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EEG-Reform: Daniel Günther fordert Änderungen am Gesetzentwurf
Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther hat Bundeskanzler Friedrich Merz in einem Brief aufgefordert, die geplante Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes zu ändern. Nach Angaben der DIE ZEIT wendet er sich damit gegen den bereits Ende Juli vom Bundeskabinett beschlossenen Entwurf des Bundeswirtschaftsministeriums von Katherina Reiche.
Günther schreibt, die geplante EEG-Reform und das sogenannte Netzpaket hätten „das Potenzial, der Bundesrepublik Deutschland und meinem Bundesland zu schaden“. Besonders kritisch bewertet er die vorgesehenen Ausschreibungsvolumina für Windenergie an Land. Diese seien „deutlich zu gering“, sodass nicht einmal bereits genehmigte Windprojekte umgesetzt werden könnten.
Der Ministerpräsident argumentiert, Netzbetreiber planten ihre Netze bereits auf Grundlage der erwarteten Leistung. Deshalb müsse der Bund sicherstellen, dass die vorgesehenen Flächen tatsächlich mit Projekten belegt werden können. Dafür müssten die Ausschreibungen „signifikant heraufgesetzt“ werden.
Auch die geplanten Änderungen bei privaten Solaranlagen auf Dächern stoßen bei Günther auf Widerspruch. Betreiber neuer kleinerer Anlagen, die Strom in das Netz einspeisen wollen, sollen diesen künftig selbst vermarkten, während eine garantierte Vergütung nach dem Entwurf entfallen soll.
Günther verweist darauf, dass Anlagen mit einer Leistung von mehr als 100 Kilowatt bereits seit 2012 direkt vermarktet werden. Dieses Segment sei damit „längst im Markt angekommen“. Bei privaten Dachanlagen stelle sich deshalb die Frage, ob der politische Nutzen und der mögliche Schaden noch in einem angemessenen Verhältnis stünden.
Nach Darstellung der DIE ZEIT sieht Günther zudem die Bürgerbeteiligung und die Akzeptanz der Energiewende gefährdet. Bürgerinnen und Bürger benötigten „niedrigschwellige Möglichkeiten“, selbst Teil der Energiewende zu sein. Die abrupte Umstellung auf eine nicht geförderte Direktvermarktung passe aus seiner Sicht nicht zu diesem Ziel.
Kritik übt Günther auch an der Behandlung kleiner Solaranlagen, etwa auf Parkplätzen. Diese würden nur mit minimalen Boni oder überhaupt nicht mehr berücksichtigt, obwohl sie Flächen schonten.
Als Beispiel für die Bedeutung erneuerbarer Energien nennt Günther Schleswig-Holstein. Dort stammten 90 Prozent des hergestellten Stroms aus erneuerbaren Quellen; ihr Anteil am Stromverbrauch des Landes liege bei 200 Prozent. Erneuerbare Energien trügen damit zur Versorgung des ganzen Landes und dazu bei, „die Strompreise in ganz Deutschland zu senken“.
Die Kritik an der EEG-Novelle kommt laut DIE ZEIT auch von Umwelt- und Klimaschutzverbänden, der Solarbranche, der Opposition im Bundestag und den Bundesländern. Bemängelt werde unter anderem, dass für die geplante Direktvermarktung privater Solarstromanlagen die technischen Voraussetzungen fehlten und der Strommarkt aktuell nicht darauf ausgerichtet sei. Zudem werde die Eigenversorgung, etwa von Kommunen mit regionalem Ökostrom, „massiv ausgebremst“.
Die Novelle wurde Ende September erstmals im Bundestag beraten und anschließend an den Ausschuss für Wirtschaft und Energie überwiesen. Nach den bisherigen Plänen der Bundesregierung soll die Reform im kommenden Jahr in Kraft treten; zusätzlich zur Zustimmung des Bundestages ist eine Billigung durch die EU-Kommission erforderlich.
Infobox – Quelle: DIE ZEIT
- Daniel Günther fordert höhere Ausschreibungsvolumina für Windenergie an Land.
- Er kritisiert das geplante Ende garantierter Vergütungen für neue private Solaranlagen.
- In Schleswig-Holstein stammen 90 Prozent des erzeugten Stroms aus erneuerbaren Quellen.
- Die EEG-Novelle soll nach bisherigen Plänen im kommenden Jahr in Kraft treten.
