Kommunen warnen vor Einnahmeverlusten durch neue Regeln für erneuerbare Energien

Autor: Energie-Echo Redaktion

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Kategorie: News

Zusammenfassung: Kommunen fürchten durch geplante EEG-Änderungen um Einnahmen und Projekte, während weitere Beiträge Energieversorgung, Flugverkehr und mobile Solarlösungen beleuchten.

Kommunen fürchten um Einnahmen aus Wind- und Solarparks

Die geplante Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes und das Netzanschlusspaket sorgen bei Bürgermeistern aus mehreren Bundesländern für Widerstand. Beide Vorhaben wurden Ende Juli vom Kabinett beschlossen und sollen nach der parlamentarischen Sommerpause im Bundestag beraten werden.

Wirtschaftsministerin Katherina Reiche bezeichnete den neuen Kurs als „Paradigmenwechsel“ und sprach vom Ende eines „Rundum-sorglos-Pakets“ für erneuerbare Energien. Kommunen befürchten dagegen, dass sinkende Fördersätze und eine stärkere regionale Steuerung den Bau neuer Wind- und Solarparks erschweren und damit wichtige Einnahmen gefährden könnten.

Nach Angaben von T-Online liegt ein Grund für die geplante Neuregelung darin, dass der Ausbau von Wind- und Solaranlagen schneller voranschreitet als der Ausbau der Stromnetze. Werden Anlagen wegen überlasteter Netze abgeregelt, erhalten deren Betreiber nach aktuellem Recht Entschädigungszahlungen. Diese sogenannten Redispatch-Kosten beliefen sich 2025 auf rund drei Milliarden Euro.

Ein Beispiel für die finanzielle Bedeutung erneuerbarer Energien liefert die Gemeinde Speichersdorf in Bayern. Bürgermeister Christian Porsch erklärte, die Gewerbesteuereinnahmen seien von 750.000 Euro im Jahr 2020 auf 1,5 Millionen Euro im Jahr 2025 gestiegen. Dies liege „nicht nur, aber zum Großteil an den erneuerbaren Energien“.

Zusätzlich erhält Speichersdorf nach Angaben des Bürgermeisters mittlerweile über 50.000 Euro im Jahr aus der finanziellen Beteiligung angrenzender Kommunen nach § 6 des aktuellen EEG. Damit könne die Seniorenarbeit der Stadt bis in die 2030er-Jahre finanziell solide aufgestellt werden.

Speichersdorf plant außerdem einen eigenen Stromtarif für Bürgerinnen und Bürger. Der Strom aus örtlichen Energieparks soll zu möglichst günstigen und stabilen Preisen angeboten werden. Zugleich will die Gemeinde die Windenergie weiter ausbauen: Der Gemeinderat genehmigte 2025 fast einstimmig einen Windpark mit sechs Anlagen und einer Gesamtleistung von 40 Megawatt.

Auch aus der Eifel wird Kritik laut. Peter Trauden, CDU-Bürgermeister von Heilbach, berichtete im Deutschlandfunk, dass ein langjährig vorbereitetes Windkraftprojekt durch die neuen Energiegesetze gefährdet werde. Banken und Investoren seien abgesprungen, zudem habe die Gemeinde eine Million Euro umsonst geplant.

Der Bürgermeisterappell „Zusammen Erfolgreich Erneuerbar“ vereint laut T-Online 230 Bürgermeister aus Bayern. Bundesweit hätten sich im Frühjahr 600 Bürgermeister an einer Befragung des Vereins Heimatwurzeln und der Initiative Klimaneutrales Deutschland beteiligt; vier von fünf Befragten hätten eine hohe Akzeptanz für die Energiewende in ihren Regionen betont.

„Das ist unsere Lebensgrundlage. Warum sollte das bei Energie jetzt anders sein?“ – Christian Porsch, Bürgermeister von Speichersdorf, zitiert nach T-Online.

Zusammenfassung: Bürgermeister sehen in Wind- und Solarparks nicht nur einen Beitrag zum Klimaschutz, sondern auch eine wichtige Grundlage für kommunale Einnahmen, lokale Infrastruktur und regionale Wertschöpfung. Die geplanten Energiegesetze könnten nach ihrer Einschätzung insbesondere Projekte im Süden und in ländlichen Regionen wirtschaftlich erschweren.

Flugverkehr zwischen Krieg, Energieversorgung und Klimaschutz

Die Audiofolge „Krieg, Energie, Klima – Flugverkehr in der Krise“ des Formats Ö1 Saldo beschäftigt sich mit den Folgen internationaler Konflikte für den Luftverkehr. Kriege im Nahen Osten und in der Ukraine schränken Lufträume ein und verlangen von Airlines erhöhte Aufmerksamkeit.

Im Mittelpunkt steht unter anderem die Frage, wie Pilotinnen und Piloten mit GPS-Störungen umgehen. Die Sendung begleitet einen Flug von Wien nach Larnaka und beleuchtet die Hintergründe von Luftraumsperren.

