Energie-News: Solarauto, Gasspeicher und neue Offshore-Windparks im Fokus

Autor: Energie-Echo Redaktion

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Kategorie: News

Zusammenfassung: Ein Solar-Coupé erzeugt deutlich mehr Energie als es verbraucht, während niedrige deutsche Gasspeicherstände Versorgungsrisiken erhöhen und ein neuer Offshore-Windpark 1,1 Millionen Haushalte versorgen soll.

Solar-Coupé Luminetta: Forschungsauto soll mehr Energie erzeugen als es verbraucht

Studierende der Clemson University im US-Bundesstaat South Carolina haben gemeinsam mit BMW den Prototyp Deep Orange 17 entwickelt. Das zweisitzige Solar-Coupé trägt den Beinamen „Luminetta“ und soll das Potenzial von Leichtbau, hoher Effizienz und einer mit Solarzellen ausgestatteten Karosserie zeigen, berichtet ntv.de.

Mehr als 1700 Solarzellen erzeugen während der Fahrt und beim Parken Strom, der in der Traktionsbatterie gespeichert werden kann. Die gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE entwickelten Module sollen auch bei teilweiser Verschattung Strom liefern. Eine Außenfolie schützt die Zellen und verleiht den Modulen durch ein spezielles Laserverfahren die charakteristische orange Farbe.

Die positive Energiebilanz wurde unter bestimmten Bedingungen berechnet. Grundlage war eine tägliche Pendelstrecke von 20 Kilometern sowie eine Simulation der Sonneneinstrahlung an den Standorten Greenville, Frankfurt, Madrid und Mumbai. Im Durchschnitt erzeugte das Fahrzeug dort zusätzlich zum Fahrbedarf genügend Solarstrom für weitere 50 Kilometer Reichweite.

Damit wäre laut dem Bericht theoretisch eine Nutzung unabhängig von einer Ladeinfrastruktur möglich. Überschüssige Energie könnte beispielsweise in das Hausnetz eingespeist werden. Angaben zur Batteriegröße sowie zu Motor- und Fahrleistungen machte Clemson nicht.

Die Luminetta wiegt rund 550 Kilogramm. Das geringe Gewicht wird unter anderem durch ein Mischbau-Chassis aus Stahl im Bereich der Fahrgastzelle, Aluminium, Carbon-Strukturelementen und 3D-gedruckten Metallverbindungen erreicht. Rekuperation, intelligente Drehmomentverteilung und optimierte Antriebssteuerungen sollen weitere Effizienzgewinne ermöglichen.

Das Forschungs- und Ausbildungsprojekt wurde von 16 Masterstudierenden innerhalb von zwei Jahren bearbeitet. Ein Serienmodell soll Deep Orange 17 nicht vorwegnehmen; die Forschungsarbeit soll an der Clemson University International Center for Automotive Research vertieft werden. Anfang 2027 soll das Solarauto auf der CES in Las Vegas präsentiert werden.

„Deutschland steuert aktuell auf erhebliche Risiken in der Gasversorgung zu“, zitiert ntv.de den Geschäftsführer der Initiative Energien Speichern, Sebastian Heinermann.

Infobox – ntv.de: Deep Orange 17 trägt mehr als 1700 Solarzellen, wiegt rund 550 Kilogramm und wurde mit einer täglichen Pendelstrecke von 20 Kilometern simuliert. Im Durchschnitt reichte der zusätzliche Solarstrom für weitere 50 Kilometer.

Gasspeicher vor dem Winter: T-Online warnt vor erheblichen Risiken

Die deutschen Gasspeicher sind nach Darstellung von T-Online nur zu knapp 49 Prozent gefüllt. Der Wert liege deutlich unter dem Durchschnitt der vergangenen Jahre. Für eine sichere Versorgung zum Start der kalten Jahreszeit seien laut Sebastian Heinermann von der Initiative Energien Speichern über 90 Prozent üblich.