Manifestieren: Psychologen sehen Chancen bei Zielsetzung, warnen aber vor Kontrollillusion
Der Glaube, Wünsche könnten allein durch intensives Denken Wirklichkeit werden, verbreitet sich nach einem Bericht des Handelsblatts insbesondere in sozialen Medien. Unter dem Hashtag „#manifesting“ finden sich demnach Aussagen über manifestierte Jobs, Beziehungen oder persönlichen Erfolg.
Der Psychologe und Paartherapeut Tobias Herrmann-Schwarz beschreibt Manifestieren als den Glauben, das Universum könne zur Erfüllung eigener Wünsche bewegt werden, wenn man nur fest genug daran glaube. Gemeint sei im engeren Sinn die Annahme, dass positives Denken und eine bewusste Steuerung der Gedanken ausreichen, um Ziele zu verwirklichen.
Im weiteren Sinn kann Manifestieren laut Elisabeth Dallüge, stellvertretende Bundesvorsitzende der Deutschen Psychotherapeutenvereinigung, auch die bewusste Beschäftigung mit eigenen Zielen bedeuten. Dazu zählen das bildliche Vorstellen eines Ziels, bestärkende Sätze sowie das schriftliche Festhalten von Gedanken und Zielen.
Die Attraktivität des Konzepts erklärt Dallüge mit dem Wunsch nach Kontrolle und der Hoffnung, die eigene Zukunft beeinflussen zu können. Soziale Medien verstärkten diese Vorstellung, weil dort vor allem Erfolgsgeschichten sichtbar würden. Berichte über nicht erfüllte Wünsche würden deutlich seltener geteilt, wodurch der Eindruck entstehen könne, Manifestieren funktioniere zuverlässig.
Nach Einschätzung von Herrmann-Schwarz muss Manifestieren nicht ausschließlich als Wunschdenken betrachtet werden. Es könne dabei helfen, Ziele zu formulieren und sich bewusst mit den eigenen Wünschen auseinanderzusetzen. Positive und realistische Affirmationen könnten den Selbstwert stabilisieren, die Motivation fördern und Stress reduzieren.
Wer an die eigenen Fähigkeiten glaube, traue sich eher, etwas auszuprobieren, und könne dadurch Selbstwirksamkeit erfahren. Menschen mit hoher Selbstwirksamkeit nähmen Herausforderungen eher an, blieben bei Hürden am Ball und betrachteten Rückschläge eher als Lernprozess statt als persönliches Versagen.
Positive Erwartungen könnten Zuversicht fördern. Wer davon ausgehe, dass sich die eigene Anstrengung lohne, setze sich eher Ziele und probiere Neues aus. Zu hohe Erwartungen könnten jedoch Frustration auslösen.
Grenzen sieht Herrmann-Schwarz dort, wo Affirmationen als alleinige Erklärung für Erfolg, Gesundheit, Geld oder Liebe dienen. Die äußere Realität lasse sich durch positives Denken allein nicht verändern; Verhalten und Lebensumstände spielten ebenfalls eine Rolle.
Bei Menschen mit einem ohnehin negativen Selbstbild könnten sehr positiv formulierte Affirmationen sogar Zweifel verstärken. Dallüge hält Manifestieren insbesondere dann für problematisch, wenn die Vorstellung unflexibel werde und Menschen glaubten, nur die richtige Manifestation entscheide über Erfolg oder Misserfolg.
Eine solche Haltung könne dazu führen, dass Betroffene sich für alles, was ihnen widerfährt, selbst verantwortlich machten. Bleiben die gewünschten Ergebnisse aus, könnten starke Selbstzweifel entstehen. Herrmann-Schwarz warnt vor einem erhöhten Risiko für ein geringes Selbstwertgefühl bis hin zu depressiven Symptomen.
Außerdem könne der Glaube an Manifestationen eine Illusion von Kontrolle erzeugen. Zufall, äußere Umstände und gesellschaftliche Faktoren gerieten dadurch leicht aus dem Blick. Dallüge betont: „Gesellschaftliche Ungleichheiten und strukturelle Barrieren lassen sich nicht einfach weg manifestieren.“
Das Handelsblatt fasst Manifestieren deshalb als mögliche Unterstützung, nicht als Ersatz für konkretes Handeln ein. Dallüge sagt: „Wichtig ist, zu wissen, dass Manifestieren ein Handeln unterstützen kann, aber nicht ersetzen darf.“ Entscheidend sei nicht der manifestierte Wunsch, sondern das Verhalten, das daraus entstehe.
