Nordländer fordern 500 Millionen Euro jährlich für Hafeninfrastruktur
Autor: Energie-Echo Redaktion
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Kategorie: News
Zusammenfassung: Norddeutsche Länder fordern jährlich 500 Millionen Euro vom Bund für Häfen, während Energieprojekte und der Ausbau erneuerbarer Energien vorangetrieben werden.
Norddeutsche Länder verlangen deutlich mehr Bundesmittel für Häfen
Die Regierungschefs der fünf norddeutschen Bundesländer haben bei einem Treffen in Rostock gemeinsame Forderungen zu Häfen, Energie, Wirtschaft und Sicherheit beschlossen. Im Mittelpunkt steht eine deutliche Erhöhung der jährlichen Bundesmittel für die Hafeninfrastruktur: Statt derzeit 38,3 Millionen Euro sollen künftig 500 Millionen Euro bereitgestellt werden.
Das Treffen fand beim Kranhersteller Liebherr im Rostocker Hafen statt. Das Unternehmen beschäftigt dort rund 2.000 Menschen. Zum Auftakt besichtigten die Regierungschefs unter anderem eine rund 740 Meter lange Stahlbauhalle.
Nach Darstellung der Länder sind die Seehäfen eine zentrale Infrastruktur für ganz Deutschland. Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig verwies darauf, dass zahlreiche Wirtschaftsstandorte in anderen Bundesländern von den Häfen abhängig seien. Angesichts wirtschaftlicher, versorgungstechnischer und sicherheitspolitischer Herausforderungen komme den Häfen eine besondere Bedeutung zu.
Die norddeutschen Länder betrachten die Hafenfinanzierung als nationale Aufgabe. Auch die norddeutsche Wirtschaft unterstützt die Forderung nach jährlich 500 Millionen Euro. Nach Angaben des Unternehmerkuratoriums Nord liegt der tatsächliche Investitionsbedarf in den kommenden Jahren in Milliardenhöhe; die geforderten 500 Millionen Euro würden diesen Bedarf daher nicht vollständig decken, sondern als Beteiligung des Bundes an den Kosten dienen.
| Derzeitige jährliche Bundeshilfen für die Hafeninfrastruktur | 38,3 Millionen Euro |
| Geforderte jährliche Bundeshilfen | 500 Millionen Euro |
| Für Hamburg vorgesehener Anteil | knapp 21 Millionen Euro |
| Investition für den Ausbau eines Hafenbeckens in Rostock | rund 100 Millionen Euro |
Die Mittel werden unter anderem für Hafenbecken, neue Kaikanten und Terminals benötigt. Außerdem geht es um Anlagen zum Verladen von Offshore-Technik. Zwei Gutachten eröffnen nach Angaben der norddeutschen Länder die Möglichkeit, die Bundesmittel auch ohne eine Änderung des Grundgesetzes zu erhöhen.
Neben der Hafeninfrastruktur soll auch die Hinterlandanbindung ausgebaut werden. Eine zentrale Rolle spielen dabei nach dem gemeinsamen Beschluss der Länder die Elbquerungen. Mit dem neuen Bundesverkehrsminister Steffen Bilger (CDU) wollen die Länder erneut über die Finanzierung sprechen.
Infobox: Die norddeutschen Länder fordern 500 Millionen Euro jährlich vom Bund für die Hafeninfrastruktur. Der Investitionsbedarf wird in den kommenden Jahren mit Milliardenhöhe angegeben.
Quelle: NDR.de
Häfen und Unternehmen sollen stärker von erneuerbarer Energie profitieren
Ein weiterer Schwerpunkt des Treffens in Rostock war der Ausbau der erneuerbaren Energien. Bis 2030 soll die Windkraft auf See stark ausgebaut werden. Dafür müssen Häfen und Werften Kapazitäten für den Bau, die Installation und die Wartung von Windrädern und Plattformen schaffen.
Die norddeutschen Regierungschefs fordern bessere Möglichkeiten, erneuerbaren Strom direkt in den Regionen zu nutzen, in denen er erzeugt wird. Unternehmen vor Ort sollen stärker von der im Norden produzierten Energie profitieren können. Nach Darstellung der Länder könnten dadurch Investitionen, Wertschöpfung und Arbeitsplätze entstehen.