Darüber hinaus geht es um eingeschränkte Schifffahrtsrouten und mögliche Auswirkungen auf die Kerosinversorgung. Die Folge untersucht außerdem, ob der Klimaschutz angesichts des wachsenden Flugverkehrs und insbesondere des zunehmenden Privatjetaufkommens in den Hintergrund tritt.

Nach Angaben von RTL+ thematisiert die Sendung auch, welche Maßnahmen Airlines ergreifen, wo deren Grenzen liegen und was Kostenwahrheit im Flugverkehr bedeuten würde. Die Folge hat eine Länge von 30 Minuten und wurde mit dem Hinweis „Vor 4 Tagen“ veröffentlicht.

Zusammenfassung: Die RTL+-Meldung verbindet geopolitische Risiken, Fragen der Energieversorgung und die Klimawirkung des Flugverkehrs. Im Fokus stehen dabei Luftraumsperren, GPS-Störungen, Kerosinversorgung und Kostenwahrheit.

Bremer Unternehmer setzte früh auf Sonne und Wind

Ein Beitrag der Serie „Zeitreise“ erinnert an Bremerinnen und Bremer, die bereits vor mehr als 20 Jahren auf erneuerbare Energien setzten. Im Mittelpunkt steht ein Bremer Unternehmer, der Sonne und Wind als Energie der Zukunft betrachtete.

Die Investition wird im Beitrag als Engagement für den Klimaschutz eingeordnet. Damit zeigt die Rückschau, dass erneuerbare Energien in Bremen bereits lange vor ihrer heutigen Bedeutung als Zukunftstechnologien angesehen wurden.

buten un binnen veröffentlichte den Beitrag am 30. August 2026. Das Video ist bis zum 29. August 2028 verfügbar; als Autor wird Norbert Caspar genannt.

Der Beitrag stellt die damalige Entscheidung für Solar- und Windenergie in einen zeitlichen Zusammenhang. Aus heutiger Sicht dokumentiert die „Zeitreise“, wie früh einzelne Unternehmen und Menschen auf erneuerbare Energiequellen als Alternative zu konventioneller Energie setzten.

Zusammenfassung: Der Beitrag von buten un binnen blickt auf Investitionen in Sonne und Wind zurück, die vor mehr als 20 Jahren erfolgten. Im Zentrum steht die Verbindung von erneuerbaren Energien und Klimaschutz.

EcoFlow und HGPower zeigen mobile Energielösungen auf dem Caravan Salon

EcoFlow präsentiert gemeinsam mit dem Partner HGPower auf dem Caravan Salon 2026 in Düsseldorf Lösungen für mobile und nachhaltige Energieversorgung. Die Unternehmen wollen Besucherinnen und Besuchern Anwendungen für Freizeit, Reisen und Zuhause direkt vor Ort vorstellen.

Zum Portfolio gehören tragbare Powerstationen, Solarpanele, Klimageräte, Kühlboxen, Balkonkraftwerke und das EcoFlow Power Kit. Die Lösungen reichen laut der von Onvista veröffentlichten EQS-News vom netzunabhängigen Campingtrip über die Caravan-Ausstattung bis hin zu Anwendungen im privaten Umfeld.

HGPower begleitet EcoFlow als offizieller Partner und autorisierter Reseller. Das Unternehmen mit Sitz in Boxberg repräsentiert EcoFlow seit 2020 auf zahlreichen Messen im deutschsprachigen Raum und berät zu Camping, Heim und Haus sowie kundenspezifischen Energielösungen.

Zum Angebot von HGPower zählen nach Unternehmensangaben Energiespeicherung, Photovoltaik, Wärmepumpen, E-Mobilität und mobile Stromversorgung. Der Partner bietet individuelle Beratung, einen Onlineshop und einen Showroom in Boxberg sowie Lieferung und After-Sales-Service an.

EcoFlow wurde 2017 gegründet und bezeichnet sich als globalen Anbieter smarter Energiespeicherlösungen. Das Unternehmen verfügt über operative Hauptsitze in Seattle, Düsseldorf, Irvine, Tokio und Birmingham sowie ein Geschäfts- und Datenzentrum in Deutschland.

Nach Angaben der EQS-Mitteilung unterstützen die Technologien von EcoFlow über fünf Millionen Nutzer in mehr als 140 Märkten. Die gemeinsame Präsentation auf dem Caravan Salon soll den Zugang zu flexiblen Energietechnologien erleichtern und mehr Unabhängigkeit bei der Energieversorgung ermöglichen.

UnternehmenAngaben aus der Quelle
EcoFlow2017 gegründet
EcoFlowÜber fünf Millionen Nutzer in mehr als 140 Märkten
HGPowerEcoFlow-Partnerschaft seit 2020
Veröffentlichung31.08.2026 / 04:10 CET/CEST

Zusammenfassung: EcoFlow und HGPower stellen auf dem Caravan Salon 2026 mobile Stromspeicher, Solarlösungen und weitere Energieprodukte für Camping, Caravaning und Zuhause vor. Die Kooperation verbindet Produktpräsentation mit persönlicher Beratung und individuellen Energiekonzepten.

Quellen: