Solargeneratoren, Balkonkraftwerke und mehr
Entdecken Sie hochwertige und zuverlässige Solargeneratoren bei Amazon - der erste Schritt zu mehr Nachhaltigkeit und mehr Unabhängigkeit!
Jetzt kaufen
Anzeige

    Energieeffizienz, Energiewende und neue Technologien prägen den Pressespiegel

    KI-generiert
    10.10.2026 30 mal gelesen 1 Kommentare

    Energieeffizienz, Versorgungssicherheit und neue Technologien im Pressespiegel

    75 % der EU-Gebäude mit schlechter Energieperformance

    Wallstreet Online berichtet, dass rund 75 % des Gebäudebestands in der Europäischen Union eine schlechte Energieperformance besitzen. Gleichzeitig liegt die jährliche energetische Renovierungsrate lediglich bei ungefähr 1 %, während rund 85 % der bestehenden Gebäude bereits vor dem Jahr 2000 errichtet wurden.

    Werbung

    Der Gebäudesektor steht laut dem Bericht für rund 40 % des Energieverbrauchs in der EU und etwa 36 % der energiebezogenen Treibhausgasemissionen. Seit Mai 2026 gelten verschärfte europäische Regeln für die Energieperformance von Gebäuden; bis 2050 soll der Bestand schrittweise in Richtung emissionsfreier Gebäude entwickelt werden.

    Solargeneratoren, Balkonkraftwerke und mehr
    Entdecken Sie hochwertige und zuverlässige Solargeneratoren bei Amazon - der erste Schritt zu mehr Nachhaltigkeit und mehr Unabhängigkeit!
    Jetzt kaufen
    Anzeige

    Schneider Electric verbindet über EcoStruxure Daten aus Heizung, Lüftung, Klimatisierung, Stromversorgung und weiteren Gebäudesystemen. Nach Modellrechnungen des Unternehmens können KI-gestützte Gebäudesysteme den Energieverbrauch gegenüber klassischen Steuerungen um bis zu 22 % reduzieren. Bei den untersuchten kommerziellen Gebäuden entspreche dies jährlichen Energiekosteneinsparungen von etwa 13.600 bis 49.300 US-Dollar je Gebäude.

    Siemens verfolgt mit Building X einen vergleichbaren datenbasierten Ansatz. Nach Angaben von Siemens können Kunden durch datenbasierte Energieoptimierung mit Building X Einsparungen von bis zu 30 % erreichen; im Juni 2026 erhielt der Energy Manager der Plattform zudem eine ISO-50001-Zertifizierung.

    Eine weitere Ebene bringt laut Wallstreet Online First Graphene gemeinsam mit Vector Companies Group ein. Die kommerziell gestartete Peltyr-Produktfamilie verwendet gedruckte Wärmeflusssensoren mit PureGRAPH. Sie sollen messen, wie schnell Wärme tatsächlich durch Wände, Dächer oder Böden fließt, und damit einen In-situ-U-Wert bestimmen.

    Die Sensoren könnten vor einer Sanierung eingesetzt werden, um die reale Wärmeübertragung zu erfassen. Nach dem Austausch von Dämmung, Fenstern oder anderen Komponenten soll eine zweite Messung zeigen, ob sich die thermische Performance tatsächlich verbessert hat. Der Markt für Wärmeflusssensoren soll nach den im Bericht zitierten Marktdaten bis 2034 rund 455,8 Mio. US-Dollar erreichen.

    Infobox: Im Mittelpunkt stehen laut Wallstreet Online Messung und Daten als Grundlage für effizientere Gebäude. Genannt werden bis zu 22 % mögliche Energieeinsparung durch KI-gestützte Gebäudesysteme, bis zu 30 % Einsparung durch Building X und ein bis 2034 auf rund 455,8 Mio. US-Dollar geschätzter Markt für Wärmeflusssensoren.

    EU-Kommissar fordert schnellere Abkehr von Öl und Gas

    T-Online veröffentlicht einen Gastbeitrag des EU-Kommissars für Energie und Wohnen, Dan Jørgensen. Darin wird gefordert, dass sich Europa angesichts der Energiekrise konsequent aus der Abhängigkeit von Öl und Gas befreit und die Energiewende beschleunigt.

    Seit Beginn des Konflikts habe die EU über 100 Milliarden Euro mehr für importiertes Öl und Gas ausgegeben als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Jørgensen bezeichnet die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen als teuer und fordert, die Einfuhr fossiler Brennstoffe so weit wie möglich und so bald wie möglich zu reduzieren.