Auch Speicher sollen eine größere Rolle spielen. Überschüssiger Strom soll dadurch besser genutzt werden können. Zusätzlich fordern die Länder, die Stromsteuer auf das europarechtlich zulässige Mindestniveau zu senken, um Unternehmen sowie Verbraucherinnen und Verbraucher zu entlasten.
Für Ausschreibungen im Bereich der Offshore-Energie soll außerdem ein attraktiveres Marktdesign geschaffen werden. Der Bund soll Rahmenbedingungen setzen, damit ein größerer Teil der Produktion von Komponenten für Offshore- und Netzinfrastruktur in Deutschland erfolgt.
Infobox: Im Mittelpunkt stehen eine stärkere regionale Nutzung erneuerbaren Stroms, mehr Speichermöglichkeiten, eine niedrigere Stromsteuer und bessere Bedingungen für die Produktion von Offshore-Komponenten in Deutschland.
Quelle: NDR.de
Wasserstoff-Anlagenpark in Hamburg-Moorburg im Bau
Auf dem Gelände des früheren Kohlekraftwerks Moorburg haben die Hamburger Energienetze mit dem Bau eines Wasserstoff-Anlagenparks begonnen. Errichtet werden eine Gasdruckregelanlage, eine Verdichterstation und eine Einspeiseanlage.
Der Anlagenpark trägt den Namen H2-Connector. Hamburgs Energiesenatorin Katharina Fegebank bezeichnete ihn als „grüne Schaltstelle für Wasserstoff, das bundesweite Netz und unsere Fabriken und Industrie im Hafen“.
Auf dem Gelände wird bereits seit Dezember vergangenen Jahres ein 100-Megawatt-Elektrolyseur errichtet. Ein Elektrolyseur spaltet mit Strom Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff. Der erzeugte Wasserstoff soll künftig in das Industrienetz HH-Win eingespeist werden.
HH-Win befindet sich ebenfalls im Bau. Von Herbst 2027 an sollen Industrieareale rund um den Hamburger Hafen über dieses Netz mit Wasserstoff versorgt werden.
Die einzelnen Anlagen übernehmen unterschiedliche Aufgaben: Die Gasdruckregelanlage ist für den Import von gasförmigem Wasserstoff aus dem Fernleitungsnetz vorgesehen und senkt den Druck. Die Verdichterstation dient dem Export und erhöht den Druck. Über die Einspeiseanlage wird der im Elektrolyseur erzeugte Wasserstoff kontrolliert in das Netz gebracht.
| Leistung des im Bau befindlichen Elektrolyseurs | 100 Megawatt |
| Geplanter Beginn der Versorgung über HH-Win | Herbst 2027 |
Infobox: Der H2-Connector soll Import, Export und Einspeisung von Wasserstoff verbinden. Über HH-Win sollen von Herbst 2027 an Industrieareale rund um den Hamburger Hafen versorgt werden.
Quelle: SZ.de
Solarziel für 2026 erreicht – Verband warnt vor nachlassendem Ausbautempo
Der Ausbau der Solarenergie in Deutschland hat das für 2026 festgelegte Jahresziel frühzeitig erreicht. Nach Angaben des Bundesverbands Solarwirtschaft hat die installierte Leistung die Marke von 128 Gigawatt Peak überschritten.
Damit sei das im Erneuerbare-Energien-Gesetz festgelegte Ausbauziel für 2026 erreicht. Gigawatt Peak bezeichnet die maximal leistbare Stromproduktion von Solaranlagen.
Der Verband warnt jedoch davor, aus dem Erreichen des Zwischenziels auf einen selbstlaufenden Ausbau zu schließen. Hauptgeschäftsführer Carsten Körnig erklärte, bis 2030 müssten noch rund 87 Gigawatt Solarleistung hinzukommen. Dafür müsse das jährliche Ausbautempo steigen und nicht sinken.
| Installierte Solarleistung 2026 | 128 Gigawatt Peak (GWp) |
| Ausbauziel für 2028 | 172 Gigawatt |
| Ausbauziel für 2030 | 215 Gigawatt |
| Ausbauziel für 2040 | 400 Gigawatt |
| Zusätzlich benötigte Solarleistung bis 2030 | rund 87 Gigawatt |
| Jährlicher Zubau in den vergangenen beiden Jahren | jeweils rund 17,5 GWp |
| Erforderlicher jährlicher Zubau für das Ziel 2030 | 20 GWp |
| Zubau im ersten Halbjahr 2026 | gut 7,5 GWp |
Der BSW-Solar führt an, dass der Zubau im ersten Halbjahr 2026 zwar etwas über dem Vorjahreszeitraum lag. Zugleich vermutet der Verband Vorzieheffekte, weil Förderungen wegfallen sollen.
Der Verband appelliert an den Bundestag, die vom Bundeskabinett beschlossene EEG-Novelle 2027 und das Netzanschlusspaket im parlamentarischen Verfahren nachzubessern. Investitionen in Photovoltaik und Batteriespeicher benötigten verlässliche Rahmenbedingungen, so die Forderung.
„Der 128-Gigawatt-Meilenstein ist ein Erfolg. Doch wer daraus schließt, der Solarausbau laufe jetzt von allein, irrt.“
Infobox: Das Solarziel für 2026 ist mit mehr als 128 GWp erreicht. Für das Ziel von 215 Gigawatt im Jahr 2030 nennt der Verband einen erforderlichen jährlichen Zubau von 20 GWp.
Quelle: WiWo
Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern: Parteien mit unterschiedlichen Energieplänen
Mecklenburg-Vorpommern erzeugt nach Angaben des Nordkurier mehr als doppelt so viel Strom aus erneuerbaren Quellen, wie im Land verbraucht wird. Der Anteil erneuerbarer Energieträger wie Wind und Sonne an der Stromerzeugung liegt nach Angaben des Statistischen Amtes inzwischen bei mehr als 80 Prozent.
Die hohe Erzeugung führt nach Darstellung des Nordkurier jedoch nicht automatisch zu niedrigen Stromrechnungen. Wo viele Wind- und Solaranlagen stehen, muss auch in die Stromnetze investiert werden. Die Netzentgelte wurden dadurch in Mecklenburg-Vorpommern lange Zeit besonders hoch und in der Regel regional auf die Verbraucher umgelegt.
Seit 2025 werden Regionen mit hoher erneuerbarer Stromerzeugung stärker entlastet. Die Energiepolitik ist dennoch ein Thema im Wahlkampf zur Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern. Die Parteien schlagen unterschiedliche Wege vor, wie Haushalte und Unternehmen stärker von der Energieproduktion im eigenen Land profitieren sollen.
Positionen der Parteien
- SPD: Die Partei will die finanzielle Beteiligung von Anwohnern und Kommunen an Windrädern und Solarparks weiter ausbauen. Genannt werden Energiegenossenschaften und andere Kooperationsformen. Direktleitungen von Erzeugern erneuerbarer Energien zu Unternehmen sollen erleichtert und wirtschaftlich vorteilhaft werden, um Netzkosten für Produzenten und Verbraucher zu reduzieren. Außerdem soll das öffentliche Netz von Ladestationen für Elektroautos stärker ausgebaut werden. Zusätzliche Umlagen auf den Strompreis lehnt die SPD ab. Als Ergänzung zu Wind- und Solarenergie nennt sie Biogas, Geothermie, Batteriespeicher und grünen Wasserstoff.
- AfD: Die AfD fordert den Wiedereinstieg in die Kernenergie und die Reparatur sowie Nutzung der deutsch-russischen Nord-Stream-Gasleitungen. Stillgelegte Atomkraftwerke sollen nach dem Willen der Partei „so schnell wie möglich wieder in Betrieb genommen werden“. Im Wärmesektor setzt sie auf fossile Brennstoffe, unter anderem auf Gas „bevorzugt aus Pipelines“ sowie Heizöl als gleichberechtigte Option. Den weiteren Ausbau erneuerbarer Energien lehnt die Partei weitgehend ab.
- CDU: Die CDU schlägt einen jährlichen Pauschalbetrag von 30 Euro pro Einwohner vor. Der sogenannte „MV-Bonus“ soll helfen, hohe Stromkosten auszugleichen. Eine vierköpfige Familie würde nach dem Wahlprogramm um rund 120 Euro im Jahr entlastet. Zusätzlich sollen Menschen in Regionen mit Windkraftanlagen direkte Stromgutschriften erhalten. Die CDU setzt energiepolitisch auf Wind, Solar, Geothermie, Biogas und grünen Wasserstoff und will beim Ausbau auf „Augenmaß“ sowie Bürgerbeteiligung setzen.
