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Akzeptanz für Erneuerbare Energien geht zurück – bleibt aber hoch
Die Akzeptanz für Windkraftanlagen und Solarparks in den Gemeinden Österreichs ist seit 2022 kontinuierlich gesunken. Dennoch zeigt eine Umfrage, dass eine große Mehrheit der Bevölkerung weiterhin für den Ausbau erneuerbarer Energien ist. Laut dem Stimmungsbarometer der Universität Graz, Deloitte Österreich und Wien Energie befürworten zwei Drittel der Befragten den Ausbau von Photovoltaikanlagen auf Dachflächen oder Fassaden, während 45 Prozent mehr Freiflächen-Solarparks wünschen.
„Trotz der sinkenden Zustimmung zu Windkraftanlagen bleibt die Unterstützung für erneuerbare Energien insgesamt hoch“, so die Studienautoren.
Zusammenfassend zeigt die Umfrage, dass die Mehrheit der Österreicher trotz sinkender Akzeptanz für bestimmte Projekte weiterhin an der Notwendigkeit des Ausbaus erneuerbarer Energien festhält.
Quelle: Der Standard
Ganz Europa kauft russische Energie: Moskaus fleißige Zahlmeister
Die Abhängigkeit Europas von russischer Energie bleibt trotz der geopolitischen Spannungen hoch. Im Jahr 2025 beliefen sich die Käufe von russischem Öl, Gas und anderen fossilen Brennstoffen auf 16 Milliarden Euro, was einen Rückgang im Vergleich zu 23,2 Milliarden Euro im Jahr 2024 darstellt. Ungarn und die Slowakei sind die größten Käufer, wobei Ungarn allein 4,3 Milliarden Euro für Erdöl und Erdgas aus Russland ausgegeben hat.
Die EU hat seit dem Beginn des Ukraine-Kriegs im Februar 2022 über 220 Milliarden Euro an Russland für fossile Brennstoffe gezahlt, was die finanziellen Hilfen für die Ukraine in Höhe von 103,3 Milliarden Euro übersteigt. Diese Zahlen verdeutlichen die anhaltende finanzielle Unterstützung, die Russland durch den Energieexport erhält.
Quelle: taz.de
Aus für Preetzer Energie-Genossenschaft: „Super-GAU für die Stadt“
Die Preetzer Energie-Genossenschaft, die ein Nahwärmenetz auf Basis von 100 Prozent erneuerbaren Energien errichten wollte, ist gescheitert. Der Initiator Hans Eimannsberger bezeichnete das Scheitern als „Super-GAU für die Stadt Preetz“. Trotz der Erfüllung aller Anforderungen der Förde Sparkasse, die als Finanzierer auftrat, zog diese ihre Unterstützung zurück, was das Projekt zum Scheitern brachte.
Die Genossenschaft hatte über 850.000 Euro an Eigenkapital gesammelt, doch die fehlenden 32 Prozent für die Finanzierung konnten nicht aufgebracht werden. Eimannsberger äußerte seine Enttäuschung über die mangelnde Unterstützung von Stadt und Politik und bezeichnete das Ende des Projekts als das traurige Resultat einer neunjährigen Projektarbeit.
Quelle: Kieler Nachrichten
Serielle Luft-Wärmepumpen-Kaskade für zwei Mehrfamilienhäuser in Dortmund-Hacheney
In Dortmund-Hacheney hat die Wohnungsbaugesellschaft DOGEWO21 zwei Mehrfamilienhäuser energetisch modernisiert, indem sie die gasbasierte Wärmeversorgung durch eine zentrale Wärmepumpenanlage ersetzt hat. Dieses Projekt zielt darauf ab, ein standardisierbares Konzept für die Dekarbonisierung von Mehrfamilienhäusern im Bestand zu entwickeln.
Die neue Wärmepumpen-Kaskade soll nicht nur die Energieeffizienz der Gebäude steigern, sondern auch einen Beitrag zur Reduktion der CO2-Emissionen leisten. Dies ist ein wichtiger Schritt in Richtung einer nachhaltigeren Energieversorgung in städtischen Gebieten.
Quelle: energie-experten
Quellen:
- Akzeptanz für Erneuerbare Energien geht zurück – bleibt aber hoch
- Ganz Europa kauft russische Energie: Moskaus fleißige Zahlmeister
- Aus für Preetzer Energie-Genossenschaft: „Super-GAU für die Stadt“
- Serielle Luft-Wärmepumpen-Kaskade für zwei Mehrfamilienhäuser in Dortmund-Hacheney
- Falken-Großer ist neue Hauptgeschäftsführerin des Bundesverbands Erneuerbare Energie
- Extremsportler in Dresden: Sachsen-Energie-Chef Lars Seiffert strebt Hyrox-Weltmeistertitel an













