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title: Energie-News: Wasserstoffpotenzial, Heizkostensparen und Engpässe im Stromnetz
canonical: https://energie-echo.de/energie-news-wasserstoffpotenzial-heizkostensparen-und-engpaesse-im-stromnetz/
author: Energie-Echo Redaktion
published: 2026-09-30
updated: 2026-09-30
language: de
category: News
description: Australien untersucht natürlichen Wasserstoff aus Magnetit, während Kellerdeckendämmung Heizkosten senken kann und Hamburgs Stromnetz trotz Ausbaus an Kapazitätsgrenzen stößt.
source: Provimedia GmbH
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# Energie-News: Wasserstoffpotenzial, Heizkostensparen und Engpässe im Stromnetz

> **Autor:** Energie-Echo Redaktion | **Veröffentlicht:** 2026-09-30

**Zusammenfassung:** Australien untersucht natürlichen Wasserstoff aus Magnetit, während Kellerdeckendämmung Heizkosten senken kann und Hamburgs Stromnetz trotz Ausbaus an Kapazitätsgrenzen stößt.

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## Natürlicher Wasserstoff in Australien: Forschende sehen enormes Potenzial

In Westaustraliens Pilbara-Region könnte eine bislang ungenutzte Energiequelle liegen. Forschende der Edith Cowan University in Perth haben untersucht, wie sich aus den dortigen Eisenerzformationen natürlicher Wasserstoff gewinnen lässt. Im Mittelpunkt steht Magnetit, das in der Region in enormen Mengen vorkommt.

Wenn Magnetit in großer Tiefe mit heißem Wasser in Kontakt kommt, reagiert das im Mineral enthaltene Eisen mit dem Wasser und setzt Wasserstoffgas frei. Die im *International Journal of Hydrogen Energy* veröffentlichte Studie befasste sich insbesondere mit der Frage, welchen Einfluss die Geometrie des Gesteins auf die Wasserstoffproduktion hat.

Für die Versuche wurden Magnetitplatten und Magnetitpulver 60 Tage lang Wassertemperaturen von 200 Grad Celsius und hohem Druck ausgesetzt. Das pulverisierte Magnetit erzeugte dabei pro Gramm Gestein fünfmal mehr Wasserstoff als ein intakter Gesteinsbrocken. Als Grund nennen die Forschenden die größere frische Mineraloberfläche, die mit Wasser in Kontakt kommt.

Besonders geeignet könnten deshalb Gesteinsformationen sein, in die Wasser über Klüfte, Poren und durchlässige Wege tief eindringen kann. Professor Stefan Iglauer von der Edith Cowan University erklärte, die Wasserstoffproduktion hänge nicht nur von der vorhandenen Magnetitmenge ab, sondern auch davon, wie leicht Wasser frische Mineraloberflächen erreicht.

Professor Alireza Keshavarz sieht für Australien weitreichende Möglichkeiten. Das Land könnte auf einer massiven, ungenutzten Energiereserve sitzen und möglicherweise über Generationen von der Wasserstoffproduktion profitieren. Auch ein groß angelegter Export sauberer Energie wird als Möglichkeit genannt.

Der Erstautor Kaveh Moghanirahimi verwies auf die Bedeutung der westaustralischen Vorkommen, die zu den größten Eisenerzvorkommen der Welt gehören. Eine Erschließung im großen Maßstab könnte nach Darstellung der Forschenden die Energiezukunft grundlegend verändern.

Offen bleiben jedoch die Fragen nach einer industriellen Umsetzung, den Förderkosten und den Umweltauswirkungen des Eingriffs in das Gestein. Utopia.de bezeichnet die Entdeckung deshalb als hoffnungsvoll, betont aber zugleich, dass bis zur praktischen Nutzung noch weitere Untersuchungen erforderlich sind.

> „Australien könnte auf einer massiven, ungenutzten Energiereserve sitzen – und das Potenzial ist enorm“, sagte Professor Alireza Keshavarz laut Utopia.de.

**Infobox – Utopia.de:** Magnetitpulver erzeugte unter den untersuchten Bedingungen fünfmal mehr Wasserstoff pro Gramm Gestein als ein intakter Gesteinsbrocken. Die Studie untersuchte Magnetit 60 Tage lang bei 200 Grad Celsius und hohem Druck. Quelle: Utopia.de; verwendete Quellen laut Artikel: International Journal of Hydrogen Energy und ECU.