- Linke: Die Linke will sich auf Bundesebene für eine Übergewinnsteuer für Mineralölkonzerne einsetzen. Sie fordert sozial gestaltete Energiepreise, den Abbau ungerechtfertigter Industrierabatte und Maßnahmen gegen Energiearmut. In Verbraucherzentralen soll die Energieberatung ausgebaut werden. Für Kunden mit Zahlungsschwierigkeiten werden „bezahlbare Raten“ gefordert; Energie- und Wasserversorger sollen Versorgungssperren wieder aufheben müssen.
- Grüne: Die Grünen wollen Wind- und Solarenergie mit klaren und beschleunigten Verfahren ausbauen. Haushalte im unmittelbaren Umfeld von Windenergieanlagen und Freiflächen-Photovoltaikanlagen sollen vollständig von den Netzentgelten auf ihren Stromverbrauch befreit werden. Laut Rechenbeispiel im Wahlprogramm könnten die Strompreise dadurch um bis zu einem Viertel sinken. Außerdem soll das Förderprogramm für Balkonsolaranlagen neu aufgelegt werden. Für neue Heizungen soll eine Erneuerbaren-Energie-Quote von 65 Prozent im Landesklimaschutzgesetz verankert werden.
- FDP: Die FDP setzt bei den Energiepreisen auf Markt und Wettbewerb. Einen festen Stromrabatt, einen Gaspreisdeckel oder einen Landeszuschuss für Haushalte nennt sie nicht. Sie bekennt sich zum weltweiten Emissionshandel, durch den der CO₂-Ausstoß global und in allen Sektoren einen einheitlichen Preis erhalten soll. Außerdem will die Partei die Beteiligung von Bürgern und Gemeinden an Windkraft- und Solaranlagen praktikabel anpassen.
- BSW: Das BSW fordert Bürger-Solar- und Bürger-Windparks mit verbindlicher kommunaler Beteiligung. Betroffene Kommunen sollen ohne zusätzliche Beantragung und ohne bürokratischen Mehraufwand verbindlich an den Erträgen beteiligt werden. Zudem verlangt die Partei eine bundesweite Angleichung und Senkung der Netzentgelte. Regional erzeugter Strom soll möglichst vor Ort verbraucht und direkt vom Erzeuger an Stadtwerke und Verbraucher verkauft werden können. Beim Gas fordert das BSW die Wiederaufnahme direkter Lieferungen aus Russland sowie die Reparatur und Nutzung der Nord-Stream-Leitungen.
Infobox: Die Parteien unterscheiden sich vor allem bei der Rolle erneuerbarer Energien, der Bürgerbeteiligung, der Entlastung bei Stromkosten und der künftigen Gasversorgung. Die vorgeschlagenen Maßnahmen reichen von einem weiteren Ausbau erneuerbarer Energien bis zur Rückkehr zu Kernenergie und Pipeline-Gas aus Russland.
Quelle: Nordkurier
Bioenergie: Eifelkreis Bitburg-Prüm stellt ein Sechstel der installierten Leistung
Der Eifelkreis Bitburg-Prüm stellt rund ein Sechstel der installierten Bioenergie-Leistung zur Stromerzeugung in Rheinland-Pfalz. Die gesamte Leistung beträgt 195 MW; im Eifelkreis sind knapp 31 MW auf 116 Bioenergieanlagen verteilt.
Fast jede vierte Bioenergieanlage in Rheinland-Pfalz befindet sich nach Angaben der Energie- und Klimaschutzagentur Rheinland-Pfalz auf dem Gebiet des Eifelkreises. Beim Bestand aus Bioenergie pro 1.000 Einwohner liegt der Landkreis um das Siebenfache über dem landesweiten Durchschnitt.
Eine weitere führende Kommune ist der Westerwaldkreis mit 29 MW installierter Leistung. Bioenergie trägt zwar nur in geringem Umfang zur Gesamtstromerzeugung bei, gilt regional jedoch als kontinuierlich verfügbare, speicherbare und flexibel einsetzbare erneuerbare Energiequelle.
| Installierte Bioenergie-Leistung in Rheinland-Pfalz | 195 MW |
| Installierte Leistung im Eifelkreis Bitburg-Prüm | knapp 31 MW |
| Bioenergieanlagen im Eifelkreis Bitburg-Prüm | 116 |
| Installierte Leistung im Westerwaldkreis | 29 MW |
| Bioenergie-Bestand pro 1.000 Einwohner im Eifelkreis | um das Siebenfache über dem landesweiten Durchschnitt |
| Landwirtschaftlich genutzte Fläche in Rheinland-Pfalz | rund 39 % |
Als Rohstoffe kommen Pflanzenreste, Wirtschaftsdünger wie Gülle und weitere organische Reststoffe infrage. Diese können zur Strom- und Wärmeerzeugung oder im Verkehr eingesetzt werden. Die energetische Nutzung ermöglicht nach Darstellung der Agentur eine regionale und sektorübergreifende Nutzung erneuerbarer Energie und stärkt die Wertschöpfung im ländlichen Raum.
