Irland investiert 2 Milliarden Euro in 600-MW-Energiespeicheranlage für Wasserstoff

Irland investiert 2 Milliarden Euro in 600-MW-Energiespeicheranlage für Wasserstoff

Autor: Energie-Echo Redaktion

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Kategorie: News

Zusammenfassung: Irland plant den Bau einer 600-MW-Energiespeicheranlage für 2 Milliarden Euro, die überschüssige erneuerbare Energie in Wasserstoff umwandeln soll. Zudem zeigt eine Studie, dass Windkraftanlagen keine nachweisbaren Gesundheitsschäden verursachen.

Irland plant 600-MW-Energiespeicheranlage für 2 Milliarden Euro

Das irische Unternehmen Net Zero Energy (NZE) hat die Absicht bekannt gegeben, im County Carlow den Rathrush Green Energy Park zu errichten. Diese Energiespeicheranlage wird eine Leistung von 600 MW haben und soll überschüssige Energie aus erneuerbaren Quellen wie Wind und Sonne in Wasserstoff umwandeln. Die Gesamtkosten für das Projekt belaufen sich auf 2 Milliarden Euro.

Die Anlage wird auf einem 202.343 m² großen Gelände errichtet und soll überschüssige Energie speichern, um sie in Zeiten von Wind- und Sonnenflauten wieder ins Stromnetz einzuspeisen. NZE plant, die Energie in speziell ausgekleidete Felskavernen zu pumpen, wo sie als Wasserstoff gespeichert wird. Bei Bedarf kann der Wasserstoff zurück an die Oberfläche gepumpt werden, um Turbinen anzutreiben und Strom zu erzeugen.

„Die Energiespeicheranlage wird etwa 30-mal mehr grüne Energie zur Verfügung stellen als das Pumpspeicherkraftwerk Turlough Hill in Wicklow.“ - heise online

Zusammenfassend wird die geplante Energiespeicheranlage in Irland eine bedeutende Kapazitätserweiterung für das nationale Stromnetz darstellen und könnte jährlich rund 180.000 Tonnen CO₂-Emissionen einsparen.

Fernwärme-Ausbau in Deutschland: Neue Tabelle zeigt Potenziale

Eine aktuelle Studie des Forschungs- und Beratungsunternehmens Prognos zeigt, dass die Fernwärme bis 2045 rund 48 Prozent der Wärmenachfrage in Deutschland abdecken könnte. Besonders in Großstädten und in den Bundesländern Schleswig-Holstein, Hamburg und Sachsen-Anhalt sind die Voraussetzungen für den Ausbau der Fernwärme am besten.

Die Studie identifiziert auch sieben „Hidden Champions“, die bisher kaum Fernwärme nutzen, aber gute geografische Voraussetzungen dafür haben. Dazu gehören Städte wie Frankenthal und Konstanz. In ländlichen Gebieten, insbesondere in Westdeutschland, wird der Ausbau der Fernwärme jedoch als herausfordernd angesehen.

„In vielen Fällen dürfte das die Wärmepumpe sein, möglich sind aber auch Pelletheizungen oder Solarthermieanlagen.“ - T-Online

Die Analyse zeigt, dass 19 Prozent der Kreise sehr gute Voraussetzungen für die Fernwärme aufweisen, während 32 Prozent Schwierigkeiten haben werden, eine zentrale Wärmelösung anzubieten.

Studie zu Windkraft und Gesundheit: Keine nachweisbaren Schäden

Eine internationale Studie, an der die Universität Augsburg beteiligt war, kommt zu dem Ergebnis, dass Windkraftanlagen keine nachweisbaren Gesundheitsschäden verursachen. Die Langzeitstudie analysierte Daten von rund 120.000 US-Haushalten über einen Zeitraum von zwölf Jahren und fand keine statistisch signifikanten Zusammenhänge zwischen dem Bau neuer Windräder und gesundheitlichen Beschwerden.

Die Forscher betonen, dass lokale Belastungen wie Lärm und visuelle Beeinträchtigungen zwar die Lebensqualität beeinflussen können, jedoch keine messbaren negativen Gesundheitseffekte festgestellt wurden. Die Studie ist eine der umfangreichsten ihrer Art und liefert wichtige Erkenntnisse zur Akzeptanz von Windkraftprojekten.

„Unsere Analysen zeigen keine messbaren negativen Gesundheitseffekte bei typischen Entfernungen zwischen Windrädern und Wohngebieten.“ - WELT

Insgesamt zeigt die Studie, dass die Bedenken hinsichtlich gesundheitlicher Risiken durch Windkraftanlagen unbegründet sind.

Bundesstiftung Umwelt erreicht drei Milliarden Euro Kapital

Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) hat erstmals ein Stiftungskapital von drei Milliarden Euro erreicht. Dies wurde durch eine Zustiftung in Höhe von 400 Millionen Euro vom Bund sowie durch positive Entwicklungen bei Aktien ermöglicht. Im vergangenen Jahr förderte die Stiftung Projekte mit insgesamt 57,6 Millionen Euro.

Die DBU plant, die Energiewende mit Hilfe digitaler Instrumente und Künstlicher Intelligenz voranzutreiben. Dazu gehören Projekte zur Stromspeicherung und zur Verbesserung der Betriebsführung von Photovoltaikanlagen.

„Die Stiftung hat gut und verantwortlich gewirtschaftet.“ - SZ.de

Die DBU wird künftig ein Fördervolumen von 60 bis 70 Millionen Euro zur Verfügung haben, um deutsche Umwelttechnik im Mittelstand zu unterstützen.

Franziska Preuß: „Endlich wieder Energie“ nach Karriereende

Die ehemalige Biathletin Franziska Preuß hat nach ihrem Rücktritt aus dem Leistungssport ein positives Resümee gezogen. Sie fühlt sich befreit und hat wieder Energie, um alltägliche Dinge zu erledigen, ohne sich Vorwürfe zu machen. Preuß plant, im Oktober ein Architekturstudium zu beginnen und möchte sich bewusst vom Sportumfeld lösen.

Nach 14 Jahren im Leistungssport blickt sie zufrieden auf ihre Karriere zurück und betont, dass sie viel über sich selbst gelernt hat. Ihr Rücktritt kam während des Weltcups in Ruhpolding, wo sie die Gewissheit hatte, dass es Zeit für einen Neuanfang war.

„Ich bin zufrieden und dankbar für das, was ich erreicht habe und erleben durfte.“ - Sport Bild

Franziska Preuß zeigt, dass ein Neuanfang nach einer langen Karriere im Leistungssport möglich ist und dass es wichtig ist, sich neuen Herausforderungen zu stellen.

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