Nordsee-Gipfel: Ausbau der Offshore-Windkraft für saubere Energie vorantreiben

Nordsee-Gipfel: Ausbau der Offshore-Windkraft für saubere Energie vorantreiben

Autor: Energie-Echo Redaktion

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Kategorie: News

Zusammenfassung: Der Nordsee-Gipfel zielt darauf ab, die Offshore-Windkraft in Europa zu stärken und die Zusammenarbeit zwischen den Anrainerstaaten zu intensivieren.

Offshore-Windkraft: „Die Nordsee zum größten Reservoir für saubere Energie weltweit ausbauen“

Beim „Nordsee-Gipfel“ in Hamburg plant Bundeskanzler Friedrich Merz, die Offshore-Windkraft voranzubringen. Ziel ist es, die Anrainerstaaten der Nordsee enger zu vernetzen, um den Ausbau von Windenergie auf See effizienter und kostengünstiger zu gestalten. Merz betont, dass die Nordsee eine zentrale Rolle für die europäische Energieversorgung spielt, insbesondere durch die Möglichkeit, mit Offshore-Strom großen Mengen „grünen“ Wasserstoff zu erzeugen.

„Die Nordsee zum größten Reservoir für saubere Energie weltweit auszubauen“, so Merz.

Die Bundesregierung hat Staats- und Regierungschefs sowie Energieminister aus mehreren Ländern eingeladen, um gemeinsam an der „Hamburg Declaration“ zu arbeiten, die den Ausbau der Offshore-Windkraft fördern soll. Europa strebt an, bis 2050 in der Nordsee 300 Gigawatt Offshore-Leistung zu installieren, was eine erhebliche Steigerung der aktuellen Kapazitäten darstellt.

Zusammenfassung: Der Nordsee-Gipfel zielt darauf ab, die Offshore-Windkraft in Europa zu stärken und die Zusammenarbeit zwischen den Anrainerstaaten zu intensivieren.

Altkanzler Schröder: Deutschland sollte wieder Energie aus Russland importieren

Gerhard Schröder, ehemaliger Bundeskanzler, plädiert für die Wiederaufnahme von Energielieferungen aus Russland. In einem Gastbeitrag warnt er vor einer „Dämonisierung“ Russlands und betont die Notwendigkeit, diplomatische Mittel zu nutzen, um den Ukraine-Konflikt zu beenden. Schröder sieht Russland nicht als ewigen Feind, sondern als Land mit einer reichen Kultur und historischen Verbindungen zu Deutschland.

„Wir brauchen derartige Formen der Kooperation mit Russland“, sagt Schröder.

Er kritisiert die gegenwärtige EU-Politik und warnt vor einem Machtverlust der EU, da Washington und Moskau über die Zukunft der Ukraine verhandeln, während Europa die Kosten des Krieges trägt. Schröder fordert eine Rückkehr zu einer verlässlichen Energieversorgung aus Russland.

Zusammenfassung: Schröder fordert die Wiederaufnahme von Energielieferungen aus Russland und warnt vor einer einseitigen Dämonisierung des Landes.

Atomkraft vor Comeback? In welchen Ländern neue AKW entstehen

Die Diskussion um die Atomkraft gewinnt an Fahrt, da einige Länder sie als Möglichkeit sehen, von fossilen Energien wegzukommen. Laut dem World Nuclear Industry Status Report waren Anfang 2026 weltweit 404 Atomkraftwerke in Betrieb, mit einem Durchschnittsalter von etwa 33 Jahren. Im Jahr 2025 kamen vier neue Anlagen hinzu, während sieben stillgelegt wurden, darunter der letzte Reaktor in Deutschland.

China und Russland treiben den Bau neuer Atomkraftwerke voran, wobei China 36 der 67 weltweit im Bau befindlichen Reaktoren verantwortet. In Europa wird derzeit nur ein Reaktor in Hinkley Point C in Südengland gebaut.

Zusammenfassung: Die Atomkraft erlebt in einigen Ländern eine Renaissance, während Deutschland den letzten Reaktor abgeschaltet hat.

US-Einfluss auf Energie: Trump-Vertrauter übernimmt offenbar deutsche Tanklager

Ein enger Vertrauter von US-Präsident Donald Trump, Kelcy Warren, hat die Kontrolle über einen Teil der deutschen Energieinfrastruktur übernommen, indem er die Firma TanQuid erwarb. TanQuid ist der größte unabhängige Terminalbetreiber Deutschlands und betreibt 15 Terminals. Diese Übernahme könnte erhebliche Auswirkungen auf die deutsche Energieversorgung haben, insbesondere da TanQuid auch Kerosin für Militärflugplätze liefert.

Das Bundeswirtschaftsministerium genehmigte die Übernahme unter strengen Auflagen, um die öffentliche Ordnung und Sicherheit zu gewährleisten. Kritiker warnen, dass die Kontrolle über wichtige Infrastrukturen in ausländische Hände nicht im Interesse Deutschlands ist.

Zusammenfassung: Die Übernahme von TanQuid durch ein US-Unternehmen wirft Fragen zur Sicherheit und Unabhängigkeit der deutschen Energieinfrastruktur auf.

Quellen: