Dynamische Stromtarife: So sparen Sie Kosten und entlasten die Netze

06.06.2024 09:13 21 mal gelesen Lesezeit: 3 Minuten 0 Kommentare

So lassen sich Stromkosten sparen und die Netze entlasten

Laut einem Artikel auf ingenieur.de, haben Forschende der Fraunhofer-Einrichtung für Energieinfrastrukturen und Geothermie herausgefunden, dass dynamische Stromtarife in Kombination mit kapazitätsbasierten Netzentgelten nicht nur zur Kostensenkung beitragen können, sondern auch die Stabilität der Netze erhöhen könnten. Ab 2025 sollen alle Energieunternehmen flexible Tarife anbieten müssen, was durch das Gesetz zum Neustart der Digitalisierung der Energiewende vorangetrieben wird.

Die Studie zeigt eine erhöhte Bereitschaft bei Haushalten, solche dynamischen Tarife zu nutzen – von 67 auf 74 Prozent –, wenn kapazitätsbasierte Entgelte eingeführt werden. Dies könnte den Bedarf an Netzwerkausbau im ländlichen Raum um bis zu 37 Prozent reduzieren. Die Forscher schätzen ein Einsparpotenzial von bis zu 62,3 Prozent bei Nutzung eines Energiemanagementsystems.

Kritik an Habeck: Ampel verschleppt brisanten Energie-Bericht

BILD berichtet über Kritik am Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck wegen Verzögerungen beim Bericht über die Folgen des Kohleausstiegs. Der Bericht sollte ursprünglich bereits im August 2022 veröffentlicht werden, wurde jedoch mehrfach verschoben und soll nun erst im Frühjahr 2025 erscheinen.

Michaël Kruse von der FDP kritisiert diese Verschiebung als Verstoß gegen geltendes Recht und betont die Wichtigkeit dieses Berichts für Deutschlands Versorgungssicherheit und Preisstabilität. Das Ministerium begründet die Verzögerung mit dem umfangreichen Aufwand zur Erstellung des Berichts.

Energie aus Regentropfen? TU-Forschern gelingt Durchbruch

Laut einem Artikel auf Echo Online, ist es Wissenschaftlern der Technischen Universität Darmstadt gelungen, den Effekt „gleitender Tropfen“ genauer zu beschreiben. Dieser Effekt erzeugt elektrische Spannungen durch das Gleiten von Flüssigkeitstropfen über Oberflächen.

Diese Erkenntnisse könnten zukünftig genutzt werden, um kontrolliert Energie aus Regentropfen zu gewinnen oder Ausschuss in Industrien wie der Chipfertigung zu verringern. Hydrophobe Oberflächen erwiesen sich dabei als besonders effektiv für die Erzeugung elektrischer Ladungen.

Der Börsen-Tag: Experten: Energie wird deutlich günstiger - n-tv.de

N-TV berichtet unter Berufung auf Analysten von Goldman Sachs (n-tv NACHRICHTEN) darüber, dass aufgrund steigender Flüssiggasimporte zwischen 2025 und 2028 ein struktureller Rückgang bei den Energiepreisen erwartet wird. Diese Importe sollen fast doppelt so hoch sein wie frühere Liefermengen Russlands an den Euroraum.

Dadurch würden Verbraucher profitieren sowie energieintensive Sektoren ihre Wettbewerbsfähigkeit zurückgewinnen können dank sinkender Kostenstrukturen im Energiebereich.

Das neue Esslinger Altstadtviertele: Sehr viel Energie für die City

Stuttgarter Nachrichten berichten, dass Esslingen plant, bis zum Jahr 2040 klimaneutral zu werden. Ein Konzept zur kommunalen Wärmeplanung wurde erarbeitet und beim siebten Esslinger Altstadttreffen diskutiert. Dabei geht es darum, was kommunale Eigentümer oder Mieter zu tun haben, um die Klimaneutralität realistisch zu erreichen. Die Diskussion findet am 20. Juni im Bürgersaal des Alten Rathauses statt.

Fragwürdige Hausbesucher wollen Stromvertrag verkaufen: DieEnergie Lohr-Karlstadt bittet um Vorsicht

MainPost warnt vor fragwürdigen Hausbesuchen von Personen, die neuen Stromverträge verkaufen möchten. DieEnergie von Lohr-Karlstadt hat mehrfach Anrufe von besorgten Kunden erhalten, die darauf hinweisen, dass sie bei Besuchen neue Verträge unterzeichnen sollten. Kunden werden gebeten, vorsichtig zu sein und keine persönlichen Informationen zu übergeben, ohne sicherzustellen, dass diese echt sind.

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Zusammenfassung des Artikels

Forschende der Fraunhofer-Einrichtung haben herausgefunden, dass dynamische Stromtarife und kapazitätsbasierte Netzentgelte sowohl die Kosten senken als auch die Netzstabilität erhöhen können. Ab 2025 sollen alle Energieunternehmen flexible Tarife anbieten müssen, was durch das Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende vorangetrieben wird.