Zur Einordnung empfiehlt Herrmann-Schwarz die Frage, ob Manifestieren lediglich ein zusätzliches Experiment oder die einzige Möglichkeit zur Zielerreichung sein solle. Im zweiten Fall sei Vorsicht geboten.
Infobox – Quelle: Handelsblatt
- Manifestieren kann bei Zielklärung, Motivation und Selbstwirksamkeit unterstützen.
- Positives Denken allein verändert laut den genannten Psychologen nicht die äußere Realität.
- Gesellschaftliche Ungleichheiten und strukturelle Barrieren lassen sich nicht weg manifestieren.
- Manifestieren soll Handeln unterstützen, aber nicht ersetzen.
Jürgen Klopps erste Wochen als Bundestrainer: Mehr Energie als Ertrag
Jürgen Klopp hat die deutsche Nationalmannschaft in seinen ersten Wochen nach Einschätzung des Tagesspiegels noch nicht zurück in die Erfolgsspur geführt. Spürbar verändert habe sich jedoch einiges auf und neben dem Platz.
Für seinen ersten Kader berief Klopp 44 Spieler und verwies auf die Größe des Talentepools in Deutschland. Damit wollte er nach Darstellung des Berichts zeigen, dass es nicht nur Probleme und Defizite gebe, sondern auch großes Potenzial in sportlicher und gesellschaftlicher Hinsicht. Die Botschaft sei angekommen und habe die bereits durch seine Verpflichtung ausgelöste Euphorie weiter gesteigert.
In der Nations-League-Phase holte die Mannschaft mit zwei Unentschieden, einer Niederlage und einem Sieg weniger als erwartet. Nach den ersten beiden Spielen kamen deshalb Zweifel auf. Fehlende Dynamik im Offensivspiel, Schwierigkeiten gegen physische Gegner und eine löchrige Konterabsicherung waren dem Bericht zufolge auch unter Klopp zu erkennen.
Im Verlauf der vergangenen zwei Wochen steigerte sich das DFB-Team jedoch sichtbar. Der Tagesspiegel bewertet diese Entwicklung angesichts der kurzen Zeit und der wenigen Trainingseinheiten als erstaunlich, weist aber zugleich darauf hin, dass nicht alle Schwächen unmittelbar behoben werden konnten.
Klopp versteht es laut Bericht, Druck von seinen Spielern zu nehmen und sich vor sie zu stellen. Zugleich müsse von einigen Nationalspielern mehr erwartet werden als etwa bei der Auftaktpartie gegen die Niederlande.
„Es geht um die Art und Weise, wie wir spielen. Das ist wichtig.“ – Jürgen Klopp
Klopp konnte erste Elemente seiner Spielidee vermitteln: intensives Gegenpressing, hohe Einsatzbereitschaft und die Bereitschaft, mit Freude zu verteidigen. Das deutsche Team habe unter ihm viel Energie ausgestrahlt. Die Fans akzeptierten dem Bericht zufolge, dass ein Umbruch nicht über Nacht vollzogen werden könne.
Nach dem 0:0 in Griechenland sagte Klopp, ein schlechter Start sei besser als ein schlechtes Ende. Er erklärte außerdem, kollektives Verteidigen werde zur Basis, und die Tür stehe für jeden weit offen, der bereit sei, diese Art Fußball zu spielen.
Auch die Spieler äußerten laut Tagesspiegel große Motivation. Derry Scherhant erklärte, die deutsche Nationalmannschaft sei mehr als ein Traum für ihn, und er habe alles genießen und mehr als hundert Prozent geben wollen. Gemeinsam mit dem Freiburger Debütanten Philipp Treu habe er einen bleibenden Eindruck hinterlassen.
Klopp wirkt nach Einschätzung des Berichts auch gesellschaftlich. Mit Aussagen gegen Rassismus und Diskriminierung sowie für einen positiven Patriotismus habe er viele Menschen erreicht. Die Nationalmannschaft werde wieder als Ort wahrgenommen, an dem auch die Frage eine Rolle spiele, wer zu diesem Land gehöre und wie Ausgrenzung ein anderes Bild entgegengesetzt werden könne.
Sportlich sei der Durchbruch allerdings noch nicht gelungen. Bei den Länderspielen im November müsse aus der neuen Energie Verlässlichkeit in Form besserer Ergebnisse werden. Dann werde sich zeigen, ob Klopp mehr angestoßen habe als eine neue Euphorie.
Infobox – Quelle: tagesspiegel.de
- Klopp berief für seinen ersten Kader 44 Spieler.
- Die Nations-League-Phase endete mit zwei Unentschieden, einer Niederlage und einem Sieg.
- Das Spiel in Griechenland endete 0:0.
- Bei den Länderspielen im November soll sich zeigen, ob aus der Energie bessere Ergebnisse entstehen.
Thüringen: Energiepreise treiben Inflation auf 3,4 Prozent
Die hohen Energiepreise haben die Inflation in Thüringen weiter verstärkt. Wie SZ.de unter Berufung auf das Statistische Landesamt in Erfurt berichtet, lag die Jahresteuerungsrate im September bei 3,4 Prozent, nachdem sie im August 3,3 Prozent betragen hatte.
Energieprodukte verteuerten sich den Angaben zufolge seit Monaten kontinuierlich und waren damit der größte Preistreiber. Als Gründe werden geopolitische Krisen sowie anhaltend hohe oder weiter steigende Rohöl- und Gaspreise genannt. Auch die Kosten für alternative Transportwege und -möglichkeiten blieben konstant hoch oder kletterten weiter.
Heizöl und Kraftstoffe wurden im Jahresvergleich zusammen um 40,7 Prozent teurer. Ohne diese beiden Positionen hätte die Inflationsrate im September lediglich 2,0 Prozent betragen.
| Bereich | Veränderung |
|---|---|
| Jahresteuerungsrate im September | 3,4 Prozent |
| Jahresteuerungsrate im August | 3,3 Prozent |
| Heizöl und Kraftstoffe im Jahresvergleich | 40,7 Prozent |
| Inflationsrate ohne Heizöl und Kraftstoffe | 2,0 Prozent |
| Heizöl einschließlich Betriebskosten im Jahresvergleich | 53,3 Prozent |
| Heizöl gegenüber dem Vormonat | 14,8 Prozent |
| Kraftstoffe im Jahresvergleich | 37,4 Prozent |
Für Heizöl einschließlich Betriebskosten mussten Verbraucher 53,3 Prozent mehr bezahlen als ein Jahr zuvor. Gegenüber dem Vormonat verteuerte sich Heizöl durchschnittlich um 14,8 Prozent. Die Preise für Kraftstoffe stiegen im Vergleich zum Vorjahresmonat um 37,4 Prozent.
Auch Lebensmittel wurden teurer. Frisches Gemüse einschließlich Kartoffeln kostete im Jahresvergleich durchschnittlich 11,6 Prozent mehr. Für Tomaten stiegen die Preise um 31,6 Prozent, Gurken verteuerten sich um 19,8 Prozent.
Neben den hohen Energiekosten werden Belastungen in der Landwirtschaft durch Hitze und Trockenheit als Hintergrund der Preisaufschläge genannt. Insgesamt stiegen die Verbraucherpreise in Thüringen gegenüber August um 0,4 Prozent. Haushaltsenergie und Kraftstoffe verteuerten sich im Monatsvergleich um 2,5 Prozent; auch Bekleidung wurde teurer.
Infobox – Quelle: SZ.de
- Die Jahresteuerungsrate in Thüringen lag im September bei 3,4 Prozent.
- Heizöl einschließlich Betriebskosten verteuerte sich binnen Jahresfrist um 53,3 Prozent.
- Frisches Gemüse einschließlich Kartoffeln wurde 11,6 Prozent teurer.
- Tomaten verteuerten sich um 31,6 Prozent, Gurken um 19,8 Prozent.
Extraenergie: Gericht erklärt Preiserhöhungen aus dem Jahr 2022 für unwirksam
Der Energiediscounter Extraenergie durfte die Strom- und Gaspreise von Haushalten mit Preisgarantie im Herbst 2022 nicht einseitig erhöhen. Das berichtet T-Online unter Berufung auf eine Entscheidung des Oberlandesgerichts Hamm im Rahmen einer Sammelklage von Verbraucherschützern.
Das Gericht erklärte die Preiserhöhungen für unwirksam. Betroffen seien die Erhöhungen zum 1. September, zum 1. November und zum 1. Dezember 2022. Für die Kundinnen und Kunden gelte damit weiterhin der ursprünglich vereinbarte Preis.
