Deutsche Gasspeicher auf Tiefstand: Droht ein teurer Energiesommer?

    13.03.2025 75 mal gelesen 0 Kommentare

    Deutsche Gasspeicher alarmierend leer – steigende Gaspreise im Sommer

    Die deutschen Gasspeicher sind im März 2025 nur noch zu 32 Prozent gefüllt, was deutlich unter dem Durchschnitt der Jahre 2017 bis 2021 liegt. Diese Entwicklung könnte für Verbraucher und Industrie problematisch werden, da die Gaspreise nach der Heizsaison ungewöhnlicherweise steigen. Laut einem Bericht von t-online.de könnte dies dazu führen, dass die EU-Vorgabe, die Speicher bis November zu 90 Prozent zu füllen, nicht erreicht wird. Bereits 2022 musste die Bundesregierung teures Gas für 8,7 Milliarden Euro zukaufen, was zu einem Verlust von 6,3 Milliarden Euro führte. Die Gasspeicherumlage, die aktuell bei knapp drei Euro je Megawattstunde liegt, könnte weiter steigen. Mehr dazu auf t-online.de: "Energie: Heizsaison fast zu Ende – Gaspreise steigen im Sommer trotzdem".

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    Gazprom vor Milliardenstrafen wegen Gaslieferungen

    Der russische Energiekonzern Gazprom sieht sich mit Klagen europäischer Energieunternehmen in Höhe von 18 Milliarden Euro konfrontiert. Grund dafür sind einseitig reduzierte oder ausgesetzte Gaslieferungen im Jahr 2022, wie die "Frankfurter Rundschau" berichtet. Besonders betroffen ist der deutsche Konzern Uniper, der Verluste von 14,3 Milliarden Euro geltend macht. Gazprom reagierte mit Gegenklagen vor russischen Gerichten, um internationale Verfahren zu blockieren. Die Situation verschärft sich durch die Forderung Russlands, Gaslieferungen nur noch in Rubel zu bezahlen, was die Energiekrise weiter anheizte. Weitere Details finden Sie auf fr.de: "Gazprom: Russlands Energie-Titan steht vor Milliardenstrafen".

    Innovative Batterie aus Gammastrahlung entwickelt

    Forscher der Ohio State University haben eine neuartige Batterie entwickelt, die aus radioaktiver Gammastrahlung Strom erzeugt. Diese Technologie nutzt Szintillationskristalle, die Licht emittieren, das von Solarzellen in Strom umgewandelt wird. Die Batterie könnte in extremen Umgebungen wie der Raumfahrt oder Tiefseeforschung eingesetzt werden und bietet eine nachhaltige Lösung für die Entsorgung von Atommüll. Trotz der Nutzung von Gammastrahlung ist die Batterie sicher, da sie keine radioaktiven Materialien enthält. Die Entwicklung befindet sich jedoch noch in einem frühen Stadium. Mehr dazu auf CHIP Online Deutschland: "Löst das ein Problem und sorgt für Energie? Forscher entwickeln neuartige Batterie".

    Stromerzeugung 2024: Mehr aus Erneuerbaren Energien

    Im Jahr 2024 wurden in Deutschland 431,5 Milliarden Kilowattstunden Strom erzeugt, 3,6 Prozent weniger als im Vorjahr. Der Anteil der erneuerbaren Energien stieg jedoch auf 59,4 Prozent, ein neuer Höchstwert. Besonders Photovoltaik legte mit einem Anstieg von 10,4 Prozent auf 59,5 Milliarden Kilowattstunden zu. Gleichzeitig sank die Stromerzeugung aus Kohle um 16 Prozent auf 97,2 Milliarden Kilowattstunden. Nach der Abschaltung der letzten Kernkraftwerke im April 2023 gab es 2024 keine Stromeinspeisung aus Kernenergie mehr. Weitere Informationen finden Sie auf tagesschau.de: "Stromerzeugung 2024: Insgesamt weniger, aber mehr aus Erneuerbaren".

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