Selbst bei einer Füllung von rund 78 Prozent vor dem Winter würden die Reserven in einem kalten Winter laut Heinermann nur bis Anfang Februar reichen. 78 Prozent entsprechen der Menge, die Speicherfirmen aktuell vorgebucht haben; diese theoretische Füllmenge bis November sei jedoch nicht sicher.

Heinermann bezeichnet die nächsten Wochen als besonders relevant für die Speicherbefüllung. Gasspeicher könnten nicht wie ein Wasserhahn einfach aufgedreht werden, sondern müssten kontinuierlich und in einem stetigen Fluss befüllt werden. Wenn sich der aktuelle Einspeichertrend nicht ändere, würden Marktakteure nach seiner Einschätzung allein ökonomischen Preissignalen folgen und technische Notwendigkeiten weitgehend ignorieren.

AngabeWert
Speicherfüllstand Mitte Augustknapp 49 Prozent
Üblicher Füllstand zum Start der kalten Jahreszeitüber 90 Prozent
Theoretisch vorgebuchte Füllmenge bis Novemberrund 78 Prozent
Gaspreis im deutschen Markt im Januarum die 30 Euro/MWh
Gaspreis Anfang Augustum die 60 Euro/MWh
Auslastung der LNG-Terminals in Europa30 Prozent

Als Kernproblem nennt der Bericht die anhaltende Sperrung der Straße von Hormus. Durch die Meerenge werden üblicherweise bis zu 20 Prozent des weltweiten Flüssigerdgases transportiert, überwiegend nach Asien. Zugleich müssten Speicherbetreiber vor dem Winter dringend Gas einkaufen, während die Gaspreise gestiegen seien.

Am Spotmarkt kostete eine Megawattstunde Gas Anfang August schon um die 60 Euro, im Januar waren es am deutschen Markt noch um die 30 Euro. Für Gaslieferungen im kommenden Winter liege der Preis am Terminmarkt momentan leicht unter den aktuellen Einkaufspreisen. Dadurch entstehe ein wirtschaftlicher Anreiz, Gas jetzt auszuspeichern, statt es für den Winter einzulagern.

Im Extremfall müsste die Bundesnetzagentur über die Zuteilung knapper Mengen entscheiden, um die Versorgung von Haushaltskunden abzusichern. Heinermann fordert deshalb eine Reform, die die Wirtschaftlichkeit der Einspeicherung verbessert und die Interessen der Speichernutzer stärker auf Versorgungssicherheit ausrichtet.

Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche hatte im Frühjahr angekündigt, die Gasspeicher würden bis zum nächsten Winter durch normales Marktgeschehen gut gefüllt sein. Ein staatlicher Gaseinkauf sollte vermieden werden, weil ein Marktsignal für staatliche Beschaffung die Preise weiter erhöhen könnte.

Für 2026 gelten verbindliche Ziele: Am 1. November müssen die Gasspeicher zu 80 Prozent und am 1. Februar zu 30 Prozent gefüllt sein. Für bestimmte Speicher gelten abweichend 45 Prozent, sodass das Gesamtziel auf rund 70 Prozent hinausläuft. Im November 2025 waren die Speicher zu 75 Prozent gefüllt, Anfang Februar 2026 lag der Wert bei 31 Prozent.

Eine strategische Gasreserve soll erst 2027 aufgebaut werden. Heinermann hält ihren Aufbau grundsätzlich für einen vernünftigen Schritt, sie komme für den kommenden Winter jedoch zu spät. Die normalen Gasspeicher würden weiterhin die Hauptversorgung im Winter übernehmen.

Infobox – T-Online: Mitte August lagen die Speicher bei knapp 49 Prozent. Für 2026 gelten unter anderem ein Ziel von 80 Prozent zum 1. November und 30 Prozent zum 1. Februar; eine strategische Gasreserve soll erst 2027 aufgebaut werden.

