Gazproms schwindende Macht: Wie Europas Gasmärkte sich neu ordnen

09.06.2024 09:13 27 mal gelesen Lesezeit: 3 Minuten 0 Kommentare

Gazprom in Europa: Wie viel Macht hat der Konzern noch?

Laut einem Artikel von Business Insider Deutschland, war Gazprom über Jahrzehnte hinweg der größte Gaslieferant für die Europäische Union. Doch mit dem Beginn des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine begann dieser Erfolg zu bröckeln, und viele europäische Länder suchten nach neuen Erdgaslieferanten.

Der Energiemarkt-Experte Georg Zachmann erklärt, dass Gazprom seine dominante Rolle verloren habe und nun nur noch ein Akteur unter vielen sei. Trotz eines Nettoverlusts von fast 6,4 Milliarden Euro im Jahr 2023 bleibt eine Möglichkeit zur Beeinflussung bestehen: Durch Überflutung des Marktes könnte Gazprom den Gaspreis kurzfristig senken.

Balkonkraftwerk-Angebot bei Actec Solar reduziert

Notebookcheck.com berichtet über ein attraktives Angebot für Balkonkraftwerke mit bifazialen Solarmodulen Trina Vertex S+. Diese Module nutzen das Sonnenlicht beidseitig und bieten dadurch höhere Energieerträge sowie Langlebigkeit durch Doppelverglasung.

Das Set beinhaltet zwei Solarmodule mit jeweils 430 Wp Leistung und einen Mikro-Wechselrichter Growatt NEO 800M-X. Der Preis beträgt derzeit 268,40 Euro statt der üblichen 330 Euro beim Händler Actec Solar unter Eingabe des Gutscheincodes "ACTEC55". Bei Lieferung fallen zusätzliche Versandkosten an.

Energiesparen wichtiger als alles andere - Infosperber analysiert Fehlanreize

Infosperber hebt hervor, wie wichtig es ist, Energieverschwendung zu vermeiden und betont dabei auch die wirtschaftlichen Interessen großer Energiekonzerne in öffentlicher Hand in der Schweiz. Die günstigste Energie sei jene, die nicht verbraucht wird – sie belastet weder Umwelt noch Portemonnaie.

Anreizsysteme könnten helfen; so haben Haushalte in Genf ihren Stromverbrauch um durchschnittlich fast 20 Prozent gesenkt dank finanzieller Belohnungen für geringeren Verbrauch. Eine Studie zeigt zudem auf, dass Abschaffung finanzieller Fehlanreize bis zu zehn Terawattstunden jährlich einsparen könnte – allerdings fehlt oft politischer Wille dazu aufgrund betriebswirtschaftlicher Eigeninteressen der Konzerne.

Kunden warten ab: Wärmepumpen-Markt kommt nicht in Schwung

Laut einem Bericht von Volksstimme, stagniert der Markt für Wärmepumpen trotz ihrer Schlüsselrolle bei der „Wärmewende“. Im ersten Quartal dieses Jahres brachen die Verkaufszahlen um ganze 52 Prozent gegenüber dem Vorjahr ein – lediglich etwa 46.000 Geräte wurden verkauft.

Zentrale Gründe sind Verunsicherung durch langwierige Debatten zum Gebäudeenergiegesetz (GEG) sowie mangelnde Informationen über technische Lösungen und Fördermöglichkeiten seitens Verbraucherinnen und Verbraucher laut Branchenvertretern vom Bundesverband Wärmepumpe (BDH). Auch politische Streitigkeiten trugen zur Unsicherheit bei Hausbesitzern bezüglich neuer Heizungsanlagen bei.

Die Branche fordert daher verstärkte Informationskampagnen seitens der Bundesregierung hinsichtlich Förderung klimafreundlicher Heizungssysteme inklusive vereinfachter Bürokratieprozesse, speziell zugunsten von Rentnerhaushalten, die bisher keine Einkommenssteuererklärungspflichten hatten. Zusätzliche Unterstützungen wie Speed-Bonus und Einkommensbonus für maximal förderfähige Investitionskosten sind notwendig. Aktuell liegen die Kosten für Einfamilienhäuser bei etwa 30.000 Euro, was jedoch wenig bekannt zu sein scheint. Die Bevölkerung muss intensiver informiert und Aufklärungsarbeit geleistet werden, damit Vertrauen zurückgewonnen und langfristig nachhaltigere Entscheidungen getroffen werden können. Insbesondere im Hinblick auf die Modernisierung bestehender Immobilienbestände hin zu erneuerbaren Energieträgern sollten Nutzungsmöglichkeiten effizient umgesetzt werden.

Zukunftsperspektiven verbessert erscheinen insgesamt, um positive Entwicklungspotenziale entsprechend zu fördern und unterstützen. Zielsetzungen sind gemeinschaftlich anzugehen und Herausforderungen erfolgreich zu bewältigen, damit letztendlich alle Beteiligten gleichermaßen davon profitieren. Gemeinsam kann ein nachhaltig gestalteter Lebensraum geschaffen werden, indem man Verantwortung übernimmt und ressourcenschonend, ökologisch sinnvoll, wirtschaftlich tragfähig und sozial gerecht handelt.

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Zusammenfassung des Artikels

Gazprom hat durch den Ukraine-Krieg seine dominante Rolle als Gaslieferant in Europa verloren, bleibt aber ein Akteur mit Einflussmöglichkeiten auf die Gaspreise. Der Markt für Wärmepumpen stagniert aufgrund politischer Unsicherheiten und mangelnder Informationen, was verstärkte Informationskampagnen seitens der Bundesregierung erfordert.