Inhaltsverzeichnis:
Eon-Chef lehnt Merz' Atomkraft-Plan ab
Der Vorstandsvorsitzende des Energieunternehmens Eon hat sich klar gegen den Vorschlag von Friedrich Merz ausgesprochen, die Atomkraft in Deutschland wieder stärker zu nutzen. In einem Interview mit dem Handelsblatt erklärte er, dass er „überhaupt keine Lust“ auf eine Rückkehr zur Atomkraft habe. Der Eon-Chef betonte, dass der Fokus auf erneuerbaren Energien und der Ausbau der Netzinfrastruktur liegen müsse, um die Energiewende voranzutreiben. Quelle: Handelsblatt (https://www.handelsblatt.com/unternehmen/energie/energie-eon-chef-hat-ueberhaupt-keine-lust-auf-merz-atomkraft-plan/100109996.html)
Darmstadt als Vorreiter für Geothermie
Eine neue Studie der Landesenergieagentur Hessen zeigt, dass Darmstadt ein idealer Standort für die Nutzung von Geothermie ist. Die Stadt ist in drei geologische Zonen unterteilt, von denen insbesondere die Hochscholle Nord und die Tiefscholle West großes Potenzial für die Gewinnung von Erdwärme bieten. In der Tiefscholle West könnten Temperaturen von bis zu 110 Grad Celsius erreicht werden, was die Einspeisung in Fernwärmenetze ermöglicht. Klimaschutz-Dezernent Michael Kolmer sieht in der Geothermie eine „unendliche klimaneutrale Wärmequelle“, betont jedoch, dass weitere Untersuchungen notwendig sind, bevor konkrete Projekte umgesetzt werden können. Quelle: hessenschau.de (https://www.hessenschau.de/wirtschaft/energie-studie-des-landes-darmstadt-ist-idealer-standort-fuer-geothermie-v2,geothermie-potenzial-darmstadt-100.html)
Peiting setzt auf klimaneutrale Gase
In Peiting wird der Ausbau des Gasnetzes vorangetrieben, um den Umstieg auf klimaneutrale Gase wie Biogas und Wasserstoff zu ermöglichen. Derzeit gibt es knapp 1.000 Hausanschlüsse, und vor allem in den südlichen Wohnquartieren sollen weitere hinzukommen. Bürgermeister Peter Ostenrieder betonte, dass der Einsatz von klimaneutralen Gasen eine kostengünstige Alternative für Bestandsgebäude mit mäßiger Dämmung darstellt. Ab Mitte März werden Informationsmöglichkeiten für interessierte Bürger angeboten, um den Anschluss an das erweiterte Gasnetz zu prüfen. Quelle: Merkur.de (https://www.merkur.de/lokales/schongau/kreisbote/energie-in-peiting-gas-geben-93596667.html)
Fastenzeit als Anlass zum Energiesparen
Die Plattform Utopia.de gibt 25 praktische Tipps, um während der Fastenzeit Energie zu sparen. Dazu gehören einfache Maßnahmen wie das Vermeiden des Stand-by-Modus bei Elektrogeräten, die Nutzung von Umluft beim Backen und das Senken der Raumtemperatur um ein Grad, was bis zu sechs Prozent Energie einspart. Auch das Ausschalten des WLAN-Routers in der Nacht und das Reduzieren von Streaming in hoher Auflösung können den Energieverbrauch deutlich senken. Ziel ist es, diese Gewohnheiten langfristig in den Alltag zu integrieren, um sowohl die Umwelt als auch den Geldbeutel zu schonen. Quelle: Utopia.de (https://utopia.de/ratgeber/fastenzeit-energie-fasten-25-tipps-um-energie-zu-sparen_647608/)
Deutschland führt beim Windkraftausbau in Europa
Deutschland hat im Jahr 2024 mit über 4 Gigawatt neu installierter Windkraftkapazität mehr Anlagen gebaut als jedes andere Land in Europa. Damit liegt die Bundesrepublik deutlich vor dem Vereinigten Königreich (1,9 Gigawatt) und Frankreich (1,7 Gigawatt). Der europäische Verband WindEurope lobte Deutschland als Vorbild und forderte andere Länder auf, die neuen EU-Genehmigungsvorschriften umzusetzen. Trotz der Fortschritte sind weitere Anstrengungen notwendig, um die EU-Ziele für erneuerbare Energien bis 2030 zu erreichen. Quelle: t-online (https://www.t-online.de/klima/verkehr-energie/id_100613572/klimawandel-deutschland-bei-windkraft-ausbau-mit-abstand-europas-spitze.html)
Quellen:
- Energie: Eon-Chef hat „überhaupt keine Lust“ auf Merz' Atomkraft-Plan
- Energie-Studie des Landes: Darmstadt ist idealer Standort für Geothermie
- Energiezukunft in Peiting: Gas geben
- Fastenzeit: Energie fasten – 25 Tipps, um Energie zu sparen
- Energie: Wärme aus dem Tunnel - wie U-Bahnen Wohnungen heizen können
- "Erfolgsgeschichte": Hier ist Deutschland mit Abstand an der Spitze Europas