EU-Kommission plant Ausbau der Stromnetze zur Förderung erneuerbarer Energien

EU-Kommission plant Ausbau der Stromnetze zur Förderung erneuerbarer Energien

Autor: Energie-Echo Redaktion

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Kategorie: News

Zusammenfassung: Die EU-Kommission plant den Ausbau und die bessere Verknüpfung der Stromnetze, um die Energieversorgung zu verbessern und fossile Brennstoffe zu reduzieren.

Energie: EU-Kommission will Stromnetze ausbauen und besser verknüpfen

Die EU-Kommission hat angekündigt, die Stromnetze in Europa auszubauen und besser zu verknüpfen. Dies ist Teil einer umfassenden Strategie, um die Energieversorgung in der EU zu verbessern und die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu verringern. Die genauen Details und Zeitpläne sind noch nicht veröffentlicht, jedoch wird erwartet, dass diese Maßnahmen die Integration erneuerbarer Energien fördern werden.

„Ein besser verknüpftes Stromnetz ist entscheidend für die Energiewende in Europa“, so ein Sprecher der EU-Kommission.

Zusammenfassung: Die EU-Kommission plant den Ausbau und die bessere Verknüpfung der Stromnetze, um die Energieversorgung zu verbessern und die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu reduzieren.

TCS-Studie: E-Autos verlieren viel Energie beim Laden

Eine aktuelle Studie des TCS zeigt, dass Elektroautos beim Laden erhebliche Energieverluste aufweisen. Im Durchschnitt gehen beim Laden mit einer 11-kW-Wallbox etwa 11 Prozent der bezogenen Energie verloren, was einer jährlichen Reichweite von 1637 Kilometern entspricht, die ungenutzt verloren geht. Dies verursacht Kosten von rund 80 Franken pro Jahr bei durchschnittlichen Stromtarifen in der Schweiz.

Der Gesamtwirkungsgrad der getesteten 26 Elektrofahrzeuge liegt bei 89 Prozent, wobei die Verluste hauptsächlich durch die Umwandlung von Wechsel- zu Gleichstrom (7 Prozent) und innere Batterieprozesse (4 Prozent) verursacht werden. Die Unterschiede zwischen den Fahrzeugmodellen sind signifikant, mit einem Gesamtwirkungsgrad von 84 bis 93 Prozent.

„Trotz der Ladeverluste erreichen Elektrofahrzeuge in der Praxis einen deutlich höheren Gesamtwirkungsgrad als vergleichbare Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor“, betont der TCS.

Zusammenfassung: Laut einer TCS-Studie verlieren Elektroautos beim Laden durchschnittlich 11 Prozent der Energie, was jährliche Kosten von etwa 80 Franken verursacht. Der Gesamtwirkungsgrad liegt bei 89 Prozent.

Wohnarmut: Energie bleibt für viele Menschen ein Luxusgut

Eine neue Studie zeigt, dass rund 800.000 Menschen in Bayern von Wohnarmut betroffen sind, was bedeutet, dass hohe Energiekosten für viele Haushalte eine große Belastung darstellen. Besonders Alleinerziehende und Senioren sind stark betroffen, da sie oft weniger als 60 Prozent des Netto-Durchschnittseinkommens zur Verfügung haben. Die Energiekosten überfordern viele Menschen mit geringem Einkommen zunehmend.

Die Münchner Seniorenhilfe Lichtblick berichtet von steigenden Nachzahlungen für Strom, die von 30 bis 50 Euro vor 2022 auf 100 bis 500 Euro angestiegen sind. Die Caritas bietet Energiesparberatung an, um Haushalten zu helfen, ihre Energiekosten zu senken.

„Das eigene Zuhause wird immer mehr zur Armutsfalle“, sagt Joachim Rock, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes.

Zusammenfassung: Rund 800.000 Menschen in Bayern sind von Wohnarmut betroffen, wobei hohe Energiekosten eine große Belastung darstellen. Besonders Alleinerziehende und Senioren sind betroffen.

Erneuerbare Energie: Rheinland-Pfalz macht Tempo bei der Windenergie

Rheinland-Pfalz hat ein neues Windenergie-Gebietegesetz verabschiedet, das ehrgeizigere Ziele als der Bund setzt. Bis Ende 2027 sollen 1,4 Prozent der Landesfläche für Windkraftanlagen bereitgestellt werden, gefolgt von weiteren 0,8 Prozent bis Ende 2030. Dies ist Teil der Bemühungen, den Anteil der Windkraft in Deutschland zu erhöhen.

Die Opposition kritisiert jedoch die Umsetzung und fordert eine bessere Einbindung der Kommunen. Innenminister Michael Ebling betont, dass ein fairer Interessenausgleich gewährleistet werden soll, um die Akzeptanz in der Bevölkerung zu fördern.

„Die Ziele sind ambitioniert, aber wir müssen auch die Interessen der Bürger berücksichtigen“, so Innenminister Ebling.

Zusammenfassung: Rheinland-Pfalz plant, bis 2030 1,4 Prozent der Landesfläche für Windkraftanlagen bereitzustellen. Die Opposition kritisiert die Umsetzung und fordert mehr Bürgerbeteiligung.

Der Osten erklärt seinen Wind-Strom zum Energie-Soli – und fordert eine Gegenleistung

In Ostdeutschland wird die ungleiche Belastung durch die Energiewende kritisiert. Ministerpräsident Woidke fordert eine Reform des einheitlichen Strompreissystems, das als Energie-Soli für den Süden wahrgenommen wird. Viele Windräder in Brandenburg führen zu hohen Strompreisen, was die Region doppelt belastet.

Experten raten zu einer Differenzierung der Strompreise, um die Belastungen gerechter zu verteilen. Woidke sieht die Notwendigkeit, die Energiewende fairer zu gestalten und fordert eine Gegenleistung für die Regionen, die den Großteil der Windkraftanlagen bereitstellen.

„Wir müssen die Energiewende gerechter gestalten und die Regionen, die den Strom produzieren, entlasten“, so Woidke.

Zusammenfassung: Ministerpräsident Woidke fordert eine Reform des Strompreissystems, um die ungleiche Belastung durch die Energiewende in Ostdeutschland zu adressieren. Experten raten zu einer Differenzierung der Strompreise.

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