IEA fordert verstärkte Investitionen in saubere Energien für Entwicklungsländer

07.06.2024 09:13 21 mal gelesen Lesezeit: 2 Minuten 0 Kommentare

IEA fordert mehr Geld für saubere Energien in Entwicklungsländern

Die Internationale Energie-Agentur (IEA) hat verstärkte Investitionen in saubere Energien in Entwicklungs- und Schwellenländern angemahnt. Trotz der erwarteten weltweiten Investitionen von rund 2,8 Billionen Euro im Energiesektor bis 2024 fließen nur zwei Drittel davon in saubere Energien einschließlich Kernkraft. Besonders außerhalb Chinas bleiben die Ausgaben niedrig, angeführt von Indien und Brasilien mit lediglich 275 Milliarden Euro.

Laut IEA-Direktor Fatih Birol gibt es ein starkes industriepolitisches Element bei den großen Volkswirtschaften, die um Vorteile in neuen Lieferketten konkurrieren. Es müsse jedoch sichergestellt werden, dass Investitionen dort ankommen, wo sie am dringendsten benötigt werden – insbesondere in Ländern mit mangelhaftem Zugang zu erschwinglicher und nachhaltiger Energie.

Quelle: WEB.DE News

ChatGPT-Umweltbilanz: Wie viel Energie die KI verbraucht

Künstliche Intelligenz wie ChatGPT erfreut sich großer Beliebtheit, doch ihr Betrieb ist energieintensiv. Laut Prof. Ralf Herbrich vom Hasso-Plattner-Institut erfordert das Training eines KI-Modells enorme Rechenleistung über Wochen hinweg durch hunderte Grafikkarten. Auch einzelne Suchanfragen haben erhebliche Umweltauswirkungen aufgrund notwendiger Vorhersageberechnungen des Programms.

Datenwissenschaftler Alex de Vries schätzt den täglichen Stromverbrauch von ChatGPT auf etwa 564 Megawattstunden. Neben dem reinen Strombedarf beeinflussen auch der Abbau benötigter Mineralien sowie das Kühlen der Technik den ökologischen Fußabdruck erheblich.

Quelle: t-online

Bohrungen für Geothermie-Projekt in Neuruppin können starten

In Neuruppin beginnen bald Bohrungen für ein bedeutendes Geothermie-Projekt zur Wärmeversorgung tausender Haushalte ab Winter 2026/27. Die Stadtwerke feiern diesen Meilenstein gemeinsam mit Brandenburgs Landtagspräsidentin Ulrike Liedtke vor Ort im Industriegebiet.

Die Gesamtkosten dieses Projekts belaufen sich auf zwischen 27 Millionen und 28 Millionen Euro; Fördermittel des Bundes betragen dabei über zehn Millionen Euro. Thermalwasser aus fast zwei Kilometern Tiefe wird genutzt, um klimaneutrale Wärme bereitzustellen – eine Technologie mit großem Potenzial laut Bundesverband Geothermie.

Quelle: Süddeutsche Zeitung - SZ.de

Energie: Wann steigt Deutschland aus der Kohle aus?

Trotz ambitionierter Ziele scheint Deutschlands beschleunigter Kohleausstieg bis spätestens 2030 unwahrscheinlich geworden zu sein; stattdessen könnte dieser erst bis zum Jahr 2038 erfolgen – besonders betroffen sind ostdeutsche Regionen wie Sachsen oder Brandenburg wegen Entschädigungszahlungen an Unternehmen wie Leag, die durch EU-Kommissionsbeschlüsse jüngst bestätigt wurden. Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck betont allerdings weiterhin Optimismus hinsichtlich schnellerer Entwicklungen ohne gesetzliches Eingreifen dank des steigenden Anteils erneuerbarer Quellen, die bereits jetzt knapp unter sechzig Prozent aller erzeugten Elektrizität innerhalb des ersten Quartals des kommenden Jahres erreichen werden!

Quelle: Augsburger Allgemeine

Anteil Der Erneuerbaren Energie In Deutschland Steigt Auf Rekordwert

Anfang dieses Jahres erreichte der Anteil regenerativer Ressourcen neue Höchststände, wobei Windkraft dominierte. Die wichtigste Träger bleibt hierbei unangefochtene Spitzenposition inne, während Photovoltaikanlagen ebenfalls signifikante Zuwächse verzeichnen konnten!

Quelle: HIT RADIO FFH

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Zusammenfassung des Artikels

Die Internationale Energie-Agentur (IEA) fordert verstärkte Investitionen in saubere Energien in Entwicklungs- und Schwellenländern, da derzeit nur zwei Drittel der weltweiten Energiesektor-Investitionen bis 2024 dafür vorgesehen sind. Besonders außerhalb Chinas bleiben die Ausgaben niedrig, wobei Indien und Brasilien lediglich 275 Milliarden Euro investieren.