    Im vergangenen Jahr habe die EU ihr Energiesystem um 89 Gigawatt an erneuerbarer Energie erweitert. Laut dem Beitrag reicht ein Gigawatt aus, um bis zu eine Million Haushalte mit Strom zu versorgen. Zum ersten Mal habe die EU mehr Strom aus Solar- und Windenergie als aus fossilen Brennstoffen erzeugt.

    Seit 2022 sei der Gasverbrauch der EU um etwa 17 Prozent gesunken. Der Anteil russischer Erdgasimporte habe über viele Jahre bei 40 Prozent gelegen und liege nun nur noch bei knapp über zehn Prozent. Dieser Anteil werde bald auf null sinken, weil ein Einfuhrverbot für russisches Gas in den EU-Rechtsvorschriften verankert worden sei.

    Der Gastbeitrag verweist außerdem auf die stärkere Vernetzung der europäischen Strommärkte. Diese ermögliche es den EU-Ländern, sich in Zeiten des Bedarfs gegenseitig mit Strom zu versorgen sowie Strom grenzüberschreitend zum günstigsten Preis zu kaufen und zu verkaufen.

    Erneuerbare Energien machten seit 2023 den größten Anteil privater Investitionen in die europäische Infrastruktur aus. Für 2024 nennt T-Online Investitionen von 15,5 Milliarden Euro, ein Wachstum von mehr als 150 Prozent seit 2020.

    Als mögliche Ergänzung zu erneuerbaren Energien nennt Jørgensen bestehende Kernkraftanlagen sowie die Weiterentwicklung kleiner modularer Reaktoren und der Kernfusion. In den kommenden Monaten soll dargelegt werden, wie das europäische Energiesystem in den nächsten zehn Jahren aussehen soll. Dabei sollen konkrete Ziele für erneuerbare Energien, Effizienz und Elektrifizierung bis 2040 festgelegt werden.

    „Wir werden den russischen Gashahn zudrehen“, schreibt Dan Jørgensen im von T-Online veröffentlichten Gastbeitrag.

    Infobox: T-Online berichtet über die Forderung nach einer beschleunigten Energiewende. Genannt werden 89 Gigawatt zusätzlicher erneuerbarer Energie im vergangenen Jahr, ein seit 2022 um etwa 17 Prozent gesunkener Gasverbrauch, 15,5 Milliarden Euro Investitionen in erneuerbare Energien im Jahr 2024 und das Ziel, den Anteil russischen Gases auf null zu senken.

    Sieben neue Windräder bei Zerbst

    Die Volksstimme berichtet über den Beginn des Baus von sieben neuen Windrädern auf den ehemaligen Rieselfeldern bei Zerbst. Die für das Projekt benötigten Transporte finden derzeit nachts statt und führen zu umfangreichen Verkehrsanpassungen in der Stadt.

    Entlang der Fahrtroute stehen zahlreiche Parkverbotsschilder, außerdem wurden Kreuzungsbereiche vorübergehend umgebaut. Dadurch sollen die teils 90 Meter langen Schwerlasttransporte manövrieren können. Die Volksstimme vergleicht diese Länge mit einem offiziellen Standard-Fußballfeld für Profi- und Ligaspiele, das 105 Meter misst.

    Neben den Bauteilen stellt auch der eingesetzte Kran besondere Anforderungen an die Logistik. Die nächtlichen Transporte und die vorbereiteten Straßenabschnitte prägen damit gegenwärtig das Stadtbild von Zerbst.

    Infobox: Auf den ehemaligen Rieselfeldern bei Zerbst entstehen sieben neue Windräder. Für die Transporte der bis zu 90 Meter langen Komponenten wurden Straßen und Kreuzungsbereiche angepasst.

    NASA-Teleskop soll Dunkle Energie erforschen

    SZ.de berichtet über das Nancy-Grace-Roman-Weltraumteleskop der NASA, das die Dunkle Energie erforschen und nebenbei Zehntausende Planeten entdecken soll. Das Teleskop ist Ende August gestartet und befindet sich auf dem Weg zum L2, einem rund 1,5 Millionen Kilometer von der Erde entfernten sogenannten Lagrangepunkt.

    Am L2 wirken die Schwerkraft von Sonne und Erde so zusammen, dass ein Satellit im Schlepptau der Erde um die Sonne kreisen kann, ohne abzudriften. Roman soll sich dort zu den Weltraumteleskopen James Webb, Gaia und Euclid gesellen.

    Nach Angaben von SZ.de hatte das Teleskop bereits knapp 98 Prozent seiner Wegstrecke zurückgelegt. Von der Erde aus betrachtet stand es zu diesem Zeitpunkt im Sternbild Wassermann.