Die Angaben zur Bioenergie-Leistung umfassen Biomasse einschließlich Klärgas und Deponiegas. Zugleich wird auf die Voraussetzung einer nachhaltigen Bewirtschaftung hingewiesen, damit negative ökologische Folgen wie eine Verarmung der Böden oder Entwaldung vermieden werden.
Infobox: Der Eifelkreis Bitburg-Prüm verfügt über knapp 31 MW installierte Leistung auf 116 Bioenergieanlagen und vereint damit rund ein Sechstel der rheinland-pfälzischen Bioenergie-Leistung zur Stromerzeugung.
Quelle: Presseportal
Comic und Unterrichts-Kit erklären den Strukturwandel im Revier
Der Comic „Kater im Revier“ vermittelt Kindern und Jugendlichen die Themen Kohleausstieg, Klima- und Strukturwandel. Nun wurde das Angebot durch kostenfreie Unterrichtsideen und Arbeitsmaterialien für Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte ergänzt.
Entwickelt wurde das Angebot im Rahmen des Programms #MISSION2038. Der Comic erzählt den Strukturwandel aus der Perspektive der Menschen vor Ort und zeigt mögliche Folgen des Kohleausstiegs für Arbeitsplätze, Familien und regionale Identität.
Die Geschichte greift unterschiedliche Perspektiven und Generationenkonflikte auf. Zugleich richtet sie den Blick auf erneuerbare Energien, neue Technologien und Chancen einer nachhaltigen Entwicklung.
„Der Comic hilft mir zu verstehen, was sich hier verändert – und dass wir selbst etwas daraus machen können.“
Das neue Unterrichts-Kit der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung kombiniert den Comic mit Unterrichtsmaterialien und Hintergrundinformationen. Es soll eine praxisnahe Behandlung der Themen ohne großen Vorbereitungsaufwand ermöglichen.
Das Angebot richtet sich vor allem an Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 5 und 6. Es enthält Check-ins für den Unterrichtseinstieg, kreative und interaktive Impulse, Diskussions- und Reflexionsmethoden, Check-outs zur Ergebnissicherung sowie Factsheets für Lehrkräfte und Arbeitsblätter für Schülerinnen und Schüler.
- Check-ins für den Unterrichtseinstieg
- Kreative und interaktive Impulse
- Diskussions- und Reflexionsmethoden
- Check-outs zur Ergebnissicherung
- Factsheets für Lehrkräfte
- Arbeitsblätter und Materialien für Schülerinnen und Schüler
Gefördert werden sollen Kompetenzen wie Beobachten, Beschreiben, Kommunizieren, Reflektieren und Perspektivwechsel. Das Material eignet sich insbesondere für Deutsch, Ethik und Physik sowie für Projekttage und fächerübergreifende Unterrichtsvorhaben. Für Lehrkräfte in Sachsen gibt es zusätzlich eine Übersicht mit konkreten Lehrplanbezügen.
Die Materialien rund um den Comic können weiterhin kostenlos genutzt werden. Neben der Online-Version können gedruckte Exemplare des A5-Comichefts, ein Wimmelbild im A2-Format und Stickerbögen bestellt werden.
Infobox: „Kater im Revier“ und das ergänzende Unterrichts-Kit machen den Kohleausstieg und den Strukturwandel für die Klassenstufen 5 und 6 zugänglich. Die Materialien sind online sowie in gedruckter Form kostenlos verfügbar.
Quelle: energiezukunft
Quellen:
- Norddeutsche Regierungschefs nehmen bei Treffen in Rostock die Häfen in den Blick
- Erneuerbare Energie - Bau von Wasserstoff-Anlagenpark in Hamburg hat begonnen - Wirtschaft
- Erneuerbare Energien: Solarausbauziel für 2026 erreicht - Sorge um nächste Stufen
- Gas aus Russland? AfD macht großen Schritt auf Moskau zu
- Zahl des Monats: 1/6
- Energie- und Klimawende Kater im Revier – Strukturwandel kindgerecht erklärt