## Kellerdecke selbst dämmen: Vor der Heizsaison Heizkosten senken

Wer die Decke eines unbeheizten Kellers vor Beginn der Heizsaison dämmt, kann laut dem Informationsprogramm Zukunft Altbau bis zu zehn Prozent Heizkosten jährlich sparen. Gleichzeitig wird der Fußboden im Erdgeschoss während der Heizperiode weniger kalt.

Die Arbeiten können laut n-tv.de von handwerklich geschickten Personen selbst ausgeführt werden. In diesem Fall fallen nur Materialkosten an. Als Dämmstoffe kommen unter anderem Hartschaumplatten aus Polystyrol oder Polyurethan, Stein- und Mineralwollematten oder -platten sowie Naturdämmstoffe wie Holzweichfaser- oder Zelluloseplatten infrage.

Entscheidend ist der Dämmwert des Bauteils, der sogenannte U-Wert. Er sollte laut Zukunft Altbau am besten bei unter 0,2 Watt pro Quadratmeter und Kelvin liegen. Für Polyurethan wird dafür eine Dicke von rund zehn Zentimetern genannt, bei Holzweichfaser sind es 18 Zentimeter. Bei den meisten Dämmmaterialien reichen laut Frank Hettler von Zukunft Altbau rund 14 Zentimeter.

Die Wahl des Materials hängt auch von der Deckenhöhe ab. Nach der Dämmung muss ausreichend Kopffreiheit erhalten bleiben, und der Kellerraum sollte mindestens zwei Meter hoch sein. n-tv.de empfiehlt, sich zur konkreten Auswahl beim Händler beraten zu lassen.

Vor Beginn der Arbeiten soll die Kellerdecke von Spinnweben, Staub und losem Putz befreit werden. Schlecht oder gar nicht gedämmte Heizleitungen an der Kellerdecke sollten zuvor mit Dämmschalen oder Dämmschläuchen versehen werden. Für lange, gerade Leitungen empfiehlt co2online Dämmschläuche oder -schalen aus Polyethylen; bei vielen Bögen kann flexibler Kautschuk geeigneter sein.

Die Heizungsanlage muss vor der Arbeit ausgeschaltet werden, da heiße Rohre die Dämmschläuche verformen können. Bei glatten Decken werden die Dämmplatten in der Regel angeklebt; je nach Dicke der Platten und Haftung der Decke kann zusätzliches Dübeln erforderlich sein.

Bei Balkendecken oder gewölbten Decken ist laut Verbraucherzentralen normalerweise eine Unterkonstruktion notwendig. Der Hohlraum zwischen Decke und Konstruktion wird mit Dämmstoff gefüllt. Vorher sollte die Lage von Rohren dokumentiert werden, die später von der Dämmschicht verdeckt sein könnten.

Nach der Befestigung können die Dämmplatten verputzt, gestrichen oder mit einer Gipskartonplatte versehen werden. Zusätzlich empfiehlt sich, die oberen 50 Zentimeter der Kellerwände zu dämmen, um Wärmebrücken und das Auskühlen des beheizten Bereichs zu vermeiden. Dafür reichen laut Zukunft Altbau eine Dämmstärke von mindestens vier Zentimetern und eine Plattenbreite von etwa 50 Zentimetern.

Auch die Wände des Kellerabgangs auf der kalten Seite sowie die Unterseite der Treppe können gedämmt werden. In beheizten oder bewohnten Kellern ist die Dämmung der Kellerdecke laut Zukunft Altbau dagegen nicht sinnvoll; dort kommen eher der Kellerboden und die Kelleraußenwand von innen infrage, wobei eine Einschätzung durch Fachleute empfohlen wird.

| Bereich | Angabe aus der Quelle | 

| Mögliche jährliche Heizkostenersparnis | bis zu zehn Prozent | 

| Empfohlener U-Wert | unter 0,2 Watt pro Quadratmeter und Kelvin | 

| Polyurethan | rund zehn Zentimeter | 

| Holzweichfaser | 18 Zentimeter | 

| Obere Kellerwanddämmung | mindestens vier Zentimeter Dämmstärke und etwa 50 Zentimeter Plattenbreite | 

| Mindesthöhe des Kellerraums nach der Dämmung | mindestens zwei Meter | 

**Infobox – n-tv.de:** Eine selbst angebrachte Kellerdeckendämmung kann bis zu zehn Prozent Heizkosten jährlich einsparen. Vor der Montage sind die Decke zu reinigen, Heizungsleitungen zu dämmen und die Heizungsanlage auszuschalten. Quelle: n-tv.de, awi/dpa.

