Hamburg startet Bau eines Wärmespeichers für klimaneutrale Energieversorgung bis 2040

Hamburg startet Bau eines Wärmespeichers für klimaneutrale Energieversorgung bis 2040

Autor: Energie-Echo Redaktion

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Kategorie: News

Zusammenfassung: Hamburg investiert 2,85 Milliarden Euro in eine klimaneutrale Energieinfrastruktur bis 2040, einschließlich des Kohleausstiegs bis 2030 und neuer Energieparks.

Umbau der Energieinfrastruktur in Hamburg

Die Hamburger Energiewerke haben den Bau eines Wärmespeichers auf dem Gelände des Kohlekraftwerks Tiefstack initiiert. Der symbolische Baubeginn wird von Energiesenatorin Katharina Fegebank und einem Geschäftsführer der Hamburger Energieversorger begleitet. Dieses Projekt ist Teil der umfassenden Strategie, die Energieversorgung der Stadt bis 2040 klimaneutral zu gestalten, was Milliardeninvestitionen erfordert.

„Kleine Mängel entwickeln sich schnell zu größeren Problemen, wenn sie über den Frühling und Sommer unbeachtet bleiben.“ - Joshua Jahn, Pressesprecher der Verbraucherzentrale Brandenburg

Hamburg hat sich verpflichtet, die CO2-Emissionen bis 2030 um 70 Prozent im Vergleich zu 1990 zu senken. Der Kohleausstieg ist bis Ende 2030 für das Stadtnetz der Energiewerke geplant, während der Ausstieg aus der Erdgasnutzung bis spätestens 2040 erfolgen soll. Die Energiebehörde hat jedoch keine genauen Zeitangaben für den Erdgasausstieg gemacht.

Die Stadt hat im ersten Halbjahr 2025 mehr als zwei Drittel ihres Stroms aus fossilen Energieträgern erzeugt, wobei Kohle mit 41,2 Prozent den größten Anteil ausmachte. Die Erneuerbaren Energien trugen nur 18,6 Prozent zur Stromerzeugung bei, was die Herausforderungen beim Ausbau von Wind- und Solarenergie in der Stadt verdeutlicht.

Die Hamburger Energiewerke planen, die Kohlekraftwerke Tiefstack und Wedel bis spätestens 2030 vom Netz zu nehmen. Anstelle dieser Kraftwerke sollen neue Energieparks entstehen, die sowohl Wärme als auch Strom erzeugen. Der Energiepark Hafen wird voraussichtlich Ende 2026 in Betrieb gehen.

Die Investitionen in die Wärmewende zwischen 2022 und 2028 belaufen sich auf insgesamt 2,85 Milliarden Euro. Für den Bau des Energieparks Hafen wurde ein Budget von 724,4 Millionen Euro freigegeben, das dreimal aufgestockt wurde.

Wichtige Erkenntnisse: Hamburg strebt CO2-Neutralität bis 2040 an, Kohleausstieg bis 2030, Investitionen in neue Energieinfrastruktur betragen 2,85 Milliarden Euro.

Frühjahrscheck am Haus: Schäden beheben und Energie sparen

Die Verbraucherzentrale Brandenburg empfiehlt, im Frühling die Fassaden und Fenster auf Risse und feuchte Stellen zu überprüfen. Pressesprecher Joshua Jahn warnt davor, kleine Mängel zu ignorieren, da sie sich schnell zu größeren Problemen entwickeln können. Eine nachträgliche Dämmung kann Heizkosten senken und das Gebäude im Sommer kühler halten.

Moderne Dreifach-Wärmeschutzverglasungen können den Heizenergiebedarf um 10 bis 20 Prozent reduzieren. Die Verbraucherzentrale rät, beim Einbau auf einen luftdichten und wärmebrückenfreien Einbau zu achten und warnt vor unseriösen Handwerkern, die oft mit unrealistisch niedrigen Preisen locken.

Wichtige Erkenntnisse: Frühjahrscheck zur Schadensbehebung empfohlen, nachträgliche Dämmung senkt Heizkosten, Vorsicht vor unseriösen Handwerkern.

Energie: Allianz steigt in Batteriespeicher von TotalEnergies ein

Die Allianz beteiligt sich an elf Batteriespeicherprojekten von TotalEnergies in Deutschland, die bis 2028 in Betrieb genommen werden sollen. Die Projekte haben eine Gesamtkapazität von rund 800 Megawatt, und die Allianz investiert insgesamt 500 Millionen Euro in diese kritische Energieinfrastruktur.

Die Partnerschaft soll dem deutschen Strommarkt mehr Flexibilität und Stabilität bieten. Édouard Jozan von Allianz Global Investors betont, dass die Umstellung auf sauberere Energie von einer starken Infrastruktur abhängt. Diese Investition ist die erste direkte Eigenkapitalanlage der Allianz in Batteriespeicherprojekte.

Wichtige Erkenntnisse: Allianz investiert 500 Millionen Euro in Batteriespeicherprojekte von TotalEnergies, um die Energieversorgungssicherheit zu stärken.

Preissprünge wegen Irankrieg: EU und Bund setzen Energie-Krisenstäbe ein

Aufgrund der Preissprünge auf den Energiemärkten infolge des Irankriegs hat das Bundeswirtschaftsministerium einen Krisenstab eingesetzt. Die EU-Kommission plant ebenfalls, einen Energie-Krisenstab einzuberufen, um auf die steigenden Öl-, Sprit- und Gaspreise zu reagieren.

Der Preis für in Amsterdam gehandeltes Gas hat sich auf 65 Euro pro Megawattstunde verdoppelt, was den höchsten Stand seit der Energiekrise vor drei Jahren darstellt. Auch der Ölpreis stieg um bis zu 9,5 Prozent auf über 85 Dollar pro Fass, was die Sorgen um mögliche Lieferausfälle verstärkt.

Wichtige Erkenntnisse: Krisenstab wegen Preissprüngen infolge des Irankriegs eingesetzt, Gaspreise verdoppeln sich, Ölpreise steigen ebenfalls.

Energie durch Brainfood am Berufsbildungszentrum am Nord-Ostsee-Kanal

Am Berufsbildungszentrum am Nord-Ostsee-Kanal wird ein Projekt zur Förderung von Energieeffizienz durch gesunde Ernährung gestartet. Die Initiative zielt darauf ab, das Bewusstsein für nachhaltige Praktiken zu schärfen und die Teilnehmer zu ermutigen, gesunde Entscheidungen zu treffen, die auch die Energieeffizienz fördern.

Das Projekt wird von verschiedenen Partnern unterstützt und soll dazu beitragen, die Energieverbrauchsgewohnheiten der Teilnehmer zu verbessern. Es wird erwartet, dass die Teilnehmer durch die Schulung in gesunder Ernährung auch ihre Lebensqualität steigern können.

Wichtige Erkenntnisse: Projekt zur Förderung von Energieeffizienz durch gesunde Ernährung am Berufsbildungszentrum gestartet.

Quellen: