Neueste Auflage der TWAICE BESS Pros Survey - Rasches BESS-Wachstum stellt betriebliche Effizienz auf die Probe

Neueste Auflage der TWAICE BESS Pros Survey - Rasches BESS-Wachstum stellt betriebliche Effizienz auf die Probe

Autor: Energie-Echo Redaktion

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Kategorie: Presseberichte

Zusammenfassung: Die zweite Auflage der TWAICE-Umfrage zeigt, dass Batteriegroßspeicher-Projekte schneller wachsen als ihre Betriebskonzepte, was zu Herausforderungen in Effizienz und Verantwortungsübernahme führt. Viele Betreiber kämpfen mit fragmentierten Daten und unklaren Zuständigkeiten, die sich negativ auf die wirtschaftliche Leistung auswirken.

Zeitintensive Untersuchungen, fragmentierte Daten und unklare Verantwortlichkeiten erweisen sich als wesentlich Engpässe. 

Die zweite Auflage der jährlichen Umfrage von TWAICE unter Batteriespeicher (BESS)-Experten, zeigt: Batteriegroßspeicher-Projekte wachsen schneller als ihre Betriebskonzepte. Der Bericht basiert auf einer Umfrage unter mehr als 100 Fachleuten, die BESS direkt betreiben und baut auf der 2025 erstmals durchgeführten Erhebung auf. Dort wurde deutlich, wie sich die betrieblichen Prioritäten durch den zunehmenden BESS-Einsatz verändern. In diesem Jahr konzentrieren sich die Ergebnisse darauf, wie sich diese Prioritäten auf die betriebliche Effizienz auswirken, insbesondere mit wachsenden Portfolios. 

Ein Bild, das Text, Screenshot, Schrift, Zahl enthält.KI-generierte Inhalte können fehlerhaft sein.Zu den wichtigsten Ergebnissen gehören: 

  • 41 % geben an, dass Vorortprobleme ganz oder größtenteils zu Umsatzeinbußen führen 
  • 50 % nennen Systemleistung und -verfügbarkeit als größte Herausforderung 
  • 40 % geben an, nur begrenzten Zugang zu den für den BESS-Betrieb erforderlichen Daten zu haben 

Die Umfragedaten deuten darauf hin, dass viele betriebliche Abläufe noch immer nicht mit den wachsenden und immer komplexeren Portfolios Schritt halten können. Viele Teams sind nach wie vor auf reaktive Prozesse angewiesen. Dadurch nimmt die Problemlösung viel Zeit in Anspruch, was sich direkt auf die wirtschaftliche Leistung der Speicher auswirkt. 

Die Lage wird durch die vielen verschiedenen Lieferanten und Anbieter verkompliziert. Heterogene Flotten, wachsende Compliance-Vorgaben und zusätzliche Tool-Landschaften aus Übernahmen und schnellem Portfoliowachstum erschweren skalierbare Prozesse.  

„Batteriegroßspeicher treten in eine neue Phase ein“, sagt Stephan Rohr, CEO von TWAICE. „Die Branche hat bewiesen, dass sie große Mengen an Batteriespeichern bereitstellen kann. Jetzt stellt sich die Frage, ob der Betrieb mithalten kann. Wenn Portfolios wachsen, müssen die Betriebsverfahren mit diesem Wachstum Schritt halten. Nur so können Teams Probleme schneller lösen, Speicherleistung sicherstellen und Komplexität besser handhaben.“ 

Verantwortungsbereitschaft bleibt das heiße Eisen im komplexen, mehrparteilichen BESS-Betrieb 

Was die Beziehung zu Lieferanten betrifft, zeichnet die Umfrage ein gemischtes Bild in Bezug auf Problemlösungen. BESS-Betreiber berichten häufig von zeitaufwändigen Analysen und Problemen, die sich auf ihre Einnahmen auswirken. Gleichzeitig bewerten fast die Hälfte (48 %) der Anlagenbesitzer die Verantwortungsbereitschaft ihrer Lieferanten bei der Problemlösung als positiv. 

Die Umfrageergebnisse deuten darauf hin, dass formale Verantwortungsmechanismen allein nicht immer zu einer schnelleren Problemlösung oder geringeren Ausfallzeiten führen. Während langfristige Servicevereinbarungen (LTSAs) das O&M-Modell dominieren (von 73 % der Befragten genutzt), bleibt die Verantwortungsübernahme für Problemlösungen einer der am schlechtesten bewerteten Bereiche. 

Darüber hinaus scheinen unklare Leistungsdefinitionen, Eskalationspfade und Zuständigkeiten zu langsameren Reaktionszeiten beizutragen. 47 % der Befragten geben an, dass es schwierig ist, Lieferanten für Leistungsversprechen zur Verantwortung zu ziehen. 

Daten sind überall, verwertbare Einblicke bleiben jedoch eine Herausforderung. 

Die Umfrage zeigt, dass der Datenzugang selbst nicht das Hauptproblem ist. Die Hälfte der Befragten nennt das Fehlen einer zentralen, einheitlichen Datenbasis für alle relevanten Betriebsdaten als größte Herausforderung, da Betreiber mit mehreren Portalen, Tools und Dashboards und uneinheitlichen KPI-Definitionen jonglieren. 

Ein Bild, das Person, Kleidung, Im Haus, Wand enthält.KI-generierte Inhalte können fehlerhaft sein.„Was auffällt, ist nicht der Mangel an Daten im BESS-Betrieb, sondern die Schwierigkeit, diese Daten in etwas umzuwandeln, mit dem die Teams sicher umgehen können“, sagt Rohr und fügt hinzu: „Mit zunehmender Verbreitung von BESS werden Vertrauen und Benutzerfreundlichkeit ebenso wichtig wie der Zugang.“ 

Der Bericht basiert auf der 2026 BESS Pros Survey. Die Umfrage erhielt 117 qualifizierte Antworten von Fachleuten, die direkt für das Management, die Überwachung oder den Betrieb von BESS-Projekten weltweit verantwortlich sind. 

Die vollständigen Ergebnisse gibt es unter twaice.com 

Über TWAICE 

TWAICE ist die Datenanalyseplattform für Betreiber von Batteriegroßspeichern. Auf der Grundlage unserer umfassenden Batterieexpertise helfen wir Netzbetreibern, von der reaktiven Fehlersuche zu einem proaktiven, datengesteuerten Betrieb überzugehen, der die Sicherheit, Zuverlässigkeit und Rentabilität von BESS-Flotten verbessert. TWAICE wurde 2018 gegründet und unterstützt führende Speicherbetreiber mit leistungsstarken Analysen, die den Wandel hin zu einem nachhaltigeren und zuverlässigeren Energienetz beschleunigen. Mehr unter twaice.com