„He Dreiht“: Größter Offshore-Windpark Deutschlands fertiggestellt

Der Energiekonzern EnBW hat rund 110 Kilometer westlich von Helgoland den Offshore-Windpark „He Dreiht“ fertiggestellt. Nach Angaben des Spiegel stehen dort 64 Windräder mit einer Nabenhöhe von 142 Metern.

In das Projekt wurden rund 2,4 Milliarden Euro investiert. Mit einer installierten Gesamtleistung von 960 Megawatt gehört „He Dreiht“ zu den derzeit europaweit größten Projekten der Energiewende und soll rechnerisch 1,1 Millionen Haushalte mit erneuerbarer Energie versorgen.

Der Windpark ist der fünfte Offshore-Windpark der EnBW. Das Unternehmen verdoppelt damit seine bisherige Offshore-Leistung von 976 Megawatt nahezu. Die vollständige Inbetriebnahme soll voraussichtlich bis zum Spätsommer erfolgen.

MerkmalWert
Anzahl der Windräder64
Nabenhöhe142 Meter
Installierte Gesamtleistung960 MW
Investitionrund 2,4 Milliarden Euro
Rechnerische Versorgung1,1 Millionen Haushalte
Rotordurchmesser236 Meter
Fläche pro Umdrehung43.742 Quadratmeter

Ein einzelner Rotor hat einen Durchmesser von 236 Metern. Die drei Rotorblätter überstreichen bei einer Umdrehung eine Fläche von 43.742 Quadratmetern, was laut Bericht der Fläche von sechs Fußballfeldern entspricht.

Der Windpark ist über eine Konverterstation auf See und zwei Hochspannungskabel mit dem Stromnetz verbunden. Die Kabel verlaufen über 120 Kilometer unter Wasser und über 110 Kilometer an Land.

Ende Juli war ein 20 Meter langes Rotorblattteil abgebrochen und im Meer getrieben. Der Hersteller Vestas untersucht den Schaden noch, teilte EnBW mit.

„He Dreiht“ erhält keine Einspeisevergütung aus dem Erneuerbare-Energien-Gesetz. Stattdessen hat EnBW langjährige Abnahmevereinbarungen mit Großabnehmern wie Google, Bosch, Salzgitter, der Deutschen Bahn und der Betreibergesellschaft des Frankfurter Flughafens Fraport abgeschlossen.

EnBW-Vorstandschef Georg Stamatelopoulos hatte angesichts gestiegener Kosten für Windturbinen, Logistik und Kabel eine Reduzierung der Ausbauziele gefordert. Im Fünfjahresvergleich seien die Kosten um 30 bis 40 Prozent gestiegen. Das gesetzliche Ziel sieht bis 2030 eine Kapazität von mindestens 30 Gigawatt und bis 2045 von 70 Gigawatt vor.

Stand Ende Juni waren in Deutschland laut Stiftung Offshore-Windenergie 1764 Offshore-Windenergieanlagen mit einer installierten Gesamtleistung von rund 10,8 Gigawatt in Betrieb. Die aktuellen Planungen reichen bis 2035 und umfassen eine Gesamtleistung von ca. 41 Gigawatt.

Infobox – Spiegel: „He Dreiht“ umfasst 64 Windräder, 960 MW installierte Leistung und eine Investition von rund 2,4 Milliarden Euro. Die Anlage soll rechnerisch 1,1 Millionen Haushalte mit erneuerbarer Energie versorgen.

Neue Stromleitung für Nordsee-Windpark Waterekke genehmigt

Für eine neue Stromverbindung vom Windpark Waterekke bis an Land liegt die Genehmigung vor. Die Süddeutsche Zeitung berichtet unter Berufung auf das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie, dass die Betreiberfirma Tennet im Spätsommer mit den Bauarbeiten beginnen will.

Die Leitung soll Ende 2029 in Betrieb gehen. Sie wird rund 272 Kilometer lang sein und künftig Strom aus dem Windpark in der Nordsee nach Deutschland transportieren.

