D-Wave investiert 550 Millionen USD in Zukunftstechnologien, Rheinmetall diversifiziert weiter
Autor: Energie-Echo Redaktion
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Kategorie: News
Zusammenfassung: D-Wave plant eine 550 Millionen USD schwere Übernahme zur Förderung von Quantencomputern und Fusionsenergie, während Almonty Industries und Rheinmetall in Zukunftstechnologien investieren. Die Herausforderungen der Energiewende zeigen sich exemplarisch an der Heidekrautbahn, wo Wasserstofflösungen ineffizient sind.
Paukenschlag bei D-Wave: Rheinmetall und Almonty Industries bei Zukunftstechnologien aktiv
Der Quantum-Spezialist D-Wave plant eine Übernahme, um sein Geschäftsmodell zu erweitern und investiert dafür 550 Millionen USD. Diese Summe setzt sich aus 250 Millionen USD in bar und 300 Millionen USD in D-Wave-Aktien zusammen. Die Übernahme zielt darauf ab, die Gate-Model-Quantencomputer schneller zur Marktreife zu bringen und könnte die Entwicklung in der Fusionsenergie maßgeblich beeinflussen. Die D-Wave-Aktie hat sich im vergangenen Jahr mehr als verfünffacht, was das Unternehmen in eine starke Position bringt.
„Quantum-Computing könnte für die Fusionsenergie Vorbild sein, wie schnell der Übergang von Zukunftstechnologie in die Realität gelingen kann.“
Almonty Industries profitiert von der hohen Nachfrage nach Wolfram, das für die Fusionsenergie entscheidend ist. Das Unternehmen ist der größte westliche Produzent und hat Minen in Portugal, Südkorea und bald auch in den USA. Wolfram wird zunehmend als strategisches Hochleistungsmetall angesehen, was die Aktie von Almonty zu einem der Highflyer des Jahres 2025 macht.
Rheinmetall, der größte deutsche Rüstungskonzern, diversifiziert sein Portfolio und arbeitet an Zukunftstechnologien, insbesondere im Bereich der Laserwaffen. Gemeinsam mit MBDA Deutschland plant Rheinmetall die Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens für Marine-Laser-Aktivitäten, um hochleistungsfähige Laserwaffensysteme zur Serienreife zu bringen. Diese Systeme sollen insbesondere die Abwehr von Drohnen und anderen hochagilen Zielen im Nahbereich übernehmen.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass D-Wave, Almonty Industries und Rheinmetall an der Spitze der technologischen Entwicklungen stehen, die die Zukunft der Energie und Verteidigung prägen könnten. Die Investitionen in Fusionsenergie und Laserwaffen zeigen, dass diese Unternehmen bereit sind, sich den Herausforderungen der Zukunft zu stellen.
Heidekrautbahn: Energie-Politik schadet auch der Bahn
Die Heidekrautbahn, eine weniger bedeutende Bahnverbindung im Großraum Berlin, steht exemplarisch für die Probleme der deutschen Energie- und Wirtschaftspolitik. Aktuell wurden fast alle Züge auf der Linie RB 27 stillgelegt, da kein Wasserstoff für den Betrieb geliefert wurde. Diese Umstellung auf Wasserstofftechnik, die mit 25 Millionen Euro Steuergeldern gefördert wurde, zeigt die Schwierigkeiten, die mit der Umsetzung der Energiewende verbunden sind.
Die Wasserstoff-Technologie hat eine extrem schlechte Effizienz, mit Energieverlusten von bis zu 70 Prozent. Dies führt dazu, dass bewährte Technologien wie Dieselloks durch unausgereifte Wasserstofflösungen ersetzt werden, was die Passagiere unfreiwillig zu Teilnehmern eines Experiments macht. Die Politik sollte die Effizienz und Zuverlässigkeit bestehender Technologien stärker berücksichtigen, anstatt auf ungetestete Alternativen zu setzen.
Insgesamt verdeutlicht die Situation der Heidekrautbahn die Herausforderungen, die mit der Umsetzung der Energiewende verbunden sind, und wirft Fragen zur Effizienz und Praktikabilität neuer Technologien auf.
Die KI-Steckdose: Energie als Schlüssel zur KI-Revolution
Die Diskussion um Künstliche Intelligenz (KI) wird oft von der Annahme dominiert, dass Algorithmen und Software die Hauptakteure sind. Doch der wahre Engpass liegt in der Energieversorgung. Ohne ausreichende elektrische Leistung können Rechenzentren nicht betrieben werden, was die Entwicklung von KI-Technologien erheblich einschränkt. In den USA verweigern Netzbetreiber zunehmend neue Anschlüsse für Rechenzentren, was die Situation weiter verschärft.
Institutionelle Investoren haben bereits reagiert und Kapital in die Infrastruktur für Rechenzentren investiert. Microsoft und BlackRock haben einen 30-Milliarden-Dollar-Fonds für globale Rechenzentrumsinfrastruktur aufgelegt, was zeigt, dass die Kontrolle über günstige und saubere Energie eine entscheidende Rolle in der KI-Revolution spielt. Unternehmen wie Bitzero Holdings Inc. positionieren sich strategisch, um von dieser Entwicklung zu profitieren.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Energieversorgung der Schlüssel zur erfolgreichen Entwicklung von KI-Technologien ist. Unternehmen, die in der Lage sind, kosteneffiziente und saubere Energie zu sichern, werden in der Zukunft eine entscheidende Rolle spielen.
Quellen:
- Energie Cottbus: Präsident Lemke über Neuzugänge und Tolga Cigerci
- Paukenschlag bei D-Wave! Rheinmetall und Almonty Industries bei Zukunftstechnologien Fusions-Energie und Lasertechnik dabei!
- Investiere jetzt nachhaltig: Welcher Trockner lohnt sich
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