    Die Ankunft in seiner Umlaufbahn um den L2 soll dennoch erst bis Anfang Dezember dauern, weil die Sonde abbremsen muss, um präzise auf die Zielbahn einzuschwenken. Erste Aufnahmen werden erst etwa 90 Tage danach erwartet.

    Infobox: Das Nancy-Grace-Roman-Weltraumteleskop soll am L2 die Dunkle Energie untersuchen und Zehntausende Planeten entdecken. Es hat laut SZ.de knapp 98 Prozent seiner etwa 1,5 Millionen Kilometer langen Strecke zurückgelegt; erste Aufnahmen werden etwa 90 Tage nach der Ankunft erwartet.

    Quellen:

    Hinweis zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz auf dieser Webseite

    Ihre Meinung zu diesem Artikel

    Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
    Bitte geben Sie einen Kommentar ein.
    Spannender Pressespiegel, gerade weil hier die großen politischen Ziele und die ganz praktischen Probleme vor Ort zusammenkommen. Bei den Gebäuden finde ich die Zahlen wirklich erschreckend: Wenn tatsächlich rund 75 Prozent der EU-Gebäude eine schlechte Energieperformance haben und gleichzeitig nur etwa ein Prozent pro Jahr saniert wird, dann ist das bis 2050 ein ziemlich ambitioniertes Vorhaben. Da helfen auch neue Regeln allein nicht, wenn Handwerker, Material und bezahlbare Finanzierung fehlen. Viele Eigentümer würden vermutlich gern etwas machen, wissen aber gar nicht, wo sie anfangen sollen oder können sich eine umfassende Sanierung schlicht nicht leisten.

    Die digitalen Systeme von Schneider Electric und Siemens klingen interessant, aber bei den genannten Einsparungen sollte man schon genau hinschauen. Bis zu 22 oder 30 Prozent ist eben nicht automatisch das, was jedes Gebäude erreicht. Ein gut gedämmter Neubau ist etwas anderes als ein unsanierter Altbau mit alten Heizkörpern und undichten Fenstern. Trotzdem ist die Idee sinnvoll, erstmal vernünftig zu messen, statt nur nach Gefühl zu sanieren. Gerade die Wärmeflusssensoren könnten dabei helfen, teure Fehlentscheidungen zu vermeiden. Wenn man nach einer Sanierung tatsächlich überprüfen kann, ob die versprochene Verbesserung auch eingetreten ist, wäre das ein echter Fortschritt. Oft wird ja viel Geld ausgegeben und am Ende weiß niemand genau, wo die Energie eigentlich verloren geht.

    Beim Beitrag zur Abkehr von Öl und Gas bin ich grundsätzlich bei der Richtung, aber die Umsetzung muss realistisch bleiben. Dass der Gasverbrauch seit 2022 gesunken ist und erneuerbare Energien stark wachsen, ist erstmal positiv. Gleichzeitig braucht man für Industrie, Netze und Haushalte eine sichere Versorgung, auch wenn gerade kein Wind weht und die Sonne nicht scheint. Die Vernetzung der europäischen Strommärkte kann da viel bringen, aber dafür müssen die Leitungen auch schnell genug ausgebaut werden. Sonst produziert man im Norden Stromüberschüsse und im Süden oder in anderen Ländern fehlt trotzdem Kapazität.

    Die Diskussion über Kernkraft und neue Reaktoren wird vermutlich noch lange weitergehen. Kleine modulare Reaktoren und Kernfusion klingen technologisch spannend, sind aber keine Lösung für die nächsten paar Jahre. Deshalb sollte man sich nicht darauf verlassen, sondern Speicher, Netze, Wind, Solar und Effizienz jetzt voranbringen. Der Satz mit dem russischen Gashahn ist politisch natürlich zugespitzt, aber Abhängigkeiten sind generell keine gute Idee, egal von welchem Lieferanten. Energiepolitik sollte deshalb nicht nur möglichst billig, sondern auch langfristig stabil und unabhängig sein.

    Die sieben Windräder bei Zerbst zeigen dann nochmal die andere Seite der Energiewende. Auf dem Papier sind neue Anlagen schnell beschlossen, in der Realität rollen dann nachts 90 Meter lange Transporte durch eine Stadt und Kreuzungen müssen umgebaut werden. Für Anwohner ist das sicher nicht immer angenehm, auch wenn solche Belastungen zeitlich begrenzt sind. Ich finde es trotzdem besser, wenn offen gezeigt wird, was der Ausbau konkret bedeutet, statt nur abstrakte Gigawattzahlen zu nennen. Akzeptanz entsteht meiner Meinung nach eher dann, wenn die Leute vor Ort beteiligt werden und auch etwas von den Einnahmen oder der Infrastruktur haben.

