Klimaanlagen: Ständiger Betrieb spart keine Energie, warnt Ingenieur Hannes Rolfs

Klimaanlagen: Ständiger Betrieb spart keine Energie, warnt Ingenieur Hannes Rolfs

Autor: Energie-Echo Redaktion

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Kategorie: News

Zusammenfassung: Ein Ingenieur warnt, dass das ständige Laufenlassen von Klimaanlagen nicht energieeffizient ist und höhere Stromkosten verursacht. Zudem kritisiert Fatih Birol den langsamen Fortschritt der EU in der Energiewende.

Ein Ingenieur erklärt, warum es nicht stimmt, dass man Energie spart, wenn man die Klimaanlage ständig laufen lässt

Der Ingenieur Hannes Rolfs warnt in einem Artikel auf Merkur, dass der weitverbreitete Glaube, das ständige Laufenlassen von Klimaanlagen spare Energie, ein Irrglaube ist. Viele Haushalte stellen ihre Klimageräte auf Kühlung um, um den steigenden Temperaturen entgegenzuwirken, jedoch führt dies nicht zu den erhofften Einsparungen bei den Stromkosten.

Die Annahme, dass ein durchgehender Betrieb der Klimaanlage günstiger sei als häufiges Ein- und Ausschalten, ist laut dem Ingenieur falsch. Er erklärt, dass die Anlaufphasen der Geräte nicht so viel Energie kosten, wie viele denken, und dass ein ständiger Betrieb letztlich zu höheren Stromrechnungen führt.

„Es ist eine Lüge zu behaupten, dass das ständige Laufenlassen der Klimaanlage beim Energiesparen hilft“, so der Ingenieur.

Zusammenfassung: Der Ingenieur warnt vor dem Irrglauben, dass das ständige Laufenlassen von Klimaanlagen Energie spart. Häufiges Ein- und Ausschalten ist energieeffizienter.

Energie-Chef spricht von "Riesenfehler": Europa wird bei der Energiewende abgehängt

Fatih Birol, der Chef der Internationalen Energieagentur (IEA), kritisiert in einem Artikel von T-Online den langsamen Fortschritt der EU in der Energiewende. Er bezeichnet dies als einen "Riesenfehler für Europa" und fordert eine schnellere Reaktion auf die aktuelle Energiekrise, die durch geopolitische Spannungen, insbesondere den Konflikt zwischen den USA und dem Iran, verschärft wird.

Birol hebt hervor, dass die Elektrifizierungsrate in Europa seit Jahren konstant bei 23 Prozent liegt, während Länder wie China, Japan und Südkorea über 30 Prozent erreichen. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, müsse Europa seine Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen schneller reduzieren.

Zusammenfassung: Fatih Birol kritisiert den langsamen Fortschritt der EU in der Energiewende und fordert eine schnellere Elektrifizierung, um die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu verringern.

Rohstoffe, Energie oder Arbeitskräfte: Europa braucht Afrika

In einem Artikel von Der Standard wird darauf hingewiesen, dass Europa nicht nur auf Energie aus Afrika angewiesen ist, sondern auch auf Rohstoffe und Arbeitskräfte. Die geopolitischen Veränderungen, insbesondere die Unsicherheiten durch den Ukraine-Konflikt, machen eine engere Zusammenarbeit zwischen Europa und Afrika notwendig.

Die USA und China haben bereits erkannt, welches Potenzial Afrika bietet, während Europa in alten Mustern feststeckt. Eine strategische Partnerschaft könnte für beide Kontinente von Vorteil sein, um den Herausforderungen der Zukunft zu begegnen.

Zusammenfassung: Europa muss seine Beziehungen zu Afrika stärken, um Rohstoffe, Energie und Arbeitskräfte zu sichern und den geopolitischen Herausforderungen zu begegnen.

Spritpreise: Keine Entlastungen

Die Rheinpfalz berichtet, dass Union und SPD trotz steigender Energiekosten und der Eskalation im Nahen Osten keinen Spielraum für Entlastungen bei den Spritpreisen sehen. Die Entwicklung der Preise für Öl und Benzin wird zwar mit Sorge beobachtet, jedoch gibt es vorerst keinen Ersatz für den ausgefallenen Tankrabatt.

Sebastian Roloff von der Rheinpfalz äußert, dass die Bürger und die Wirtschaft die Kosten für geopolitische Konflikte tragen müssen, was sich negativ auf die Tankstellenpreise auswirkt.

Zusammenfassung: Trotz steigender Spritpreise sehen Union und SPD keinen Spielraum für Entlastungen und beobachten die Situation mit Sorge.

Quellen: