Versorgung wiederherzustellen.
Zusammenfassung: In Kyjiw kämpfen die Menschen mit massiven Stromausfällen und Kälte. Die Stadtverwaltung und Freiwillige versuchen, Unterstützung zu leisten, während die Energieversorgung instabil bleibt.
Schweinfurt unterliegt Energie Cottbus mit 1:2
Im Fußballspiel zwischen Schweinfurt und Energie Cottbus musste sich die Mannschaft aus Schweinfurt mit 1:2 geschlagen geben. Trotz eines engagierten Spiels konnte Schweinfurt die Niederlage nicht abwenden. Die Partie war von intensiven Zweikämpfen und spannenden Momenten geprägt, doch die Gäste aus Cottbus zeigten sich effektiver vor dem Tor.
Zusammenfassung: Schweinfurt verliert ein spannendes Spiel gegen Energie Cottbus mit 1:2 und kann die Niederlage trotz guter Leistung nicht verhindern.
Quellen:
- Erneuerbare Energie: Windräder als ein Symbol der Hoffnung
- 3. Fußball-Liga: Energie Cottbus quält sich gegen Schweinfurt zum Sieg
- Erster Wunsch erfüllt!
- Energie: Leag zieht Kohleausstieg in Welzow-Süd auf 2030 vor
- Wie Menschen in Kyjiw ohne Heizung und Strom leben
- Schweinfurt unterliegt Energie Cottbus mit 1:2