Energiekrise und Klimaziele: Welche Partei hat den Plan für Deutschlands Zukunft?

    18.02.2025 102 mal gelesen 0 Kommentare

    Bundestagswahl 2025: Energie- und Umweltpolitik im Fokus

    Die Bundestagswahl 2025 rückt näher, und die Parteien haben ihre Pläne zu den drängenden Themen Energie und Umwelt vorgestellt. Wie rbb24 berichtet (Quelle: https://www.rbb24.de/politik/wahl/bundestag/2025/energie-umwelt-wahlkampf-wahl-bundestag-berlin-brandenburg.html), stehen die hohen Energiekosten und die Energiewende im Mittelpunkt der Programme. Dabei unterscheiden sich die Ansätze der Parteien teils erheblich.

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    Die CDU/CSU setzt auf eine Kombination aus erneuerbaren Energien und Atomkraft. Neben der Erforschung neuer Kernkraftwerkstechnologien will die Union auch die Wiederinbetriebnahme abgeschalteter Atomkraftwerke prüfen. Zudem sollen Stromsteuer und Netzentgelte gesenkt werden, um die Energiepreise zu stabilisieren. Das Heizungsgesetz der Ampelregierung soll zurückgenommen werden.

    Die SPD hingegen legt den Fokus auf Elektrizität und Wasserstoff als Energieträger der Zukunft. Sie plant eine Deckelung der Netzentgelte auf drei Cent pro Kilowattstunde, was die Stromkosten für Haushalte und Unternehmen halbieren soll. Zudem sollen ärmere Haushalte beim Umstieg auf klimafreundliche Technologien finanziell unterstützt werden. Ein Tempolimit von 130 km/h auf Autobahnen gehört ebenfalls zu den Maßnahmen der SPD.

    Bündnis 90/Die Grünen streben Klimaneutralität bis 2045 an und wollen den Kohleausstieg bis 2030 vollziehen. Der Stromsektor soll ab 2035 vollständig aus erneuerbaren Energien gespeist werden. Die Grünen setzen auf soziale Förderprogramme, wie eine bezuschusste Ladekarte für E-Mobilität und Unterstützung für kleine Solaranlagen. Zudem sollen Einnahmen aus der CO2-Bepreisung als sozial gestaffeltes Klimageld zurückfließen.

    Die AfD verfolgt einen konträren Ansatz und will den Kohleausstieg absagen sowie den Atomausstieg rückgängig machen. Der Gasimport aus Russland soll wieder aufgenommen werden. Erneuerbare Energien und E-Mobilität werden von der Partei als unwirtschaftlich abgelehnt. Klimaschutzmaßnahmen bezeichnet die AfD als Teil einer "Großen Transformation", die sie ablehnt.

    Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) kritisiert die aktuelle Energiepolitik als teuer und unrealistisch. Die Partei fordert die Abschaffung des CO2-Preises und setzt auf die Modernisierung bestehender erneuerbarer Energieanlagen. Zudem sollen Stromnetze verstaatlicht und deren Ausbau aus öffentlichen Mitteln finanziert werden. Das BSW lehnt den Import von Wasserstoff aus dem globalen Süden ab und setzt auf die Entwicklung verbrauchsarmer Verbrenner.

    Die Linke plant Klimaneutralität bis 2040 und fordert massive öffentliche Investitionen in den Klimaschutz. Der Kohleausstieg soll bis 2030 erfolgen, und ein Klimageld von 320 Euro pro Person und Jahr soll eingeführt werden. Die Partei will Strom-, Wärme- und Gasnetze in die öffentliche Hand überführen und fordert höhere Recyclingquoten sowie ein Verbot von Einwegverpackungen.

    Die FDP setzt auf Technologieoffenheit und lehnt gesetzliche Ausbaupfade für erneuerbare Energien ab. Sie befürwortet die Nutzung von Kernfusion und die Wiederinbetriebnahme von Kernkraftwerken. Zudem sollen Energiesteuern gesenkt und Netzentgelte reformiert werden. Die FDP will Umweltstandards vereinfachen und den Natur- und Artenschutz effektiver gestalten.

    Die unterschiedlichen Ansätze der Parteien zeigen, wie vielfältig die Meinungen zur Energie- und Umweltpolitik sind. Die Wahl am 23. Februar 2025 wird zeigen, welche Richtung Deutschland in diesen zentralen Themen einschlagen wird.

    Quellen:

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