Europas Industrie unter Druck: Forderung nach billigeren Energiekosten

04.07.2024 09:13 27 mal gelesen Lesezeit: 2 Minuten 0 Kommentare

Europas Industrie fordert billigere Energie

Laut einem Bericht von FOCUS Online steht Europas Industrie unter erheblichem Druck aufgrund hoher Energiekosten. Der europäische Industrieverband BusinessEurope betont, dass der Ausbau erneuerbarer Energien dringend vorangetrieben werden muss, um wettbewerbsfähig zu bleiben.

Eine Studie des Verbands und des Wirtschaftsberatungsunternehmens Compass Lexecon zeigt auf, dass die Energiepreise in Europa selbst mit unterstützender EU-Energiepolitik bis 2050 mindestens 50 Prozent höher sein werden als in den USA, China und Indien. Dies könnte für europäische Unternehmen einen erheblichen Wettbewerbsnachteil darstellen.

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ORF.at berichtet über die steigenden CO2-Emissionen großer IT-Unternehmen wie Google und Microsoft durch den hohen Energieverbrauch ihrer Rechenzentren zur Unterstützung künstlicher Intelligenz (KI). Trotz verstärkter Nutzung von Wind- und Solarenergie stiegen Googles Emissionen im letzten Jahr um 13 Prozent auf insgesamt 14,3 Millionen Tonnen CO₂ an.

Der erhöhte Bedarf an technischer Infrastruktur sowie neuen Datenzentren trägt ebenfalls zum Anstieg bei. Die Internationale Energieagentur prognostiziert eine Verdopplung des weltweiten Stromverbrauchs von Rechenzentren bis 2026 gegenüber dem Niveau von 2022.

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WELT beleuchtet die Inbetriebnahme des größten Solarparks Europas in Sachsen. Dieser Meilenstein wirft jedoch Fragen darüber auf, ob Deutschland möglicherweise zu stark auf Sonnenenergie setzt. Kritiker argumentieren, dass ein ausgewogener Energiemix notwendig ist, um Versorgungssicherheit zu gewährleisten.

Trotz dieser Bedenken wird das Projekt als wichtiger Schritt hin zur Erreichung der Klimaziele betrachtet. Es bleibt abzuwarten, wie sich diese Entwicklungen langfristig auswirken werden.

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