## Hamburgs Stromnetz stößt trotz Windparks und Leitungsausbau an Grenzen

Hamburg will seine Industrie elektrifizieren und klimaneutral werden, doch für neue Großanschlüsse fehlt es an ausreichender Stromleistung. Rechenzentren mit ihren Kühlanlagen, Industrieunternehmen auf dem Weg zu einer klimaneutralen Produktion und große Batteriespeicher benötigen große Mengen Strom.

Die Kapazitäten für neue Anschlüsse bei Hochspannungsstrom für Industriekunden werden knapp. Das gilt trotz der Nähe zu den norddeutschen Windparks und trotz des Ausbaus des Hamburger Netzes. Die stadteigenen Hamburger Energienetze haben 2.000 Kilometer neue Kabel verlegt.

Im ersten Halbjahr deckten erneuerbare Energien einen Rekordanteil von 58 Prozent am deutschen Stromverbrauch. Vor allem die Windenergie trug laut ZDFheute zu diesem Anstieg bei. Das Problem in Hamburg liegt nach Darstellung des Berichts vor allem bei fehlenden Transformatoren.

Transformatoren regeln den Strom, der in Höchstspannung an die Hamburger Stadtgrenze gelangt, für das Hamburger Verteilnetz herunter. Der Übertragungsnetzbetreiber 50 Hertz will bis 2035 für zusätzliche Kapazitäten 800 Millionen Euro ausgeben. Politik und Wirtschaft halten dieses Tempo jedoch nicht für ausreichend.

50 Hertz verweist darauf, dass neue Umspannwerke geeignete Flächen benötigen, umfangreiche Genehmigungs- und Abstimmungsprozesse durchlaufen müssen und während des laufenden Betriebs in das bestehende Netz integriert werden. Diese Faktoren bestimmten den Zeitbedarf häufig stärker als die eigentliche Errichtung der Transformatoren.

Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher bezeichnete die fehlenden Kapazitäten als Risiko für Energiewende und Klimaschutz. Nach seinen Angaben fehlen konkret 16 Transformatoren. Das Problem betreffe nicht nur Hamburg, sondern ganz Deutschland.

Auch andere Ballungsräume wie Berlin, Frankfurt am Main und Stuttgart haben laut ZDFheute zunehmend Schwierigkeiten mit Anschlusskapazitäten. Dort mussten bereits sogenannte Zuteilungsverfahren durchgeführt werden. Bestehende Anschlüsse und kleinere Neuanschlüsse sind davon nicht betroffen.

Großkunden, die künftig mehr Strom benötigen, müssen in einem Zuteilungsverfahren zunächst ihre gewünschte Anschlussleistung anmelden. Anschließend wird ihnen mitgeteilt, welche Anschlussleistung sie tatsächlich erhalten und teilweise auch, zu welcher Uhrzeit. Hamburg muss dieses Verfahren ab 1. November erstmals ausrufen.

Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther betont laut Bericht, dass sein Land Strom liefern wolle. Dafür seien jedoch zusätzliche Netzkapazitäten und weiterhin der Ausbau von Windparks erforderlich. Planung, Genehmigung und Bau neuer Anlagen dauerten mehrere Jahre, während die Wartelisten der Transformatorenhersteller lang seien.

| Kenngröße | Angabe aus der Quelle | 

| Anteil erneuerbarer Energien am deutschen Stromverbrauch im ersten Halbjahr | 58 Prozent | 

| Neue Kabel der Hamburger Energienetze | 2.000 Kilometer | 

| Geplante Ausgaben von 50 Hertz bis 2035 | 800 Millionen Euro | 

| Fehlende Transformatoren laut Hamburgs Bürgermeister | 16 | 

| Beginn des Zuteilungsverfahrens in Hamburg | ab 1. November | 

**Infobox – ZDFheute:** Hamburgs Stromnetz benötigt zusätzliche Transformatoren, damit neue Großkunden angeschlossen werden können. Trotz 2.000 Kilometern neuer Kabel und eines Anteils erneuerbarer Energien von 58 Prozent am deutschen Stromverbrauch im ersten Halbjahr reichen die Kapazitäten derzeit nicht aus. Quelle: ZDFheute.

## Energie- und Wärmekompetenzzentrum in Jena eröffnet

In Jena haben die Klimaschutzagentur und die Stadtwerke ein neues Informationsangebot aufgebaut. Das Energie- und Wärmekompetenzzentrum berät zu Heizung, energetischer Sanierung und Fördermöglichkeiten.

Das Angebot soll Bürgerinnen und Bürger bei Fragen rund um die Energieversorgung und die Wärmeplanung unterstützen. Im Mittelpunkt stehen praktische Informationen zu technischen Lösungen, Sanierungsmaßnahmen und möglichen Förderungen.

Der MDR berichtet, dass die Beratung durch die Klimaschutzagentur Jena und die Stadtwerke eingerichtet wurde. Weitere Einzelheiten zu Umfang, Kosten oder konkreten Beratungszeiten enthält der vorliegende Beitrag nicht.

**Infobox – MDR.de:** Das neue Zentrum in Jena bündelt Beratung zu Heizung, energetischem Sanieren und Fördermöglichkeiten. Träger des Informationsangebots sind die Klimaschutzagentur Jena und die Stadtwerke. Quelle: MDR.de.

## Neue Regeln für Förderanträge bei der SL Natur Energie Stiftung in Kerken

Für Förderanträge bei der SL Natur Energie Stiftung gelten ab 2027 neue Regeln. Grund ist laut RP Online die hohe Nachfrage nach den verfügbaren Mitteln.

Kerkener Vereine müssen ihre vollständigen Anträge künftig spätestens bis zum 30. April einreichen. Die Antragstellung ist ausschließlich über ein Onlineformular auf der Website der Gemeinde möglich.

Die SL Natur Energie betreibt in Kerken Windenergieprojekte und unterstützt über eine eigene Stiftung gemeinnützige, mildtätige und kirchliche Zwecke in der Gemeinde. Antragsberechtigt sind gemeinnützige Vereine, die Spendenquittungen ausstellen dürfen.

Die neuen Richtlinien und das Formular sind laut RP Online unter kerken.de/sl-naturenergie abrufbar. Über die eingegangenen Anträge entscheidet der Vergabeausschuss im Juni.

Nach der Entscheidung informiert die Gemeinde alle Antragsteller. Wird eine Förderung zugesagt und das Geld überwiesen, muss der Verein der Stiftung eine Spendenquittung ausstellen.

Die jährlichen Zuwendungen sollen örtlichen Vereinen helfen, ihre Arbeit zu stärken und Projekte umzusetzen. Rechtsgrundlage ist die Stiftungssatzung der SL Natur Energie Stiftung.

| Regel | Angabe aus der Quelle | 

| Beginn der neuen Regeln | ab 2027 | 

| Frist für vollständige Anträge | spätestens bis zum 30. April | 

| Entscheidung des Vergabeausschusses | im Juni | 

| Einreichungsweg | ausschließlich über ein Onlineformular | 

**Infobox – RP Online:** Förderanträge von Kerkener Vereinen müssen ab 2027 spätestens bis zum 30. April online eingereicht werden. Der Vergabeausschuss entscheidet im Juni; nach einer Förderzusage ist eine Spendenquittung auszustellen. Quelle: RP Online.

Quellen:
- [„Das Potenzial ist enorm" – Forschende untersuchen riesige ungenutzte Energiequelle in den roten Wüsten Australiens](https://utopia.de/news/das-potenzial-ist-enorm-forschende-untersuchen-riesige-ungenutzte-energiequelle-in-den-roten-wuesten-australiens-v3-2_975274/)
- [Energie und Geld sparen: Vor der Heizsaison: So dämmt man seine Kellerdecke selbst](https://www.n-tv.de/ratgeber/Vor-der-Heizsaison-So-daemmt-man-seine-Kellerdecke-selbst-id31304739.html)
- [Stromnetz in Hamburg am Limit: Warum trotz Windparks Kapazitäten für neue Anschlüsse fehlen](https://www.zdfheute.de/politik/deutschland/hamburg-strom-stromnetz-energie-kapazitaeten-netzausbau-industrie-100.html)
- [Energie- und Wärmekompetenzzentrum in Jena eröffnet](https://www.mdr.de/nachrichten/thueringen/ost-thueringen/jena/video-1657678.html)
- [Energie Cottbus: FCE gastiert für Testspiel beim polnischen Meister Lech Posen](https://www.lr-online.de/energie-cottbus/energie-cottbus-fce-gastiert-fuer-testspiel-beim-polnischen-meister-lech-posen-79514422.html)
- [Antragsverfahren in Kerken ändert sich: Neue Regeln für Förderanträge bei der SL Natur Energie Stiftung](https://rp-online.de/nrw/staedte/geldern/sport/kerken-neue-regeln-fuer-foerderantraege-bei-der-sl-natur-energie-stiftung_aid-155645599)

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*Dieser Artikel wurde ursprünglich veröffentlicht auf [energie-echo.de](https://energie-echo.de/energie-news-wasserstoffpotenzial-heizkostensparen-und-engpaesse-im-stromnetz/)*
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