Die Übertragungskapazität beträgt bis zu 2.000 Megawatt. Für den Transport an Land wird auf See eine große Plattform errichtet, auf der der Strom umgewandelt wird. Die Plattform entsteht rund 117 Kilometer vor den Inseln Borkum und Juist.

MerkmalWert
Länge der Stromleitungrund 272 Kilometer
Übertragungskapazitätbis zu 2.000 Megawatt
Entfernung der Plattform vor Borkum und Juistrund 117 Kilometer
Geplanter BaubeginnSpätsommer
Geplante InbetriebnahmeEnde 2029
Offshore-Volllaststunden3.500 bis 4.500 Stunden
Volllaststunden an Land2.000 bis 3.000 Stunden
Offshore-Stromproduktion 2025rund 26,1 Millionen Megawattstunden

Windenergieanlagen auf See erzeugen im Durchschnitt mehr Strom als vergleichbare Anlagen an Land. Nach Angaben des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft werden auf See 3.500 bis 4.500 Volllaststunden erreicht, an Land sind es 2.000 bis 3.000 Stunden.

Die deutschen Offshore-Windenergieanlagen produzierten 2025 nach Angaben des Bundesverbands Windenergie rund 26,1 Millionen Megawattstunden Strom. Rechnerisch entsprach dies dem Bedarf von 8,7 Millionen Haushalten mit einem Jahresverbrauch von 3.000 Kilowattstunden.

Infobox – SZ.de: Die genehmigte Leitung soll rund 272 Kilometer lang sein, bis zu 2.000 Megawatt übertragen und Ende 2029 in Betrieb gehen. 2025 erzeugten deutsche Offshore-Windenergieanlagen rund 26,1 Millionen Megawattstunden Strom.

Direkte Windstromlieferungen sollen NRW-Unternehmen entlasten

Eine Direktbelieferung mit klimaneutral erzeugtem Strom aus einem nahegelegenen Windpark kann Unternehmen nach Darstellung der RP Online helfen, ihre Energiekosten zu senken. NRW.Energy4Climate wirbt deshalb bei Unternehmen in Nordrhein-Westfalen für entsprechende Liefermodelle.

Geschäftsführer Christian Mildenberger erklärte laut Mitteilung, Unternehmen könnten dank des Wegfalls insbesondere der Netzentgelte langfristig mit weitaus niedrigeren Energiepreisen planen. Niedrige Energiepreise würden die Unternehmen entlasten, ihre Abhängigkeit von den Energiemärkten verringern und Investitionen in die Zukunft ermöglichen.

Anlass war ein Besuch bei dem Autozulieferer Benteler in Lichtenau-Kleinenberg im Kreis Paderborn. Das Werk bezieht seit Anfang 2025 über eine etwa zehn Kilometer lange Leitung Strom aus einem Windpark der Firma HellwegWind.

Nach Angaben im Bericht deckt das Werk damit rund 50 Prozent seines Strombedarfs. HellwegWind-Geschäftsführer Steffen Lackmann fordert mehr industrielle Stromkunden und sieht in solchen Lieferverträgen einen Nachweis für die Kosteneffizienz und Zuverlässigkeit erneuerbarer Energien.

Unternehmen beziehungsweise WerkDirektversorgungAbgedeckter Bedarf
Benteler in Lichtenau-Kleinenbergseit Anfang 2025, etwa zehn Kilometer Leitungrund 50 Prozent des Strombedarfs
Thyssenkrupp Hohenlimburg GmbHseit Juni 2024, drei Kilometer Leitung aus vier Windrädernbis zu 40 Prozent des Gesamtstrombedarfs

Als weiteres Beispiel nennt die Landesgesellschaft die Thyssenkrupp Hohenlimburg GmbH in Hagen. Das Walzwerk erhält seit Juni 2024 über eine drei Kilometer lange Leitung Strom aus vier Windrädern; laut Unternehmen werden damit bis zu 40 Prozent des Gesamtstrombedarfs abgedeckt.