Das Urteil mit dem Aktenzeichen 2 VKl 2/23 ist noch nicht rechtskräftig. Nach früheren Angaben des Verbraucherzentrale Bundesverbands können Betroffene, die sich der Sammelklage angeschlossen haben, bei einem positiven Urteil Rückzahlungen fordern und sich auf die Entscheidung berufen, sobald sie rechtskräftig ist.
Im Mittelpunkt stand die Frage, ob Extraenergie sich von einer zuvor vereinbarten Preisgarantie lösen durfte, nachdem die Beschaffungskosten für Strom und Gas im Jahr 2022 erheblich gestiegen waren. Das Unternehmen berief sich laut Gericht auf eine Bestimmung aus dem Bürgerlichen Gesetzbuch und argumentierte, es sei wegen der stark gestiegenen Einkaufspreise nicht zumutbar gewesen, an den vereinbarten Preisen festzuhalten.
Das Oberlandesgericht Hamm bewertete dies anders. Das Unternehmen habe auch das Risiko deutlich höherer Preissteigerungen tragen müssen, wie sie durch den Ukrainekrieg verursacht wurden. Mit der Formulierung einer Preisgarantie auf einen Festpreis habe Extraenergie auch das Risiko solcher Entwicklungen übernommen.
Nach Auffassung des Gerichts durfte sich das Unternehmen selbst dann nicht von der Preisgarantie lösen, wenn das Festhalten an den vereinbarten Preisen zu ernsthaften Liquiditätsschwierigkeiten geführt hätte. Mit dem möglichen Profit aus dem Preisgarantieangebot sei zugleich die Verpflichtung verbunden gewesen, die daraus entstehenden Beschaffungsrisiken zu übernehmen.
Infobox – Quelle: T-Online
- Betroffen sind Preiserhöhungen zum 1. September, zum 1. November und zum 1. Dezember 2022.
- Für Kunden mit Preisgarantie gilt nach der Entscheidung weiterhin der ursprünglich vereinbarte Preis.
- Das Urteil 2 VKl 2/23 ist noch nicht rechtskräftig.
- Betroffene können bei Rechtskraft Rückzahlungen fordern, wenn sie sich der Sammelklage angeschlossen haben.
Haan: Kostenlose telefonische Energieberatung am 14. Oktober
Die Verbraucherzentrale NRW bietet in Haan am 14. Oktober eine kostenlose telefonische Energieberatung an. Darüber berichtet RP Online. Hausbesitzer können sich dabei über Energiesparen im Alltag, erneuerbare Energien und Förderprogramme informieren.
In den Gesprächen mit der unabhängigen Beraterin Petra Getto können Interessierte ihre Pläne vorstellen und offene Fragen klären. Thematisiert werden unter anderem Möglichkeiten zur Senkung der Energiekosten, geeignete Technik für das eigene Haus und wichtige Punkte bei einer energetischen Haussanierung.
Die Beratung findet am Mittwoch, 14. Oktober, von 15 bis 18 Uhr statt. Termine können per E-Mail an klimaschutz@stadt-haan.de oder telefonisch unter 02129 911305 bei Janine Müller, Abteilungsleiterin für Umwelt, Klima und Mobilität, reserviert werden.
Die Teilnehmenden werden zur vereinbarten Uhrzeit kostenfrei angerufen. Für Haan und den Kreis Mettmann stellt die Verbraucherzentrale NRW außerdem weitere Online-Angebote zu Energiethemen bereit.
Infobox – Quelle: RP Online
- Die Energieberatung ist kostenlos.
- Termin: Mittwoch, 14. Oktober.
- Zeitraum: 15 bis 18 Uhr.
- Die Beratung erfolgt telefonisch durch Petra Getto.
- Reservierungen sind per E-Mail oder unter 02129 911305 möglich.
Quellen:
- Energiepolitik: Daniel Günther warnt in Brief an Friedrich Merz vor EEG-Reform
- Optimistische Energie: Einfach wünschen: Was ist wirklich dran am Manifestieren?
- Mehr Energie als Ertrag: Was von Jürgen Klopps ersten Wochen bleibt
- Verbraucherpreise - Lebensmittel und Energie: Thüringer zahlen deutlich mehr - Wirtschaft - SZ.de
- Energieanbieter verliert vor Gericht: Kunden können auf Rückzahlung hoffen
- Beratungsangebot in Haan: Verbraucherzentrale informiert zum Thema Energie






