    Und am Ende geht es sogar noch ins All. Das Roman-Teleskop ist zwar kein Energiethema im engeren Sinn, passt aber gut zum Gedanken, dass neue Technologien unseren Blick auf die Welt verändern. Dunkle Energie und Zehntausende mögliche Planeten sind schon ziemlich faszinierend. Irgendwie ist es ein interessanter Kontrast: Auf der Erde versuchen wir, mit Sensoren und KI ein Gebäude ein paar Prozent effizienter zu machen, während gleichzeitig ein Teleskop Millionen Kilometer entfernt die Entwicklung des gesamten Universums untersucht. Beides zeigt aber, wie wichtig gute Messungen sind. Ohne Daten bleibt vieles Spekulation – egal ob beim Wärmeverlust einer Wand oder bei der Frage, warum sich das Universum immer schneller ausdehnt.

    Anbieter im Vergleich (Vergleichstabelle)

    Mindestvertragslaufzeit 0 - 24 Monate
    Preisgarantie Mindestens 12 Monate*
    Öko-Tarife
    Online-Portal / Mobile App
    Neukundenbonus
    Kundenbewertungen Überdurchschnittlich
    Zusatzleistungen
    Mindestvertragslaufzeit 0 - 24 Monate
    Preisgarantie Bis zum Jahresende / zur Mitte des Jahres
    Öko-Tarife
    Online-Portal / Mobile App
    Neukundenbonus
    Kundenbewertungen Überdurchschnittlich
    Zusatzleistungen
    Mindestvertragslaufzeit 12 Monate
    Preisgarantie 18 Monate
    Öko-Tarife
    Online-Portal / Mobile App
    Neukundenbonus
    Kundenbewertungen Durchschnittlich
    Zusatzleistungen
    Mindestvertragslaufzeit 12 Monate
    Preisgarantie Mindestens 1 Jahr
    Öko-Tarife
    Online-Portal / Mobile App
    Neukundenbonus
    Kundenbewertungen Durchschnittlich
    Zusatzleistungen
    Mindestvertragslaufzeit Keine
    Preisgarantie
    Öko-Tarife
    Online-Portal / Mobile App
    Neukundenbonus
    Kundenbewertungen Durchschnittlich
    Zusatzleistungen
    Mindestvertragslaufzeit Keine
    Preisgarantie
    Öko-Tarife
    Online-Portal / Mobile App
    Neukundenbonus
    Kundenbewertungen Durchschnittlich
    Zusatzleistungen
    Mindestvertragslaufzeit 0 - 18 Monate
    Preisgarantie 0 - 24 Monate
    Öko-Tarife
    Online-Portal / Mobile App
    Neukundenbonus
    Kundenbewertungen Überdurchschnittlich
    Zusatzleistungen
    Mindestvertragslaufzeit Keine
    Preisgarantie
    Öko-Tarife
    Online-Portal / Mobile App
    Neukundenbonus
    Kundenbewertungen Überdurchschnittlich
    Zusatzleistungen
      E.ONKI-generiert BadenovaKI-generiert EnBWKI-generiert entegaKI-generiert Green Planet EnergyKI-generiert NaturStromKI-generiert YelloKI-generiert Rabot ChargeKI-generiert
      E.ON Badenova EnBW entega Green Planet Energy NaturStrom Yello Rabot Charge
    Mindestvertragslaufzeit 0 - 24 Monate 0 - 24 Monate 12 Monate 12 Monate Keine Keine 0 - 18 Monate Keine
    Preisgarantie Mindestens 12 Monate* Bis zum Jahresende / zur Mitte des Jahres 18 Monate Mindestens 1 Jahr 0 - 24 Monate
    Öko-Tarife
    Online-Portal / Mobile App
    Neukundenbonus
    Kundenbewertungen Überdurchschnittlich Überdurchschnittlich Durchschnittlich Durchschnittlich Durchschnittlich Durchschnittlich Überdurchschnittlich Überdurchschnittlich
    Zusatzleistungen
      » ZUR WEBSEITE » ZUR WEBSEITE » ZUR WEBSEITE » ZUR WEBSEITE » ZUR WEBSEITE » ZUR WEBSEITE » ZUR WEBSEITE » ZUR WEBSEITE
    Tabelle horizontal scrollen für mehr Anbieter
    Counter