Derartige direkte Lieferbeziehungen sind in Nordrhein-Westfalen bislang noch selten. Auch im Koalitionsvertrag von Union und SPD wird das Thema aufgegriffen: Die „physikalische Direktversorgung von Unternehmen“ soll ausgeweitet werden.

Infobox – RP Online: Benteler deckt über eine etwa zehn Kilometer lange Leitung seit Anfang 2025 rund 50 Prozent seines Strombedarfs aus einem Windpark. Bei Thyssenkrupp Hohenlimburg sind es seit Juni 2024 bis zu 40 Prozent.

Stadtwerke Krefeld trennen Erzeugung und Vertrieb

Die Stadtwerke Krefeld haben die Tochtergesellschaft SWK NewPower GmbH gegründet. Wie die Westdeutsche Zeitung berichtet, sollen damit die Marktrollen des Konzerns als Energieerzeuger und Energieversorger stärker getrennt und besser gesteuert werden.

SWK NewPower übernimmt Aufgaben in der Beschaffung und Erzeugung, insbesondere bei regenerativen Energien, sowie energiewirtschaftliche Dienstleistungen für Dritte. Dazu gehören Dienstleistungen für andere Energieversorgungsunternehmen und die Optimierung und Steuerung komplexer Energiesysteme.

Als mögliche Anwendungsfälle nennt der Konzern Logistiker mit einer E-Lkw-Flotte und Blockheizkraftwerke. Langfristig sind Investitionen in eigene Photovoltaik- und Windkraftanlagen geplant. Ob solche Anlagen in Krefeld entstehen, hängt laut Bericht von den verfügbaren Flächen sowie von den energiewirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen ab.

Der Sitz der neuen Gesellschaft bleibt Krefeld. Bei dem erwarteten Wachstum kalkulieren die Stadtwerke mit einem siebenstelligen Ergebnisbeitrag für den Gesamtkonzern. Zum Start wechseln 65 Mitarbeiter von der SWK Energie GmbH zu SWK NewPower.

AngabeWert
Kunden im Energiebereich im vergangenen Jahrzehntvon 251 000 auf 761 000
Umsatz im SWK-Energiebereich1,8 Milliarden Euro
Anzahl der Beteiligungenvon acht auf 13
Ebit der SWK Energie41,3 Millionen Euro
Mitarbeiterwechsel zu SWK NewPower65

Die SWK Energie GmbH soll sich künftig auf Vertrieb und Kundenservice konzentrieren. Die Neuaufstellung soll den Konzern reaktionsschneller, flexibler und transparenter machen, um weiterhin am Energiemarkt in Deutschland erfolgreich zu agieren.

Im vergangenen Jahrzehnt stieg die Zahl der Kunden im Energiebereich von 251 000 auf 761 000. Der Umsatz im SWK-Energiebereich hat sich nahezu verdreifacht und liegt bei 1,8 Milliarden Euro. Die Zahl der Beteiligungen wuchs von acht auf 13; mit einem Ebit von 41,3 Millionen Euro erzielt die SWK Energie den größten Beitrag zum Ergebnis des Gesamtkonzerns.

SWK NewPower soll außerdem die Beschaffung bei Quantum steuern, einem Zusammenschluss mehrerer Stadtwerke. Die Gesellschaft verantwortet entsprechende Tochterunternehmen des Konzerns und soll ihre Erzeugungsaktivitäten auch gemeinsam mit anderen Konzerntöchtern und externen Partnern ausbauen.

Eine weitere Änderung betrifft Lekker Energie aus Berlin. Die bisherige Tochtergesellschaft der SWK Energie wird künftig als Schwesterngesellschaft von der Management-Holding der SWK AG und damit über den Vorstand gesteuert.

Infobox – Westdeutsche Zeitung: SWK NewPower startet mit 65 Mitarbeitern und soll Beschaffung, Erzeugung sowie energiewirtschaftliche Dienstleistungen bündeln. Der SWK-Energiebereich erreichte zuletzt 1,8 Milliarden Euro Umsatz und 41,3 Millionen Euro Ebit.

Quellen: