Inhaltsverzeichnis:
Gasflasche effizient nutzen: Tipps für Grillfreunde
Grillen gehört für viele zum Sommer einfach dazu, doch steigende Energiepreise machen auch vor dem Gasgrill nicht halt. Laut dem Deutschen Verband Flüssiggas (DVFG) reicht eine 11-Kilogramm-Gasflasche für rund 15 Stunden Grillen. Wer einmal pro Woche grillt, kommt damit meist durch die Saison, dennoch ist es ratsam, den Verbrauch im Blick zu behalten.
Ein wichtiger Tipp zur Reduzierung des Gasverbrauchs ist die Wahl des Standorts. Wind kann die Hitze aus dem Grill tragen, was zu einem höheren Gasverbrauch führt. Daher sollte der Gasgrill möglichst windgeschützt aufgestellt werden. Zudem sollte der Deckel des Grills während des Garens geschlossen bleiben, um die Hitze zu halten und den Gasverbrauch zu minimieren.
„Der Grill muss sich anschließend aufheizen, um wieder auf die gewünschte Temperatur zu kommen.“
Die richtige Temperatur ist ebenfalls entscheidend. Für viele Gerichte reichen Temperaturen zwischen 150 und 200 Grad Celsius, während für Steaks höhere Temperaturen von rund 280 Grad Celsius sinnvoll sind. Diese einfachen Maßnahmen helfen nicht nur, Gas zu sparen, sondern sorgen auch für ein besseres Grillergebnis.
Zusammenfassung: Eine 11-Kilogramm-Gasflasche reicht für etwa 15 Stunden Grillen. Standortwahl, Deckel geschlossen halten und die richtige Temperatur sind entscheidend für einen effizienten Gasverbrauch. (Quelle: T-Online)
Neues Fernwärmeprojekt in Görlitz gestartet
In Görlitz und der polnischen Nachbarstadt Zgorzelec wird die Versorgung mit Fernwärme bis 2030 komplett auf erneuerbare Energieträger umgestellt. Das Projekt „United Heat“ wird seit 2020 geplant und am 31. März 2026 mit einem symbolischen Spatenstich gestartet. Die EU hat bereits Zuschüsse in Höhe von rund 38 Millionen Euro zugesagt, während der Bund mehr als 81 Millionen Euro bereitstellt.
Das grenzüberschreitende Fernwärmenetz soll bis zu 50.000 Tonnen Kohlendioxid pro Jahr einsparen. Der erste Bauabschnitt umfasst eine 3,8 Kilometer lange Leitung, die den Standort der Wärmeerzeugung im Görlitzer Stadtteil Königshufen mit Zgorzelec verbindet. Insgesamt wird eine Länge von zwölf Kilometern angestrebt.
„Görlitz und Zgorzelec schreiben damit Energiegeschichte in der Mitte Europas.“
Eine gemeinsame Gesellschaft wird die Leitung bauen und betreiben, um die grenzüberschreitende Wärmeinfrastruktur zu realisieren. (Quelle: SZ.de)
Folgen des Iran-Kriegs auf die Energiepreise
Bei der Diskussion in der Sendung „Markus Lanz“ warnte Ökonom Moritz Schularick vor den wirtschaftlichen Folgen des Iran-Kriegs. Er erklärte, dass jeder Anstieg des Ölpreises um 10 Dollar die Konjunktur um 0,1 Prozentpunkte belaste. Der aktuelle Anstieg um 30 bis 40 Dollar könnte das Wachstum in Deutschland von 1 Prozent auf 0,6 Prozent reduzieren.
Claudia Kemfert vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) bezeichnete die Situation als „fundamentale fossile Energiekrise“ mit dramatischen Auswirkungen. Sie kritisierte die Abhängigkeit von fossilen Energien und die damit verbundenen Preissteigerungen, die auch die deutsche Wirtschaft belasten.
Zusammenfassung: Der Anstieg der Ölpreise infolge des Iran-Kriegs könnte das Wirtschaftswachstum in Deutschland erheblich beeinträchtigen. Experten warnen vor den langfristigen Folgen der Abhängigkeit von fossilen Energien. (Quelle: ZDFheute)
Energie-Lockdown in Ägypten
Ägypten hat aufgrund der steigenden Energiepreise und der wirtschaftlichen Lage neue Regeln eingeführt, die ab dem 28. März 2026 in Kraft treten. Restaurants und Geschäfte müssen landesweit früher schließen, spätestens um 21 Uhr, um den Energieverbrauch zu reduzieren. Hotels sind von diesen Regelungen ausgenommen, um den Tourismus nicht zu beeinträchtigen.
Premierminister Mustafa Madbuli bezeichnete die Situation als „außergewöhnliche Krise“ mit globalen Auswirkungen. Neben den verkürzten Öffnungszeiten wird auch die öffentliche Beleuchtung reduziert, und Staatsbedienstete sollen teilweise im Homeoffice arbeiten, um Energie zu sparen.
Zusammenfassung: Ägypten führt ab dem 28. März 2026 frühere Schließzeiten für Restaurants und Geschäfte ein, um den Energieverbrauch zu senken. Hotels sind von diesen Maßnahmen ausgenommen. (Quelle: Reisereporter)
Windkraftdialog in Schmalkalden und Wasungen
Die Diskussion um neue Windkraftflächen in Südwestthüringen nimmt Fahrt auf. Die Regionale Planungsgemeinschaft hat einen Entwurf mit 40 Vorranggebieten für Windenergie vorgestellt. Eine etwa 500 Hektar große Fläche zwischen Metzels, Christes und Möckers steht dabei im Fokus.
Bürgermeister Thomas Kaminski von Schmalkalden und sein Amtskollege Thomas Kästner setzen auf Transparenz und Bürgerdialog, um die Akzeptanz für die Windkraftprojekte zu erhöhen. Die Region plant, die Flächen für Windkraftnutzung zu erschließen, um die Energiewende voranzutreiben.
Zusammenfassung: In Schmalkalden und Wasungen wird ein Dialog über neue Windkraftflächen geführt, um die Akzeptanz in der Bevölkerung zu fördern. (Quelle: inSüdthüringen)
Quellen:
- Gasflasche leer? So hält sie beim nächsten Grillen viel länger
- Energie - Start für grenzüberschreitendes Fernwärmeprojekt in Görlitz - Wirtschaft - SZ.de
- Ökonom rechnet vor: So teuer wird der Iran-Krieg für uns
- Energie-Lockdown in Ägypten: Was bedeuten die Regeln für den Osterurlaub?
- "Brauche gleich einen Schnaps": Energie-Ökonomin überfordert Lanz mit Aussage zur Energiekrise
- Energie: Schmalkalden und Wasungen setzen bei Windkraft auf Dialog













